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Loury

Ärzte ratlos, Psoriasis unbesiegbar, Ernährung ein Faktor?

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Rose63

Hallo Andreas, 

„Du bist was du ißtund jeder ist seines Glückes Schmied“, deine Worte.

Was hast du denn gegessen, dass dich so von oben herab andere Be- und verurteilen läßt? 

Ernährung kann sicherlich unterstützen. Aber „selber schuld falsch gegessen“ ist nicht die Erklärung und Lösung. Es gibt viel mehr zwischen Hommel und Erde, das krank macht. Viele reagieren nicht darauf doch für einige hat es fatale Folgen. 

Auch in Indonesien oder Japan oder an jedem Ort der Welt gibt es viele sehr kranke Menschen. Und was dem einen hilft, kann für den anderen schädlich sein. 

Hier im Forum lese ich von so vielen, die Wege suchen. Sich informieren und austauschen. Da sind deine Erfahrungen sehr erwünscht und nützlich. Allerdings ein pauschales abwatschen empfinde ich nicht angebracht. Vorschläge, Anregungen sind toll. Schuldzuweisungen, Belehrungen und Aburteilung sind dabei völlig unnötig, evtl. Sogar verletzend und demotivierend

Liebe Grüe von Rose

 

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loppy

Hi Rose,

ich will niemanden abwatschen oder Schuldzuweisungen machen. Aber man muss sich so finde ich einfach klar werden. Autoimmunerkrankungen aller Art kommen nicht von ungefähr. Irgendwas hat man falsch gemacht oder weiß gar nicht das man was falsches zu sich nimmt.

Betroffene Patienten können gar nichts dafür, nur um das klar zu stellen. Wen ich hier die ganze Zeit verurteile sind unser so super schlauen Mediziner. Unsere Hautärzte und Statistiker, die einen Patienten im Einzelfall einfach schnell "abwatschen" und nichts weiter sagen als ok hier nehmen wir dies und dann das und dann... ja was machen wir dann... wieder das gleiche.

Es soll keine Schuldzuweisung sein, wenn ich sage man soll mal nachdenken. Ein medizinisches Präperat sollte keine Nebenwirkungen haben so finde ich. 

Lg, Andreas

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Rose63

Hallo Andreas, 

na ja, ich hab es anders empfunden. Für mich war es direkt an die Patienten gerichtet, nicht an irgendwen sonst. 

Tja, ohne direkte Allergieanzeichen findest weder du und auch kein Fachmann an was es liegen könnte. Das Spektrum ist zu groß. Dazu kommt nicht nur ein Grundstoff sondern zig Möglichkeiten eines Mixes. 

Es gibt keine Untersuchungen die dasAlles abdecken könnte. Nur grobe Tests ob alles in der Norm ist.

und auch das kann fatale Folgen haben. Ich war mal im Uniklinikum München. Alle meine Werte waren in der Norm. Nur ich schwer krank. Irgendwann haben dann Studenten heraus gefunden, dass ich z.B. Einen Wert an der Untergrenze hatte, einen anderen knapp unter Obergrenze. Sie haben „durchgespielt“ und kamen so der Ursache auf den Grund. Also alle Werte im Rahmen heißt noch lange nicht, dass es auch gut ist!

und z.B. Cortison, ich hasse es. Aber wenn du einen Astmaanfall oder Allergieschock hast oder lebensbedrohliche Krampfanfälle, bist du dankbar wenn es dir jemand spritzt. Da bist du nämlich tot, bevor jemand: jetzt iss doch erst einmal was ausgewogenes gesundes, sagt. 

Und das Ganze: das kommt von dem! Wirklich? Mir fehlt da der Gegenbeweis. Hätte der Patient das ohne dies und das nicht bekommen? Das kann nämlich keiner beweisen. 

Unser Organismus ist komplex und ich denke, nein ich bin der festen Überzeugung es ist noch lange nicht alles erforscht und klar definierbar. Deshalb gibt es auch kein Wunderallheilmittel. 

