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sia

Wechsel von Enbrel zu ...

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sia

...irgendwas anderem.

Wer hat das schon gemacht und wie lief das jeweils ab? Musstet ihr "ausschleichen"? Waren Wochen/Monate ohne Behandlung zwischen den unterschiedlichen Medis? Oder konnte nahtlos weiter behandelt werden? Zu was wurde gewechselt?

Ich habe im Netz schon gesucht, konnte aber kaum was offizielles finden. Anscheinend gibt es da kein Protokoll. Weiss jemand vielleicht was?

Danke für Input

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Ruhrpott

Ich habe bisher immer den "harten Wechsel" gemacht (5 mal) und immer ohne Probleme.

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sia

Hallo Ruhrpott, danke für die Antwort. Heißt "harter Wechsel"  eine Woche Medikament A und die nächste Woche B?

Hast du Enbrel auch schon durch? Was kam danach?

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Ruhrpott

Genau so habe ich es gemacht, Raptiva (von Markt genommen) , Enbrel,  Humira, Stelara und nun Cosentyx

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sia

Gut zu wissen. Mal sehen was mein Doc mir vorschlägt. Interessant ist auch der Werdegang von Raptiva. War vor meiner Biological-Zeit. Ich hoffe, du hattest keine Probleme. 

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Ruhrpott
vor 25 Minuten schrieb sia:

 Interessant ist auch der Werdegang von Raptiva. War vor meiner Biological-Zeit. Ich hoffe, du hattest keine Probleme. 

Keine Probleme, außer das es nicht gewirkt hat, genau so wie Humira bei mir ohne jede Wirkung war.

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arni

Ein harter Wechsel ist möglich. Meine Ärztin ist da vorsichtiger. Vor jedem Biologicalwechsel gab es eine Pause. Vor ein paar Jahren noch 6 Wochen. Mittlerweile sind hat sie die Pausen auf 3-4 Wochen verkürzt.

Es kam immer darauf an, warum gewechselt werden sollte. Wegen Unverträglich dauerte es länger. Wegen Ineffektivität reichte die verkürzte Pause.  

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sia

Hat deine Ärztin gesagt warum sie das so macht? Ihre eigene Überzeugung oder irgendein Protokoll dem sie folgt?

Unverträglichkeit ist zum Glück kein Problem. Die Wirkung hat nur sehr nachgelassen. Wobei man natürlich nie weiß, wie schlimm es ohne Meds wäre und ob das Medikament nicht mehr wirkt oder ob die Situation sich so verschlechtert hat, dass es einfach nicht mehr ausreicht. 

Wobei ich nicht unbedingt scharf drauf bin das in einer Pause heraus zu finden :wacko:

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arni

Soweit ich weiß, gibt es kein Protokoll oder Richtlinien. Sie handelt aus eigener Überzeugung und Erfahrung. Wenn mein Druck sehr hoch ist, dann halten wir eine Pause von 2 Wochen ein.

Der Vorteil ist, dass die Halbwertzeit von Enbrel relativ gering ist. Ich denke, da kann man den harten Wechsel vollziehen.

Hier im Netz habe ich nur dieses gefunden

 

Auf welches Medikament werdet Ihr wechseln?

  • Thanks 1

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Lupinchen
Am ‎03‎.‎08‎.‎2018 um 22:03 schrieb sia:

...irgendwas anderem.

Wer hat das schon gemacht und wie lief das jeweils ab? Musstet ihr "ausschleichen"? Waren Wochen/Monate ohne Behandlung zwischen den unterschiedlichen Medis? Oder konnte nahtlos weiter behandelt werden? Zu was wurde gewechselt?

Ich habe im Netz schon gesucht, konnte aber kaum was offizielles finden. Anscheinend gibt es da kein Protokoll. Weiss jemand vielleicht was?

Danke für Input

Ich habe von Enbrel auf Humira gewechselt und habe ca. 3 Wochen gewartet. Von Humira auf Cosentyx den normalen Intervall von 2 Wochen.

Gruß Lupinchen

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sia

ah, vielen Dank für den Link. Dann bin ich ja darüber schon mal informiert. Immer gut ungefähr zu wissen was Usus ist. 

Wohin gewechselt wird ist dann die nächste Frage. Humira war im Gespräch. 

@Lupinchen, wolltest du selber warten oder wurde dir das empfohlen?

