Psoriasis – was ist das?

Schuppenflechte (Psoriasis)

Die Schuppenflechte ist angeboren. Sie kann ein Leben lang verborgen bleiben. Diese Seiten gäbe es nicht, wenn es bei den meisten Betroffenen so wäre. Die Vererbung kann Generationen überspringen. Wen’s erwischt, dem helfen keine guten Worte. Information ist der Anfang von allem.

Ursachen der Schuppenflechte

Dies ist die große Unbekannte im Leben eines jeden Psoriatikers. Der Effekt ist jedenfalls, dass die Zellen fälschlicherweise die Information bekommen, es hätte eine schwere Verletzung der Haut stattgefunden. Alles Lüge – und doch beginnen die Hautzellen, in extremem Tempo in Richtung Hautoberfläche zu kommen. Das geschieht im Schnitt siebenmal schneller als normal. Die überflüssigen Zellen sterben ab und werden als Schuppen sichtbar. Warum aber diese Fehlinformation zustande kommt, ist unklar.

Symptome

Typisch sind rote, schuppige, verdickte Stellen auf der Haut. Häufig betroffen sind

  • die Vorderseiten der Knie
  • die Ellenbogen außen
  • die Kopfhaut
  • der untere Rücken

Grundsätzlich gibt es die Schuppenflechte aber an jeder Stelle des Körpers. Die Symptome können je nach Form unterschiedlich sein. Und: Die Schuppenflechte-Stellen können unterschiedlich groß sein.

Lesen Sie auch unsere ausführliche Beschreibung der Symptome der Schuppenflechte.

Diagnose der Schuppenflechte

Hautärzte haben meist Erfahrung mit der Schuppenflechte. Ihnen genügen oft ein paar Blicke. Ist ein Arzt unsicher, kann er eine Biopsie machen. Dabei wird ein klitzekleines Stück aus der befallenen Haut entnommen und in ein Labor eingeschickt.

Lesen Sie darüber ausführlicher: So erstellt der Arzt die Diagnose bei Psoriasis

Auslöser

  • Mechanische Reize: Verletzungen, dauernde Reibung, zum Beispiel auch von einem Armband, einem Gürtel, BH
  • Chronische Schädigungen, beispielsweise bei häufiger oder intensiver Reinigung; genauso gut aber Sonnenbrand oder Verbrühungen
  • Bakterielle Infekte: Mandelentzündungen vor allem im Kinder- oder Jugendalter, später langwierige Entzündungen innerer Organe (Blinddarm, Harnwege, Eierstöcke)
  • Stoffwechselstörungen: Sie fördern zuweilen hartnäckige Formen der Psoriasis
  • Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel oder kortisonfreie Antirheumatika
  • Stress
  • Alkohol

Eine ausführliche Übersicht über mögliche Auslöser bietet das Psoriasis-Netz hier.

Verlauf

Alles fängt bei den meisten Psoriatikern mit einem heftigen Schub an – mit kleinen Flecken am ganzen Körper. Sie sind stark gerötet und ein bisschen „erhaben“. Zu Beginn gibt’s nicht viele Schuppen zu sehen. Und: Es juckt, wenn es akut ist. Was folgt, ist unterschiedlich. Die Stellen können innerhalb von ein paar Wochen oder Monaten auch ohne jede Behandlung verschwinden.

Hartnäckiger (und deshalb chronisch-stationär genannt) gestaltet sich alles bei zwei Dritteln der Psoriatiker. Die beliebtesten Stellen, an denen es er Schuppenflechte gefällt, sind

  • Ellbogen
  • Kniescheiben
  • Kreuzbein
  • behaarter Kopf

Diese Variante hat einen Vorteil: Sie juckt normalerweise nicht. Dafür heilt sie aber auch kaum oder nur langsam.

Formen der Schuppenflechte

Lesen Sie bitte unsere ausführliche Beschreibung der verschiedenen Formen der Schuppenflechte – sie würden hier doch den Platz sprengen.

