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Hallo und vielen Dank. Pso Guttata.


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Hallo Ihr Lieben,

mein Name ist Matthias, ich bin 52 Jahre alt und komme aus Berlin.

Ich habe seit dem 13.09. (also seit 8 Wochen) eine Psoriasis Guttata. Ich kann gar nicht sagen, ob ich vorher einen Infekt hatte. Eher nicht.

Hatte aber viel Stress.

Im Laufe der ersten drei bis vier Wochen haben sich über den ganzen Körper diese roten Stellen ausgebreitet. Auf den Waden, oben am Oberschenkel, am Rumpf,am Rücken und an den Armen (aber nur innen), nicht außen. Hand- und Fußrücken hatte ich vorher schon kleine Stellen. Gesicht ist frei. Mein Vater hatte auch Pso, aber nicht so eruptiv, an den "üblichen" Stellen halt, aber eher moderat.

Anfänglich hat es höllisch gejuckt und es bildeten sich auch rote Pusteln mit Schuppen. Die Plaques sind mittlerweile abgeschuppt, und haben sich von dunkel nach hell am Rumpf und Rücken und an den Armen verfärbt. An den Beinen sind sie noch etwas dunkler. Sie haben sich insofern zurückgebildet, dass sie gar nicht mehr tastbar sind, eher wie Flecken "unter der Haut".

Wenn ich ich anstrenge oder friere, blühen sie dunkelrot auf. Wenn ich entspannt im Bett liege, dann gibt es Momente, wo an den Armen fast gar nichts mehr zu sehen ist.

Die Farbe ist dann eher so bläulich-rot, sieht manchmal aus wie viele kleine "blaue Flecken"(Hämatome). Hab mal ein Foto vom Arm eingestellt.

Ich hab MomeGalen-Fett Creme bekommen und an den Armen seit drei Tagen ausprobiert (Kann mich ja nicht grossflächig damit eincremen).

Es schlägt auf jeden Fall an. Die Stellen werden immer heller, schuppen tut nichts mehr. Zwischen Arm und Oberschenkel sieht man schon einen gewissen 

Unterschied.

Ab Montag bekomme ich eine Balneo-Phototherapie. Die Ärztin sagte, bei einem so großflächen Befall wäre das das Mittel der ersten Wahl mit einer topischen Creme.

Ansonsten habe ich seit zwei Wochen meine Ernährung umgestellt und bade abends in klaren Wasser mit Kokosöl :tw_blush: Das ist so ziemlich der schönste Moment am Tag, wenn man nach 60 Sekunden unter Wasser mal komplett beschwerdefrei ist, ansonsten ist der Juckreiz ab und an, am Rumpf und am Rücken spannt es etwas, auch durch die trockene Luft, eher abends. Tagsüber mit der Kleidung habe ich keine Beschwerden

Alleine wenn ich meine Wäsche im Schlafzimmer aufhänge und das Fenster zu mache, geht der Juckreiz weg, die Luft ist zu trocken.

Tja, jetzt bin ich mal gespannt, wie das weiter geht. Ich werde mich mal durch das Forum stöbern und lesen.

Vielen Dank fürs Lesen!

Gruss,

Matthias

 

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Hallo Matthias,

eine Balneo-Fototherapie ist für dich eine gute Idee.:daumenhoch: Wie oft hast du die Termine?

Ich wünsche dir viel Erfolg! Und bin gespannt auf deinen Bericht.

Herzlich willkommen bei uns im Forum!:)

Es grüßt dich

Kati

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hallo, Matebo -

schön, dass du dieses informative Forum gefunden hast - ich hoffe, du fühlst dich hier wohl .

