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Schaffmann

Dyshidrotisch-rhagadiformes Hand- und Fußekzem

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Schaffmann

Hallo alle miteinander!

 

Relativ neu bin ich hier und ich weiß nicht ob ich hier überhaupt in diesem Forum und an dieser Stelle meinen Beitrag richtig platziere. Da ich jedoch ähnliche Krankheitsbilder hier gefunden habe, versuche ich es.

Seit 3 Jahren leide ich extrem unter einem Dyshidrotisch-rhaghadiformen Hand- und Fußekzem. (In abgeschwächter Form wahrscheinlich schon 30 Jahre.)

Es zeigt sich wie folgt:

Hände

Trockene, schorfige Stellen welche rissartig aufreisen. In der Handfläche, aber auch im Übergang zu den Fingern und an diesen.

Zeitweise Rötungen die jucken, Bläschenbildung die jucken. Die Bläschen bilden sich vorwiegend zwischen den Fingern und auf den Fingerrücken.

Füße

Starke, schnell wachsende Verhornung der Fußsohle auch im Übergang zu den Zehen. Die Verhornung ist sehr hart und unbiegsam, deshalb bricht die Verhornung und an den Bruchstellen bilden sich Risse, insbesonders auch an Zehenübergängen – schlimm am kleinen Zeh.

Seit Februar letzten Jahres habe ich es in den Griff bekommen, eine tägliche Pflege ist aber weiterhin nötig.

Nun meine Frage:

Wer hat ähnliche Probleme und wer möchte sich mit mir austauschen? Nur wenn ein Interesse besteht will ich ins Detail gehen. Einfach so schreiben ist nicht meins.

Erwähnen will ich noch das Stichwort Toctino. Dies habe ich auch ein halbes Jahr lang eingenommen (Uni-Bonn).

Beiträge am liebsten per Privater Nachricht. Im Anhang 2 Bilder.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Schaffmann

 

Fuß.JPG

Hand.JPG

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Claudia

Hallo @Schaffmann ,

Willkommen noch von mir.

Deine Suche nach ebenfalls Betroffenen ist ein guter Schritt.

Das tut ja schon beim Hinsehen weh. Ich habe / hatte Psoriasis an den Fußsohlen und kann es so gut nachempfinden.

Wie hast du denn das mit dem Laufen bzw. Schuhen gemacht, hattest oder hast du da einen "Trick"?

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Schaffmann
vor 6 Stunden schrieb Claudia:

Hallo @Schaffmann ,

Willkommen noch von mir.

Deine Suche nach ebenfalls Betroffenen ist ein guter Schritt.

Das tut ja schon beim Hinsehen weh. Ich habe / hatte Psoriasis an den Fußsohlen und kann es so gut nachempfinden.

Wie hast du denn das mit dem Laufen bzw. Schuhen gemacht, hattest oder hast du da einen "Trick"?

Hallo Claudia!

Das Ganze ist ja eine ellenlange Geschichte, welche ein Buch füllen würde, das aber brauche ich ja wohl nicht zu erwähnen. Aber wo soll ich anfangen, was willst Du im speziellen wissen?

Grundsätzlich habe ich - und mache das jetzt noch - täglich beim Frühstück in Kernseife gebadet, was das ganze geschmeidig gemacht hat. Im Anfang habe ich danach, nicht nur weil es so juckte, unter der Hornhaut/harten Schicht, die Zehenzwischenräume 2 x tgl. mit Leinenlappen "gepolstert". Dann gut eingeschmiert - im späteren Zeitraum und bis heute nur noch mit 24 %iger Urea Schrundensalbe, dann einen Leinenlappen um den Fuß, Strumpf drüber, ja und dann eben immer laufen...   Irgend wann hat meine Frau dann angefangen die harten Stellen 2 x in der Woche abzuschleifen, nach Bedarf auch täglich. Auch heute noch wird nach Bedarf geschliffen, ca. alle 2 Wochen, bei Rissen wieder öfter.

Reicht das für Dich und vorab?

Es grüßt Dich

Schaffmann

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Claudia
vor einer Stunde schrieb Schaffmann:

Reicht das für Dich und vorab?

Ja :)

Ich hab es mit super gepolsterten Schuhen versucht, mit Verbänden... hat nie viel gelindert.

Schmerzhafter sind meine Erinnerungen an die Schulzeit, wo ich teilweise auf Zehenspitzen lief, weil alles andere so irre wehtat.

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altlöwe

Hallo Schaffmann, herzlich willkommen hier !

