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HildeGeolog

Krankheitsverlauf

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HildeGeolog

Hallo,

bin seit gesten neues Mitglied. Ich grüße alle! Seit meinem 16 Lebensjahr habe ich eine

PS, die sich aber auf den linken Ellenbogenknöchel und die Kopfhaut beschränkt.

Im Sommer immer Besserung. Im Winter war wegen der Kleidung nie was sichtbar.

Die PS hat mir kein Problem bereitet. Keine psy. Belastung etc. Für den Kopf bekam

ich eine Antipilzmittel  ??????????? was auch gut hilft.

Nun meine Frage. Nach einer umpfangreichen Tropenimpung (Argentinien), Starke Stresssit. über 2 Jahre,  einem leichten Augeninfarkt mit Tablettenzufhr (Blutdrucksenker - Sartan, Ass 100 und Fettmittel) bekam ich sehr starke Ekzeme an der Hand mit PSO-beteiligung. In den Fingern

habe ich leichte Gelenklbeschwerden, auch in den Zehnen. Aber nicht schlimm, dennoch

spürbar. Ein Ziehen, kurzes schmerzhalftes Stechen in einzelnen Gelenken. Manch einer

würde es gar nicht merken oder zum Arzt gehen. Ich aber tat es und bekam das Mittel Lantarel 10

aufgeschrieben, das ich ein ganzes Leben lang nehmen soll. Jeder weiss hier, welches Mittel

das ist. Der Rheimatologe meinte , es sei für die Haut. Die stört mich aber nicht sonderlich.

Nehme Vit. D und lege mich in die Mittagssonne(bei Aussentemp. 9 Grad). Liess auch den

Blutdrucksenker weg, da ich normalen Blutdruck habe. Und siehe da, meine Hände besserten

sich innerhalb von 6 Tagen. Macht es Sinn gleich mit einem solchen Hammer zu kommen?

Ich glaube auch, das ich "lediglich" eine Arthrose habe. Kann man eine PSA "zweifelsffrei" von ener Arthrose abgrenzen?

 

Bitte nur kompetente Antworten!  -Danke!

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HildeGeolog

Wie mussman sich eine Leben mit Lantarel 10 vorstellen? Gibt es Patienten ohne Nebenwirkungen?

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Donna

Hallo Hilde

Bei einer PSA wirst du sicher auf ein Medikament lebenslang angewiesen sein.

Man kann die PSA von der Arthrose  abgrenzen. Ich habe beides und meine Ärzte können mir sagen

wo die PSA oder die Arthrose ist. Ob es Sinn macht so einen Hammer zu nehmen muss jeder für sich

selber entscheiden. Es kommt darauf an unter was für eine Leidensdruck du selber stehst.

Gruss Donna

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Kitty1389

Hallo Hilde,

 

nimmst Du das Lantarel schon?

 

Liebe Grüße

Kitty1389

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HildeGeolog

Hallo ihr Beide,

Nein, nehme ich nicht, noch nicht. Wenn ich eine PSO habe, dann hoffe ich natürlch auf eine milden Verlauf.

Aber gibt es den überhaupt.

 

LG  Hilde

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HildeGeolog

PSA meinte ich!

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HildeGeolog

Hallo Donna,

darf ich fragen wie alt Du bist? Ich bin 63. hätte ich nicht den Verdacht auf PSA bekommen, hätte ich keinen

großen Leidensdruck. Aber ich hoffe halt noch 30 Jahre zu haben. Und bis dahin kann ja alles passieren.

Macht es Sinn MTX nur in den evtl Schüben zu nehmen?  LG

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Donna

Hallo Hilde

Ich bin 52 .Es macht keinen Sinn MTX nur bei Schüben zu nehmen.Bei mir ist es so das ich Kortison bei Schüben bekomme.

Und dann runterfahre und ausschleiche .Meist ist der Schub auch wieder in Griff.