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Lupinchen

Wurde so angefordert. Es ist auch ein Unterschied ob man schon Biologica vorher hatte, meinte meine Ärztin. Die meint auch, das ich die angegeben Angangsdosierungen nicht brauche, sondern gleich loslegen soll.

Ich bin auf ein älteres Biologica (Cimzia) zurückgegangen und bin jetzt zufrieden.

Lg. Lupinchen

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Supermom

Von Simponie gewechselt auf Enbrel mit 3 Wöchiger Pause dazwischen...leider wirkungslos :(nun pausiere ich eine Woche und starte dann mit Humira und leider wieder MTX neu durch.

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Lupinchen

Kommt mir die Zeit jetzt kurz vor bis zu Deinem Wechsel? Ich möchte ggf. auch zurück zu Humira, ist schon lange her, aber ohne MTX. Das....kommt mir nicht mehr in meinen Körper und Enbrel auch nicht.

Lg. Lupinchen

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    • evab1969
      By evab1969
      Hallo,  alle zusammen,  Bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.  ich heiße Eva, komme ursprünglich aus der Oberpfalz,  lebe aber schon seit Anfang der 90 ziger in Amerika. 
      wurde vor ungefähr 10 Jahren mit Rheuma diagnostiziert,  nahm  dann erst mal Plaquenil, dann Enbrel und jetzt seit Jahren Orencia.  
      Vor ein paar Monaten bekam ich stellenweise einen Hautausschlag, den mein Hautarzt und mein Rheumatologe erst als Neurodermitis  behandelten.  letze Woche ging ich zu einen anderen Hautarzt und Sie sagte mir das e es psoriasis ist.  jetzt bin ich erst mal auf Antibiotikum,  und einer Creme die ich 2 mal am Tag auftragen soll.  merke jetzt schon das es besser wird.  ich hatte das schlimmste an den Handinnenflächen.
      Habe mir die Haut schon schicht Weise abgezogen.  die Ärztin sagte mir wenn es in einen Monat nicht besser ist,  weil sie sich mit meinen Rheumatologen zusammen setzen und mich auf Humira umstellen.  
      ich weilte eigentlich bloß mal so euere Erfahrungen mit Humira hören.  sorry für das lange Post,  freue mich schon auf euere Antworten. 
      Liebe Grüße Eva
    • BernddasBrot
      By BernddasBrot
      Moin moin,
      ich habe vor Enbrel abzusetzen und habe Psoriasis Arthritis und diese hat mich auch ziemlich hart erwischt, nach Aussage meiner damaligen Rheumatologin.
      Mein Arzt weiß bisher noch nichts von meinem Plan. Ich denke falls es zu schlimm wird, kann ich wieder mit den Spritzen anfangen.
      Meine Ernährung ist viel gesünder, als vor meiner Krankheit und zudem nehme ich noch andere nicht Schulmedizinische Präparate, diese helfen mir bisher schon soweit das ich nur Enbrel nehme und nichts weiter zusätzlich. Zudem denke ich das Enbrel deren Wirkung noch Hemd.
      Was denkt ihr über meine Idee, was sollte ich beachten??
      Habt ihr schonmal eine Weile komplett auf Schulmedizinische Medikamente verzichtet oder verzichtet ihr immer noch darauf?
       
    • Ron
      By Ron
      Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.
       
      Der Unterschied:
       
      Daivobet
      Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)
       
      Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
      Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein
       
      Daivonex
      Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm)
       
      Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.

      Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie )
      war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-
      Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.  

      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
      Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
      Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
      Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)
       
       
      Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:
       
      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
      Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.
       
      Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
      Morgens Daivobet, abends Daivonex.
       
      Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
      Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.
       
      Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
      · Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
      · nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
      · weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
      · nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
      · abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht
       
       
      Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen
       
      Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
      Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.
       
      Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
      Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
      Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
      Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
      Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar.
       
       
      Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.
       
      Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.
       
      Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.
       
      Und da liegt auch oft der Hund begraben.
      · Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
      · Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
      · Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
      · Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
      · Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
      Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
      Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.
       
      Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
      Produktiv bei der Abheilung sind:
       
      · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
      · Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
      · Leinsamen, Omega3-reichhaltig
      · Aminosäure: L-Glutamin
      · Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
      · Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
      · Basische Lebensmittel
      · Basische Heilwasser
      · Meeresalz
      · Sonne, UV Bestrahlung
      · Sport, Schwimmen, Thermalbäder
      · Seelische Gesundheit
      · Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
      · Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
      · Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
      · Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.
       
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