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sebastianp

PSA oder doch nur "verschleißbedingte" Athrose? Ärzteodysee...

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sebastianp

Hallo zusammen,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, um eventuell von euch etwas Unterstützung zu bekommen da ich diagnostisch seit Jahren bzw. einem Jahrzehnt im dunklen Bewege und ich das Gefühl habe das die Ärzte mich nicht mehr wahrnehmen bzw. nicht "ganz einheitlich".

Seit Jahren habe ich Schmerzen im LWS, HWS Bereich. Primär machen sich die Schmerzen seit 2012 im tiefen Rücken, dem Gesäß (eher rechts) runter zur Wade (kribbeln) über die Ferse. Auch die Ferse schmerzt (kribbeln), wobei hier angeblich ein Senk- und Spreizfuß ist. Die Achillessehne schmerzt ebenfalls. Außerdem bin ich oft Müde und ebenfalls antriebslos bzw. bin schnell wieder erschöpft. Es sind natürlich viele Diagnosen gestellt wurden, wenn jemand die Zeit hat und mich unterstützen möchte befindet sich im Anhang eine "Diagnoseübersicht" die ich mir erstellt habe. Es gibt bestimmt eine "Diagnose" die (fast) alle Beschwerden erklärt aber das blieb mir bis dato verwehrt :(

Außerdem habe ich das Gefühl das ich deutlich mehr schlaf benötigen könnte/würde, was am Wochenende quasi zwischen mind.8 -11 Stunden Schlaf bedeuten kann. Sobald ich morgens aufstehe habe ich versteifte Gelenke brauch immer paar Minuten, damit ich in den Gang komme. Wenn ich mich bewege wird es besser, allerdings bleibt der (gefühlte) dumpfe Schmerz in der Ferse auch wenn der abgeschwächt ist. Im Ruhezustand also wenn ich z.B. auch nur 45 Minuten liegen und dann aufstehe, Schmerzen die Gelenke auch. Manchmal hab ich das Gefühl das quasi der ganze Körper schmerzt, auch wenn nicht überall identisch. 

Irgendwann resigniert man und denkt, der Schmerz ist wirklich psychisch damit habe ich mich zufrieden gegeben, da ich Novalgin, Ibu etc. aus dem Ausland bezogen hatte und damit etwas über die Runde kam. Allerdings wirkt meiner Meinung nach weder Ibu noch Diclofenac so, das ich sage es ist absolut schmerzfrei möglich sich zu bewegen :(

Auf Grund der Übersichtlichkeit, wie gesagt, befindet sich im Anhang die Datei :)
Kurzfassung:
33 Jahre, männlich. 176cm, 85kg. Bürotätigkeit. Wohnort NRW, nähe Düsseldorf.

Diagnose zusammengefasst:

  • Psoriasis vulgaris 2010, Tüpfelnägel 2011/2012
  • Somatisierungsstörung, Depression, Anpassungsstörung
  • HWS Syndrom (zervikales Schmerzssyndrom)
  • Mygelosen (DD HWS)
  • BWS Syndrom (BWS Blockade)
  • Lumbalgie gesichert
  • beginn. Spondylathrose LWS
  • Bandscheibenprotusion L4/5  mit diskreter Einengung des linken Neuroforamen ohne auffällige Wurzelirritation
  • Bandscheibenprotusion  L5/S1: Breitbasige rechts subpleural betonte Bandscheibenprotusion mit winzigem Riss im Anulus fibrosus und Kontaktierung der Nervenwurzel S1 rechts ohne Bedrängung
  • Durchschlafstörung G47.0

Symptome zusammengefasst:

  • tiefsitzende Rückenschmerzen, Ausstrahlung über das Gesäß in die Wade bis in den Fuß (seit 2012 orthopädisch bekannt) (symmetrisch!)
  • Müdigkeit Erschöpfung, geringere Belastbarkeit auch schon quasi seit 2012... damals waren es angeblich Somatisierungsstörung, damit hatte ich mich abgefunden 
  • Fersenschmerz (kribbeln unter Ferse) sowie Sprunggelenk  seit 2012... 2014 Senk und Spreizfuß
  • Psoriasis z.Z moderate Hauterscheinungen am Kopf, Füße, Rücken, Ellbogen, (ein) Finger. Bei einem Schub i.d.R immer Pasi über 10
  • Handgelenkschmerzen (Steifigkeit)
  • Gefühl das der ganze Körper verspannt bzw. angespannt ist... wenn Arzt mich mal gefragt hat wo haben Sie Schmerzen, musste ich manchmal echt sagen "überall" (außer Kopf und Hals ;-))

Es war aber nie etwas geschwollen oder rot. Gelenksteifigkeit meist nach Ruhezustand, Fersen also gefühlte kribbeln ist auch da bei Bewegung aber deutlich moderater. Bei Ruhezustand merkt man es allerdings mehr d.h. insbesondere auch Morgens.. Die Schmerzen sind allerdings dauerhaft, manchmal etwas mehr/weniger aber in der Regel immer da und gefühlt, nicht von eine Schub abhängig.