Therapie  der Schuppenflechte

Die Therapie erfolgt auf mehreren Wegen – je nach Schweregrad, Leidensdruck, Durchführbarkeit im Alltag und anderen Aspekten.

Eine leichte bis mittelschwere Psoriasis kann mit äußerlichen Medikamenten behandelt werden. Auch eine Lichttherapie kann zum Einsatz kommen. Manchmal werden beide Wege auch kombiniert.

Eine mittelschwere bis schwere Psoriasis muss meist mit innerlichen Medikamenten therapiert werden– also mit Tabletten, Spritzen oder Infusionen. Auch das kann mit Salben oder Cremes kombiniert werden.

Zusätzlich können Klinik- oder Reha-Aufenthalte in jedem Stadium der Schuppenflechte sinnvoll sein. Auch eine Therapie auf psychologischem Wege ist möglich.

Schuppenflechte vorbeugen

Eine Vorbeugung gegen Schuppenflechte ist nur in Grenzen möglich, doch die sollte man beachten. Wer die Veranlagung für Psoriasis mitbekommen hat, kann so gesund wie irgend möglich leben und mögliche Auslöser meiden. So etwas wie

  • eine ausgewogene Ernährung
  • Bewegung
  • Nichtrauchen
  • wenig bis kein Alkohol
  • eine gute Hautpflege und
  • psychische Stabilität

sind schon mal die halbe Miete. Aber eben nur die halbe. Entzündungen im Körper können eine Psoriasis anfeuern. Ihnen sollte man also nachgehen.

Quellen:

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Bildquellen

  • Schuppenflechte (Psoriasis): Farina3000 - Fotolia
Über Claudia Liebram 271 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

24 Kommentare zu Psoriasis – was ist das?

  1. Psoriasis
    Guten Tag !

    17 Jahre lang lief ich mit der Diagnose „eventuell Chronische Polyarthritis“ durch die Gegend. Vor 3 Jahren wurde eine leichte Schuppenflechte festgestellt. Letzten Herbst war ich 2 Monate in REHA und wurde glücklicherweise Dr.Berg – seines Zeichens Rheumatologe – vorgestellt. Dieser diagnostizierte sofort Psoriasis Arthritis – nicht nur wegen des bisschen Schuppenflechte sondern auch wegen der sogenannten „Ölflecken“ auf den Nägeln etc.
    Aber egal wie lange es jetzt gedauert hat, bis ich Gewissheit bekam, ich weiß woran ich bin und habe noch diesen Monat einen Termin beim Rheumatologen und bin gespannt, was da auf mich zukommt.

    Gott sei Dank bin ich von starken Einschränkungen bisher verschont geblieben im Gegensatz zu anderen Patienten. Aber wer weiß denn schon was auf ihn zukommt ?

    Einen schönen Tag wünscht

    Ilona Thiele

  2. hallo leute,
    ich leide seit jahren unter heftigen symptomen der depressionen. niedergeschlagenheit, gefühl der gefühllosigkeit, interesseverlust, unmotiviertheit, verlust des sinns im leben sind einige beispiele davon.

    ein freund hatte bei mir meine schuppenflechte am ellbogen entdeckt und meinte, es könnte sehr gut sein, dass meine depressionen auf die psoriasis zurückzuführen seien.

    nun wollte ich nachfragen bei euch, ob da jemand erfahrung hat und er/sie auch diese symptome hatte, die mit der psoriasis einhergingen- oder gehen.

    vielen dank für eure antwort im voraus.

    granit

  3. Ja! Ich habe die Psoriasis seit 50 Jahren.
    Folgen sind: Hautschuppen, Poliarthritis, Milchallergie, Depressionen, Müdigkeit u.ä.
    Es ist ein vererbbarer Gendefekt. Leider wissen die wenigsten Ärzte das. Hilfe gibt es kaum.
    Tut mir leid.

