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lix

Appetitlosigkeit durch Fumaderm?

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lix

Hallo,

ich nehme jetzt seit beinahe 3 Monaten Fumaderm, mittlerweile die (empfohlene) Höchstdosis von 6 Tabletten am Tag, und dazu einige Fragen (auf die ich vom Hautarzt leider eher weniger aufschlussreiche Antworten bekommen habe).

  1. Ich vertrage Fumaderm ziemlich gut, habe quasi keine der bekannte Nebenwirkungen (Flushs, Übelkeit, Durchfall, ...). Aber seit ungefähr 2 Wochen habe ich eine diffuse Appetitlosigkeit, insbesondere keine Lust auf Süßigkeiten, aber auch allgemein weniger Freude aufs und am Essen. Ich esse trotzdem mehr oder weniger normal viel und das mag nicht so tragisch klingen (und im Vergleich zu den üblichen Nebenwirkungen ist es das sicherlich auch nicht), aber es raubt mir doch einiges an Genuss. Es ist nicht so einfach zu beschreiben, aber ich würde schon sagen, dass das Gefühl der Appetitlosigkeit eher in Bauch und Brust und weniger im Kopf stattfindet (ein diffuses Unwohlsein und Völlegefühl). Ich wollte euch fragen, ob jemandem hier eine solche Nebenwirkung in Zusammenhang mit Fumaderm überhaupt bekannt ist - es könnte ja schon in Verbindung mit Magenbeschwerden stehen, nur dass die bei mir einfach nicht so extrem sind, aber vielleicht wäre es ratsam, auch nochmal Hautarzt o.ä. zu fragen.
  2. Ich stand schon einmal vor der Entscheidung, Fumaderm zu nehmen und damals wurde neben meinem Blut auch noch mein Urin kontrolliert. Bei meinem jetzigen Hautarzt ist das aber gar nicht der Fall. Ist das üblich / unüblich? Nicht, dass ich wahnsinnig scharf drauf wäre, aber wenn es sicherer ist, auch regelmäßig sein Urin checken zu lassen, dann würde ich das schon lieber machen. Meine Blutwerte sind bisher völlig in Ordnung.
  3. Meine Haut hat sich definitiv schon gebessert. Aber im Gegensatz zu noch vor einigen Wochen habe ich mittlerweile das Gefühl, dass es keine oder nur noch sehr langsame Fortschritte gibt. Ist das normal? Bzw. ist es üblich, dass Fumaderm die betroffenen Regionen auch regelmäßig nicht vollständig abheilt oder ist es - wenn es schon wirkt - meistens eher nur eine Frage der Zeit, bis es vollständig abheilt?

Ich bin für alle unverbindlichen Antworten dankbar. Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass Patienten häufig hilfreichere Antworten geben als Hautärzte (die jedenfalls mir meistens nichts Neues mehr erzählen können, was ja auch in Ordnung ist - aber oft werde ich trotzdem so behandelt, als wüsste ich nicht, was ich da habe, auch wenn ich mit der Krankheit seit ich 8 bin (also mittlerweile seit über 15 Jahren) lebe).

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Hallo lix,

zu deinen Fragen:

  1. Ich habe auch insbesondere am Anfang eine ähnliche Erfahrung wie du gemacht. Also Appetitlosigkeit kenne ich auch. Das gab sich dann mit der Zeit wieder. Geblieben ist bei mir ab und zu ein metallischer Geschmack des Essens. Aber es ist erträglich.
     
  2. Der Urin wird nur teilweise, also nicht immer bei mir kontrolliert.
     
  3. Es dauerte lange bis gerade große und dicke Plaques unter dem Medikament verschwanden. Dies aber teilweise auch nicht vollständig. Bzw. musste ich viel Geduld aufbringen, um (fast) nichts mehr zu sehen.
     

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deiner Therapie.

