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Psyki

Guten Abend oder eher guten Morgen, liebe Leser!

Ich bin Psyki aus der schönen Pfalz. Ich bin 25 Jahre alt und studiere Psychologie im Master. Auf meiner Wanderung durch die Tiefen des Internets auf der Suche nach Antworten bin ich auf dieses Forum gestoßen und dachte, ich bleibe ein wenig hier, bei so netter Gesellschaft.

Meine Diagnose, Psoriasis vulgaris, ist noch ziemlich jung. Zunächst dachten meine Ärzte und ich an eine Allergie, dann einen Pilz und erst meine neue Frauenärztin kam mal auf die Idee, eine Biopsie zu machen. Das Ergebnis kam letzte Woche - Pso. In den Hautfalten und am Kopf, supi. Unter den Armen, unter den Brüsten, im Intimbereich und am Analausgang, hinter den Ohren und auf der Kopfhaut. Besser geht es nicht mehr. *Sarkasmus aus* Alles in allem lebe ich jetzt seit Januar 2017 mit der Pso.

Ich habe jetzt im Juni einen Termin beim Hautarzt bekommen, nach sonst erfolgloser Suche, aber will natürlich nicht bis dahin warten, das Problem anzugehen. Deshalb habe ich mir zur Kontrolle des Schweißes in den Hautfalten Zincutan besorgt, zur Bekämpfung der Entzündung Calendula und für die Feuchtigkeit die Intensiv-Creme von Salthouse. Unter den Armen ist die Kombination auch schon gut angeschlagen, wie ich finde, aber sonst eher weniger.... mal schauen, wie es wird :)

Ich schnüffel hier mal weiter rum und suche mir weitere Ideen zusammen. Wer welche da lassen will, ist aber auch herzlich eingeladen!

Liebe Grüße, Psyki

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Claudia

Willkommen @Psyki  :)

klingt, als hätten wir netten Zuwachs bekommen. Willkommen! :daumenhoch:

Deine Kombination klingt nicht falsch.

Psoriasis in den Hautfalten kann schon mal auch einen Hautarzt täuschen, weil dann die ansonsten typischen Schuppen fehlen – die sind einfach immer "abgerubbelt". Aber auf dem Kopf ist die Schuppenflechte meist recht eindeutig. Hast du denn dafür auch eine Idee für die Zeit bis zum Hautarzt-Termin?

Wenn du noch Tipps suchst – hier sind welche zur Behandlung in den Hautfalten und auf dem Kopf.

Hat noch jemand Tipps für die Selbstbehandlung in den Hautfalten?

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Para

Ich habe das unter dem Busen und fahre ganz gut damit, dort nach dem Duschen zu fönen und danach einen Deo-Stick zu benutzen. Oder Gesichtscreme, die zieht ziemlich zügig ein.

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Finefee 211

Guten Morgen, ich benutze sudocrem. Eigentlich eine Creme für den windelpopo,aber bei mir hilft es. ZINKOXID ist unter anderem auch drin. Sehr ergiebig und riecht nach lavendel. Benutze gar kein Deo mehr.

Lg

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Psyki

Hallo ihr Lieben!

Mit so vielen tollen und freundlichen Reaktionen hab ich gar nicht gerechnet. Und mit den Tipps so schnell auch nicht.

@Claudia Für die Kopfhaut habe ich mir erstmal das Salthouse Shampoo für trockene Kopfhaut besorgt und schaue mal, wie das wirkt. Aber diese Olivenöl-Therapie hört sich auch nicht verkehrt an. Ich fahre gleich noch einkaufen, da kann ich mir welches besorgen. Ich denke, ich werde vorher noch Calendula auf die Schuppenkrusten reiben oder von der Multilind, die ich noch da habe.... denn ich neige dazu, sie aufzukratzen :D''

@Para Kannst du da ein Deo empfehlen? Die, die ich bisher benutzt habe (vor dem Ausbruch), trocknen die Haut sehr aus und das ist ja eher kontraproduktiv?

