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AMM- Akademie für menschliche Medizin - Kongress - Chronische Entzündungen


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Claudia

Nun ja, der Betreiber der "Akademie" ist bei diversen "Online-Kongressen" zu finden, deren Inhalt sich auf sog. alternative Methoden konzentrieren. Diese Kongresse gibt's inzwischen für viele Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Es muss irgendwo ein Handbuch dafür existieren mit Vorlagen zum Kopieren: "Hast du genug von <KrankheitDeinerWahl>? Hier ist ein kostenloser Kongress und wir sind alle schon ganz aufgeregt." Wenn du dich registrierst, bekommst du in immer dichterer Abfolge drängende Mails, und wenn du an den "Kongresstagen" nicht zufällig stundenlang Zeit hast, kannst du hinterher ja die Mitschnitte kaufen, das scheint das Geschäftsmodell zu sein. Und in den Kongressen werden kräftig diese und jene Mittel empfohlen, Nahrungsergänzungsmittel und was auch immer.

Die Referenten auf diesen Kongressen sind sehr oft dieselben, ich hab mir das mal für diverse Krankheiten angesehen. Auch Jörg Spitz, der Betreiber der von dir genannten "Akademie", ist da öfter zu finden. Immerhin: Er hat es bis zu einem eigenen Eintrag bei Psiram geschafft – das schafft nicht jeder ;) Für Menschen mit Psoriasis dürfte er hochdosiertes Vitamin D propagieren.

Was meinst du denn zu der Akademie?

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Timura81m

Zu der Akademie selber kann ich nicht viel sagen, ich hatte mich für den Kongress chronische Krankheiten angemeldet.

War kostenlos für die zwei Tage angemeldet und war unsicher, ob es sich das Geld lohnt, um die Videos später noch anschauen zu können.

Der Vortrag "Silent Inflammation und Autoimmunerkrankungen - Coimbra Protokoll & Vitamin D" ist gut aufgearbeitet, um erste Einblicke in den Ansatz von hochdosiertem Vitamin D3 und Nahrungsergänzungsmitteln zu bekommen.  Ich habe selber bereits das Coimbra-Protokoll angewendet habe, leider nicht erfolgreich.
Der Vortrag "Silent Inflammation und Ernährung (Milch, Weizen, anti-entzündliche Ernährung)" war sehr gut für mich hinsichtlich der Erklärung zu verschiedenen Proteine und Enzymen die in Milch- und Weizenprodukten drin sind, die Entzündungen weiter triggern. Hier werde ich mit Sicherheit nochmal mehr ausprobieren.
Der Vortrag "Silent Inflammation und der Einfluss von Sport - “Der stille Feind in meinem Körper“" hat mich überzeugt wieder regelmässiger und mehr Sport zu machen, um in meiner Bewegungsbiographie weniger Lücken auftauchen zu lassen.
Insbesondere die Ausführungen über Bauchfettgewebe, welches sich entzündet, wenn es nicht mehr ausreichend versorgt, weil die Fettzellen zu gross geworden sind, fand ich sehr spannend.
Das Myokine in den Muskeln durch regelmässige Ertüchtigung gebildet werden, die die Entzündungswerte senken, wer hätte das gedacht.
Die Vorträge vermitteln viel Wissen, welches auch noch von Laien durchdrungen werden kann.

Da manche berufliche Kongresse/Fortbildungen schnell mehr als 1.000 EUR am Tag kosten, und als erster Einstieg, ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, auch wenn es knapp 100 EUR sind.

Manche Sachen kann man sich selber auch über Bücher aneignen, bspw. von dr. rer nat Jens Freese aus Köln zum Thema angepasste Ernährung bzw. von Prof. Dr. rer. nat. Karsten Krüger von Uni Giessen zum Thema Einfluss von regelm. Sport auf entzündliche Prozesse.

Ich habe für mich einiges aus bestimmten Vorträgen mitnehmen können, aber wie Claudia sagt, viele möchten natürlich auch gerne ihre eigenen Produkte an den Kunden bringen, insb. wenn es um selber hergestellte Nahrungsergänzungsmittel geht, um potentielle Unterversorgungen aufzufangen.

 

 

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Claudia

@Timura81m Danke für deine ausführliche Antwort auch zu den einzelnen Videos.

In Sachen Bauchfettgewebe bzw. Sport / Bewegung finde ich es gut, dass sich auch die wissenschaftliche Forschung mehr damit befasst, da dürften noch einige Erkenntnisse zu erwarten sein, die auch uns nutzen.

Würdest du mal mehr über das Coimbra-Protokoll schreiben? Wie bist du drauf gekommen, wie lief es bei dir ab, wie lange hast du es durchgezogen und hast du Blutwerte etc. kontrollieren lassen?

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Timura81m

@Claudia

Ich hatte schon mal kurz etwas dazu geschrieben.

Ich bin durch Zufall als ich nach Zürich umgezogen, bei einem Protokollarzt Herrn Dr. Weisser bei https://wp.vitadermis.ch/ gelandet. Er hat mir das Protokoll vorgestellt und ich war offen nach den üblichen Methoden, Lichttherapie, Fumaderm, Salicylsäure, Calcipotriol, Kortison und Cosentyx noch einmal einen anderen Ansatz zu probieren.

Wir haben das Vitamin D3 leicht aufdosiert, bis wir ins eigentliche Protokoll nach Dr. Coimbra mit hochdosiertem Vitamin D3 und anderen Nahrungsergänzungsmitteln (Magnesium, Omega3 Fettsäuren, Biotin und anderem eingestiegen sind).

D3 und NEM nimmt man täglich zu sich.

Monats- und quartalsweise werden Blut- und Urinwerte untersucht, das kann am Telefon mit dem Arzt durchgegangen werden.

Der Parathormonwert lag im angezielten Bereich, nachdem regelmässig Blutwerte und Calciumwerte überprüft worden sind.

Der Verzicht auf calciumhaltige Produkte war gewöhnungsbedürftig aber machbar.

Leider haben sich bei mir keine wesentlichen Erfolge eingestellt.
Die Kosten für die Behandlung sind nicht krankenkassenanerkannt, man muss also selber dafür aufkommen.

Aktuell mache ich gute Erfahrungen mit dem Ayurveda-Produkt Sorion, extern als Salbe.

 

 

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