Ich nehme seit 5 Jahren Stelara und hatte dann nur ganz am Anfang mal einen PSA Schub.

Seit dem nicht mehr.  Und die Gelenke wenn sie dann auch mal Kaputt sind nicht mehr zu reparieren sind.

Entscheidung ist es nach wie vor deine. Würde mich aber trotzdem mit deinem Rheumatologen auseinander setzen.

Gruss Donna

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cb1300fahrer

Wie mussman sich eine Leben mit Lantarel 10 vorstellen? Gibt es Patienten ohne Nebenwirkungen?

 

Nehme jetzt seit kurzen, 7 Wochen Lantarel. 15mg die Woche und bin ohne Nebenwirkungen. Blutwerte laut Arzt im ok. Leichte Übelkeit kurz nach der Einnahme, aber wirklich nur kurz und dann ist es wieder ok. Den Tag danach nehme ich 5mg Folsäure und gehe ganz normal Arbeiten. Übrigens mein Bierchen am Wochenende gönne ich mir auch und der Arzt hat auch nicht dagegen. Aber Lantarel wird wohl bei jedem verschieden aufgenommen so das man nicht sagen kann was kommt wenn du es nimmst. Aber wenn der Arzt  dir das Mittel anrät wird es wohl berechtigt sein.

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HildeGeolog

Danke, cb1300fahrer,

morgen habe ich eine Termin an der UNI Köln. Mal sehen was die sagen. Habe mich schon das ganze Wochenende verrückt gemacht. Warfen alle Entzuündungswerte bei Dir ok? Darf ich nach Deinem Alter fragen?

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cb1300fahrer

Danke, cb1300fahrer,

morgen habe ich eine Termin an der UNI Köln. Mal sehen was die sagen. Habe mich schon das ganze Wochenende verrückt gemacht. Warfen alle Entzuündungswerte bei Dir ok? Darf ich nach Deinem Alter fragen?

 

Ich bin 43.

 

Hatte nie erhöhte Entzündungswerte. War immer alles ok.

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HildeGeolog

Ja, bei mir auch. Alle Entzündungsmarker im optimalen Bereich. Rheumatologe meinte sehr zufriedenstelled. Trotzdem diese Lantarel 10. Wegen der Haut. Die stört mich aber nicht. Wenn es wirklich nur wegender Haut ist, dann nehme ich Lantarel nicht.

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cb1300fahrer

Ja, bei mir auch. Alle Entzündungsmarker im optimalen Bereich. Rheumatologe meinte sehr zufriedenstelled. Trotzdem diese Lantarel 10. Wegen der Haut. Die stört mich aber nicht. Wenn es wirklich nur wegender Haut ist, dann nehme ich Lantarel nicht.

Also wenn ein Rheumatologe hinzugezogen wird bei einer PSO dann würde ich hellhörig werden. Meine werte waren immer top, trotzdem habe ich jetzt diese verdammte PSA inne Knochen.

 

Lese dich mal durch das PSA-Forum hier und vielleicht wirst du dort fündig.

Ich hatte jahrelang nur die PSO bis auf einmal diese Schmerzen in den Gelenken hinzu kamen.

Edited by cb1300fahrer

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HildeGeolog

In meinem Fall haben sich die Ärzte so oft geirrt. Ich glaube fast keinem mehr. Waren die Gelenkschmerzen denn von heute auf morgen da? Welche Gelenke waren zuerst betroffen? Wie fühlt es sich unter Lantarel an? Ich wünsche Dir und allen , dass

dieses Medikament gut wirkt.

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Hucki

Hallo HildeGeolog,

 

die Schmerzen bei der PSA sind bei mir schon seit vielen Jahren vorhanden, aber habe es nie darauf geschoben. Der Prozeß war bei mir schleichend. Andere meinten, warum ich humpele...... Als ich dann im Zusammenhang mit einem Infekt einen dicken Ellenbogen hatte, wurde ich selbst stutzig. Ich bekam auch MTX vom Rheumatologen und war im hinterher erstaunt, wie viele Knochen/ Muskeln mir tatsächlich weh getan hatten.