  4. hallo,
    vor kurzem bekam ich von meinem hautarzt die diagnose psoriasis. vor ca. 3 jahren trat das erste mal auf, das sich auf meinem kopf und haaransatz, bis ins gesicht hinein dicke schuppen bildeten, rötungen auftraten und es fürchterlich gejuckt hat.
    zwischendurch gings dann immer mal wieder zurück, aber gerade wenn ich unter druck stehe, gehts wieder los.
    leider war es bis jetzt oft so, wenn ich beim dermatologen war, das es gerade nicht schlimm aussah und so auch nicht diagnostiziert wurde, sondern immer nur was kam von wegen: trockene haut, schuppen (soweit war ich dann auch schon). da ich mir die haare färbe (vor zwei jahren noch mit chemiefarbe, dann mit henna) kam natürlich oft, das es damit zusammenhängt – obwohl ich nie einen direkten zusammenhang herstellen konnte, also keine allergische reaktion o.ä.
    ich rauche so ca. 3 zigaretten/tag – könnte da ein direkter zusammenhang bestehen?
    ich habe auch das gefühl, das mein haar angegriffen ist – manchmal hab ich panik, das mir die haare ausfallen.weiß jmd ob das möglich ist?
    vom arzt habe ich ein shampoo bekommen, clobex – hat jmd damit erfahrungen? da es cortison enthalten soll, möchte ich es natürlich nicht dauerhaft anwenden und gern noch unterstützend, bzw. ergänzend auf längere sicht behandeln . hat jmd einen rat für mich? (bspw. bestimmte shampoos, packungen für die kopfhaut u.ä.)
    außerdem habe ich auch ziemlich trockene haut (besonders im gesicht, auch an den händen und dem übrigen körper) hängt das direkt zusammen, bzw. ist es evtl schon eine vorstufe davon, das die schuppenflechte sich weiter ausbreitet?
    schlußendlich suche ich auch noch irgendeine creme oder salbe, die ich an den stellen außerhalb der kopfhaut anwenden kann (hinter den ohren, auf der stirn) vllt. hat ja jmd einen tipp für mich. oder auch dazu, was für eine hautpflege man gerade für die gereizte/trockene gesichtshaut anwenden kann.

    liebe grüße kringel

  5. Hallo Kringel
    Bin neu hier im Netz habe pso seid meinen 2 Lebensjahr und bin jetzt 41 Jahr.
    Zu deiner Frage Haare kann ich nur sagen in der Jugend habe ich viel Pso auf dem Kopf gehabt. Mir iss aufgefallen immer wenn ich beim Frisör war und mir Dauerwelle gemacht habe , hat es zwar erst gebrannt aber dann war es weg. Man kann es so sagen es iss weggebrannt. Heute habe ich keine Dauerwelle mehr sondern Färbe mein Haar und glaube mir ich habe 2 -3 Stellen auf dem Kopf. Die Erfahrung habe ich gemacht, kann natürlich nich bei jedem so sein aber wer nich wagt der nich Gewinnt so habe ich immer gedacht.
    Zu deiner Pflegecreme benutze bitte Feuchtigkeitscreme zu 100% schau bitte ma im Discounter nach muss keine teure sein muss halt viel Feuchtigkeit enthalten. Baden tuhe ich nach Gefühl in Rosmarie oder Ringelblume musst dich Bitte ma mit der Kräuterkunde verdraut machen glaube mir das hilft.Nun ich wünsche dir viel Erfolg beim ausprobieren wenn du Fragen hast melde dich.
    Liebe Grusse Wossi

