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Tipps für das Widerspruchsverfahren


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Hallo zusammen,

ich hab Mitte März mit Hilfe meiner Hausärztin jetzt wieder eine Reha beantragt - eigentlich wollte ich das schon letztes Jahr machen, aber hab mich dann doch aus beruflichen Gründen dagegen entschieden. Jetzt sind die 4 Jahre um und ich hab mit den ganzen Nebenerkrankungen einige Probleme (Diabetes, Blutdruck, Gewicht). Aus diesem Grund hatte ich mich jetzt für den Antrag entschieden. Dieser wurde erstmal pauschal wegen fehlender medizinischer Notwendigkeit abgelehnt. Da ich Humira spritze, bin ich seit einigen Jahren meistens so gut wie erscheinungsfrei was die Psoriasis angeht. Gleichwohl wurde mir bei meiner letzten Reha in Ückeritz ausdrücklich von der Ärztin dort empfohlen, bereits nach 3 Jahren eine neue Reha zu beantragen, da ich nicht vergessen soll, dass die Haut nur aufgrund des Medikaments gut ausschaut.  

Daher habe ich Widerspruch eingelegt und nochmal auf meinen Antrag verwiesen, außerdem habe ich noch ein Attest von meiner Diabetologin beigefügt, mit welchem sie ausdrücklich eine Reha empfiehlt. Ich habe im Widerspruch außerdem gebeten, die Charité Hautklinik um Stellungnahme zu bitten, bei welcher ich in Behandlung bin wg. der Pso. Ich selber hab von dort noch keine Antwort auf die Bitte nach einer Stellungnahme erhalten. 

Jetzt habe ich ein Schreiben der DRV Bund erhalten, mit dem sie meine Hausärztin bitten, zu erklären, welches die Hauptindikation für die Reha sein soll. 

Wie würdet Ihr vorgehen. Meine Wunschklinik ist Borkum. M.E. ist diese auch für mich ideal (Haut als Hauptthema, Nebenthema Herz-/Kreislauf und Stoffwechsel, außerdem gute Luft für Atemprobleme). Was kann passieren, wenn meine Hausärztin weiterhin die Haut als Hauptindikation angibt, obwohl ich momentan recht erscheinungsfrei bin? Dürfen sie dann endgültig ablehnen, trotz chronischer Krankheit. 

Oder liegt das Problem vllt. daran, dass meine letzte Reha noch nicht ganz 4 Jahre her ist (16.06.-07.07.2015)?

Danke und liebe Grüße aus Berlin

 

 

 

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