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Endlichgeheilt

Kein Psoriasis inversa, bzw: Wieso Stewardessen meinen Hintern gerettet haben…

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Endlichgeheilt

Hallo Zusammen,

 ich litt viele Jahre unter Afterjucken ohne sichtbare Rötung, welches abends immer sehr stark wurde, und ich mich im Schlaf dann immer wieder gekratzt haben muss. Der Proktologe behandelte dies immer wieder mit weicher Zinkpaste, und bei Juck-Schüben mit selbst angemischtem Hydrocortison + Basiscreme oder + weicher Zinkpaste, bis dies einfach nicht mehr half. Durch das jahrelange nächtliche willenlose Kratzen im Schlaf kam dann irgendwann doch eine sichbare Rötung dazu, die immer stärker und größer wurde.

 Ich hatte dann anschließend die letzten fünf Monate ein stark gerötetes und brennenden sowie juckendes Ekzem am Hintern. Besser gesagt vier Ekzeme, nämlich je Seite zwei gerötete mindestens daumengroße Stellen, und zwar nicht direkt an der Afteröffnung, sondern eher drumherum, sowie um das Steißbeim herum.

Da mir diverse Ärzte - Dermatologen, Proktologen, darunter mindestens zwei Professoren – nicht helfen konnten, und ich mich am Ende selbst geheilt habe, möchte ich anderen ratlosen Menschen helfen, die vielleicht das gleiche Problem haben wie ich, und dem Universum so für meine Heilung danken.

 Alle Ärzte haben mir, ohne eine Diagnose zu stellen bzw. zu bestätigen, ständig nur neue Salben, Cremes und Pasten mit und ohne Cortison verschrieben, wobei diese immer nur ein paar Tage und auch nur sehr wenig hinsichtlich der Rötung geholfen haben. Teils dachten Ärzte auch an Schuppenflechte, eine Biopsie wurde jedoch nie gemacht, sondern nur fleißig weiter die Symptome behandelt, und nicht die Ursache, da es ja ohnehin keine Heilung für bspw. Schuppenflechte gibt.

Starke Cortisone (Betamethason, Triancinolonacetat) haben gut geholfen, wobei nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen eine ganz leichte Rötung wieder da war, auch wenn der Juckreiz weg war.

 Irgendwann habe ich dann in meiner Hinflosigkeit selbst gegooglet und bin auf die Stewardess-Krankheit gestoßen, die eigentlich periorale Dermatitis heißt und in Kurzform bedeutet, dass die Haut einfach keine Lust mehr auf den ganzen Schmierkram (Cortison, Cremes und Salben mit diversen Wirkstoffen) hat, und deshalb in Form von Rötung, Juckreiz und Wundgefühl protestiert.

 Da dies fürher bei Stewardessen der Fall war, die ihre stark durch Pflegeprodukte und Kosmetik beanspruchte Haut mit dem damals gerade frisch entdeckten Coastison aus USA behandelten, was das Hautbild erstmal verbesserte, aber dann zunehmend verschlechterte. Die Google-Bilder dieser Krankheut und die Beschreibung des Verlaufes erinnerten mich an meine Krankengeschichte und mein Krankenbild.

 Ich ließ also wirklich ALLES weg, und siehe da, es wurde immer besser und nach ca 14 Tagen war der Ausschlag komplett verschwunden und der Juckreiz war weg. Mittlerweile ist das schon ca. einen Monat her, und ich bin ohne Symptome.

 Ich bin mittlerweile auch weiter, was die Ursache des jahrelangen Afterjuckens angeht, also wie mein Krankheitsverlauf angefangen hat…

Was mir nicht klar war: Nahrungsmittel - bei mir Kichererbsen und Linsen – können auch ohne starken Durchfall und Allergiesymptome eine allergische Reaktion auslösen und mal kann dagegen eine Hautunverträglichkeit haben. Ich habe nämlich mal alles Essen weggelassen und nur Kartoffeln und Karotten und Thunfisch gegesen, und dann nach einer Woche immer mehr Sachen dazugenommen.