  6. Halli Hallo Kringel,
    das schwierige an der Krankheit ist,das jeder Hauttyp anders auf Hautpflegeprodukte reagiert.
    Welchen Tip ich dir geben kann ist, die komplette Pflegeserie von der Firma Physiogel(bekommst du frei verkäuflich in der Apotheke).Das ist eine ergänzende Pflegeserie und ersetzt nicht die medizinischen Produkte!Damit du deine geeignete medizinische Pfegeserie findest heißt es leider:ausprobieren,ausprobieren,ausprobieren.Das kann lange dauern,aber lass dich nicht entmutigen wenn es mal nicht anschlägt,bei mir kam die Diagnose auch vor 3 Jahren und mittlerweile habe ich herausgefunden das ich auf Stress mit Schüben reagiere.Da hilt in diesem Moment keine Salbe,sondern einfach Gelassenheit und Ruhe zu lernen.Beobachte deine Schuppenflechte,vielleicht fällt dir in bestimmten Situationen oder nach bestimmtem Essen etwas auf,aber Achtung die Folge bestimmter Reize kann auch bis zu einer Woche später auftreten!Vielleicht hilft dir ja ein Tagesablauf-Tagebuch,wo du alles aufschreibst,zb.:was du wann gegessen hast und wie dein Tagesablauf war(stressig,gelassen usw.)Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir alles alles Gute :-)
    Liebe Grüße

  7. Hallo miteinander,
    „meine Psoriasis“ ist fast genau an meinem 50. Geburtstag ausgebrochen, allerdings war ich da auch beruflich unter Stress (zu viele Jobs auf Einmal und dazu noch die Firmenverlegung etc.).
    Ich bin seit dieser Zeit (>10 Jahre) in dermatologischer Behandlung.
    Zuerst versuchte man es mit PUVA (Bad und Bestrahlung), die Bestrahlung hat sich jedoch nicht mit meiner Vitiligo (seit meiner Kindheit)vertragen, bei der einige Hautstellen keine Pigmente aufweisen und so war ein „Sonnenbrand“ an der Tagesordnung. Da sich auch gerade an diesen Stellen die Psoriasis austobt, war ein Abdecken o.ä. bei der Bestrahlung nicht möglich. Also Essig.
    Seitdem halte ich mich mit Psorcutan und einer Salizylsäure-Vasiline aufrecht und es gelingt mir recht gut, d.h., die Psoriasis und ich haben uns halbwegs arrangiert.
    Es gehört aber m.E. auch ein wenig Pragmatismus oder vielleicht auch Fatalismus dazu und ich denke, dass mir diese Erkenntnis (und deren Umsetzung)recht gut weiter hilft.
    Grüße an alle „Leidensgenossen“ (m/w)

  8. ich würde mal einen Borreliose-Test machen lassen …

    bei 80% der Menschen liegt eine genetische „Veranlagung“ vor, so dass dies wohl nicht die Ursache sein kann ….

  9. Hey. Ich leide seit Jahren an Schuppenflechte. Bei mir ist „nur die Kopfhaut befallen und bei besonders viel Stress wird es so schlimm, dass mir auch tatsächlich die Haare ausfallen. Von meiner Ärztin habe ich einbe Tinktur verschrieben bekommen, die ich dann auftrage, wenn es schlimm wird. Ein paar Tage reichen aus, um die Haut wieder einwandfrei „gesund“ zu bekommen. Ich setze dann wieder aus mit dem Einreiben. Teilweise kann ich dann monatelang beschwerdefrei bleiben. Die Tinktur heisst Topsym und der Wirkstoff Fluocinonid. Aber ich denke, dass der einzige Weg, richtig geheilt zu sein in unserem Kopf anfängt. Positiv denken, bewußter leben, „ich selbst“ sein, die Ängste loslassen… all das hilft bei den Krankheiten die wir so mit uns schleppen. Ich bin jetzt dabei, mein Leben in diese Richtung zu verändern und hoffe, dass auch einige „Körperschreie“ damit auch nach und nach verschwinden werden. Bis dahin schafft mir die Topsym- Lösung allerdings etwas Erleichterung und meine Haare bleiben mir erhalten. Wünsche allen Betroffenen alles Gute und liebe Grüße

