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AnitH21

Tipps für das Widerspruchsverfahren

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AnitH21

Hallo zusammen,

ich hab Mitte März mit Hilfe meiner Hausärztin jetzt wieder eine Reha beantragt - eigentlich wollte ich das schon letztes Jahr machen, aber hab mich dann doch aus beruflichen Gründen dagegen entschieden. Jetzt sind die 4 Jahre um und ich hab mit den ganzen Nebenerkrankungen einige Probleme (Diabetes, Blutdruck, Gewicht). Aus diesem Grund hatte ich mich jetzt für den Antrag entschieden. Dieser wurde erstmal pauschal wegen fehlender medizinischer Notwendigkeit abgelehnt. Da ich Humira spritze, bin ich seit einigen Jahren meistens so gut wie erscheinungsfrei was die Psoriasis angeht. Gleichwohl wurde mir bei meiner letzten Reha in Ückeritz ausdrücklich von der Ärztin dort empfohlen, bereits nach 3 Jahren eine neue Reha zu beantragen, da ich nicht vergessen soll, dass die Haut nur aufgrund des Medikaments gut ausschaut.  

Daher habe ich Widerspruch eingelegt und nochmal auf meinen Antrag verwiesen, außerdem habe ich noch ein Attest von meiner Diabetologin beigefügt, mit welchem sie ausdrücklich eine Reha empfiehlt. Ich habe im Widerspruch außerdem gebeten, die Charité Hautklinik um Stellungnahme zu bitten, bei welcher ich in Behandlung bin wg. der Pso. Ich selber hab von dort noch keine Antwort auf die Bitte nach einer Stellungnahme erhalten. 

Jetzt habe ich ein Schreiben der DRV Bund erhalten, mit dem sie meine Hausärztin bitten, zu erklären, welches die Hauptindikation für die Reha sein soll. 

Wie würdet Ihr vorgehen. Meine Wunschklinik ist Borkum. M.E. ist diese auch für mich ideal (Haut als Hauptthema, Nebenthema Herz-/Kreislauf und Stoffwechsel, außerdem gute Luft für Atemprobleme). Was kann passieren, wenn meine Hausärztin weiterhin die Haut als Hauptindikation angibt, obwohl ich momentan recht erscheinungsfrei bin? Dürfen sie dann endgültig ablehnen, trotz chronischer Krankheit. 

Oder liegt das Problem vllt. daran, dass meine letzte Reha noch nicht ganz 4 Jahre her ist (16.06.-07.07.2015)?

Danke und liebe Grüße aus Berlin

 

 

 

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    • marie-theres
      By marie-theres
      Hallo,
      bei chron. kranken wie wir mit Psoriasis, wie oft kann man da in reha gehen ? steht uns das nicht zu, alle 2 Jahre einen Aufenthalt in einer Einrichtung in Deutschland
      Marie-theres
    • Eulchen
      By Eulchen
      ...
      Auch ich bin neu hier. Ich bin 41 Jahre und bei mir ist die PSO vor einem Jahr aufgrund eines Verlustes in der Familie ausgebrochen; leide auch seit guten 1 1/2 Jahren an Depressionen. 
      Ich bin noch nicht so erfahren mit der Krankheit wie die meisten hier, bin daher auch noch sehr "sprunghaft", was das lesen von Berichten, Artikeln usw. angeht. Im Moment strengt mich das auch etwas an, da ich generell ein Mensch bin, der sich erkundigen möchte, was mit einem selbst los ist, es jedoch einfach sehr umfangreich ist und ich nicht weiss, wo ich anfangen soll.
      Besucht habe ich bereits 2 Dermatologen, welches leider ein totaler Reinfall war. Eine Kur hat leider nicht den erhofften Erfolg gebracht und nun werde ich in den nächsten Tagen den nächsten Dermatologen aufsuchen. Ich würde mich sehr gerne darauf vorbereiten, weiss jedoch nicht, worauf ich achten sollte; wie ich einen guten Dermatologen bei diesem Krankheitsbild erkenne. Vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben. Auch war ich bereits bei einem Rheumatologen. 
      Ich würde mich über Antworten sehr freuen. Bis dahin wünsche ich Euch noch einen schönen Restsonntag
      Viele Grüsse
      Eulchen
    • Meerjungfrau968
      By Meerjungfrau968
      Hallo zusammen,
      nachdem ich von vor ca. einem Jahr mein Passwort nicht mehr hatte, habe ich mir ein neues geben lassen.
      Mein letzter Beitrag, nachdem meine Kopf- Pso wieder sehr schlimm gewesen war, macht mir Mut, dass es immer wieder mal
      Strecken gibt, wo man nicht so arg zu kämpfen hat.
      Tragischerweise ist dieses Jahr mein Hautarzt gestorben, ganz plötzlich in der Mittagspause. Da ich mit der Pso schon jahrelang bei ihm war, war es für mich auch ein großer persönlicher Verlust.
      Wie geht es jetzt weiter?
      Nach dem ersten Schock erfuhr ich, dass die Witwe die Ärztezulassung nicht etwa an seinen Partner von der Gemeinschaftspraxis verkauft hat, sondern an einen anderen Hautarzt in der Stadt. Bis dato wußte ich gar nicht, dass man Ärztezulassungen überhaupt verkaufen/ vererben kann :-!
      Urplötzlich werde ich ganz anders behandelt, als vorher. Wegen dem Fumaderm, das ich nun schon genau so lange nehme,
      wie ich meinen Hautarzt kenne, wird auf einmal voll das Geschiß gemacht (vermutlich wegen dem Kostenpunkt). Auch die Blutentnahmen sollen auf einmal viel häufiger stattfinden, obwohl die quartalsmäßigen immer i.O. waren. Man spielt sich meiner Meinung nach da sehr auf.
      Und einen Kurantrag wollte ich nach 6 Jahren auch ganz gerne mal wieder stellen, wo ich jetzt bei einem neuen Arzt i-wie Bedenken habe (es liegt aber die original dicke Karteikarte vor).
      Mein Hautarzt war so was von voll in Ordnung und hatte Vertrauen zu mir, dass er sagte, ich könne mit der Dosis auch ein bißchen spielen.
      Vermute mal, dass die Pso vll. auch deswegen wieder sehr viel schlimmer geworden ist, weil mir dieser Rückhalt fehlt.
      Hoffe hier wieder etwas Rückhalt zu finden.
      LG Meerjungfrau
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