 

So wie cb1300Fahrer schrieb, würde auch ich auf den Rheumatologen hören. Eine Psoriasis in deinem Alter ist sehr Häufig auch an den Gelenken. Was kaputt ist, was ziemlich fix passieren kann, ist dann auch für immer kaputt.

 

LG von Hucki

Edited by Hucki

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Fussballfan

Wenn die Gelenke erst zerstört sind , dann sind sie hin .Die kann man leider nicht wie ein Auto zur Reparatur bringen . Ich war damals 34 Jahre alt als ich mit MTX anfangen mußte. Sicher kannst du dir vorstellen das es auch nicht mein Traum war.

Nebenwirkungen hatte ich keine , bin mit Tabletten angefangen und wurde dann im laufe der Zeit auf Spritzen umgestellt,

 

Habe MTX dann 11 Jahre lang genommen , natürlich hatte man immer mal wieder Schübe , auch war ich anfälliger für Infekte.

Aber das habe ich gerne in Kauf genommen , einfach weil die Angst da war im Rollstuhl zu landen . Bei mir ist es im ISG Gelenk angefangen , ich konnte mich kaum noch bewegen .

Mittlerweile habe ich einige Baustellen mehr  , aber so ist das leider.

 

10 mg sind recht wenig , mir wurde damals gesagt , wenn ich nicht damit anfangen würde und das ganze in dem Tempo weitergeht , dann dauert es nur noch ein paar Wochen bis Monate und sie sitzen im Rollstuhl.

 

Der Verlauf ist bei jedem anders .

Oft fängt es auch in den kleinen Gelenken an ,  Zeh oder kleiner Finger.

 

MTX zu nehmen , nur wenn du Schübe hast, bringt rein Garnichts..Ich mußte sogar zusätzlich Cortison einnehmen , das muß ich leider heute auch noch.

 

Angenommen dir helfen die 10 mg schon , dann sei froh .

Ich habe andere Mittel dazu nehmen müssen , und bisher alles was ich genommen , bzw. gespritzt habe hat nur eine Weile geholfen .

 

Versuch es doch , und wegen möglicher Nebenwirkungen kann ich dir nur empfehlen , es Abends auf der Bettkante zu nehmen bzw. zu Spritzen . Dann verschläft man mögliche Nebenwirkungen nämlich .

 

Gruß

Fussballfan

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cb1300fahrer

Bei mir fing es wohl vor Jahren an , ich hatte Schmerzen im linken Fuß beim auftreten. Ging nach einiger Zeit wieder. Dann immer eine Müdigkeit....irgendwie elend Schlapp gefühlt. Und dann eines Abends wurde mein linker Ringfinger an den Gelenken extrem dick....einfach so. Konnte nichts mehr anfassen, den Finger nicht krümmen und nichts.Elende Schmerzen....und das war der Ausschlag für meinen Hautarzt mich mit der PSO zu einem Rheumatologen seines Vertrauens zu schicken. Wohl nicht alle sind darauf spezialisiert eine PSA zu entdecken. 

 

Aus welcher Gegend kommst du denn? Vielleicht kann dir jemand einen guten Arzt empfehlen hier. 

 

 

Ob das MTX hilft kann ich zur Zeit noch nicht sagen....Finger ist immer noch dick, habe am letzten Freitag dort 2 Spritzen mit Cortion in die Gelenke bekommen. Manche Hautstellen sehen gut aus, andere ganz schlecht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Zusätzlich hab ich natürlich noch Salben und Cremes...und das obligatorische Ibu 800mg gegen die Schmerzen.

Edited by cb1300fahrer

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HildeGeolog

Danke für alle eure Antworten.  Morgen früh um 10:30 habe ich einen Termin in der Uni Köln. Dann sehen wir weiter.