  10. Hallo zusammen, nahezu übereinstimmend berichten hier Betroffene von Streßsituationen, nach denen Schübe von Psoriasis auftreten. Deshalb erlaube ich mir, eine ähnliche Erfahrung mitzuteilen.
    Ich war in einer schwierigen Pflege einer Schwerkranken tätig, die mich überdurchschnittlich stark forderte, körperlich u nd psychisch. Obwohl ich quasi Rund-um-die -Uhr verfügbar sein mußte und fast keine Zeit für mich selber hatte, gab es aber auch keinen Wochenend- oder sonstigen Urlaub. Nach ca. einem Jahr in dieser Intensiv-Pflege brach bei mir sehr plötzlich Psoriasis aus, die mit Licht geheilt werden konnte. In einem mediz. Fachbuch las ich später,
    daß Psoriasis auftritt, wenn einem die vielen Probleme „unter die Haut“ gehen, also wenn man sich zu wenig regenerieren kann – hauptsächlich bezogen auf Arbeitssituationen.

  11. Ich leide seit einigen Monaten an offenen Stellen, Schwellungen und Schmerzen an Händen und Füssen und mache zur Zeit eine Kur mit chinesischen Kräutern, mal abwarten. Zudem wurde jetzt festgestellt, dass vieles auch von der Ernährung kommt, mein Körper z. B. ist total übersäuert und muss komplett „gereinigt “ werden.
    Und wer von euch hat schon mal eine Urin-Therapie gemacht?

  12. Ich hatte anfangs an meinen Ellbögen eine Urin-Therapie gemacht. Immer schön eingerieben !! Hatte nichts gebracht.
    Immer, wenn ich Stress habe, blüht meine Schuppenflechte auf. Ich bade z. Zt. ja meine Hände mit APS Hautbad. Habe schon einen Artikel hier ins Netz gestellt.

  13. Meine Tochter hat seit dem sie 1/2 Jahr alt war Neurodermitis und seit ein paar Monaten Schuppenflechte an den Ellenbogen. Wir haben beobachtet, dass es nach 2-3 Tagen besser wird, wenn sie im Schwimmbad war (liegt wohl am Chlor). Den absoluten Aha-Effekt hatten wir nach einem Ostseeurlaub und dem damit verbundenen Schwimmen im Salzwasser. Die Haut ließ sich regelrecht abziehen und darunter war gesunde Haut. Seitdem badet sie in Meersalz sobald etwas sichtbar wird. Akute Stellen haben wir abends mit Weleda Babycreme für den Windelbereich dick eingecremt. Das half gegen die Entzündungen und morgens Avacadoöl. Das half besser als jede Kortisonsalbe. Aber wie hier schon jemand beschrieben hat, jeder muss seinen eigenen Weg finden, denn jede Haut reagiert anders. Auch ist mir aufgefallen, dass alles besser wurde seit sie Sport treibt, bei dem sie an Wettkämpfen teilnimmt. Es hat ihr Selbstbewußtsein gestärkt und sie hat gelernt mit Streßsituationen umzugehen. LG

  14. Jeder wird seinen Weg finden. Ich bin seit 24 Jahren mit Schuppenflechte beschäftigt.Immer hiess es hast du ein Glück nur ne halbe Stunde bis zum Strand und ab ins Meerwasser.Besser war und ist aber für mich das Klima in den Bergen. Und es gibt so viel auf das die Haut reagiert. Zu scharfes Essen,Stress, Fieber. Als Kind wurde von den Ärzten her viel rumprobiert mit sonstewas Salben, die eklig rochen und abfärbten. Kur gabs auch, da war ich 6. Ahnung hatte wohl niemand. Abends wurd ich eingepackt mit Verbänden, den Keim ersticken…raus gings selten. Die Erfahrung brauch ich nicht nochmal. Ich hab meinen Weg gefunden. Aufpassen beim Würzen, für die Stellen auf dem Kopf Babyöl,für Ellbogen Ringelblumensalbe von Oma und nicht die kommerzielle! Ne Lotion nach dem Duschen, ne zu oft baden und immer auch an sich denken und ne Auszeit nehmen!!!