Einmal habe ich dann Kichererbsen gegessen, was erstmal nur unangenehme Blähungen direkt 20 min nach den Essen mit sich brachte. Die Haut hat bei den Blähungen stark gebrannt, und nach dem Stuhlgang am nächsten Tage ist dann nahezu eine ganze Woche lang trotz Hydrocortison wieder ein starker Juckreiz dazugekommen.

 Was ich daher kritisiere an allen Ärzten:

-       Wieso kam niemand auf die Idee, dass Nahrung trotz fehlender Allergiesymptome einen starken Juckrein (nur!) am Hintern auslösen kann.

-       Wieso kam niemand auf die Idee, mal alles wegzulassen und den Hintern nur mit Wasser in Berührung kommen zu lassen, sonst keine Cremes, etc.

Ich hoffe das hilft dem ein oder Anderen, ich selbst habe fast nciht mehr daran geglaubt jemals geheilt zu werden!

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Knollboll

ich hatte 10 Jahre Afterjucken. Es kam auf einmal. Hab allerlei Cremes probiert, hab gegoogelt und war auch beim Proktologen. Hatte leichte Hämorrhoiden, das wegmachen hat allerdings nichts gebracht. Ich hatte mich immer wieder gefragt woher das kam. Da ich schon seit etlichen Jahren nach dem "großen Geschäft" meinen Hintern mit lauwarmen Wasser wasche hatte ich in Verdacht, dass ich da etwas nicht richtig mache. Die Ursache ist allerdings so einfach wie unglaublich, -es lag an Waschmittelresten in der Wäsche. Der After wird ja schließlich beim Sitzen auf die Unterhose gedrückt. Ich hatte immer ein günstiges Waschmittel genommen, normale Dosierung, - volle Waschladung volle Kappe, halbe Waschladung, halbe Kappe. Ich habe vor etwa einem dreiviertel Jahr (Herbst 2019) angefangen, nach der eigentlichen Wäsche, 2 weitere Wäschen 30 Grad ohne Waschmittel laufen zu lassen, -als Spülung.  Danach werden die Unterhosen in einen Waschzuber getan und mit reichlich warmen Wasser gewässert und durchgewaschen. Inzwischen gebe ich ins erste Waschzuberwasser noch einen Schuss (ca.50ml) billigen Essig um die Lauge vollständig zu neutralisieren. Die Unterhosen werden darin ein bissen durchgewaschen und bleiben noch ca. 1/2 - 1 Std darin. Danach 2 weitere Bäder im Waschzuber, lauwarmes Wasser ohne Essig, ebenfalls einweichen lassen. Diese ganze Waschprozedur kostet natürlich Zeit die nicht jeder hat. Daher evtl. billige Unterhosen kaufen die man auch mal über nacht im Wasser liegen lassen kann. Der Erfolg kam nach ca. 3 Monaten, -ich brauche keine Cortisoncreme mehr. Die Cortisoncreme hatte ich im Abstand von ca. 4 - 6 Wochen anwenden müssen, ansonsten konnte ich es nicht aushalten. Jetzt nach einem 3/4 Jahr habe ich tagsüber fast keine Probleme mehr, ich hatte sogar schon ein paar cremfreie Nächte, muss aber meistens abends immer noch eincremen. Dazu nehme ich inzwischen ein Gel. Die Zinkcremes die ich jahrelang genommen habe vertrage ich inzwischen nicht mehr, dann fängt es wieder an zu jucken. Der Besserungsverlauf gestaltet sich in etwa so, zwei Schritte vor, ein Schritt zurück. D.h. nach einer deutlichen Besserung wird es für einige Tage wieder schlimmer. Ich denke, dass die gesamte Heilung noch einige Wochen dauern wird, ich bin aber unglaublich glücklich die Lösung gefunden zu haben und freue mich über jeden Tag an dem es spürbar besser wird. Ich kann jedem nur empfehlen hier Nägel mit Köpfen zu machen und nicht beim Wässern zu sparen. Inzwischen  verwende ich natürlich ein biologischen Waschmittel, die Spülungen mache ich aber erstmal weiterhin. Ich finde es ebenso unglaublich, das der Zusammenhang Afterjucken - Hautirritation - Waschmittel den Ärzten nicht bekannt ist, aber vielleicht hätte ein Hautarzt das herausfinden können, - da war ich bloß nicht. Noch zur Info, sitzt man morgends oder abends im Schlafanzug beim Frühstückstisch, oder auf der Couch, dann muss die Schlafanzughose natürlich auch mitausgewaschen werden.