In so etwas sollte man sich nicht hineinsteigern. cbfahrer:ich komme aus dem Kölner Bereich und habe vor 1,5 Jahren selber einen Rheumatologen aufgesucht, weil meine kleinen Finger beidseitig leichte Krümmungen aufwiesen. So wurde schon mal eine

Herbeden- und Borchardarthrose diagnostiziert. Der R. war sich aber aufgrund des Röntgenbildes nicht ganz sicher, dass eine

PSA vorliegt. Wegen der Haut gab er mir MTX. Damit aber konnte ich in der Vergangenheit gut leben. Habe sie eigentlich

kaum wahrgenommen. Nur mal die Haare mit Pilzmittel gewaschen. Sonst kaum mal eine Creme aufgetragen .

Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen, dass ihr zu eurer Zufriedenheit  behandelt werdet und gut damit leben

könnt.

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Fussballfan

Also wenn die PSA anhand von Röntgenbildern diagnostiziert wird , dann ist es eh schon zu spät. Auf diesen Bildern sieht man nämlich nur die Veränderungen / Schäden die nicht wieder gut zu machen sind , die dann schon eingetreten sind .

PSA wird in der Regel via CT   oder Knochenszintigramm festgestellt, wobei bei letzterem ganz genau zu sehen ist wo die PSA gerade Aktiv ist .

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drkeys

MTX ist gegen PSO und die peripheren Gelenkentzündungen. Man nimmt das grundsätzlich immer über einen längeren Zeitraum, da es ein Basismedikament ist und sowieso erst nach 6 - 8 Wochen (frühestens, kann bis zu 6 Monate dauern) wirkt.   Auf die Haut vielleicht etwas früher. Auf Entzündungen der Wirbelsäule wirkt MTX übrigens nicht. Zumindest gibt es keine Beweise dafür. 

Ich würde MTX an Deiner Stelle erst nehmen, wenn eindeutig eine PsA oder RA feststeht. Eine solche Therapie ist zu aufwendig und langwierig um es einfach mal auszuprobieren und MTX ist kein Bonbon.

Es gibt viele die mit dem Medikament gut und problemlos leben und bestimmt genau so viele, die damit leichte bis schwere NW haben oder bei denen es gar nicht wirkt. Man muss es probieren. 

 

Aus meiner Erfahrung und im Gespräch mit diversen Rheumatologen heraus kann man eine PsA nicht immer eindeutig von einer aktivierten Arthrose oder auch anderen Arthritiden abgrenzen. 

Eine Arthrose kann auch schubweise aktiv mit Entzündungen an den Gelenken verlaufen.  eindeutig kann man das nur über eine Gelenkpunktion abgrenzen. 

Bei mir bestand 4 Jahre ein Verdacht auf eine PsA, die bis heute nicht bestätigt werden konnte, weder über Blut noch über bildgebende Verfahren wie Szintigraphie, Röntgen und spezielle bei mir ... massenweise MRTs.

MTX hat bei mir nicht geholfen. PsA ist sehr komplex und bei einem internistischen Rheumatologen bist Du sicher am Besten aufgehoben. 

Edited by drkeys
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malgucken

Morgen früh um 10:30 habe ich einen Termin in der Uni Köln.

 

Was ist denn bei diesem Termin herausgekommen?