Mein Orthopäde meint, es sei nichts gravierendes sollte Sport machen und Diclofenac bzw. Ibu nehmen und hat mich trotz Schmerz, nur ein Tag AU geschrieben. Am gleichen Tag war ich beim Allgemeinen der sich übelst aufgeregt hatte und mich erstmal eine Woche krank geschrieben hat, morgen gehe ich wieder zum Allgemeinen wg den Schmerzen und der Arbeitsfähigkeit. Jetzt bin ich nunmehr verwirrt, zudem mein Orthopäde auf mein pochen hin mir eine Überweisung zum Schmerztherapeut (Klinik) mitgegeben hat (kam aber gefühlt so rüber, das er nicht weiter wusste....). Beim Rheumatologen war ich auch irgendwann vor ca. sechs Monate, das war ein Termin der Kategorie "hättest auch lassen können". Nach 10 Minuten und paar Abtastungen und der Fragestellung ob mal was angeschwollen ist, sagte er wie der Orthopäde; kein Rheuma... Das war es für beide, ohne Diagnostik...(?)


Orthopäde und MRT vom Aug 12
Retrolisthese L5/S1 um 2mm.
Chondrose mit flacher Protusion
kleine intraspongiöse Herniationen im Bereich TH11" L5 ist gegenüber S1 uzm 2mm nach dorsal versetzt. kleine intraspongiöse Herniationen im Bereich der Bodenplatte TH11. Die Bandscheibe L5/S1 ist in der T2 Wichtung signalgemindert. Im Segment L5/S1 flache Protusion.
Orthopäde Aug 12 "Lumboischalgie bds.
CTG Blockerung bds.
Trapeziusverspannung bds.
Chondrose LWS L4-S1"
---------------------------------------------
Orthopäde und MRT von Feb 20:
Bandscheibenprotusion
Spondylathrose LWS beginnend" "keine entzündlichen KM-Anreichungen an Knochen und Weichteilen der Lendenwirbelsäule.
Keine primäre erosiven Defekte, Keine Spinalkanalstenose, Keine Gefügestörung.

L4/5: Medio links formaminale Bandscheibenprotusion L4/5 mit diskreter Einengung des linken Neuroforamen ohne auffällige Wurzelirritation.
L5/S1: Breitbasige rechts subpleural betonte Bandscheibenprotusion mit winzigem Riss im Anulus fibrosus und Kontaktierung der Nervenwurzel S1 rechts ohne Bedrängung. Nativ zeigen die Facettengelenke eine verstärkte Sklerosierung der artikuilierenden Gelenkflächen nach kaudal zunehmend ohne erosive Defekte oder auffällige Kapselverdickung. Beginnende Athrose der Facettengelenke

Nachdem letzten MRT von letzter Woche, bin ich mit der Aussage vom Orthpäden ala "Ist alles okay, machen Sie Sport und bei Bedarf Ibu oder Diclofenac" etwas unzufrieden. Er hat mich trotz Schmerzen nur einen Tag AU geschrieben. Im Anschluss des Termines bin ich zum Hausarzt, welcher sich derbst aufgeregt hat und mich erst die Woche AU geschrieben hat. Aktuell nehme ich Diclofenac 100 zur Ibu 800mg allerdings war es nie immer wirklich weg.
Können meine Beschwerden durch die Befunde gedeckt sein?
Hat jemand eine Idee ob ggfl. sowas wie MB oder Psoarisis Athritis (keine Entzündung im ISG mit KM gefunden) sein kann? HLBA wurde letztmalig 2012 nachgeschaut, werde morgen meinen Arzt darauf anhauen.

Hat jemand ein chronisches Schmerzssyndrom und/oder Depressionen als "Begleiterkrankung"?

Ich weiß das dass Forum keinen ärztlichen Rat ersetzt, aber ein paar Impulse was ich noch machen kann sollte? 

