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Ingo G.

Pso. und Streptokokken

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Ingo G.

Hallo Leidensgenossen.

Zur Zeit habe ich den Monsterschub meines Lebens und sehe aus wie ein lebendiger Fliegenpilz.Eincremen ist fast zwecklos,mein Körper ist komplett bedeckt (nehme sonst Daivobet/die man aber nur zu 50% auf den Körper geben darf) und ich bräuchte nach jedem cremen eine neue Tube (zZt Niveacreme,damit die Haut nicht komplett unversorgt bleibt).Ich habe einen Kurantrag gestellt und nehme wieder Fumaderm ein.Meine hochambitionierte Hautärztin meint,dass meine Pso.so angeordnet wäre (kleine rote Stellen im Abstand von ca.5-10cm,die dann rasant größer werden),das dies Rückschlüsse auf eine vermeintliche Streptokkokeninfektion (der Atemwege?)zuließe.Ich habe nun am Donnerstag einen Termin beim HNO zur Fokkusierung.Im Netz habe ich leider nichts gefunden,ist irgendjemandem von euch zu diesem Thema etwas bekannt?

Besten Dank im Voraus.

Ingo-reichlich bedient von Psoriasis :(

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Mom_

Hallo Ingo,

leider weiß ich die Antwort nicht, interessiert mich aber sehr, weil sie bei meiner Tochter auch so sind und zum Teil noch näher-hunderte. Sag bitte hier Bescheid, wenn du mehr weißt.

LG

Tanja

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Kuno

Hallo Ingo!

Infektionen mit Streptokokken lösen oft einen Schub aus. Es gibt hier verteilt immer wieder Berichte von Menschen mit derartigen Infektionen, die so z. B. ihren ersten Schub erlebt haben oder nach langer Zeit mit wenigen Symptomen oder gar ohne Symptome plötzlich wieder aufblühen.

Sollte tatsächlich ein bakterieller Infekt vorhanden sein, sollte vielleicht versucht werden, diesen antibiotisch zu behandeln, um ein weiteres Fortschreiten wenigstens einzugrenzen.

Hoffentlich kann Dir der HNO-Arzt mehr sagen. Da mir gerade die Augenzufallen, schließe ich jetzt hiermit und wünsche allen eine gute Nacht,

viele Grüße von Kuno.

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Fifty

Ingo-reichlich bedient von Psoriasis :(

Wer nicht......;).......

Hallo Ingo,

Wie Kuno schon schreibt, Streptokkoken können schon für deinen Schub verantwortlich sein. Habe es im Laufe der Jahre auch öfters hier gelesen.

Bei mir kann ich es auch bestätigen.

Meist merke ich es zuerst an der Haut, wenn etwas "im Anmarsch" ist. Die wird dann richtig schlecht. Wenn ich dann ein Antibiotikum einnehme, wird es wieder besser.

Wenn du Fumaderm nimmst werden ja Blutkontrollen gemacht. Da müssten sich Entzündungen doch bestimmt auch feststellen lassen.

Alle Gute Dir

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Guest

Wie Kuno schon schreibt, Streptokkoken können schon für deinen Schub verantwortlich sein. Habe es im Laufe der Jahre auch öfters hier gelesen.

Gelesen?

mit einem "jammernden Weichei", wenn ne Erkältung in der Luft liegt, haste schon Kuchen genascht. ;)

Die jahreszeitliche Verschlechterung (Winter) der Haut geht bei mir ganz ganz langsam vor sich, aber wehe eine "Rotznase" ist mir zu nahe getreten und hat mir ein paar von den komischen "Kocken" überlassen.

Wenn du Fumaderm nimmst werden ja Blutkontrollen gemacht. Da müssten sich Entzündungen doch bestimmt auch feststellen lassen.

Karin, als ich meinen Harem noch komplett hatte, da habe ich Serpil mal wegen Kreislaufversagen im Krankenhaus abgeliefert. Diagnostiziert wurde "Pfeiffersche Drüsenfieber".

