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Mattia

Starke Schmerzen und noch 5 Monate bis zum Rheumatologen-Termin *help*

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Mattia

Hallo liebes Forum!

Ich bin Mattia und schreibe hier für meinen Mann :wub:

Vielleicht kann uns jemand helfen. Es ist so, daß er eine relativ leichte Schuppenflechte hat, vorallem am Kopf (hinter den Ohren). jetzt hat er seit einiger Zeit (viel zu lange hat es gedauert bis er überhaupt deshalb mal zum Arzt gegangen ist) ziemliche Schmerzen im rechten Zeigefinger und manchmal auch im Mittelfinger. Wir waren bei 2 Orthopäden und einem normalen Internisten. Auf Röntgenbildern und beim Ultraschall sieht man nichts ungewöhnliches. Er kann den Finger kaum noch knicken und der Finger ist mega geschwollen - nennt man sowas einen Wurstfinger??? Nicht schön, aber das trifft es wohl :rolleyes:

Ein Blutbild hat keiner der 3 Herren angeordnet. Beim letzten hab ich die Schuppenflechte angesprochen und jetzt hat er ne Überweisung zu einem Rheumatologen bekommen.....tja, nur gibt es dort erst einen Termin im Mai!

Was können wir denn bis dahin tun? Er bekam Ibuprofen 600 (2x am Tag) und Magenschoner. Hilft fast gar nicht. Er kann schon kaum noch was machen mit dem Finger....nicht mal richtig ne Wasserflasche aufdrehen oder so.

Tausend Dank,

Mattia

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Guest

Hallo Mattia..

Ich würd nochmal dort nachfragen, und auf die Dringlichkeit hinweisen. In der Regel kann man dann sofort vorbeikommen. Nur nicht abwimmeln lassen. Einfach sagen, daß ihr dann einfach so vorbeikommt, und auch gern Wartezeiten in Kauf nehmt.

einfach versuchen.....klappt bestimmt...

liebe Grüße und ich drück die Daumen...:)

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Mattia

Hallo liebe Toscana,

dankeschön für Deine schnelle Antwort. Mein Mann hat am Telefon auch schon gesagt, daß er damit ganz schlecht arbeiten kann und es ihn total einschränkt, es ist sein "Mousefinger" - er ist EDV-System-Admin (oder wie die so heißen...ihr wißt schon), aber als Antwort kam, daß es ihnen leid täte, aber er müsse dann leider zu einem anderen Doc. (Was er am Montag auch versucht, hier auf dem Land sind Fachärzte leider Mangelware)...

Ob er wohl mehr Ibu nehmen kann?

Oder vielleicht irgendwelche Nahrungsmittel weglassen kann?

Gegen seine "normale"Schuppenflechte macht er leider nicht viel...er ignoriert sie meistens :rolleyes:

Aber eben, jetzt sind es Schmerzen und da kann man leider nicht drüber weg schauen.

Seufz.

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Guest

Also bei mir helfen in dem Fall nur 800er Ibu..und das 3x am Tag...bei Bedarf..

Gibt es bei euch in der Nähe vielleicht ne Klinik mit einer Rheumatologischen Ambulanz? da könntet ihr auch hin..

Ober eben dann bei einem andere Rheumatologen noch versuchen, und evtl. auch etwas Fahrt in Kauf nehmen.

Ich bin da anders, hatte das Problem mit Termin auch damals. Ich bin da einfach hin, und hab gesagt, daß ich warte bis ich drankomme... hat geklappt, denn am Telefon wird man meist abgewimmelt...

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vinbergssnäcka

Hallo,

zum Thema Ärzte wurde ja schon alles gesagt. In Punkto Medizin kannst Du selber garnicht soviel machen. Die Ibu unterdrücken die Schmerzen im Besten Fall.

Ich habe, vermutlich, auch PSA und starke Probleme mit den Handgelenken und Fingern. Habe auch einen Jobb mit 100% Computerarbeit. Bei mir hilft nur konsequente Schonung. Also die andere Hand für die Maus benutzen (wenn nur eine Hand betroffen ist), eventuell ein anderes Eingabegerät anschaffen...der Doppelklick ist "tödlich". Im Notfall: krankschreiben lassen...die Finger lassen sich nämlich nicht gewöhnen...im Zweifel wirds immer schlimmer...