In erster Linie habe ich mir die Mühe gemacht die Diagnosen zusammenzufassen, damit ich die bei dem Schmerztherapeut oder Folgeärzten mitnehmen kann als Grundlage..... Schmerztagebuch habe ich, noch nicht geführt. Der Grund warum ich mich jetzt wieder damit beschäftige ist, da ich jahrelang dachte die Schmerzen gehen weg weil man halt sehr oft als psychische Schmerzen abgestempelt wurde. Beim Radiologen war ein Poster da stand drauf "Ich will nicht glauben das ich gesund bin, ich will wissen das ich gesund bin"

20200214_Diagnosenblatt_Medikamente.pdf

Edited by sebastianp

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sia

Hallo @sebastianp und (wieder) willkommen hier.

Du hattest ja schon 2012 was geschrieben mit der Frage, ob deine Haut und Nagelbeschwerden Pso sein könnten. Damals wurde dir zu einem Hautarztbesuch geraten. Wobei mich etwas irritiert, dass du jetzt schreibst:

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

...Psoriasis vulgaris 2010, ....

2012 hattest du also wahrscheinlich schon eine Psoriasis-Diagnose?

Weiter schreibst du

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

33 Jahre, männlich. 176cm, 85kg. Bürotätigkeit

Wie sieht es denn mit deiner Bewegung aus? Machst du Sport? Und wenn ja, welchen? Egal was du letztlich für eine Diagnose bekommst - Bewegung, evt. unter Anleitung eines Physiotherapeuten ist bei allen Problemen des Bewegungsapparats von Vorteil. So wird z.B. eine gute Rückenschule die Rückenmuskulatur stärken und einer geschwächten Wirbelsäule helfen.

Dann schreibst du

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

...deutlich mehr schlaf benötigen könnte/würde, was am Wochenende quasi zwischen mind.8 -11 Stunden Schlaf bedeuten kann

Wie viele Stunden schläfst du denn an Werktagen? Wenn das weniger als ~8 Stunden ist, dann hast du einfach am Wochenende ein Schlafdefizit und "holst nach". Außerdem pendelt sich der Biologische Chronotyp so mit +/- 30 ein. Es gibt Leute die brauchen mehr Schlaf als andere - da können auch 10 Stunden noch normal sein. Der Wunsch von vielen zu den Kurzschläfern - weniger als 7 Stunden - zu gehören, erfüllt sich idR nicht.

Bei einer diagnostizierten Plaque-Psoriasis ist für dich bei Gelenkschmerzen ein Rheumatologe der richtige Ansprechpartner und kein Orthopäde. Am besten ein Rheumatologe der sich mit Psoriasis-Arthritis auskennt. Die ist leider oft nicht so einfach zu diagnostizieren, da es eher eine Mosaik-Diagnose ist. Am besten stellst du dich mal in einer Psoriasis-Sprechstunde einer (Uni)klinik vor. Evt. den Termin vom Hautarzt machen lassen.

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

da ich Novalgin, Ibu etc. aus dem Ausland bezogen hatte und damit etwas über die Runde kam. Allerdings wirkt meiner Meinung nach weder Ibu noch Diclofenac so, das ich sage es ist absolut schmerzfrei möglich sich zu bewegen

Medikamente ohne Rezept und ärztliche Abstimmung aus dem Ausland zu beziehen ist nicht so die beste Idee. Überhaupt sind Ibuprofen und Diclofenac schon ziemliche Hämmer und sollten gar nicht ohne (Blut)kontrollen über längere Zeit eingenommen werden.

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

HLBA wurde letztmalig 2012 nachgeschaut,

Was meinst du damit? "nachgeschaut"?

Am 16.2.2020 um 12:57 schrieb sebastianp:

Depressionen

Bist du wegen der andauernden Schmerzen niedergeschlagen oder wurde bei dir eine Depression diagnostiziert? Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression. Wobei das nicht heißen soll, dass man nicht an ständigen Schmerzen oft verzweifeln kann.

Meine Strategie wäre bei deinen Beschwerden:

- Suche nach einem Kompetenten Rheumatologen, Termin machen

- Besuch beim Physiotherapeuten, Beginn mit täglichen Übungen nach dessen Anleitung, evt. leichtes Schwimmtraining,

- Beginn von Yoga oder TaiChi - also ruhigen, bewussten Bewegungen.