Ein Tag später kroch ich mit 40,7° Fieber zur Hausärztin. Ich erzähle ihr von der "Kusskrankheit" und meinem Verdacht. Sie macht ein Blutbild und erklärt mir wiederum 1 Tag später, ich bin kerngesund. :wacko:

Naja, nach 14 tätiger Einnahme von einem Antibiotikum ging's mir dann auch wieder besser. Das hat mein Zwerg für mich, bei einem "richtigen" Arzt besorgt.

Meine Haut aber, ich sach dir, die war danach total Kacke. :(

LG

Siegfried

OT

Hast du schon ein neues Bäumchen im Bahnhofspark gepflanzt? ;)

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Kuno

Hallo Siegfried!

Pfeiffer'sches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung. Da hilft Dir das Antibiotikum nur, wenn Du aufgrund der Schwächung duch das Drüsenfieber noch einen bakteriellen Infekt geholt hast. Das kommt durchaus des Öfteren vor. 40,7 ° passt gut zum Pfeiffer'schen Drüsenfieber.

Während meiner Ausbildung habe ich das mal gehabt. Da habe ich mich so schlapp gefühlt, dass ich nicht mehr das Bett verlassen wollte / konnte. Dennoch wollte der Arzt nicht kommen. Er meinte bärtige Menschen seien so ängstlich und ich hätte ja nur Angst und sei nicht wirklich krank. Dann ist er doch gekommen und hat mir eine Penicillinspritze verpasst. Als ich nach einigen Tagen das Bett wieder verlassen konnte, bin ich in die Unipoliklinik gegangen. Die haben mich gleich da behalten, weil ich aufgrund des Drüsenfiebers eine Leberentzündung hatte. Weil man damals noch nicht die verschiedenen Formen von Leberentzündung kannte, haben sie mich gleich auf die Infektionsstation gepackt. (Das würde heute keiner mehr machen, weil es auch nicht erforderlich ist. Nach zwei Wochen ging es mir wieder gut, aber sie habenmich 6 (!) Wochen auf der Infektionsstation behalten.)

Auf jeden Fall kann ich mir gut vorstellen, wie es Euch damals gegangen ist.

Schöne Grüße von Kuno

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Fifty

Gelesen?

mit einem "jammernden Weichei", wenn ne Erkältung in der Luft liegt, haste schon Kuchen genascht. ;)

Stimmt.......wenn ich mich recht erinnere, hast du beim Futtern gar keinen so kranken Eindruck gemacht;-)

Naja, dass wir dir auf die Suzie helfen mussten, das erzähl ich jetzt niemandem :lol:

Die jahreszeitliche Verschlechterung (Winter) der Haut geht bei mir ganz ganz langsam vor sich, aber wehe eine "Rotznase" ist mir zu nahe getreten und hat mir ein paar von den komischen "Kocken" überlassen.

Geht mir auch so. Aber wenigstens kennen wir ja das Spiel und durchschauen es;-)

Karin, als ich meinen Harem noch komplett hatte, da habe ich Serpil mal wegen Kreislaufversagen im Krankenhaus abgeliefert. Diagnostiziert wurde "Pfeiffersche Drüsenfieber".

Ein Tag später kroch ich mit 40,7° Fieber zur Hausärztin. Ich erzähle ihr von der "Kusskrankheit" und meinem Verdacht. Sie macht ein Blutbild und erklärt mir wiederum 1 Tag später, ich bin kerngesund. :wacko:

Naja, nach 14 tätiger Einnahme von einem Antibiotikum ging's mir dann auch wieder besser. Das hat mein Zwerg für mich, bei einem "richtigen" Arzt besorgt.

Meine Haut aber, ich sach dir, die war danach total Kacke. :(

Ein Kumpel vom Sohn hatte das auch mal. Mit 21 Jahren. Das Pf. Drüsenfieber ist übel, dem ging es auch richtig beschissen. Er war ja auch hier bei uns. Und niemand hat sich angesteckt. Glück.....aber das ist ein Virus, da hilft ja kein Antibiotikum. Komisch....aber ist ja egal, vorbei ist vorbei. Hauptsache Euch gehts wieder gut.

Wie gesagt, meine Haut reagiert auch so. Wenn die sich von jetzt auf nachher richtig verschlechtert, dann ist was im Busch.