Erst gestern sah ich einen Bericht, über einen Arzt in großer Höhe. Er hat sich langsam an den wenigen Sauerstoffgehalt in grober Höhe gewöhnt. Sein Körper hat umgelernt. Und auch seine Gene haben sich verändert, dass er mit wenig Sauerstoff ganz normal leben kann. Und diese veränderten Gene werden an 2-3Generationen weiter gegeben. Ganz individuell. 

So weiß niemand, was wir mitbekommen haben. Wozu wir veranlagt sind. 

Schlimm genug chronisch erkrankt zu sein. Da braucht man sich nicht noch mit selber schuld usw. zusetzen. 

Hilft mir dies und das, erleichtert es, tut es gut? Das interessiert

Grüßle von Rose

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    • Dane.82
      Von Dane.82
      Hallo Zusammen
      Ich habe für mich die Lösung gefunden und da dies nun schon länger anhält, möchte ich es hier mit anderen Betroffenen teilen!!
      Ohne lang drum rum zu reden. Bei mir ist es die Milch!! Es ging aber Monate dies herauszufinden.
      Nun zum Anfang. Ich habe seit 6 Jahren Psoriasis-Arthritis (Seit mein Kind zur Welt gekommen ist). Es fing an mit Rückenschmerzen am Morgen und erst nach ein paar Jahren fingen dann auch die Ausschläge an. Dank Internet wurde ich auf diese Krankheit aufmerksam und konnte dann meinen Arzt überreden mich zu einer Rheumatologin zu schicken. Bei dem MRI wurde es mir dann bestätigt. 
      Mir wurden Tabletten und Biologica angeboten. Ich wollte es aber erst einmal anders probieren und habe ein weiteres Mal das Internet durchforstet. Dabei bin ich auf sehr viele Interessante Möglichkeiten gestossen und habe alles mögliche ausprobiert, könnte voraussichtlich nicht mal alles aufzählen... Darunter aber Hypnose, Akupunktur, Drachenblut, Vitamine etc.
      Danach bin ich auf einen Artikel über die Ernährung (In diesem Fall Vegan) gestossen. Dies hat mich interessiert und ich habe alles mögliche ausprobiert. Mal einen Monat ohne Fleisch, einen Monat ohne Gluten, einen Monat ohne Milch und siehe da, es ging mir tatsächlich besser. Die Rückenschmerzen waren weniger geworden und so hat sich das ganze über Monate verbessert. Bei den Ausschlägen erkennt man nur noch wo sie mal waren aber es ist alles verheilt, der Rücken ist viel besser geworden. Es ist nicht ganz weg, aber ich kann sehr gut damit leben. 
      Wichtig ist, dass ich gar keine Milchprodukte mehr zu mir nehme, nichts was auch nur annähernd Milch enthält. (Ich sage euch Leute, das ist vorallem am Anfang sehr schwierig denn die Milch ist überall drin... z.B. Wurst, Kefir, div. Fertigprodukte, gewisse Brote etc).
      Nach ein paar Monaten Erfolg habe ich dann auch gemerkt, dass ich nun sehr stark auf Milchprodukte reagiere, wenn ich doch mal was zu mir nehme. (Bauchkrämpfe, Durchfall) Am Anfang ging das 4 Tage, mittlerweile auch schon früher.
      Achtung, ich sage hier nicht: Milch ist die Lösung, nehmt keine Milchprodukte mehr zu euch!!! Ich sage, probiert es aus an der Ernährung zu drehen. Es ist möglich, dass euer Körper irgendetwas nicht vertragen kann. (Gluten, Fleisch, Milch, Eier, Zucker, Zwiebel irgendwas, dass Ihr oft zu euch nehmt) Gebt dem Körper mindestens einen Monat Zeit um es auszuprobieren. (Macht es ganz oder gar nicht, wenn Ihr nicht komplett verzichtet also ganz strikt, funktioniert es NICHT). Es geht ein paar Monate bis Ihr alles durchhabt aber bei mir war es das Wert und es ist es für mich auch Wert auf die Produkte zu verzichten, es geht mir ja soooo viel besser!!! (By the way, einmal zu mir genommen geht das wieder ein paar Wochen, bis es mir wieder so gut geht wie zuvor).
