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UrmelSC

PSA -Leitsymptom Entesiopathien

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UrmelSC

Werter Dr. Riel,

Ich fühle mich durch meinen behandelnden Rheumatologen nicht gut behandelt und mit meinen Schmerzen allein gelassen. PSA wurde 2008 diagnostiziert, bei familiärer Disposition. Ich hatte wechselnde Beschwerden in den Füßen, gelegentlich in den Knien, war aber unter der Behandlung mit Sulfasalazin 500 relativ Schmerzfrei. Seit 2014 wurden die Beschwerden heftiger, manchmal kaum zu ertragen. Ich war beim Hand-und Fuß Spezialisten in Behandlung und wurde schließlich an der Tibialis Posterior Sehne operiert ... vollkommen umsonst, wie ich das jetzt sehe, da Sehnenentzündungen ja zum Krankheitsbild der PSA gehören. (MRT bestätigte die Entzündung und auch der OP- Bericht). Nach einer Umstellung auf MTX, später auch Humira für kurze Zeit, trat kaum Besserung ein. Ich hatte auch eine heftige Nebenwirkung auf MTX. Der behandelnde Rheumatologe setzte alle Medikamente danach ab und behauptete trotz meiner Beschwerden die PSA sei nicht aktiv! Ein chronisches Schmerzsyndrom wurde vorgeschoben. Ich wechselte den Behandler, der zuerst auch die Aktivität anzweifelte, aber nach einer Stoßtherapie mit Prednisolon mit Leflunomid anfing. Unter diesem Medikament und einer niedrigen Dosos Prdnisolon (5mg) ging es mir besser. Allerdings musste das Leflunomid und Prednisolon auf Grund einer Komplikation nach einer OP(Arthrodese li. Zehengrundgelenk + Materialbruch) abgesetzt werden. Nach Abheilung wollte der jetzige Rheumatologe wiederrum keine Basistherapie anfangen, weil er glaubte ich hätte eine Fibromyalgie ... Ich habe das bei einem Schmerz Therapeuten abklären lassen .. ich habe keine Fibromyalgie! Dann begann er wiederum mit einem Prednisolonstoß, der gut wirkte und später mit Leflunamid  ( Ende September - ohne Erhaltensdosis Prednisolon). Jetz habe ich seit drei Wochen wieder sehr starke Beschwerden an den Händen, die auf eine Entesiopathie hindeuten: schnippender Finger, Schmerzen im Daumensattelgelenk, Ellenbogen und Schulter. Nachts besonders starke Schmerzen über dem ISG und Trochander major, so dass ich kaum noch schlafe. Frage: Welche Mittel helfen noch gegen Enthesiopathien außer Leflunomid, das ja als Hauptnebenwirkung Sehnenentzündungen hat! Ich weiß auch nicht, wie ich noch mit meinem Rheumatologen reden soll. Er untersucht kaum etwas, ich habe nur ein MRT vom Klinik Aufenthalt in Jena 2015. Keine Szintigraphie, kein Ultraschall wurden je gemacht! Ich werde nur durchgewunken und auf Kopfkrank abgestempelt!

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Dr.Rihl

Hallo 'UrmelSC', 

ich kann hier natürlich nur allgemeingültige Antworten geben, die darauf abzielen, dass jeder "Rheumakranke" bzw. auch Schmerzpatient einen Arzt und weitere Therapeuten braucht,  zu denen ein vertrauensvolles und möglichst empathisches Verhältnis besteht; zusammen mit Ihnen sollte dann an einem Behandlungskonzept gearbeitet werden;  dazu gehört eine Basistherapie gegen die PsA (wenn herkömmliche Medikamente wie MTX , Leflunomid  oder auch Otezla nicht wirksam sind, kommen die Biologika in Frage, aber die setzt man halt nur dann ein, wenn eindeutige Entzündungen vorliegen), ansonsten physiotherapeutische Massnahmen sowie eine Schmerztherapie und ggf. auch eine Reha (bei den beiden letzteren ginge das ambulant, aber auch stationäre Behandlungen wären zu überlegen). Wenn es beim niedergelassen Rheumatologen nicht gut klappt, könnten Sie auch mal eine Rheumaklinik gehen und spätestens dann sollte eine gründliche rheumatolog. Abklärung erfolgen und über alle Therapiemassnahmen gesprochen werden!

Alles Gute und herzl. Grüße,

PD Dr. M. Rihl    

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    • wuppergirl
      By wuppergirl
      hallo...
      wie war das bei euch mit den Schmerzen?Hattet ihr sie ganz plötzlich oder wurden sie nach udn nach stärker o.ä.? weil ich hab jetz seit ca.3 monaten,je nachdem in welchem winkel die knie sind bzw beim aufstehen und hinsetzen schmerzen in beiden knien..hatte bis jetz noch keine zeit mal zum hausarzt zu gehen..frage dann erstmal hier nach erfahrugnswerten
      LG
    • TDrachen
      By TDrachen
      Vielen Dank für die Aufnahme in Eure Community,
       
      nach langen, langen Jahren kamen wir durch Schuppen auf den Füssen endlich dahinter, dass meine Gelenkschmerzen und Fibromyalgie eigentlich eine Psoriasis sind. Jetzt muss ich mich erstmal eingewöhnen, freue mich zwar nicht über die Krankheit, aber sehr darüber, dass es doch nicht "eingebildet" ist. Am schlimmsten für mich ist mein Übergewicht und das ich nicht auftreten kann, jeder Schritt schmerzt, wie soll ich denn da laufen um abzunehmen, wenn man nur sitzen kann?
       
      Für Tipps bin ich dankbar und ansonsten fühle ich mich jetzt mal hier durchs Forum. 
       
      Viele Grüße
      Bettina
       
    • Aprilblume
      By Aprilblume
      Hallo zusammen, 
      ich esse seit einigen Tagen regelmäßig einen halben Granatapfel pro Tag (morgens nüchtern und / oder am Abend so gut wie nüchtern) und kann sagen, ich fühle mich besser. 
      Als ich letztens aufgewacht bin, dachte ich, hm... irgendwas ist heute anders, ich fühle mich irgendwie besser, was hab ich gestern anders gemacht!? Dann fiel mir der Granatapfel ein. Ich bin direkt ins Internet und habe Granatapfel und Arthtritis gegoogelt und bin auch fündig geworden. Es gibt einige Studie zu Granatäpfeln und ihre Wirksamkeit bei diversen Krankheiten. Eventuell ist es für den einen oder anderen hier ja interessant. 
      Einen schönen Abend wünscht
      Aprilblume
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