OT

Hast du schon ein neues Bäumchen im Bahnhofspark gepflanzt? ;)

Nö...bin ja pro S21. Das können ja jetzt die Grünlinge machen.Dosen Jürgen oder die bunte Claudia :blink: Aber anderes Thema;-))

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Guest

Hallo Siegfried!

Pfeiffer'sches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung. Da hilft Dir das Antibiotikum nur, wenn Du aufgrund der Schwächung duch das Drüsenfieber noch einen bakteriellen Infekt geholt hast.

Mahlzeit Kuno,

dass mit den Viren & Antibiotika ist schon klar, abba ...

Ich als Kaltduscher und die jährliche Grippevorsoge halten mich einigermaßen fit.

Trotzdem habe ich immer einen Riesen Schiss, wenn sich in meiner Nähe "Rotznasen" herum treiben.

Wenn es mich dann doch mal erwischt;

wenn ich mich gute 10 Tage mit allen sogen. Hausrezepturen über Wasser gehalten habe, wenn dann die Abwehr auf Höchstleistung läuft und die thermische Belastung kaum zum Aushalten ist, dann baller ich zur Not mit ner Atombombe auf'n Spatz. Komischerweise geht's dann am nächsten Tag, nach Einnahme eines Antidingensbums, gleich ne Runde besser. Da kommt dann schnell der Verdacht auf, dass sich genügend "Kocken" im Körper trotz, oder gerade deswegen, befunden haben.

Was mich immer nur wundert ist, angeblich kann in einem Blutbild eine Entzündung im Körper nachgewiesen werden?

Das war wirklich ne verdammt schlimme Zeit. Noch nie habe ich so lange flach gelegen ........, trotzdem möchte ich auf's Küssen nicht verzichten. ;)

Stimmt.......wenn ich mich recht erinnere, hast du beim Futtern gar keinen so kranken Eindruck gemacht;-)

Naja, dass wir dir auf die Suzie helfen mussten, das erzähl ich jetzt niemandem :lol:

Alte Petze :angry:

Außerdem hatte ich keine Rotznase, sondern Aua Rücken? Oder verlässt mich mein Gedächtnis wieder einmal? :rolleyes:

Nö...bin ja pro S21. Das können ja jetzt die Grünlinge machen.Dosen Jürgen oder die bunte Claudia :blink: Aber anderes Thema;-))

TyssenKrupp liefert jetzt die Gleise ab Werk in Grün und zwischen d. Gleisen kommt künstlicher Rollrasen.:lol:

Jürgen, Claudia und die restlichen Strolche kommen zur Einweihung mit einem

Fiaker-viererzug.jpg

Ich bin schon gespannt, mit was sie ihre Minister bestücken? Sonne Reise wird bestimmt spannend werden? :)

LG

Siegfried

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pso-ri-asis

Hallo Zusammen

Bei mir brach die PSO durch eine Angina erst aus. Bei einer Entzündung der Streptokokken ist daher insbesondere bei Leuten bei denen dies der Auslöser war Vorsicht geboten.

Mein Hautarzt ordnete meinem Hausarzt aufgrund dessen an, bei den kleinsten Beschwerden (Schluckweh) mich gleich - ohne Wartezeiten - zu behandeln bzw. einen Abstrich zu machen Aber gleichzeitig unabhängig vom Ergebnis des Abstriches Antibiotika einzunehmen um so einem Schub gleich vorzubeugen. Dies sei üblich, so mein Dermatologe bei Patienten, die durch Entzündungen der Streptokokken, teils massive Schübe erleiden.

Mir passierte das einmal... nach Schluckweh.. ohne Antibiotika bekam ich die Rechnung dann rund 2 Wochen später: mein schlimmster Schub seit ich die Krankheite habe. Der halbe Körper war voll mit der PSO-Guttata... obwohl ich die Vulgaris habe. Dies soll ein typisches Symptom für ein Schub durch die Streptokokken sein, so mein Dermatologe.

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Kuno

Hallo Siegfried!