@Finefee 211 Das klingt auch nicht falsch. Wie ist es denn mit der Methode im Sommer bzw. unter Belastung? Schwitzt man da noch stark oder auch eher weniger?

Danke nochmal für den Input. Ich hoffe, bei euch ist es auch so sonnig wie bei mir :D

 

 

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Para

Hallo Psyki,

ich nehme immer die Sticks von Rexona. Entweder Cotton dry oder 48/h. Der von Nivea taugt mMn nichts. Ich bin bei Deo eh kein Fan von Spray (brennt auf der Haut) oder Roller/Cremes (sind mir zu glitschig).

VG Andrea

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Bibi

hallo, Psyki -

Willkommen in diesem informativen Forum -

ja, was jeder für sich empfindet ist ein Seil ohne Ende - will damit sagen, dass man selbst sehr viel ausprobieren muss - ob Deo, Hautpflegeprodukte, Seife, Haarwaschmittel, Fusssalben - und auch Waschmaschinenprodukte usw.usw. -

schaue doch mal nach in Forum - dort wird viel darüber geschrieben, aber bedenke bitte, was einem hilft muss nicht für alle gelten -

ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi

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    • torsten3210
      By torsten3210
      Moin,
      da mein Hautarzt z. Zt. im Urlaub ist und ich die Salben-Rezeptur aber für o. g. Zweck aktuell neu brauche, ich mir aber nicht sicher bin ob es die richtige Mischung ist, wollte ich mal wollte ich mal fragen ob diese Zusammensetzung jemand kennt:
      Clotrimazol 0,5
      Hydrogencortison 0,5
      Zinkoxid 5,0
      Basiscreme dac ad 50,0
    • P-Taylor
      By P-Taylor
      Hallo,
      auf diesem Wege möchte ich mich gerne vorstellen. Ich bin Anfang 30, männlich, sportlich und habe seit Ende 2019 die Diagnose Psoriasis Vulgaris von meiner Hautärztin bekommen. Leider weiss ich nicht, wie die krankheit bei mir ausgelöst wurde. Meine Hautärztin sprach von erblicher genetischer Veranlagung sowie starker psychischer Belastung als mögliche Auslöser. Eine familiäre Vorerkrankung wäre mir nicht bekannt, aber selbst wenn würde mir diese Information wohl wenig nützen. Eher vermute ich eine Urlaubsreise in 2018, auf der ich an einer ernsteren Reiseerkrankung und dementsprechendem Stress litt, als möglichen Auslöser.
      Betroffen sind bei mir, soweit ersichtlich, die Leistenregion beideseitig, sowie die Steißbeinregion. In Absprache mit meiner Hautärztin, welche sich generell mit Hintergrundinfos etc. zur Krankheit eher bedeckt hält, behandele ich die betroffenen Stellen zweimal am Tag (Morgens und Abends) mit Daivobet Gel. So wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber ich habe leider auch gar keine Ahnung, welche "Erfolge" man durch die Behandlung erwarten darf?
      Zu diesem Zweck würde ich mich freuen, wenn ich mich mit Anderen austauschen könnte, die ggf. schon mehr Erfahrungen hierzu gesammelt haben als ich :)
       