- Wenig Alkohol, regelmäßige Schlafenszeiten, viele Spaziergänge, Umstellung der Ernährung auf wenig Zucker, viel Gemüse, selber kochen, wenig Fleisch, öfter mal Vollkorn.

All das nicht von heute auf morgen, aber regelmäßig einen Teilbereich bewusster machen.

Erfolg

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Clau dia
vor 22 Stunden schrieb sebastianp:

Ibu oder Diclofenac

Das Allheilmittel fast aller Ärzte. Achtung kann auf Dauer den Darm schwer schädigen.

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kpunkt

Hallo zusammen.....

Wie kann man denn Feststellen ob Arthrose mit der Schuppenflechte zusammenhängt?

Kann das auch der Hautarzt feststellen?

Gruß tom

 

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Lupinchen
vor 21 Stunden schrieb kpunkt:

Hallo zusammen.....

Wie kann man denn Feststellen ob Arthrose mit der Schuppenflechte zusammenhängt?

Kann das auch der Hautarzt feststellen?

Gruß tom

 

…..nein. Da muss man schon einen guten Orthopäden haben, oder einen int. Rheumatologen der sich auch damit auskennt. Oft "setzt" sich die Arthrose zusätzlich auf Gelenke die durch PsA geschädigt sind, wie bei mir. Ob ich es auch ohne PsA bekommen hätte kann niemand sagen, ebenso wie den Tennisarm oder die früher oft auftretenden Schleimbeutelentzündungen. Seitdem habe ich auch einen Rheumafaktor. Arthrose kann auch nach Unfällen auftreten wo Knochen gebrochen waren. Somit kann es jeden treffen, nicht nur wie oft gedacht, ältere Menschen. Natürlich tritt sie auch oft mit Knie-Hüftbeschwerden ab einem gewissen Alter auf. 

Gruß Lupinchen

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kpunkt

Danke für die Antwort,

hm, mal sehen ob ich einen Rheumatologen finde.

Bei mir ist momentan halt auffällig das ich ständig wechselnde/wandernde Gelenkschmerzen habe. Mal im Handgelenk,dann im Fuß. Und die Abstände werden immer kürzer . Und das so seit einem Jahr. Genau vor einem Jahr ist auch halt meine  Schuppenflechte richtig ausgebrochen erst.

Vielen Dank noch mal.

Tom

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Lupinchen

Diese wandernden Schmerzen habe ich heute noch. Deswegen und dem fehlenden Rheumafaktor wurden die Menschen mit PsA früher als Hypochonder hingestellt. Zur richtigen Diagnose ist es aber auch heute noch oft ein weiter Weg. Auch findet nicht jeder gleich das richtige Medikament, aber das sollte heute niemanden mehr verstören. Für Haut und Gelenke gibt es doch so einiges, mal für das eine und mal für beides. Da sollte man sich schon vor dem Arztbesuch mal informieren, denn bei einigen muss man nicht den Umweg über MTX,  Ciclosporin oder Arava nehmen. Wobei damit auch einige klarkommen. Auch mit Kurkuma oder Weihrauch erreichen einige Linderung wenn es noch nicht so stark ist. Die Spätfolgen, die ja niemand vorher bestimmen kann, verhindert man dadurch nicht. Also aufpassen.

Lg. Lupinchen

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TomTom66

Hej sebastianp, 

Wir haben vieles gemeinsam. 

Ich bin 53 Jahre alt, BWS, LWS, HWS Probleme seit deinem Alter auch, Hüfte mit OP plastisch, Knie OP beidseitig, Sprungelenk li. OP, Migräne, Cluster Kopfschmerzen, usw.. IBU und viele Schmerzmittel, einige Therapeuten hinter mir, Depressionen leichter Art und Zweifel wie du, ob ich mir die vielen Schmerzen oft nur einbilde, wobei ich etwas vom Fach bin und sicher nicht fantasiere. Einige Rehaklinik Aufenthalte hinter mir. Schmerztherapie mit Tramal wovon ich dringend abraten muss. Da die Psoriasis meine Gelenke in Angriff nahm, Spritze ich seit kurzem Metex. 

Viele Ärzte haben mir wenig geholfen. 