Werbung möchte ich nicht machen, aber schaue doch mal unter Usertreffen Berlin nach - dort trifft sich am 24.11. ein kleiner Kreis und meine Freundin Helga und ich sind auch dabei -

das ist immer sehr nett, es wird nicht nur über Krankheiten geredet - es ist in dem kleinen Kreis sicherlich ein entspannter Abend. Vielleicht tut es dir auch gut, Berliner kennenzulernen - Helga und ich wohnen in Bremen -

wenn du magst, trage dich doch bitte in die Liste ein -  nicht lange hadern, sondern handeln - wir sind alle krank - PSO, PSA usw.usw. 

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi
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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank erst mal für eure Begrüßung.

Ich war jetzt bei der UVB+Sole im Termin Nr.5 . Ich habe schon den Eindruck, dass es anschlägt, wobei diese Pso sich irgendwie "merkwürdig" verhält.

Im Grunde sind die Plaques gar nicht fühlbar und irgendwie unter der Haut. In Ruhe sehen sie eher "bläulich-schmutzig" aus und manchmal sind sie gar nicht wirklich zu erkennen (zumindest an den Armen),

wenn jedoch der Arm oder das Bein durchblutet wird, dann blühen die Flecken auf. Schuppen tut gar nichts mehr.

Kennt das jemand? Ist das ein Zeichen von Abheilung?

Hat jemand Erfahrung mit der Dauer der Behandlung und dem "Anschlagen"?

Ich sehe zwar, dass es langsam besser wird, aber noch nicht so konkret den Zusammenhang zu der Bestrahlung.

Vielleicht ist es auch zu früh.

Lieber Gruss,

Matthias

 

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hallo, Matebo - Matthias -

bist du am 24.11. um 18.00 h dabei im Brauhaus am Alex - kleines, nettes Treffen -

wenn ja, dann melde dich bitte an im Forum Usertreffen Berlin am 24.11. oder schicke mir eine private Nachricht -

zu deiner Therapie wünsche ich dir viel Erfolg - ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man Geduld haben muss - Aufgeben gilt nicht -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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  • 2 weeks later...

Hallo Ihr Lieben,

ich bin gerade etwas ernüchtert. Das Ergebnis nach 12 von 30 Bestrahlungen habe ich mir besser vorgestellt. Kann mir jemand etwas Mut machen?

Gruss,

Matthias

 

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Hallo Matebo,

Dir haben die Bestrahlungen nichts  gebracht? Außer Spesen nix gewesen? Kannte ich auch bei diesem Hautbild zur Genüge. Aber vielleicht schlagen die Bestrahlungen bei Dir doch noch an, ist ja bei jedem von uns anders.  Die nächste Option wäre evtl. eine Hautklinik ( z.B. Psoriol in Hersbruck oder meine Lieblingsklinik in  Leutenberg ) oder aber ambulant mit Medikamenten, die Dein Hautarzt festlegen wird. Und vor allem mußt Du Geduld aufbringen, was nicht einfach ist. Ich wünsche Dir Erfolg und LG Waldfee