Kati

  • + 1

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  • Ähnliche Inhalte

    • Timura81m
      Von Timura81m
      Hallo zusammen,
      bei mir ist die Schuppenflechte mit 14 in 1995  zwischen Juni- September ausgebrochen. Ein Triggereignis, psychisch oder physisch ließ sich damals und jetzt nicht festmachen.
      Ich hab den ersten Jahren mit Salicylmolle 3% und 5% gearbeitet, dann später mit Psorcutan und Lichttherapie zweimal die Woche. Die Plaque war sehr stark am Kopf, Oberkörper sowie Armen und Beinen.
      Ernährungstechnisch habe ich nie etwas geändert.
      Im November 1996 war ich einmal auf der Insel Norderney während der Schulzeit für vier Wochen auf Kur, dort wurde mit Salicylmolle,Balneo-und Lichttherapie gearbeitet. Danach auch mit Psorcutan und Daivobet nicht ganz so erfolgreich.
      Während meiner Bundeswehrzeit in 2000 habe ich mit Dithranol, PsoralonMT behandelt. Auch aufgrund der Schuppenflechte habe mich erst spät auf eine Partnerin eingelassen. Ich war nicht zu weiteren Kuraufenthalten oder Urlauben im Süden.
      Wweitere Behandlung mit Lichttherapie wechselnd mit Daivobet und Psorcutan.
      In 2006 habe ich Fumaderm genutzt, 6 Tabletten am Tag.Die Nebenwirkungen waren mir zu stark, so dass ich wieder zu Lichttherapie und Daivobet gewechselt bin. Die Schuppenflechte war immer unterschiedlich stark ausgeprägt, aber nie ganz weg.
      Im Juli 2016 habe ich für ein Jahr an einer Novartisstudie mit dem Biological Cosentyx teilgenommen. Die Schuppenflechte ging innerhalb von 4 Wochen zurück, allerdings bekam ich eine leichte  Palmoplantose an den Füßen. Ausschläge und. Juckreiz im  Anal- und Genitalbereich gingen nie ganz weg. Zusätzlich war ich anfälliger für Infekte und Pilzinfektionen. Das nur vierwöchige mit Spritzen empfand ich als sehr angenehm,aufgrund beruflicher Reisetätigkeit mit Flügen,war es jedoch nie ganz einfach.
      Nach dem Ende der Studie im Juli 2017 ist die Schuppenflechte im Oktober 2017 wieder aufgeblüht. Ich habe nicht behandelt, sie war heftiger denn je, dazu kamen auch viele Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld. Manchmal habe ich die Symptome mit Daivobet behandelt.
      Im Juli 2018 habe ich mich auf die Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll eingelassen, dazu habe ich kurz unter einem anderen Thread geschrieben. Neben dem Protokoll habe ich auf Milchprodukte (Calcium siehe Coimbra), Kaffee, Alkohol, Softgetränke, Süßigkeiten weitestgehend verzichtet. Nach einer ungewollten beruflichen Auszeit seit 09/2018 ist Schuppenflechte wohl auch im Zusammenhang mit Sonnenbaden/Urlaub auf Mallorca weiter zurückgegangen. Reduzierung Juckreiz, Schuppung, Flecken.
      Ich habe immer wieder mal Fusspilz und Lippenherpes zu kämpfen, auch zeigt sich die Schuppenflechte an den großen Zehennägeln.
      Mal schauen wie es mir mit dem Coimbra-Protokoll weitergeht, es liegen wenige Studienergebnisse vor, zu Biologicals oder anderem kann ich immer noch wieder wechseln.
       
    • maer
      Von maer
      Hallo,
      ich bin seit vielen Jahren Blutspender. Ist dieses auch während der Fumaderm - Therapie möglich oder sollte man besser in dieser Zeit kein Blut spenden?
    • Daniel_
      Von Daniel_
      Hallöchen,
      ich gehe normalerweise alle 3 Monate beim DRK Blut spenden.
      Ich hab vor einer Woche jetzt allerdings eine Fumaderm Therapie angefangen.
      Da wollte ich mal nachfragen ob ich jetzt noch weiterhin Blut spenden gehen kann oder ob ich das jetzt nicht mehr machen kann...
      Grüße
      Daniel
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