      Viele Grüße
      Peter
    • Endlichgeheilt
      By Endlichgeheilt
      Hallo Zusammen,
       ich litt viele Jahre unter Afterjucken ohne sichtbare Rötung, welches abends immer sehr stark wurde, und ich mich im Schlaf dann immer wieder gekratzt haben muss. Der Proktologe behandelte dies immer wieder mit weicher Zinkpaste, und bei Juck-Schüben mit selbst angemischtem Hydrocortison + Basiscreme oder + weicher Zinkpaste, bis dies einfach nicht mehr half. Durch das jahrelange nächtliche willenlose Kratzen im Schlaf kam dann irgendwann doch eine sichbare Rötung dazu, die immer stärker und größer wurde.
       Ich hatte dann anschließend die letzten fünf Monate ein stark gerötetes und brennenden sowie juckendes Ekzem am Hintern. Besser gesagt vier Ekzeme, nämlich je Seite zwei gerötete mindestens daumengroße Stellen, und zwar nicht direkt an der Afteröffnung, sondern eher drumherum, sowie um das Steißbeim herum.
      Da mir diverse Ärzte - Dermatologen, Proktologen, darunter mindestens zwei Professoren – nicht helfen konnten, und ich mich am Ende selbst geheilt habe, möchte ich anderen ratlosen Menschen helfen, die vielleicht das gleiche Problem haben wie ich, und dem Universum so für meine Heilung danken.
       Alle Ärzte haben mir, ohne eine Diagnose zu stellen bzw. zu bestätigen, ständig nur neue Salben, Cremes und Pasten mit und ohne Cortison verschrieben, wobei diese immer nur ein paar Tage und auch nur sehr wenig hinsichtlich der Rötung geholfen haben. Teils dachten Ärzte auch an Schuppenflechte, eine Biopsie wurde jedoch nie gemacht, sondern nur fleißig weiter die Symptome behandelt, und nicht die Ursache, da es ja ohnehin keine Heilung für bspw. Schuppenflechte gibt.
      Starke Cortisone (Betamethason, Triancinolonacetat) haben gut geholfen, wobei nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen eine ganz leichte Rötung wieder da war, auch wenn der Juckreiz weg war.
       Irgendwann habe ich dann in meiner Hinflosigkeit selbst gegooglet und bin auf die Stewardess-Krankheit gestoßen, die eigentlich periorale Dermatitis heißt und in Kurzform bedeutet, dass die Haut einfach keine Lust mehr auf den ganzen Schmierkram (Cortison, Cremes und Salben mit diversen Wirkstoffen) hat, und deshalb in Form von Rötung, Juckreiz und Wundgefühl protestiert.
       Da dies fürher bei Stewardessen der Fall war, die ihre stark durch Pflegeprodukte und Kosmetik beanspruchte Haut mit dem damals gerade frisch entdeckten Coastison aus USA behandelten, was das Hautbild erstmal verbesserte, aber dann zunehmend verschlechterte. Die Google-Bilder dieser Krankheut und die Beschreibung des Verlaufes erinnerten mich an meine Krankengeschichte und mein Krankenbild.
       Ich ließ also wirklich ALLES weg, und siehe da, es wurde immer besser und nach ca 14 Tagen war der Ausschlag komplett verschwunden und der Juckreiz war weg. Mittlerweile ist das schon ca. einen Monat her, und ich bin ohne Symptome.
       Ich bin mittlerweile auch weiter, was die Ursache des jahrelangen Afterjuckens angeht, also wie mein Krankheitsverlauf angefangen hat…
      Was mir nicht klar war: Nahrungsmittel - bei mir Kichererbsen und Linsen – können auch ohne starken Durchfall und Allergiesymptome eine allergische Reaktion auslösen und mal kann dagegen eine Hautunverträglichkeit haben. Ich habe nämlich mal alles Essen weggelassen und nur Kartoffeln und Karotten und Thunfisch gegesen, und dann nach einer Woche immer mehr Sachen dazugenommen.
      Einmal habe ich dann Kichererbsen gegessen, was erstmal nur unangenehme Blähungen direkt 20 min nach den Essen mit sich brachte. Die Haut hat bei den Blähungen stark gebrannt, und nach dem Stuhlgang am nächsten Tage ist dann nahezu eine ganze Woche lang trotz Hydrocortison wieder ein starker Juckreiz dazugekommen.
       Was ich daher kritisiere an allen Ärzten:
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, dass Nahrung trotz fehlender Allergiesymptome einen starken Juckrein (nur!) am Hintern auslösen kann.
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, mal alles wegzulassen und den Hintern nur mit Wasser in Berührung kommen zu lassen, sonst keine Cremes, etc.
      Ich hoffe das hilft dem ein oder Anderen, ich selbst habe fast nciht mehr daran geglaubt jemals geheilt zu werden!
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