Alles Gute für Deinen Mann

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Mattia

Hmm, ich werde mich mal informieren wegen einer Ambulanz. Danke für den Tipp. Und die 800er werde ich ihm auch schmackhaft machen :daumenhoch:

Dankeschön!!!!

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Guest

Hmm, ich werde mich mal informieren wegen einer Ambulanz. Danke für den Tipp. Und die 800er werde ich ihm auch schmackhaft machen :daumenhoch:

Dankeschön!!!!

Bitteschön..

aber Rheumatologe ist wichtig. Nicht nur Schmerzmittel nehmen, denn das behebt allein nicht das Übel.....

Hört sich ganz nach Psa an, und da muss dann ne Therapie her...

Ich kenn ja die Männer...lach...

Schmerzmittel helfen, super...dann kann ich mir den Doc ja sparen.....das wär verkehrt...;)

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Mattia

Hallo,

zum Thema Ärzte wurde ja schon alles gesagt. In Punkto Medizin kannst Du selber garnicht soviel machen. Die Ibu unterdrücken die Schmerzen im Besten Fall.

Ich habe, vermutlich, auch PSA und starke Probleme mit den Handgelenken und Fingern. Habe auch einen Jobb mit 100% Computerarbeit. Bei mir hilft nur konsequente Schonung. Also die andere Hand für die Maus benutzen (wenn nur eine Hand betroffen ist), eventuell ein anderes Eingabegerät anschaffen...der Doppelklick ist "tödlich". Im Notfall: krankschreiben lassen...die Finger lassen sich nämlich nicht gewöhnen...im Zweifel wirds immer schlimmer...

Alles Gute für Deinen Mann

Danke! Darf ich fragen warum Du "vermutlich" schreibst? Ist PSA nicht so eindeutig? Bin leider noch ziemlich uninformiert, ackere mich gerade durchs Netz. Es könnte ja eventuell auch Rheuma, Fibromyalgie oder oder oder sein. Nur der Verdacht steht eben im Raum.

Alles Gute auch für Dich!

Und für Toscana natürlich auch!

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Mattia

Bitteschön..

aber Rheumatologe ist wichtig. Nicht nur Schmerzmittel nehmen, denn das behebt allein nicht das Übel.....

Hört sich ganz nach Psa an, und da muss dann ne Therapie her...

Ich kenn ja die Männer...lach...

Schmerzmittel helfen, super...dann kann ich mir den Doc ja sparen.....das wär verkehrt...;)

Ja, da sagst Du was mit den Männern! Das kommt noch erschwerend hinzu *kicher*!

Selbst die Schmerzmittel leg ich ihm hin, da driften Männer ganz schnell ins Kleinkindalter ab. (nicht alle natürlich!!!!:daumenhoch: )

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Guest

Lach....

ja, so sind sie....aber trotzdem hilfts du ihm ja...und das ist doch schön.;)

Bleib einfach dahinter, daß auch was unternommen wird, denn das ist wichtig...

alles Gute...:)

Edited by Guest

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Mattia

Ich werde berichten :D

Schön, daß ihr so schnell geantwortet habt. Danke! Das ist nicht immer selbstverständlich. (bin allgemein viel im Netz unterwegs)

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Saltkrokan

Hallo Mattia,

ich hab selber PSO/PSA, daher kann ich Deine Frage gut verstehen.

Ich arbeite aber auch beruflich in einer Klinik und dort in der Abteilung für Rheumatologie und Immunologie. Daher kenne ich die Verzweiflung der Patienten wenn sie Monate auf einen Termin bei einem niedergelassenen Rheumatologen warten müssen.

Wie meine Vorgängerin schrieb sollte man sich nicht abwimmeln lassen, gerade am Telefon können Praxen das gut. Vielleicht gibt es im Umkreis eine Klinik die eine rheumatologische Ambulanz haben. In meiner Abteilung bekommen Patienten durchaus eher einen Termin als in einer Praxis wenn sie unter starken Schmerzen leiden, daher vielleicht diese Möglichkeit auch in Betracht ziehen.