Ich hatte genau das gleiche, 1 zu 1 gleiche ärztliche Diagnose.

Ich bin schon seit Jahren geheilt, nachdem ich eine mehrjährige Odyssee hinter mir hatte.

Ich habe meine vielseitigen Erfahrungen im TOCTINO -Thread niedergeschrieben. Auch was mir im Endeffekt geholfen hat.

Aber Vorsicht, in den TOCTINO_Threads geht es sehr kontrovers zu.

Aber lies dich durch, sehr informativ.

Alles Gute dir und euch allen !
Gruß altlöwe

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Claudia

Der. angesprochene Toctino-Thread ist der hier: 

 

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Schaffmann
Am 28.12.2017 um 11:02 schrieb altlöwe:

Hallo Schaffmann, herzlich willkommen hier !

Ich hatte genau das gleiche, 1 zu 1 gleiche ärztliche Diagnose.

Ich bin schon seit Jahren geheilt, nachdem ich eine mehrjährige Odyssee hinter mir hatte.

Ich habe meine vielseitigen Erfahrungen im TOCTINO -Thread niedergeschrieben. Auch was mir im Endeffekt geholfen hat.

Aber Vorsicht, in den TOCTINO_Threads geht es sehr kontrovers zu.

Aber lies dich durch, sehr informativ.

Alles Gute dir und euch allen !
Gruß altlöwe

Hallo Altlöwe,

das Toctino, von der Uni verordnet, wurde von dieser nach einem halben Jahr abgesetzt aufgrund schlechter Blutwerte. Geholfen hat es mir nicht. (Auch wenn es mir jetzt sehr viel besser geht als im Januar  17)

Jetzt habe ich noch 1 1/2 Packungen die ich wegschmeißen kann. Kein Arzt nimmt es, keine Apotheke - außer zum Vernichten-  die Krankenkasse will es auch nicht.........

Wenn denn dies jemand liest, der es verordnet bekam und nicht als Kassenleistung, dem gebe ich es - mit Einschränkungen - gerne ab. Mich hat es zwar nur 20 € Zuzahlung gekostet - die Kasse gegen 1.000 €.

Wir haben es ja!

Es grüßt Dich mit den entsprechenden Gesundheitswünschen für das Neue Jahr:

Schaffmann

 

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    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Towanda
      By Towanda
      Ich war heute beim Hautarzt, weil meine Hände und Füße sehr schlimm aussehen. Letzte Woche konnte ich kaum laufe, weil die offenen Schrunden an den Fersen sehr schmerzten. Eine gute Freundin (sehr erfahren inner Wundbehandlung) hat mir Blasenpflaster empfohlen. Da ist hydoxxx drin, hab deb genauen Begriff vergessen, das hat sehr geholfen. Die Pflaster sind dick, diese Polsterung hat den Schmerz sehr gelindert. Heute Morgen nach drei Tagen Pflaster abgemacht. Schrunden waren zu. 
    • miah
      By miah
      Hallo ich habe eine kleine Frage,
      ich habe zusätzlich zu meiner Psoriasis ab und zu eine Art Ekzem in den Handflächen, von dem mir meine Ärztin gesagt hat es wäre eine atopische Hautreaktion, wahrscheinlich Dyshidrosis. Nun habe ich mir Bilder von Psoriasis pustulosa palmoplantaris angeschaut und muss sagen, für mich sieht das fst genauso aus wie einige Bilder der Dyshidrosis. Kann man die beiden Erkrankungen irgendwie durch bestimmte Kriterien unterscheiden?
      Ich werde bei meinem nächsten Kontrolltermin natürlich auch meine (mittlerweile neue) Ärztin fragen. Habe mich bisher noch nicht weiter erkundigt weil ich diese Symptome nur einmal vor 4-5 Jahren hatte und sie damals, nach einigen Therapieversuchen mit Salben, Cremes, Bestrahlungen und Bädern, spontan von selbst abgeheilt ist.
      Seit ca. 2 Woche bekomme ich diese fiesen juckenden Bläschen allerdings wieder und würde nun schon gerne wissen, was es ist.
      Zum Krankheitsbild: In den Handflächen, an den Fingern und auch an den Innenseiten den Handgelenke bilden sich stark juckende, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die nach einiger Zeit aufplatzen oder austrocknen und danach in dicken Platten verhornen. Diese Hornschicht bekommt irgendwann Risse, die anfangs schmerzen und dann nach und nach abschuppen.
      Liebe Grüße
      Sandra
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