Entzündungen im Körper können nachgewiesen werden. Die einfachste Untersuchung ist die BKS (=Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit). Das Blut ist durch Zitrat ungerinnbar gemacht. Es wird in ein stehendes Röhrchen gespritzt und die roten Blutkörperchen senken sich langsam, nach einer und zwei Stunden wird abgelesen. U. a. bei Entzündungen senken sich die roten Blutkörperchen schneller. Ein Anstieg der Leukozyten ist typisch für einen Infekt, er zeigt die Abwehr an. Bei Virusinfekten ist das ein wenig komplizierter, aber es gibt meistens auch einen Anstieg. Beim Pfeifferschen Drüenfieber sieht das Blut u. U. aus, als hättest Du eine Leukämie.

Ein weiterer Entzündungsmarker ist das C-reaktive Proteine. Die diversen Rheumamarker zeigen im Prinzip ja auch eine Entzündung an, wenn auch eine spezielle.

Also insoweit kann man eine Entzündung im Blut sehen, auch wenn es da in der Praxis manchmal nicht so ganz 1 : 1 funktioniert.

Grüße von Kuno

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Ingo G.

Ich danke euch erstmal herzlich für eure Anteilnahme,den Tips und Ratschlägen :daumenhoch:

Meine Enwickling war exakt die gleiche,wie die von dem User Pso-ri-asis.Wie bist du da weiter vorgegangen,hast du Antibiotika genommen und es wurde besser?

Hallo Ingo,

leider weiß ich die Antwort nicht, interessiert mich aber sehr, weil sie bei meiner Tochter auch so sind und zum Teil noch näher-hunderte. Sag bitte hier Bescheid, wenn du mehr weißt.

LG

Tanja

Es gibt keine Worte des Trostes die ich dir zukommen lassen kann,die die Tragik nur im enferntesten beschreibt.Jeder aus diesem Forum weiß um die Leiden und Einschränkung die dieses Schicksal mit sich bringt und wieviel Kraft dies erfordert daran nicht zu zerbrechen.Gerade im Zusammenhang mit einem jungen Menschen finde ich diese Laune des Lebens als sehr ungerecht,da anderssein (in der Sozialisation (Pubertät))noch einmal anders erlebt wird und die Reaktionen der anderen Menschen existentiell vernichtend sein können.

Ich wünsche deiner Tochter und dir ganz viel Kraft und Zuversicht.Ich wünsche ihr ebenso und von ganzem Herzen,dass sie das Glück vom Leben zurück bekommt,was ihr das Schicksal genommen hat.

Ich werde dir selbstverständlich berichten,was die Untersuchung beim HNO ergeben hat (habe jetzt am Do.einen neuen Termin).Bisher war ich zu resignativ und warte,im Prinzip,nur noch auf meine Kurzusage-ich bin Müde.

Trotzdem und gerade deshalb,einen sonnigen Gruß

Edited by Ingo G.

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pso-ri-asis

Hallo Ingo,

Mein Dermatologe meinte damals, die Guttata würde nach einer Zeit von selbst wieder verwschwinden. Ich hab' mich dann aber rund 5 Monate intensiv um die Haut kümmern müssen und mich u.a. täglich mit Daivonex behandelt bis die Stellen langsam besser wurden.

Nie mehr werde ich dies mitmachen und habe seither immer eine Notpackung Augmentin bei mir zu Hause.

Ich spiele übrigens seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir die Mandeln entfernen zu lassen. Mein Dermatologe hat mir zwar davon abgeraten es würde kein Zusammenhang bestehen.

Trotzdem liest man immer wieder erfolgsversprechende Berichte von Psoriatiker, die durch eine Entfernung der Mandeln, insbesondere durch eine Angina ausgelöste PSO, sehr gute Berichte.

Ich werde mich evtl. mal an Dr. Jörg Prinz wenden, der durch eine Studie in diesem Bereich einen Forschungspreis gewonnen hat.

Ich wünsche dir Alles Gute, lieber Ingo!

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Fifty

Alte Petze :angry:

Außerdem hatte ich keine Rotznase, sondern Aua Rücken? Oder verlässt mich mein Gedächtnis wieder einmal? :rolleyes:

Nene, alles bestens mit deinen grauen Zellen, es war Rücken;-))

TyssenKrupp liefert jetzt die Gleise ab Werk in Grün und zwischen d. Gleisen kommt künstlicher Rollrasen.:lol:

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Ich bin schon gespannt, mit was sie ihre Minister bestücken? Sonne Reise wird bestimmt spannend werden? :)

Siegfried

Mit nem dicken fetten Daimler, wetten dass?