Grüße und allen Erfolg die dieses Leidern auch haben

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Bibi
Posted (edited)

hallo, Endlichgeiheilt und Knollboll -

es gibt hier etliche Beiträge, die euch vielleicht auch helfen könnten -

uns Frauen geht es da nicht anders, wie ich gelesen habe - Jucken und Entzündungen im Schambereich -

das hatte ich zum Glück noch nie, aber das mit dem Afterjucken und auch Blutungen hatte ich auch -

mein damaliger Hausarzt hat mich zu einem Facharzt für ' Hinten ' überwiesen - ich meine, es ist ein Facharzt für - ja, eben hinten zuständig für die Körperöffnung - mir fällt der Name nicht ein - entschuldigt bitte -

ja, ich hatte so Zisten und die wurden weg gebrannt mit einem Laser -

dann war alles gut -

entschuldigt bitte, sicherlich am Thema vorbei - aber vielleicht ist es ja mal eine Untersuchung wert, ob es nicht so einfache Dinge sind, die zu Lösen wären -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Edited by Bibi

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Waldfee

Der Facharzt heißt Proktologe. 
Beide User waren dort.😉

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      Da der darm den großteils unseres immunsystems ausmacht hat sich eine behandlung mit nahrungsergänzungsmitteln(NEM) und einer ernährungsumstellung sehr bezahlt gemacht.
      Ich ernähre mich frei von zucker ,auszugsmehlen,fleisch,milch,alkohol nun ist es meiner meinung nach nicht das wichtigste wodrauf man verzicht ausübt sondern was man dem organismus gibt um sich zu regenerieren.
       
      Dazu gehören gute fette (Hanf Öl innerlich und außerlich u. avocados ) ,Vollkornprodukte ,viel frisches grün und obst ,wobei es auch hier  einige pflanzen  gibt die die psoriasis triggern wie Nachtschattengewächse(tomaten ,kartoffel,aubergine).Benutze auch viel ingwer und knoblauch.Gelegntlich esse ich Fisch ,da sich das nicht negativ auf mich auswrikt ebenso brauch man denke ich nicht auf hännchen verzichten da es recht mager ist.
       
      Zu den NEM sei gesagt ich hab sehr viel ausprobiert und invistiert und werde nun die nennen die mir am meisten geholfen haben :
       
      -Vitamin D 10.000 jeden tag
      -Vitamin C jeden tag
      -MSM Pulver 2 Esslöffel am tag einen morgens einen abends -hat mir unglaublich geholfen ,am anfang entgiftet der gesamte körper und es kann zu schwindel kommen etc.es wird auch empfohlen mit teelöfeln anzufangen da es berichte gibt das der ein oder andere sich übergibt ,dazu sei noch gesagt MSM-Pulver ist sehr bitter und ich löse es immer in einem glas wasser auf man gewöhnt sich mit der zeit dran.
      -Ein Probiotika
      -l-glutamin würde ich empfehlen nachdem der körper entgiftet hat hilft beim aufbau des darms und festigt den stuhl
       
      Hier noch einige videos dir mir sehr geholfen haben

      -Englisch
      -Robert Franz
      -Robert Franz 
      Soweit fällt mir jetzt nichts mehr ein ich hoffe hiermit dem ein oder anderm helfen zu können ,vieles hiervon ist wohl auch schon lange bekannt aber falls noch fragen da sind versuch ich sie gerne zu beantworten
       
       
       
       
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