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    • Ronnie123
      By Ronnie123
      Hey,
      also ich habe heute durch die Bestrahlung einen echt heftigen Sonnenbrand bekommen. Davor war noch alles gut.. ich habe jetzt Angst, dass ich einen neuen Schub bekomme, weil die meisten Stellen haben sich schon sehr verbessert und nicht das es auf einmal wieder schlechter wird. 
      Danke im Voraus!
    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Berliner,
      wir haben von einer Studie erfahren, die vielleicht für den einen oder anderen von euch interessant ist. Sie ist für alle geeignet, die neben der Schuppenflechte auch chronische Rückenschmerzen haben und nicht wissen, ob dahinter vielleicht eine Psoriasis arthritis stecken könnte. Wer teilnehmen will, muss mit seinem Hautarzt sprechen, damit der einen dort anmeldet.
      Die „axiale Psoriasis arthritis“ ist eine eher seltene Form der Gelenk-Schuppenflechte. Sie wird oft viel zu spät erkannt, was schwerwiegende Folgen haben kann. An der Berliner Charité läuft diese Studie, um entzündliche Veränderungen an der Wirbelsäule bei Psoriatikern möglichst frühzeitig diagnostizieren zu können. Dafür werden eben Patienten mit Schuppenflechte gesucht. Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
      Bekanntlich ist die Pso arthritis (PsA) eine typische Begleiterkrankung der Schuppenflechte. Neben den Hand- und Fußgelenken, Sehnen und Weichteilen kann sich auch die Wirbelsäule unter einer PsA entzünden. Das ist mitunter sehr schmerzhaft. Zu spät behandelt, können sich diese Gelenke versteifen. Klassische Rückenschmerzen dagegen sind oft eine typische Zivilisationskrankheit. Meist hilft Rückentraining, Bewegung, Massagen und Wärme. Das hilft jedoch nicht, wenn die Rückenschmerzen von entzündeten Gelenken an der Wirbelsäule hervorgerufen werden.
      Selten berichten Patienten dem Hautarzt von ihren Rückenschmerzen und dem Orthopäden von ihrer Schuppenflechte. Deshalb bleibt eine axiale Psoriasis arthritis – also die Psoriasis arthritis an der Wirbelsäule – oft lange unerkannt und wird dadurch nicht zielgerichtet behandelt.
      Diese Form der Gelenk-Schuppenflechte tritt vor allem an der Wirbelsäule oder den Kreuzbein-Darmbein-Gelenken des Beckens auf. Sie wird oft mit dem Morbus Bechterew oder der Axialen Spondyloarthritis verwechselt. Wie bei allen entzündlichen Gelenkkrankheiten gilt: Je früher sie erkannt und behandelt werden, desto größer ist die Chance, schwere Gelenkschäden zu verhindern.
      (Quellen: Netdoktor, Patientenseite der Pharmafirma UCB, Medical-Tribune)
      Wer mit Schuppenflechte auch chronische Rückenschmerzen hat, sollte mit der Hautärztin oder dem Hautarzt abklären, ob es ratsam ist, sich an dieser Studie zu beteiligen. Zur Suche nach den Ursachen gehört z.B. ein MRT der kompletten Wirbelsäule. Weil das sehr teuer ist, werden üblicherweise nur Teilbereiche gescannt.
      Die Teilnahme an der Studie ist für Patienten kostenlos. Die Dermatologen erhalten eine Aufwandsentschädigung. Für weitere Informationen können sich die Ärzte an die Rheumatologischen Studienambulanz der Berliner Charité wenden. Studienkoordinatorin ist Caroline Höppner, Tel. 030 8445 2156 oder Email caroline.hoeppner@charite.de
    • DerDa4
      By DerDa4
      … Ihr Lieben 👋, 
      ich habe schon oft auf der Seite und den Foren nach Informationen gesucht und rumgestöbert und dachte es sei nun mal an der Zeit sich auch anzumelden. 😊
      Von daher – ich bin dabei. 
      Ich habe seit nunmehr 20 Jahren PSO Vulgaris und Nagel-PSO und neuerdings sind meine Entzündungswerte erhöht, weshalb mich mein Hausarzt zum Rheumatologen überwiesen hat. Mal sehen was dabei so geschieht. Ansonsten habe ich Vitamin D und Kortison-Salben, UV-Bestrahlung und auch fast 2 Jahre Fumaderm angewendet. Neuerdings auch Enstilar. Alles hilft mal besser mal schlechter. Neuerdings sind die Schübe aber heftiger und in kürzeren Abständen.
      Es ist schon erstaunlich, was man so alles in den Jahren mit zahlreichen Hautärzten erleben konnte. Leider muss ich sagen, dass die meisten Doktoren nicht sonderlich "motiviert" sind. Aber das ist ohnehin ein schwieriges Thema.
      Nun denn. Freu' mich auf Austausch.
       
      Bis dahin
      :David
       
      PS: Cremen nicht vergessen.
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