Grüßle

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pso-ri-asis

Hier der Artikel über Jörg Prinz Forschung in diesem Bereich:

Immer wieder wurde gesagt, dass man sich die Mandeln entfernen lassen sollte, um seine Psoriasis zurück zu drängen. Bisher wurde das von den meisten Hautärzten als überzogen abgelehnt. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe um Professor Jörg Prinz (Uni München) erstmals bestätigt, dass es einen Zusammenhang gibt. Für diese Untersuchung hat die Münchener Arbeitsgruppe im Juli 2006 den "Serono-Forschungspreis" erhalten.

Es ist bekannt, dass eine Angina eine Psoriasis hervorrufen kann. Die Mediziner in München haben solche Psoriasis-Patienten untersucht, die ihre Schuppenflechte durch eine Streptokokken-Angina bekommen hatten. Dabei haben sie festgestellt, dass sich in den Mandeln ("Tonsillen") dieser Psoriatiker die gleichen Lymphozyten ("T-Zellen") befinden wie in den psoriatischen Haut. Durch molekular-biologische Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass diese T-Zellen von den Mandeln "gezielt in die Haut einwandern". Wenn die Mandeln entfernt werden, wird "der Nachschub von krankheitsvermittelnden T-Zellen unterbunden". Die Psoriasis kann dadurch positiv beeinflusst werden.

Nun sollten sich nicht alle Psoriatiker sofort die Mandeln entfernen lassen. Dieser Zusammenhang ist nur nachgewiesen für Fälle, in den die Schuppenflechte durch eine Angina verursacht wurde. rb

http://www.psoriasis-netz.de/fakten/fankten-grundsammlun/psoriasis-mandeln.html

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pso-ri-asis

Das Deutsche Ärtzeblatt schreibt:

Warum Tonsillektomie eine Streptokokken induzierte Psoriasis positiv beeinflussen kann

München – Den Zusammenhang zwischen Streptokokkenangina und Psoriasis hat eine Arbeitsgruppe um Jörg Prinz an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums der Universität München näher charakterisiert. Die Arbeitsgruppe wird ihre Forschungen bei der Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vom 23. bis 28. Juli 2006 vorstellen. Die Arbeit erhält dort den so genannten Serono-Forschungspreis in Höhe von 10.000 Euro. Die Gruppe hat ihre Ergebnisse außerdem im Journal of Immunology publiziert (2006; 176: 7104-7111).

Bei der Psoriasis induzieren und unterhalten chronische Streptokokkenanginen eine besonders entzündliche, exanthematische Verlaufsform. Psoriasis vulgaris wird heute als T-Zell-vermittelte Autoimmunerkrankung angesehen. Hierbei kommt es zu einer klonalen Expansion der krankheitsvermittelnden T-Zellen in der Haut der Patienten. Diese T-Zellen können durch ein bestimmtes Molekül, den T -Zell-Rezeptor, identifiziert werden, der letztendlich die Spezifität der T-Zellen vermittelt.

Durch molekularbiologische Untersuchungen konnten die Wissenschaftler die krankheitsvermittelnden T-Zellen nun gleichzeitig in den Hautveränderungen und in den Tonsillen von Patienten nachweisen, die wegen einer Streptokokken-induzierten Psoriasis tonsillektomiert worden waren. Dabei ließen sich die Krankheitsvermittelnden T-Zellen in der Fraktion der Tonsillen-T-Zellen nachweisen, die durch ein bestimmtes Molekül, das cutaneous lymphocyte-associated antigen, gezielt in die Haut einwandern können. Da in allen drei untersuchten Fällen die Psoriasis abheilte, folgerten die Wissenschaftler, dass Streptokokkeninfektionen der Tonsille zu einer Aktivierung und Expansion der pathogenen T-Zellen führen, die dann speziell in das jeweilige Organ der Streptokokken-Nachkrankheit einwandern.

Die Elimination der Tonsillen unterbindet den Nachschub dieser krankheitsvermittelnden Zellen und kann so den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. „Diese Erkenntnis sollte die Therapie der Streptokokken-Nachkrankheiten entscheidend beeinflussen“, hieß es aus der Arbeitsgruppe.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25027

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malgucken

Hallo pso-ri-asis,

hier einmal ein alter Beitrag zu dem Thema Tonsillektomie von mir.