      Ich hoffe wirklich, dass jemand durch diesen "Artikel" auch die Lösung finden wird und natürlich würde ich mich freuen, wenn Ihr eure Kommentare dazu abgebt!
      Ich wünsche allen viel Erfolg, ob nun mit der Ernährungsumstellung oder mit einer anderen Methode! Gebt nicht auf und bleibt am Ball!
      Liebe Grüsse
      Daniela
    • Timura81m
      Von Timura81m
      Hallo zusammen,
      bei mir ist die Schuppenflechte mit 14 in 1995  zwischen Juni- September ausgebrochen. Ein Triggereignis, psychisch oder physisch ließ sich damals und jetzt nicht festmachen.
      Ich hab den ersten Jahren mit Salicylmolle 3% und 5% gearbeitet, dann später mit Psorcutan und Lichttherapie zweimal die Woche. Die Plaque war sehr stark am Kopf, Oberkörper sowie Armen und Beinen.
      Ernährungstechnisch habe ich nie etwas geändert.
      Im November 1996 war ich einmal auf der Insel Norderney während der Schulzeit für vier Wochen auf Kur, dort wurde mit Salicylmolle,Balneo-und Lichttherapie gearbeitet. Danach auch mit Psorcutan und Daivobet nicht ganz so erfolgreich.
      Während meiner Bundeswehrzeit in 2000 habe ich mit Dithranol, PsoralonMT behandelt. Auch aufgrund der Schuppenflechte habe mich erst spät auf eine Partnerin eingelassen. Ich war nicht zu weiteren Kuraufenthalten oder Urlauben im Süden.
      Wweitere Behandlung mit Lichttherapie wechselnd mit Daivobet und Psorcutan.
      In 2006 habe ich Fumaderm genutzt, 6 Tabletten am Tag.Die Nebenwirkungen waren mir zu stark, so dass ich wieder zu Lichttherapie und Daivobet gewechselt bin. Die Schuppenflechte war immer unterschiedlich stark ausgeprägt, aber nie ganz weg.
      Im Juli 2016 habe ich für ein Jahr an einer Novartisstudie mit dem Biological Cosentyx teilgenommen. Die Schuppenflechte ging innerhalb von 4 Wochen zurück, allerdings bekam ich eine leichte  Palmoplantose an den Füßen. Ausschläge und. Juckreiz im  Anal- und Genitalbereich gingen nie ganz weg. Zusätzlich war ich anfälliger für Infekte und Pilzinfektionen. Das nur vierwöchige mit Spritzen empfand ich als sehr angenehm,aufgrund beruflicher Reisetätigkeit mit Flügen,war es jedoch nie ganz einfach.
      Nach dem Ende der Studie im Juli 2017 ist die Schuppenflechte im Oktober 2017 wieder aufgeblüht. Ich habe nicht behandelt, sie war heftiger denn je, dazu kamen auch viele Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld. Manchmal habe ich die Symptome mit Daivobet behandelt.
      Im Juli 2018 habe ich mich auf die Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll eingelassen, dazu habe ich kurz unter einem anderen Thread geschrieben. Neben dem Protokoll habe ich auf Milchprodukte (Calcium siehe Coimbra), Kaffee, Alkohol, Softgetränke, Süßigkeiten weitestgehend verzichtet. Nach einer ungewollten beruflichen Auszeit seit 09/2018 ist Schuppenflechte wohl auch im Zusammenhang mit Sonnenbaden/Urlaub auf Mallorca weiter zurückgegangen. Reduzierung Juckreiz, Schuppung, Flecken.
      Ich habe immer wieder mal Fusspilz und Lippenherpes zu kämpfen, auch zeigt sich die Schuppenflechte an den großen Zehennägeln.
      Mal schauen wie es mir mit dem Coimbra-Protokoll weitergeht, es liegen wenige Studienergebnisse vor, zu Biologicals oder anderem kann ich immer noch wieder wechseln.
       
    • maer
      Von maer
      Hallo,
      ich bin seit vielen Jahren Blutspender. Ist dieses auch während der Fumaderm - Therapie möglich oder sollte man besser in dieser Zeit kein Blut spenden?
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