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HildeGeolog

Heute war ich also beim Rheumatologen. Einem fähigen Arzt, der sich die Sache angesehen hat. Zwar konnte auch er an einer Stelle eine PSA nicht hundertprozentig ausschliessen, aber wenn es denn eine wäre, so sei  ich schon zu alt , als dass die Sache schwerste Probleme hervorrufen könnte. Eher so schloss ich , habe ich in Zukunft (wenn überhaupt ) mit einem milden Verlauf zu rechnen, da die PSA im Durchschnitt 15 Jahre nach Auftreten der Hautanzeichen ausbricht/erkannt werden kann. Ich aber bin 63, also schon weit über diesen Zeitraum hinaus. Da Lantarel aber auch einen Gefäßschutz mit sich bringt, kann man es a) für die Haut und b) für die Gefasse nutzbringend anwenden (Herzinf/Schlaganfall/Artherioskl-.profilaxe denke ich). Dies ist im Rahmen eines Risikomanagements überlegenswert. Eigentlich bin in nun beruhigter und werden es weiter mit Vitamin D und Omiga 3 hoch dosiert probieren. Auf Lanterel werde ich, wenn nötig, in der Zukunft zurückgreifen. Die Sache behalte ich im Auge. Das Alter kann man  nicht verleugnen. Dessen muss ich mir bewusst sein.

Edited by HildeGeolog

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HildeGeolog

MTX ist gegen PSO und die peripheren Gelenkentzündungen. Man nimmt das grundsätzlich immer über einen längeren Zeitraum, da es ein Basismedikament ist und sowieso erst nach 6 - 8 Wochen (frühestens, kann bis zu 6 Monate dauern) wirkt.   Auf die Haut vielleicht etwas früher. Auf Entzündungen der Wirbelsäule wirkt MTX übrigens nicht. Zumindest gibt es keine Beweise dafür. 

Ich würde MTX an Deiner Stelle erst nehmen, wenn eindeutig eine PsA oder RA feststeht. Eine solche Therapie ist zu aufwendig und langwierig um es einfach mal auszuprobieren und MTX ist kein Bonbon.

Es gibt viele die mit dem Medikament gut und problemlos leben und bestimmt genau so viele, die damit leichte bis schwere NW haben oder bei denen es gar nicht wirkt. Man muss es probieren. 

 

Aus meiner Erfahrung und im Gespräch mit diversen Rheumatologen heraus kann man eine PsA nicht immer eindeutig von einer aktivierten Arthrose oder auch anderen Arthritiden abgrenzen. 

Eine Arthrose kann auch schubweise aktiv mit Entzündungen an den Gelenken verlaufen.  eindeutig kann man das nur über eine Gelenkpunktion abgrenzen. 

Bei mir bestand 4 Jahre ein Verdacht auf eine PsA, die bis heute nicht bestätigt werden konnte, weder über Blut noch über bildgebende Verfahren wie Szintigraphie, Röntgen und spezielle bei mir ... massenweise MRTs.

MTX hat bei mir nicht geholfen. PsA ist sehr komplex und bei einem internistischen Rheumatologen bist Du sicher am Besten aufgehoben. 

 

Hallo, auch bei mir scheint eine Abgrenzung schwer zu fallen. Habe halt immer mal wieder leichtes schmerzhaftes, brennendes Ziehen in Zehen und Fingern. Gelegentlich schon mal stechenden Schmerz , der ganz schnell kommt und wieder geht.

Man ist total verunsichert. Aber ab 60 sollen alle arthrotische Veränderungen aufweisen. Nehme Artriverlan und  Wobenzym.

Und immer der Gedanke im Kopf: MTX!!??

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Guest

@ HildeGeolog:

 

Mhm, soweit ich weiß, gibt es zwei Typen der Psoriasis. Typ II z.B. erkrankt erst um die 40 an der Psoriasis und hat den Höhepunkt der Erkrankung mit 57-60 Jahren. Die Typ II-Psoriasis ist sogar aggressiver. Das müsste dein Rheumatologe aber wissen, meiner hat mal gesagt: Entweder sie erkranken vor den Wechseljahren oder erst danach. Was sagt denn dein Hautarzt ?

Wurde denn bei dir ein Szintigramm gemacht um evtl. Schäden zu erkennen ?

 

Ich habe ebenso die Psoriasis vulgaris nur am Kopf und an den Ellenbogen - die PSA ist nach der Geburt meiner Tochter aufgetreten. Hormone (Stillhormone) seien die Ursache - so mein Rheumatologe. Medikamente, Impfungen und Vieles mehr können ja inzwischen nachweislich den Verlauf einer Psoriasis beeinflussen. Warum das so ist müssen die Forscher aber erst noch herausfinden.