Ibuprofen oder Voltaren können helfen um die Schmerzen zu lindern und den Entzündungsprozess zu unterdrücken, aber wenn Schübe kommen helfen sie wenig. Ich nehme MTX und zusätzlich 1Kps.Voltaren resinat pro Tag. Wenn ich einen Schub habe (so wie jetzt gerade) helfen mir auch 2 Kps.Voltaren pro Tag nicht.

Wünche Euch viel Glück das Ihr bald einen Termin bekommt und berichte mal.

Viele Grüsse

Saltkrokan.

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Claudia

Alles Gesagte kann ich nur unterschreiben. Mir würde noch einfallen - ist Dein Mann vielleicht in einer Krankenkasse, die besondere Verträge mit einzelnen Facharztgruppen hat? Ich weiß von der Techniker Krankenkasse, dass sie einen Service haben, der für einen einen Termin innerhalb von 3 Tagen beim Facharzt vereinbart.

Ich würde mal bei der Krankenkasse (egal, welche es ist) anrufen und das so schildern - das ist so krass aus meiner Sicht, jemandem, der starke Schmerzen schildert, einen Termin in 5 Monaten zu geben.

Eine andere Stelle wäre die Kassenärztliche Vereinigung, die kennen auch die nächstgelegenen weiteren Rheumatologen.

Viel Glück!

Claudia

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vinbergssnäcka

Danke! Darf ich fragen warum Du "vermutlich" schreibst? Ist PSA nicht so eindeutig? Bin leider noch ziemlich uninformiert, ackere mich gerade durchs Netz. Es könnte ja eventuell auch Rheuma, Fibromyalgie oder oder oder sein. Nur der Verdacht steht eben im Raum.

Alles Gute auch für Dich!

Und für Toscana natürlich auch!

Hallo Mattia,

ja, ich habe nur eine Verdachtsdiagnose PSA. Das Problem ist, das es ja keine eindeutige Marker gibt bei der PSA. Ich bin seronegativ, beides beim Rheumafaktor und den Entzündungswerten. Weiterhin ist das Erscheinungsbild etwas untypisch weil sehr viele Gelenke spiegelbildlich betroffen sind. Begonnen hats bei den Fussgelenken und das ganze mehr oder weniger akut....Szintigrafie zeigte nichts und die wenigen Röntgenbilder haben auch nichts gezeigt.

Typisch ist aber wiederum, das bei mir auch Sehnenansätze und Muskeln betroffen sind.

Die Psoriasis, die ich nur auf dem Kopf habe glänzt mit Abwesenheit, worüber ich mich sehr freue, allerdings wurde ich auch schon von einem Rheumatologen "verhöhnt" ob ich mir diese selber diagnostiziert hätte. Zum Glück hatte ich einen Ausdruck meiner deutschen Krankenakte zu Hause....danach hat man mir dann geglaubt.

Im Endeffekt spielt es ja keine Rolle, solange ich behandelt werde, und mir geholfen wird..nächste Woche habe ich wieder einen Termin, vielleicht gibts ja dann einen besseren Bescheid.

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Tina59

Hallo Mattia,

wo ungefähr wohnst du denn?

Also ich hatte Mitte November 2011 zum ersten Mal den Verdacht, dass ich "Irgendein" Rheuma haben könnte. Der Hausarzt hat dann nur 2 Blutwerte getestet und mir das Ergebnis durch die Sprechstundenhilfe mitteilen lassen. Ich hatte nix.

Dann habe ich die Wut bekommen. Immerhin habe ich schon 3 ziemlich deformierte Finger, entzündete Achillessehnen, eine Blockade am ISG-Gelenk, Probleme mit dem Hüft- und einem Zehengrundgelenk und am linken Knie, in beiden Schultergelenken und auch am Schlüsselbein meldet sich was, dass ich aber nicht als richtigen Schmerz einstufe. Gerade zum Wecken morgens reicht es. Über dem Hüftgelenk hat sich eine Schwellung gebildet, die mal recht warm war, seit ein paar Tagen prickelt und sticht.

Habe dann mal entsprechend gegoogelt und bin hier gelandet. Als ich dann las, wie eine Schuppenflechte sich äußert und die Bilder sah, war ich fast sicher, dass ich sowas mal gehabt haben muss.