10 Ärzte, 11 Meinungen, dies meinte sogar einer meiner Doktoren 🤣

 

Hab dann mein Leben umgestellt, mein Ich sein, lebe anders, so wie ich bin,  (damit ist nicht faulenzen gemeint, geh arbeiten, war immer arbeiten) Psychisch geht's mir besser und meine physischen Probleme wurden auch besser. Klar verschwindet eine Protrusion, ein Vorfall nicht so, haben ja viele Leute , aber ich hab heute keine großen Probleme damit. Mache etwas Sport, ernähre mich einigermaßen gesund, und hoffe das es so bleibt, bzw die Psoriasis verschwindet, nix neues dazukommt. 

Wenn man zuviel abbekommt, hier und da, es kein Ende nimmt, möchte man den Kopf am liebsten in den Sand stecken was der falsche Weg ist. Man muss etwas ändern, an sich selbst etwas ändern, meist liegt der Grund einer Erkrankung zum Teil an einem selbst wie bei mir. Kann sein, kann natürlich auch bei dir anders sein. 

Doch deine Geschichte erinnerte mich sehr an meine. 

Bei mir war es ein Homöopath der mir privat den Tipp gegeben hat, da ich eigentlich von Homöopathen nicht so überzeugt war. Ein Versuch kann es ja wert sein dachte ich mir, und das ist es gewesen. Meine Lebenseinstellung, mein Leben, mein Ich. 

Gern beantworte ich dir weiter Fragen falls du welche hast und ich dir helfen kann. 

Liebe Grüße Thomas 

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    • VonFrosta
      By VonFrosta
      Hallo ich bin hier ganz neu. Ich habe mich hier angemeldet, da ich nicht mehr so recht weiter weiß und keiner mir wirklich helfen kann. 
      Zu meiner Geschichte. Vor etwas über 18 Jahren wurde bei mir eine Schuppenflechte diagnostiziert, damals mit Ausschlag und Eiterbläschen an den Händen. Zu dem Zeitpunkt war ich ca. 18 Jahre alt. In den folgenden Jahren habe ich diese Diagnose aber vergessen, da ich auch nicht mehr wirklich mit Probleme konfrontiert wurde. Ich hatte über die Jahre noch geschwollene Gelenke (hauptsächlich im Winter).
      Als ich im letzten Jahr wieder zu einem Hautarzt, aufgrund von schuppigen blutigen Ausschlag am Kopf ging, wurde mir die Diagnose erneut ausgestellt. Zufälligerweise bin ich wieder zum selben Hautarzt gegangen und die Dame konnte sich durch Ihre Kartei an mich erinnern. Ich bekam eine Tinktur (Daivobet) für den Kopf verschrieben und sollte mich mit nem "seifenlosen" Shampoo oder so waschen. Die Schuppenflechte hat sich dann noch auf meine Ohren, Augen und den Mund ausgebreitet.
      Das alles half nicht wirklich so gut, aber ich konnte einigermaßen damit leben. Bei Bedarf konnte ich Daivobet auf die Stellen machen und hatte kurz Linderung. 
      In den 18 Jahre die in etwa zwischen diesen beiden Behandlungen lagen, hatte ich sehr häufig mit Rückenproblemen zu kämpfen. Dies führte sogar soweit das ich eine erweiterte ambulante Physiotherapie machen musste, da meine Hände häufig taub wurden. Ich selber habe nie an einen Zusammenhang mit der Schuppenflechte gedacht, da mir immer gesagt wurde das ich für Rückenprobleme eine Veranlagung habe und es an meiner Haltung liegt. 
      Die Taubheit in den Fingern konnte ich damals durch konsequentes Muskeltraining kompensieren. Leider traten immer wieder über die Jahre Probleme mit dem gesamte Bewegungsapparat auf. Zudem habe ich über mehrere Jahre eine sich immer wieder öffnende Stelle am Steißbein, die nur mit einer Cortison Creme behandelt wird. Der Arzt der mir die Creme verschrieben hatte, sagte das eine offene Stelle nichts ungewöhnliches ist, sofern man breit gebaut ist.
      Im letzten Jahr klagte ich dann bei einem Chirurgen über starke Schmerzen in meinen Handgelenken. Der Arzt stelle dann die Diagnose, beginnende Arthritis in den Handgelenken. Kurz zuvor war ich lange krankgeschrieben, da bei mir das Ebstein Bar Virus diagnostiziert wurde. Die Ärztin sagte daraufhin das sich meine Milz vergrößert hat. Mit der Erkrankung hatte ich ca. 6 Monate Probleme, bis ich relativ beschwerdefrei war. 
      Ich wurde die Jahre zuvor aufgrund von Reflux mit einem Protonenpumpenhemmer behandelt. Diesen habe ich ca. alle 2 Tage einmal genommen.
      Einige Wochen später als ich mich etwas über das Thema Psoriasis informieren wollte, hörte ich dann erstmals von einer Psoriasis Arthritis. Dann machte es endlich klick und mir ging ein Licht auf. 
      Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem. Seit ca. 1 Monat habe ich starke Probleme mit meinem Magen. Ich habe über die Jahre relativ häufig Ibuprofen aufgrund meiner Rücken- Muskel- Gelenkbeschwerden konsumiert. Vor ca. 1 Monat konnte ich sehr schlecht schlafen und habe eines Abends etwas Rotwein getrunken. Am nächsten Abend bemerkte ich dann eine Erhebung mittig meines Oberbauchs. In der Folge habe ich immer heftigere Magenprobleme bekommen. Schmerzen im Brustkorb, Appetitverlust, Gewichtsabnahme von 10-20KG, Schwindel, Sodbrennen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Kopfschmerzen, Müdigkeit.
      Daraufhin bin ich zu meinem Hausarzt der einen Ultraschall machte und dann sagte das es vermutlich eine Magenschleimhautentzündung ist. Ich hielt dann ca. 2 Wochen Schonkost und es wurde etwas besser. Nach 2 weiteren Wochen hatte ich noch immer nicht so richtig Appetit und ich machte mir so langsam Gedanken, da auch meiner Frau mein Gewichtsverlust auffiel und ich extrem verunsichert war und ich solche Probleme noch nie hatte, machte ich einen Termin bei einem Gastroentologen und hatte dann am Dienstag meine Magenspiegelung. Zuvor musste ich meinen Protonenpumpenhemmer absetzen, was zur Folge hatte das die Probleme sofort wieder auftraten.
      Der Arzt sagte mir das ich keine Gastritis habe und alles unauffällig ist. Er entnahm ein paar Proben, auf dessen Ergebnis ich noch warte. Nun nehme ich meine Medikamente wieder und es ist ähnlich wie zuvor. Morgens ist mir unglaublich schlecht, ich habe keinen Hunger, mir ist unfassbar schwindelig und ich stehe irgendwie neben mir.
      Morgen wollte ich nun wieder zu meinem Hausarzt und ihm die frohe kunde übermitteln das bisher nichts gefunden wurde und ich noch immer Probleme habe mit denen ich ehrlich gesagt nicht leben kann. Zuvor werde ich den Gastroentologen nochmals anrufen und fragen ob es Ergebnisse aus dem Labor gibt. Ich frage mich nun ob meine Probleme von einer vergrößerten Milz (ggf. auch vergrößert durch Psoriasis) kommen. Dementsprechend würde ich meinen Arzt bitten, diese nochmals auszumessen.
       