 

Liebe Grüße & alles Gute !

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HildeGeolog

Hallo hla-b27,

nein ein Szintigramm wurde nicht gemacht. Habe mich auch gewundert. Weder bei meinem R noch in der Uniklinik.

Die PSO habe ich aber seit meinem 17. LJ. Da R. bei mir ausfällt, kann es nur PSA oder Arthrose sein. Denke ich.

Danke für Deinen Hinweis.  Wünsche auch Dir das Beste!

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    • Kathinka
      By Kathinka
      Hallo ihr Lieben,
      gebe mal wieder einen kurzen Zwischenstand. Jetzt nehme ich Fumaderm schon fast ein Jahr. Immernoch die Höchstdosis von 6 Tabletten am Tag. Hatte auf Anraten des Arztes versucht zu senken. Aber nach 6 Wochen auf 5 traten erste Herde auf. Diese verschwanden nach ein paar Wochen wieder, als ich wieder auf 6 hoch ging. Nun kommt der Frühling und ich bekomme wie jedes Jahr einen kräftigen Schub. Ist nicht so krass wie die Jahre vorher, aber dennoch ist er da und täglich kommen neue Stellen dazu. Mich würde interessieren ob jemand ähnliche Erfahrungen hat. Gibt es einen Gewöhnungseffekt des Körpers? Ansonsten bin ich nämlich echt glücklich mit dem Krankheitsverlauf unter Fumaderm und hatte gehofft eine Weile erscheinungsfrei bleiben zu können.
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      Kathi
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      By vanDamme65
      Hallo ihr Lieben, zunächst möchte ich mich kurz vorstellen, da dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist:
      Ich bin 23 Jahre alt, männlich und leide seit ca. 6 jahren unter Psoriasis (vulgaris sagen die Ärzte). Angefangen hat alles mit ca. 17 (2007) Jahren an den beiden Ellenbogen, was der Auslöser damals war weiß ich leider nicht, in der Zeit habe ich aber an Gewicht zugenommen. Ich bekam von einer Ärztin eine Kortisonsalbe, die ich auch einige Male, allerdings ohne Erfolg benutzte. in meiner Familie waren aber auch meine Mutter und mein Onkel stark betroffen, vor allem in der Kindheit. Bei meiner Mutter verschwand die Pso nachdem man ihr die Mandeln entfehrnte und es gab nur kurze Episoden in ihrem Leben (bei Stress), wo sie wieder zum vorschein kam. Mein Onkel ist immernoch betroffen.
      Meine Pso blieb dann für ca. 5 Jahre auf einem gleichbleibenden Level, jedoch vergrößerten sich die Stellen an den Ellenbogen. Im zweiten Jahr meines Studiums (2011) bekam ich dann die ersten Stellen an den beiden Knien und es folgten Stellen am Rücken und an den Waden/Schienbein. Ich begann daraufhin mich vermehrt mit möglichen Heilungswegen zu beschäftigen und suchte eine Dermatologin auf. Nachdem sie mir erneut Salben (Psorcutan und Psorcutan Beta) verschrieb gab es zunächst eine prompte Heilung. Nach kurzer Zeit bildete ich aber anscheinend eine Resistenz aus und die Stellen wurden wieder schlimmer.
      Im Sommer 2012 meldete sich die Pso dann auch auf meiner Kopfhaut. Weitere Stellen kamen am Hintern und leider auch im Genitalbereich hinzu, weshalb ich wieder zum Arzt ging und nachdem mir dort eine systemische Therapie mit Fumaderm nahegelegt wurde wollte ich mich woanders absichern und wurde in die Dermatologie der Charite in Berlin verwiesen. Die Ärzte hier hielten Fumaderm auch für den nächsten richtigen Schritt sodass ich von Januar 2013 bis September 2013 Fumaderm einnahm (Höchstdosis von 6 blauen am Tag), leider ohne den gewünschten Erfolg, die Pso wurde aber eingedämmt und nicht schlimmer.
