Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
13.05.2026 16:00
weil ich gedacht habe, dass es endlich weg geht, dass ich es ignorieren kann.
Es ist leider nicht weg gegangen.
Seit 2004.
Schon wieder ein Sommer, in dem ich nicht schwimmen gehen kann.
Und immer wieder diese Fragen.
Und immer wieder diese starren Blicke der anderen.
Da könnte ick och mal häufiger zurück starren und sagen:
"Is ne Krankheit. Det sehen se doch schon so lange, dat et nich wech jeht. Brauchen se ne Brille oder wat is? Geh´n se mal zum Augenarzt".
Bei mir kommt außerdem noch hinzu, dass es auch etwas anderes sein könnte.
Seit 1996 nehme ich Phenhydan gegen epileptische Anfälle.
Als die Hautkrankheit 2004 anfing, dachte man in der Hautklinik an einen subkutanen Lupus Erythematodes (Schmetterlingsflechte).
Mein Facharzt für Epilepsie ist der Meinung, dass es sich um Schuppenflechte handelt, die ev. vom Medikament ausgelöst worden sein kann.
Von dem MEdikament bin ich seit 1996 vollkommen anfallsfrei.
Mein Leben besteht nur aus Krankheiten, nur aus Kampf, nur aus Entbehrungen.
Auch, wenn Viele das nicht verstehen können.
Das Antiepileptikum werde ich nicht wechseln, weil ich keine Anfälle bekommen möchte.
Nur ist das manchmal mit den Krankheiten nicht so einfach.
Man kann sie nicht immer ertragen.
Nicht immer die BLicke der anderen.
Nicht immer das Fragen und Bohren der anderen, warum stellst Du denn nicht um? (Nach dem MOtto: Bist wohl ´ne Memme?). Keiner kann sich vorstellen wie das ist, epileptische Anfälle zu bekommen. Von jetzt auf gleich. Von Minute zu Minute. Und dann findet man endlich ein MEdikament, was hilft, nachdem man zuvor außerdem noch beinahe an dem Lyell-Syndrom gestorben wäre, weil der Arzt zu blöd war, die Symptome richtig zu erkennen.
Manchmal will man einfach nicht mehr vor lauter Krankheiten, Zweifeln und Fragen und Bohren der anderen.
Kämpfen, gut und schön.
Doch auch Jesus musste schließlich, am Kreuz hängend und fürchterlich misshandelt als auch verraten aus den eigenen Reihen, schließlich aufgeben. Erschöpft an Körper und Geist.
(Danke für Euer Zuhören)
Liebe Grüsse, Regina41 !