Meine Pso bin ich dadurch wie geschrieben nicht losgeworden, aber einige Vorteile brachte die OP schon.;)

Grüße von

Kati

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ttschuetz

Hallo,

ich leide zur Zeit an meinem ersten Ausbruch und hatte 3 Wochen vor dem Schub eine Steptokokken-Infektion.

Eine Entfernung der Mandeln schützt übrigens nicht vor Strektokokken, ich hab meine vor einigen Jahren entfernen lassen.

Liebe Grüße

Frank

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Ingo G.

Ich möchte euch an dieser Stelle nochmals Rückmeldung geben.Mein aktueller Schub hat leider noch nicht sein Talsohle erreicht.Ich habe bisher Fumaderm genommen und außer,das meine Füsse aussehen wie die von Frodo Beutlin hat sich nicht viel getan.Ich habe jetzt meine Kur bewilligt bekommen und warte jetzt auf einen Termin in der Riff Klinik in Borkum.All meine Hoffnung ruhen auf diesem Aufenthalt.

Ich möchte euch nochmals herzlich danken,ganz explizit dem User Pso-ri-asis und wünsche euch das allerbeste.

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    • Guest Home of PSO
      By Guest Home of PSO
      Guten Tag Herr Doktor!
      Ich bekomme seit nunmehr fast 5 Jahren Humira.
      Vor etwa 2, 5 Jahren erhöhte sich der Streptokokken-Titer in meinem Blut auf einen Wert von etwa 780.
      Etwa ein halbes Jahr davor hatte ich einmal starke Halsschmerzen, welche jedoch ohne Antibiotikabehandlung abklangen. Kurze Zeit darauf (also etwa 3 Monate bevor der Wert sich erhöhte) musste eine Art Abszess unter meinem Arm operativ behandelt werden. Noch bevor der Wert sich erhöhte bekam ich unter Humira einen geringfügigen Schub mit Befall im Gesicht und an den Händen. Dieser war nach etwa 2 Monaten Kortison (topisch) wieder verschwunden und ich blieb bis zum Februar diesen Jahres erscheinungsfrei.
      Seitdem verschlechterte sich mein Hautzustand zusehends und ich bekomme nun seit etwa 4 Wochen Metex FS 20 mg zusätzlich als Injektion. Da nun bisher keine (nicht auf Kortison zurückzuführende) Besserung eingetreten ist, gehe ich davon aus, dass das Humira nun letztlich deutlich an Wirksamkeit verloren hat.
      Mein Arzt stellte mir nun folgendes Ultimatum:
      "Sie bekommen von mir erst ein anderes Biologika, wenn sie sich die Mandeln entfernen lassen."
      Meine HNO Ärztin hält es nicht für erforderlich die Mandeln entfernen zu lassen, da sie zwar weniger beweglich als normal wären, aber ansonsten keine Anzeichen einer Mandelentzündung vorlägen. Die Entscheidung würde einzig und allein bei mir liegen.
      Da der AST- Wert bis heute rückläufig ist (aktuell etwa bei 400 und sehr langsam weiterfallend) und ich keine Beschwerden mit den Mandeln habe, fühle ich mich in gewisserweise genötigt.
      Die Tatsache, dass die Schuppenflechte sich unter einem AST von um 700 deutlich besserte und wieder verschwand ist für mich als Laie ein mehr als deutlicher Hinweis darauf, dass zwischen dem reinen Wert und der Krankheitsintensität nicht zwingend ein Zusammenhang besteht.
      Im Gegenteil könnte man aufgrund der vorliegenden Daten beinahe darauf schließen, dass jetzt, da der Wert wieder niedrig ist, sich dies negativ auf meine Schuppenflechte auswirkt (kleiner Scherz am Rande von mir;-)
      Meine Fragen sind daher folgende:
      1. Ist es rechtens, dass der Arzt einen Therapiewechsel ausschliesst, solange ich mich nicht seinem "Befehl beuge mir die Mandeln entfernen zu lassen, obwohl die zuständige Fachärztin dies nicht für erforderlich und gewinnbringend hält?
      2. Ist es nicht normal, dass der AST im Blut genau wie jeder andere "Antikörper" sehr lange im Blut verbleibt, und auch dann nicht sofort rapide sinkt wenn eine angenommene Infektionsquelle beseitigt wird (ich ziehe hier einen gedanklichen Vergleich zu Impfungen, wo ja die Antikörper auch zum Teil ein Leben lang, oder zumindest für einige Jahre im Blut erhöht sind).
      Egal welche Frage ich meinem Arzt stelle er schiebt immer den AST-Wert vor. Das macht auf mich einen engstirnigen Eindruck.
      Eine letzte Frage noch: Ich höre in letzter Zeit verstärkt von Regressforderungen gegen Ärzte, die angeblich zu viele oder zu teure Medikamente verschrieben haben.
      Bin ich, da Fumaderm wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden musste, für den Fall, dass nun auch Metex nicht hinreichend wirkt grundsätzlich als Humira-Patient "berechtigt" auf Kosten der GKV mit anderen (teuren) Biologika wie z.B. Stelara behandelt zu werden?
      (Falls Humira und Metex zusammen nicht ausreichend wirken)
      Ich hoffe ich frage nicht zu spät.....
      Bitte bringen sie ein wenig Licht ins Dunkel.
      Es dankt ihnen mit freundlichen Grüßen
      Home of PSO
    • Guest
      By Guest
      Nachdem man es hier immer wieder liest - ich selbst hatte bei der Pso vulgaris den Auslöser Dauer-Mandelentzündung - und ich gerade sowieso am Recherchieren war... Hier sind 2 Links zu den neuen Erkenntnissen zu dem Verhalten der Streptokokken im Körper aus dem Jahr 2014:
       