Dann habe ich mir eine Rheumatologin (gute Bewertung im net) in der Nähe gesucht und da angerufen. Habe gleich erwähnt, dass ich kurzfristig einen Termin haben möchte und zur Not eben privat abrechnen lassen würde. Aber das war nicht nötig und am 19.12. hatte ich meinen Termin mit gründlicher Untersuchung, Blutabnahme und Röntgenaufnahme in der Radiologie nebenan.

Jetzt habe ich gestern bei einem Telefontermin erfahren, dass keine Anhaltspunkte für eine Entzündung gefunden werden konnten. Als ich dann erwähnte, dass ich bei meinem Vorsorgetermin beim Hautarzt eine mögliche PSO angesprochen habe und dieser mir aufgrund seiner Untersuchung gesagt hat, dass er von einer PSA ausgehe, hat die Ärztin mir gesagt, dass ich dann noch eine "Ganzkörper-Skelett-Szintigrafie mit besonderer Darstellung der Hände" und einen weiteren Bluttest (vergessen, komischer Name) bei ihr machen lassen sollte. Den könnte man aber auch beim Hausarzt abnehmen lassen.

Und heute habe ich dann rumtelefoniert. Diese Szintigrafie kann ich nächste Woche Mittwoch in der gleichen Radiologie machen lassen, bei der ich seinerzeit schon nach 30 Minuten meine Röntgenaufnahme der Hände bekommen hatte (ohne Termin). Wie gesagt, alles auf Kasse!!! Mach ich dann in einem Rutsch mit der Blutabnahme nebenan.

Also ich kann diese beiden Praxen nur empfehlen. Da ich auch ca 30 Min. dahin fahre, bekomme ich zur Besprechung eine besondere Telefon-Nummer, die ich bei einem Telefon-Termin anrufen kann. Kannte das schon bei meinen Schilddrüsenuntersuchungen, die ich auch dort machen lasse.

Also, wenn du nicht zu weit vom Ruhrgebiet entfernt wohnst, würde ich dir gerne die Adresse davon geben.

Liebe Grüße

Tina

Edited by Tina59

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Tina59

Ach, Vinbärgssnäcka, jetzt habe ich deinen Beitrag erst mal richtig gelesen.

Ich komme mir auch schon recht seltsam vor, wenn ich immer wieder darauf bestehe, weiter untersucht zu werden. Dieses höhnische Lächeln in den Praxen, wenn man mir wieder eine "Unbedenklichkeits-Bescheinigung" überreicht, kenne ich auch.

Seit 4 oder 5 Jahren stelle ich immer wieder meine Hände vor und mir wird gesagt, dass wäre Verschleiß und ich sollte mal im Winter Handschuhe tragen.

Inzwischen ist mein rechter Zeigefinger aber schon so verdreht, dass ich wohl bald Korken aus Weinflaschen damit ziehen kann.

Aber ich bin auch nicht untätig geblieben. Habe mir einen Stoff-Beutel angefertigt in den ich einen Jersey-Handschuh eingenäht habe. Dann noch einen Reißverschluss dran.

Diesen Beutel kann ich jetzt mit Rapsamen oder Weizen füllen, in der Mikrowelle erwärmen und darin wunderbar Bewegung ohne Belastung wie in einem Sand- oder Linsenbad durchführen. Wenn die Finger entzündet sind lege ich den mit Kirschkernen gefüllt in den Kühlschrank. Dann kann ich auch "im Kalten" Bewegungen machen und empfinde es sehr angenehm.

Zum anderen habe ich auf dem Weihnachtsmarkt zwei Ringe aus Silbergabeln erstanden, die meine Finger schienen und auch noch gut aussehen. Durch den leichten Druck bei Bewegung sind, glaub ich, auch die dicken Knubbel an den Endgelenken ein wenig zurückgegangen.

Nur, was mache ich jetzt mit den anderen Gelenken? So große Gabeln gibt es nicht und für einen solch großen Körnersack, dass meine Hüfte da rein passt, ist meine Mikrowelle eben zu klein.

Also komme ich wohl nicht umhin, weiter in den Wartezimmern rumzusitzen und die doofen Zeitungen dort zu studieren. Kann demnächst bestimmt alle Fragen zu europäischen Königshäusern beantworten.

Ich nehm es mit Humor.