      Nun merkte ich immer mehr das eine große psychische Belastung bestand und die Pso meinen Alltag dominierte. Morgens die Tabletten nach dem aufstehen, das Entdecken neuer Plaques und damit verbunden eine schlechte Stimmung, die immer so ein bisschen da war. Deshalb brach ich die Therapie mit Fumaderm ab und begann im November 2013 eine tagestationäre Behandlung mit Solebädern, UV-Licht und Dithranol. Nach dreiwöchiger täglicher Behandlung ein ernüchterndes Ergebnis: keine Stelle war sichtbar abgeheilt. Das war natürlich eine große Enttäuschung, denn 4-5 Stunden am Tag waren neben dem Studium recht viel Zeit. Daraufhin schlugen mir die Ärzte MTX als nächsten Schritt vor und ich lehnte wegen der Risiken und Nebenwirkungen ab. Nun stehe ich kurz vor der Teilnahme an einer Studie zum Medikament Apremilast, bin aber etwas unschlüssig ob dies der richtige Weg ist.
      Ich bin mittlerweile recht verzweifelt. Ich bin oft traurig, sehr traurig. Mittlerweile breitet sich die Pso auch im Gesicht aus, an den Händen habe ich auch jeweils eine deutlich sichtbare Stelle. Seit 6 Jahren wird es stetig schlimmer mit der Pso und es gibt keine Schritte der Besserung, das raubt mir jeglichen Optimismus und Mut. Ich habe Angst vor der Zukunft denn so geht es nicht weiter. Ich würde mir einfach wünschen, dass sich mal eine leichte Besserung einstellt.
      Da ich Sport studiere bin ich gezwungen mich teilweise den anderen zu zeigen. Das ist zwar okay, stellt aber auch eine psychische Belastung dar.
      Zu meinem Lebensstil kann ich eigentlich sagen, dass sich da ruhig mal was an der Haut verbessern könnte
      Ich mache relativ viel Sport (3-4 Mal pro Woche), Rauche nur sehr selten und trinke wenig, seit Neujahr erstmal gar nicht mehr. Ich esse seit ca. einem Jahr ziemlich Kohlenhydrat arm, Salat steht auf dem täglichen Speiseplan und das einzige Laster sind wohl Weingummis, wobei sich das auch in Grenzen hält. Seit Neujahr verzichte ich jetzt auch auf Fleisch und versuche es mit Brottrunk und Basenbädern aber es wird immer schlimmer und die Stellen im Gesicht habe ich erst seit den letzten 10 Tagen - Scheiße!
      Ich habe jetzt auch über alternative Methoden nachgedacht, möchte neben der Ernährung und der angestrebten Entgiftung auch folgende Dinge ausprobieren:
      - Schüssler Salze
      - EUT
      - Heilfasten
      - Gespräche mit eine Psychologen/Psychotherapeuten
      - TCM
      Kann mir irgendjemand Tipps geben wie ich die ganze Sache in den Griff bekommen kann? Kommt irgendjemandem mein Krankheitsverlauf bekannt vor? Was haltet ihr von der Studie, weiß jemand etwas über Apremilast (hab natürlich alles im netz dazu gelesen und viel gegooglet?! Was haltet ihr von meinen alternativen Lösungsansätzen?
      Ich hoffe irgendjemandem war mein Post nicht zu lang und ihr könnt nachvollziehen wie ich mich fühle. Momentan bin ich sehr verzweifelt, das einzige was mich aufmuntert ist dass die Pso bei meiner Mama auch verschwunden ist und dass ich so liebe Menschen um mich herum hab.
      Seid gegrüßt, frohes Neues nochmal an alle,
      Gruß vanDamme

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