  15. Hallo zusammen,habe seit ca.5-6 Jahren Rötungen im Bereich der Nase bis zur Stirn,Hautartz meinte evt. Hefepilz.War immer wieder kehrend trotz Salben. Jetzt habe ich im gesamten Stirnbereich rote Flecken bekommen(+Nase).Artzdiagnose ist jetzt Schuppenflechte. Soll nun mehrere Salben ausprobieren. Habe gelesen von Tablettenkur oder auch von Vitaminspritzen die helfen sollen?
    Kann mir jemand Infos geben.

  16. Hallo zusammen, ich bin total verunsichert, was mit meinem Körper passiert. Kurz von vorn: vor 15 Monaten schwere Regenbogenhautentzündung im Auge – behandelt mit Kortisontropfen. Parallel dazu über 6 Wochen schwere Rückenschmerzen – aber immer an der selben Stelle. Wurde mit Ibuprophen behandelt. Dann erschienen an der Brust 2 kleine rote erhabene Flecken – blieben über Monate unverändert. Bin erst später zum Arzt: der meinte dann Morbus Reiter – und die Flecken seien Schuppenflechte. habs mit Daivobet behandelt – solange ich es nahm, gingen die Flecken weg. hab ich das aufgehört kamen überall an der Brust kleine neue Stellen. Ich habs einfach wegignoriert nach dem Schema: was ich nicht weiß, hab ich nicht…. nun hatte ich die letzten 3 Monate ein sehr bewegtes Leben – himmelhochjauchzend und danach sehr sehr betrübt – viel Trauer und Verzweiflung. Ein schwerer grippaler Infekt krönte das ganze vor 5 Wochen – und nun sind die Flecken EXPLODIERT. Es ist aber nur an der Brust, Bauchnabel, Gürtelgegend – feuerrot, juckend, pickelig – einfach schlimm. Verbessert meinen Seelenzustand nicht wirklich. Es sieht fürchterlich aus. Ein Apotheker hat mir nun pflanzliche Creme für die Haut und Spray zum Einnehmen über die Schleimhäute gegeben – eine schlimme Erstverschlimmerung trat ein. Ich bin völlig am Ende – wenn das so bleibt – das kann ich nicht ertragen. Körperlich und optisch ekel ich mich vor mir selber. Achso: wegen schlimmen Haarausfall wegen Eisenmangel (sagt der Hausarzt) hab ich ein Eisen- und Folsäureprodukt als Kur für 3 Monate bekommen – als die 3 Monate um waren, ging die Explosion meiner Haut so richtig los. WER KANN MIR HELFEN? Danke schon jetzt!