LG

Tina

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Mattia

@Claudia: Du bist ein Goldschatz! Danke für den Tipp mit der Krankenkasse! Hab gleich auf der entsprechenden Homepage geschaut und siehe da....es gibt einen Terminservice. Mein Mann will morgen :unsure: (ja, es wäre heute noch möglich gewesen) anrufen. Ich bin gespannt!

@Saltkrokan: Danke auch für die Insider-Infos :daumenhoch: aus der Klinik. Und ich wußte gar nicht, daß es Voltaren auch als Tabletten gibt, als überbrückung ist das sicher gut!

MTX liest sich gruselig - also was ich bisher so gelesen hab. Aber ja, wenn es hilft.

@vinbärgssnäcka: Das finde ich immer ganz schlimm wenn Ärzte so herablassend sind und einem nicht glauben. Fürchterlich. Gut, daß Du alles schwarz auf weiß hast! Wobei....mein Mann hatte auch erst spät die Schuppenflechte-Diagnose, vorher haben die anderne Ärzte dies "abgestritten". (seine Arztbesuche diesbezüglich kann man aber an einer Hand abzählen...)

Bist Du zur Zeit krank geschrieben?

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Mattia

@Tina

Sorry, habe Dich erst hinterher gesehen. Das mit Deiner Ärztin hört

sich wirklich toll an, super daß das so geklappt hat. Leider leider ist das

Ruhrgebiet zu weit weg, wir wohnen im nördlichen Baden-Württemberg.

Das hört sich echt schlimm an bei Dir.

Es ist mir eh schon fast peinlich hier so zu "jammern" wegen nur einem Finger. Wenn ich da eure Probleme lese, dann komm

ich mir ganz blöd vor.

Tausend Dank für all eure guten Ratschläge und Erfahrungen und

GUTE BESSERUNG EUCH ALLEN!

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Tina59

Mattia, nee, lass man, ich finde das wirklich gut, dass du jetzt hartnäckig bleibst.

Ich habe hier neben meinem Mann zwei Jungs von 15 und 19 Jahren und weiß, wie das manchmal ist.

Wenn ich denen nicht immer mal wieder auf die Füße treten würde, könnte da auch schon mal ganz schön was anbrennen. Mein Großer muss sich jetzt 2 Muttermale entfernen lassen. Als ich in 2010 das Screening bezahlen musste, weil er noch keine 18 war, hat man mich auch ganz komisch angesehen. Aber nur ich wusste doch, dass sich die Dinger auf seinem Rücken von der Größe verdoppelt hatten. Und nun müssen sie eben raus.

Und wenn ich bedenke, wie stark ich gerade durch meinen rechten Zeigefinger eingeschränkt bin, wenn der gerade mal wieder akut ist, würde ich niemals sagen, das ist nicht "genug" Schmerz um was zu unternehmen.

Und gerade ich bin ja eigentlich die, die immer mit Globuli und Schwedenkräutern gelaufen kommt und die Nasentropfen selbst herstellt. Aber ich glaube schon, dass ich sehr gut unterscheiden kann, wann es läppisch ist oder wann man was unternehmen sollte.

Und deshalb rate ich dir, am Ball zu bleiben und wünsch dir gute Nerven. Ach so, diese Gemeinschafts-Praxis ist übrigens ein "Endokrinologikum". Das gibt es auch in vielen anderen Städten. Kannst den Begriff ja mal googlen.

LG

Tina

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Tina59

@vinbärgsnäcka

Da fällt mir gerade was ein. Ist deine PSO mit deinem Umzug nach Schweden verschwunden?

Ich vermute nämlich, dass meine sich nach dem Verzicht auf Geschmacksverstärker verzogen hat.

Und ich weiß auch, dass nur in Schweden Mono-Natrium-Glutamat in Lebensmitteln verboten sind.

Das wäre für mich das Paradies, wenn ich mal im Restaurant ohne Befürchtungen essen gehen könnte.

Ich glaube, ich muss unbedingt da mal hin.