      Achso ich hatte bereits versucht einen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen, was in Niedersachsen aber leider vollkommen unmöglich erscheint. Ich habe es bei allen Rheumatologen im Umkreis versucht, über meine Krankenkasse, die Service Hotline. Immer das selbe Ergebnis, keine Termin vorhanden. 
      Inzwischen habe ich mich bei der Rheumatologischen Ambulanz in Hannover gemeldet, wo ich aber erstmal so eine Art Casting durchlaufen muss bis ich einen Termin erhalte.
       
      Hat jemand von Euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir etwas helfen oder Mut machen?
       
    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Letztes Jahr wollte meine Ärztin mir MTX geben, damals wollte ich nicht. Jetzt will ich und sie verweigert die Einleitung. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin. 
      War jemand von euch schon infiziert und kann berichten?
      Wie ist der verlauf mit bzw. ohne Immunsuppressiva? 
    • TDrachen
      By TDrachen
      Vielen Dank für die Aufnahme in Eure Community,
       
      nach langen, langen Jahren kamen wir durch Schuppen auf den Füssen endlich dahinter, dass meine Gelenkschmerzen und Fibromyalgie eigentlich eine Psoriasis sind. Jetzt muss ich mich erstmal eingewöhnen, freue mich zwar nicht über die Krankheit, aber sehr darüber, dass es doch nicht "eingebildet" ist. Am schlimmsten für mich ist mein Übergewicht und das ich nicht auftreten kann, jeder Schritt schmerzt, wie soll ich denn da laufen um abzunehmen, wenn man nur sitzen kann?
       
      Für Tipps bin ich dankbar und ansonsten fühle ich mich jetzt mal hier durchs Forum. 
       
      Viele Grüße
      Bettina
       
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