  17. Hallo zusammen. Bin 52 Jahre alt und ärgere mich nun seit drei Jahren mit der Schuppenflechte herum. Im Moment wird es schlimmer als vorher. Hier scheinen mir die Kommentare über das Stressverhalten zutreffend. Hatte zwei Jahre Fulltimejob auf dem Flughafen mit Überstunden und Sonderschichten. Alles fing ganz harmlos an den Schienbeinen an was ich versuchte mit allerlei Salben wegzubekommen. Das half nur bedingt, denn der eigentliche Auslöser, der Stress, blieb ja, was ich aber nicht wusste.
    Bin dann zu meinem Hausarzt gegangen, der eine Neurodermitis diagnostizierte und dementsprechende Medikamente verschrieb, die natürlich nicht nützten. Also ab zum Hautarzt. Und hier beginnt das Problem, da Hautärzte anscheinend nicht das Krankheitsbild der Schuppenflechte kennen oder erkennnen. Habe von mittlererweile 4 Hautärzten 4 verschiedene Diagnosen. Erst war es eine Nesselsucht, dann eine Neurodermitis.dann eine Gürtelrose und letzendlich eine Schuppenflechte.Diese wurde nach Entnahme einer Hautprobe festgestellt. Doch hier ist das Problem. Bis auf die letzte Ärztin wurden die Diagnosen nach Augenschein ohne Vergrößerungsgläser( wozu haben die Ärzte die eigentlicht) gestellt, in der Hautklinik in Heidelberg sogar aus zwei Metern Entfernung. Der Arzt konte garnicht die Rötungen genau sehen.Für die meisten Hautärzte scheint maßgebend zu sein, was der Hausarzt auf die Überweisung schreibt. Der ist heute noch der Meinung, dass seine Diagnose, Neurodermitis, richtig war.
    Wie dem auch sei. Ich probiere es jetzt mit Naturprodukten. Was aus der Natur kommt, kann auch nur durch die Natur geheilt werden.Bin momentan bei Nachtkerzenpräparaten die ganz gut ansprechen.Hat nur einen nachteil. Sind hier die Rötungen weg, kommen sie an anderer Stelle wieder zum Vorschein. Es ist ein Teufelskreis. Habe mir jstzt einen Termin bei einer Heilpraktikerin geholt ohne zu sagen was ich genau habe. Habe nur Rötungen am Körper angegben. Mal sehen was rauskommt. Viel Glück euch allen, Frank.

  18. Hallo Frank,
    Ich kenne deinen Weg. Mache auch seit ´ca. 2 Jahren damit herum. Erst war es auch Neurodermitis, dann ein atopes Ekzem. Selbst jetzt gibt es noch „gespaltene“ Diagnosen. War in der Psoriasis Ambulanz in Mannheim. Der Arzt hat mich mehr oder weniger ausgelacht, weil ich nicht zu 100% betroffen bin. Der soll doch mal damit herumlaufen, vielleicht denkt er dann anders. Ich bin sehr verunsichert, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Habe schon Unsummen in Hautppflege investiert und nichts hift.Eine Hautprobe wurde bei mir noch nie genommen (anscheinend zu teuer). Ich arbeite in der Altenpflege und gerade da ist es schon wichtig zu wissen was los ist. Vielleicht kannst du mich mal wissen lassen, ob es was gebracht hat. Beratung ist ja hier wohl Glückssache VlG Rita

  19. Hallo, bin neu hier und wollte mich informieren wie ich kleinere geschuppte Hautrötungen oberhalb der Mundwinkel (Rasierer?) und an den Augenbrauen wegbekomme, bzw. erfahre was das überhaupt ist. Ich kann die Rötungen und geschuppten Flächen z.Zt. ganz gut mit „Terzolin“ (Wirkstoff Ketoconazole) ganz gut zurückhalten.

    Aber etwas anderes was ich hier gerne erzählen möchte:

    Als Kind (bin Jahrgang 1947) hatte ich so starke Hautkrankheit, an den Beinen, dass ich zeitweise im Krankenhaus lag. Die Symptome ähnelten meiner Erinnerung nach an Psoriasis aber ich weiss nicht was es wahr. Die Ärzte anscheinend auch nicht, denn es wurde verschrieben was das Zeug hielt. Hauptsächlich Teer und Schwefelhaltige Salben. Es wurde gewarnt jegliche Seifen zu benutzen.
    Nachdem alles nicht half brachte mich meine Mutter in ihrer Verzweiflung zu einer „Besprecherin“, eine Hausmeisterin ohne medizinische Ausbildung, die aber wohl mehr Verständnis von körperlichen Beschwerden hatte als mancher Arzt.
    Entgegen den strikten Anweisungen der Ärzte Seife zu benutzen empfahl sie genau das Gegenteil. Nachdem meine Mutter mich dann laut ihren Anweisungen so heiß wie möglich mit ordinärer Schmierseife (!) und wenig Wasser regelrecht abgeschrubbt hatte, was relativ schmerzlich war, heilten die Schuppen/Flechten innerhalb weniger Tage an den Beinen dauerhaft ab.