LG

Tina

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vinbergssnäcka

Hallo Tina,

ne, mit dem Umzug nach Schweden hatte das wohl nichts zu tun. Mit 28 bekam ich die Psoriasis das erste Mal, ziemlich heftig auf dem Kopf...nach einem Jahr war der Spuk genauso plötzlich vorbei wie er gekommen war. So ist sie noch 2 x wieder aufgetreten, und nach einem Jahr wieder plötzlich verschwunden. Das letzte Mal wohnte ich schon in Schweden, bin aber nicht zum Arzt gegangen, da ich mir eh keine Hilfe versprochen habe....vermutlich hatte ich die Psoriasis aber schon vorher und auch zwischendurch....aber extrem unscheinbar...eine kleine Stelle im Nacken, hinterm Ohr und an den Ellenbogen.

Ich wusste garnicht das der Geschmacksverstärker hier verboten ist....das gewöhnliche Glutamat gibt es aber hier auch...deswegen studiere ich immer alle Zutatenlisten ;-) obwohl ich bisher keinen Zusammenhang gemerkt habe...

lieben Gruss

snäcka

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Tina59

Ach, dann bin ich da wohl einer Fehlinformation aufgesessen, wenn es dass bei euch gibt.

Ich jedenfalls komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es das Weglassen dieser Zusätze ist, was meine PSO verschwinden ließ.

Nur noch eine kleine Stelle am Unterarm, kleiner als ein Pfennig, ist noch da. Aber da gibt es kaum noch Schuppen zum Abkratzen.

Deshalb mache ich mir jetzt schon Gedanken, dass auch das Szintigramm nichts ergeben wird, wenn es bei dir so war.

Aber wir sind doch nicht paranoid, oder? Ich lese immer wieder die Beiträge von gamü hier. Die wurde ja auch die längste Zeit nicht ernst genommen.

Allerdings habe ich im Moment kaum noch Schmerzen, nur so ein Missempfinden. Habe aber enorme Angst, dass es wieder so werden könnte wie vor ca. 2 Monaten, wo ich nicht mal mehr meinen Schlüssel aus der Jackentasche holen konnte. Die nasse Wäsche habe ich mit einem Kleiderbügel aus der Trommel rausgezerrt, weil ich die geschleuderten Frotteetücher einfach nicht anfassen konnte. Beim Spazieren gehen musste ich jede Steigung rückwärts nehmen, weil ich befürchtete, die Archilles-Sehne könnte sogar abreißen, weil die so weh tat. Und unser Treppenhaus konnte ich nur mit den Armen am Geländer und an der Treppenharfe hängend überwinden. Leider wohnen wir am Hang und deshalb über 4 Etagen. Und das soll alles Verschleiß bzw. Muskelverspannungen sein? Als Hausfrau und Büro-Angestellte? Dabei konnte man auf den Röntgenaufnahme außer an den drei Fingern nichts finden.

Als Migräne-Patientin seit meine Kindheit bin ich das Ertragen von Schmerzen gewohnt, denn ich habe immer auf starke Medikamente verzichtet und bin sparsam damit umgegangen. Und ich muss sagen, dass die Gelenkschmerzen bis jetzt auch ohne Medikamente auszuhalten sind.

Aber da ist sie, diese Angst, dass es schlimmer werden könnte. Denn stetig kommen neue Baustellen dazu, aber keine verschwindet wieder so ganz.

Und ich habe doch noch so viel vor, wenn meine Kinder erst mal richtig auf eigenen Beinen stehen.

Aber es ist tröstlich zu wissen, dass es anderen auch so geht und spornt mich an, alle Möglichkeiten auszunutzen um zu erfahren, ob da nicht doch was hintersteckt.

Gute Nacht,

Tina

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Fuchs

Hallo Mattia,

du hast ja schon sehr viele helfende Antworten bekommen. Nicht abwimmeln lassen, notfalls in Rheumaambulanz aufschlagen.

So lange mit Schmerzen und Einschränkungen zubringen, bis der Termin im Mai endlich ran ist, ist unzumutbar. Die "Tresendrachen " lassen sich auch oft erweichen, wenn nachdrücklich betont wird, daß auch längeres Sitzen im Warteraum in Kauf genommen wird, Hauptsache der Arztbesuch ist nicht erst im Mai.