      Zitat:
      "Manche Menschen erkranken immer wieder und in kurzen Abständen an Streptokokken-Infektionen. Obwohl man diese mit Antibiotika behandelt und scheinbar erfolgreich bekämpft hat. Der Grund: Streptokokken nisten sich in menschlichen Zellen ein und entziehen sich solange dem Immunsystem, bis es seine Abwehr einstellt. „Bisher ist man davon ausgegangen, dass Streptokokken in Epithelzellen, also die äußere Zellschicht, eindringen und dort überleben“, sagt Prof. Manfred Rohde, Leiter der Zentralen Einheit für Mikroskopie am HZI. „Wir konnten jetzt erstmals zeigen, dass sie auch in den Endothelzellen überlebensfähig sind“.
      http://news.doccheck.com/de/57028/streptokokken-gefaehrliches-versteckspiel/
       
      http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17940-2014-08-25.html
       
      Dann wollte ich euch noch kurz von einem Gespräch berichten mit einer Arzthelferin. Sie hatte starke rheumatische Beschwerden (Schmerzen, starke Schwellungen an den Gelenken, Ausschlag,...) und wurde einem Streptokokken-Bluttest unterzogen. Dieser war positiv - sie habe eine "schwere Streptokokken-Infektion". Sie wurde nach eigenen Aussagen einer 6-wöchigen Therapie unterzogen und ist immer noch in Behandlung. Ob die Streptokokken-Infektion ausgeheilt werden konnte weiß ich nicht. Sie wurde wohl nochmal einem Bluttest unterzogen, dessen Auswertung noch ausstand.
       
      Rein zur Info :-)
       
      Liebe Grüße
    • HamburgerDeern282
      By HamburgerDeern282
      Hallo, Ich habe im Dezember durch eine Mandelentzündung Schuppenflechte bekommen. Die Hautärztin hat mir eine durch die Apotheke angerührte Salbe verschrieben die nach kurze Zeit auch die Schuppen von den betroffen stellen entfernt hat. Meine Haut ist wieder glatt und es bilden sich auch keine neuen Schuppen was ich als erfolg ansehe und schon etwas erleichtert bin. Aber die roten kleinen flecke sind immer noch da.
       
      Verschwinden diese Flecken garnicht mehr? Vielleicht mag mir ja jemand was dazu sagen oder evtl tipps geben. Ich habe gehört ein Salzbad oder Zinksalbe soll helfen?
       
      Lg

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