    manchmal ist es so einfach …

    Wolfgang

  20. Hallo Wolfgang,
    mein Bezug ist Dein Beitrag vom 30.10.2013.
    Bin selbst seit etwa 15 Jahren betroffen und habe die PSO wohl von meinem Vater geerbt, bei dem diese wohl in der Gefangenschaft nach dem Krieg ausgebrochen ist. Er ist mit seiner PSO 1949 aus dieser Gefangenschaft zurück gekommen und wurde damals – teils über Monate – in Klinken auch mit Teer und diesen schwefelhaltigen Salben behandelt. Wenn ich mich richtig an spätere Schilderungen erinnere war das in Rahmen von Studien und für Ihn eine – im wahrsten Sinne des Wortes – schmerzhafte Erfahrung. Die wussten es wohl nicht besser.
    Aber sind die heute viel weiter, ich glaube nicht.

    Bernd

  21. Ich weiß nicht, ob es genau diese Krankheit ist, die ich habe, allerdings ist es wirklich schlimm bei mir. Der Juckreiz sitzt bei mir an Füßen, an den Beine, den Armbeugen und dem Kopf. Teilweise hab ich mir an meinen Beinen schon meine ganze Haut aufgekratzt. Überall habe ich Wunden. Es fängt an abends zu jucken, allerdings erst wirklich nach einem anstrengenden und stressigen Tag. Dann ist es allerdings so schlimm, das ich sogar Blut unter den Fingernägeln hab. Ich bin auch erst fünfzehn Jahre alt und muss dazu sagen, dass es einige familiäre Probleme gab in letzter Zeit und ich jetzt eine Ausbildung angefangen habe, mit einem Chef, der gerne auch mal lauter wird und rumstresst. Vielleicht kann mit ja irgendwer einen Rat geben, was ich machen kann.
    LG

  22. Hallo Leidensgenossen,
    mich hat die Krankheit vor 1,5 Jahren getroffen – Diagnose: leichte Schuppenflechte.
    Diese beschränkt sich nur auf Füsse und Handflächen, mal mehr und mal weniger mit aktuell Pustelbildungen.
    Der Auslöser war mit Sicherheit übermässiger Stress. Was aktuell in welcher Situatiom passiert, kann ich nicht sagen. Habe Tagesablauf und Nahrung beobaxhtet und noch keine klare Richtung bekommen.
    Die Pusteln nerven am meisten, Juckreiz habe ich allerdings nicht. Benutze von Sebamed die Hautlotion speziell für Schuppenflechtler, hilft die Rötingen und Trockenheit zu reduzieren
    Am Montag habe ich einen Termin bei einem Homöopathen, mal abwarten.
    Allen viel Erfolg!

    • Hallo Marion, deine Beschreibung entspricht haargenau meiner Schuppenflechte, die sich aus einer schnöden Blase an der Hacke vor ca 3 Jahren entwickelt hat. Das Stress eine Rolle spielt könnte ich nicht sagen. Ich bin interessiert, mich über Behandlungsmethoden auszutauschen. Bitte antworte, wenn Du das auch möchtest. Viele Grüße, Beate

  23. Hallo Lena,
    egal wie deine Krankheit heißt: niemals blutig kratzen!!
    Es kann sein, dass später Narben bilden – kann aber auch nicht sein!
    Wahrscheinlich ist es Schuppenflechte. Dabei musst du nur Ruhe bewahren, und nichts an dich ranlassen ! Ich weiß, es ist schwer, aber dein körper verträgt den ganzen Kummer nicht! Mal abgesehen von der hormonellen Umstellung! Wenn!s mal wieder juckt… einfach eincremen.

    Ich bin selbst psoriatikerin. Bin zzt in behandlung sogar in der Uniklinik für derma. Aber viel können sie nicht sagen.

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