Alles Gute für dich

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Fallingstar

Hallo Mattia,

wenn ich richtig gelesen habe, wohnt ihr im nördlichen Baden-Würrtemberg. Als Notfallambulanz kann ich Euch das KH in Plochingen empfehlen. Das liegt zwar auch nicht bei Euch um die Ecke, aber zumindest in Baden-Württemberg zwischen Stuttgart und Tübingen. http://www.kk-es.de/plochingen/kliniken_und_zentren/innere_rheumatologie_therapie.htm

Dort gibt es Rheuma Frühsprechstunde und eine Rheumanotfallambulanz. Ich bin dort auch schon notfallmässig aufgeschlagen, da ich vor lauter schmerzen nur noch geheult habe.Hatte einen Schub in den Zehengrundgelenken an beiden Füßen. Ich wurde sofort stationär aufgenommen und mit Schmerzinfusionen versorgt.

Eine andere Anlaufstelle wäre auch das Marienhospital in Stuttgart. Die haben auch eine eigene Rheumaambulanz -und Station.

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist ohne gesicherte Diagnose einen Termin beim Facharzt zu bekommen und gute Rheumatologen sind rar, überhaupt jene, die sich speziell mit der PSA auskennen. Die meisten PSA'ler sind sereoneagtiv und somit für die meisten Ärzte auch nicht Rheumakrank. Selbst ich, wo ich schon seit 2004 die gesicherte Diagnose PSA habe musste letzte Woche meinem HA erklären, dass bei einem akuten PSA Schub die Blutwerte im Normbereich sein können.

Zum Glück habe ich nach langem suchen einen guten Rheumatologen gefunden.

Was mich hier beim durchlesen etwas gewundert hat,ist das die meisten von Euch im Schub nur "Ibu" schlucken. Die helfen zwar schon, aber nur hochdosiert und das wiederrum kann den Magen schädigen.

Ich bekomme im akuten Schub zu meiner Basistherapie (30 mg Arava/2000mg Sulfasalazin) immer hochdosiert, meistens so zwischen 40 und 60 mg Prednisolon als Stosstherapie. Das hilft sofort, nimmt zumindest mal die größten schmerzen und hilt gegen die Entzündung.

Ich wünsche Euch allen einen schönen,Tag.

Liebe Grüße

Fallingstar

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smile4you

Hallo, an alle hier!

Ich schreibe auch, weil mein Mann betroffen ist. Seit einigen Jahren hat er verschiedene Diagnosen. Angefangen hat Alles mit Hautflechten, Kopfjucken, Schuppen. Alles mit Sälbchen später Risentuben Salbe für verschiedene Hautbereiche. Dann waren die Nägel betroffen. Sowohl die Finger- als auch die Zehennägel. Dann kamen immer schlimmere Schmerzen in den Gelenken.

Die Uniklinik Köln, vom Hautarzt bis zum Rheumatologen, brachte dann neben der Diagnose auch die erste Therapie. Die brachte schnelle Wirkung: die Einfärbung der Fingernägel (sichtbares Störfaktum) und eine Besserung der Fußnägel, aber vor Allem die Abschwächung der Schmerzen war schon toll.

Ein Jahr ohne weitere Therapie, nur Salben für die immer noch vorhandene Hautentzündung, völlige Ignoranz führte jetzt seit Monaten zunehmend zu einer extremen Verschlimmerung und heftigen Schmerzen in den Fuß- und Handgelenken. Bis hin zu einem wirklich eingeschränkten Gehen. Na ja, wahrscheinlich wisst ihr alle, wovon ich schreibe.

Der Besuch beim Rheumatologen mit einer neuen Therapie einschliesslich Cortison und Schmerzmitteln ist das Ergebnis. Jetzt kann ich auch - erstmals- mit ihm über Ernährung und Lebensweise (wahnsinnig viel Stress) reden. Und er befasst sich mit dem Thema. Hurra!!!!!!!!!!!Männer eben :D

Deshalb auch meine Internet-Recherchen.

Zum Thema Arzt kann ich nur raten hartnäckig am Ball zu bleiben und bei Dringlichkeit auch auf einem Termin zu bestehen. Zwar ist mein Mann Privat versichert, aber in der UNI- Klinik kann Jeder immer sofort in der Ambulanz vorsprechen. Von Wartezeiten kann ich nicht berichten, aber was will man machen!?

Ich wünsche allen Betroffenen und auch den Angehörigen alles Gute

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