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Hallo,
Ich leide an Psoriasis an den Händen, seit langem habe ich auch Nagelpsoriasis, leider eine schwerere Form davon. Meine Ärzte sagen es gebe noch kein "richtiges zugelassenes" Medikament für Haut und Nägel ich solle nur Geduld haben es würde nach wachsen, meinten sie zu mir. Alles schön und gut mit der Geduld nur leider tut es teilweise sehr weh und schränkt mich auch sehr ein im Alltag da ich auch Nägel "verliere" bzw. Diese sich auflösen. Weiss jemand was man gegen sie Schmerzen machen kann?

Im Anhang noch Bilder von meiner aktuellen Situation schaut wirklich nicht schön aus...

 

Liebe Grüße,

Nadja

 

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Hallo Nadja, ich wollte gerade selber hier um Hilfe bitten, weil ich Gelenk- und Sehnen-betroffen bin von PSA. Wo ich deine Fotos gesehen habe, dachte ich an mich, wie es bei mir von einigen Jahren auch ausgesehen hat an den Nägeln.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung 2 Lösungen zum Ausprobieren empfehlen, die mich weiter gebracht haben. Zuerst habe ich "Onypso-Nagellack" probiert, was das Nagelbild langsam verbessern konnte. Es dauert leider Wochen bis Monate, bis man ein Ergebnis sieht. Bessere Erfahrung habe ich mit "Rubisan-Creme" gemacht, wo sich direkt 60-90 Minuten nach dem Auftragen das Nagelbild deutlich verbessert. Die überlagernde Schuppenflechte auf den Nägeln verschwindet optisch auf wundersame Weise (Wirkung auf 8~ Stunden begrenzt). Dein Nagelbild sieht jedoch etwas anders als, als meins. Bei mir wächst es immer ausgehend vom Halbmond des Nagels nach vorne. Die Fotos von dir sind vielleicht aber auch erst nach einigen Wochen entstanden? Wenn die Nägel sehr brüchig sind, wie bei dir auf dem letzten Foto, hat mir Zink als Nahrungsergänzungsmittel geholfen. Hier ist die Wirkung aber erst nach einigen Wochen zu erwarten (vielleicht mal auf eigene Kosten Zink-Status im Blutbild bestimmen lassen).

Ich würde auf jeden Fall etwas ausprobieren. Vielleicht auch 2 verschiedene Lösungen (Onypso an einer festen Anzahl an Nägeln und Rubisan an den restlichen). So bekommst du einen Eindruck, was dir helfen kann.

Nebenbei verschreiben auch Hautärzte BetaGalen, MomeGalen als Lösung zum Auftragen auf den Nägeln.

Als Ergänzung vielleicht noch und zum besseren Verständnis. Mir wurde von mehreren Dermatologen und Rheumatologen erklärt - das was du auf den Nagel aufträgst, wirkt immer nur vom Nagelmond abwärts. Das heißt, die Veränderungen, die unterhalb des weißen Nagelmondes schon vorhanden sind, können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die Cremes und der Lack brauchen daher nur oben am Mond aufgetragen zu werden.

 

Edited by t0bi
typo
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Hallo, 

Ich danke dir erstmal für deine Antwort. :)

Das klingt alles schon mal sehr gut und besser als das was meine Hautärzte mir bisher erklärt haben. Werde mich da mal durch probieren, geduldig bin ich auch und bin gespannt wie meine Nägel darauf reagieren. Danke dir! 

 

Ist denn bei dir die Nagelpsoriasis wieder abgeheilt oder hast du damit noch Schwierigkeiten? 

 

Liebe Grüße

 

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Hi @nadja.24

@t0bi hat dir ja schon wirklich gute Tipps gegeben.

Meine Hautärztin hat bei einer Blutuntersuchung Zink nebenbei mit bestimmen lassen, ohne dass ich was dazuzahlen musste. Vielleicht fragst du bei der nächsten Blutabnahme mal.

Ein Medikament für Psoriasis *und* Nagelpsoriasis so richtig mit ausdrücklicher Zulassung für beides wüsste ich auch nicht. Es gibt Studien zu einzelnen Medikamenten, wie sie auf Nagelpsoriasis wirken. Das müsste doch, wenn du eh auch Haut-Psoriasis hast, reichen? Wenn du deine Ärzte damit überzeugen kannst, sind hier ein paar:

Geduld brauchst du bei den Nägeln eh, aber du schreibst ja, dass du die hast :) 

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Hallo tObi,

Danke für den  guten Tipp mit der Rubisan- Creme für die Nägel. Werde ich ausprobieren. Rubisan bekam ich in der Hautklinik Leutenberg für empfindliche Stellen am Körper, die mir gut getan hatte. LG Waldfee

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Am 6.8.2020 um 19:07 schrieb Claudia:

Hi @nadja.24

@t0bi hat dir ja schon wirklich gute Tipps gegeben.

Meine Hautärztin hat bei einer Blutuntersuchung Zink nebenbei mit bestimmen lassen, ohne dass ich was dazuzahlen musste. Vielleicht fragst du bei der nächsten Blutabnahme mal.

Ein Medikament für Psoriasis *und* Nagelpsoriasis so richtig mit ausdrücklicher Zulassung für beides wüsste ich auch nicht. Es gibt Studien zu einzelnen Medikamenten, wie sie auf Nagelpsoriasis wirken. Das müsste doch, wenn du eh auch Haut-Psoriasis hast, reichen? Wenn du deine Ärzte damit überzeugen kannst, sind hier ein paar:

Geduld brauchst du bei den Nägeln eh, aber du schreibst ja, dass du die hast :) 

Hallo :)@Claudia

Danke für den Tipp noch mit dem Zink, das habe ich noch nicht testen lassen. Werde ich beim nächsten mal auch ansprechen. 

Also ich nehme ja seit Oktober 2019 Toctino 30 mg, ich meine dass meine Nägel etwas besser werden also eine leichte positive Wirkung haben die Tabletten auf die Nägel. Nur dieses Medikament wirkt sich eher auf die Haut aus bei mir, worüber ich aber auch sehr glücklich bin da ich damit kaum mehr Probleme habe. Die Ärzte sagen, dass es ihnen lieber ist meine Haut zu "retten",bin ich auch einer Meinung mit ihnen aber wie gesagt ich probier mich mal durch, am Donnerstag habe ich wieder einen Termin in der Hautklinik mal sehen was raus kommt. Danke vielmals nochmal für eure Antworten, habe mich gefreut. :)

 

Liebe Grüße

Nadja

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borchertmatthias

Hallo Nadja

 

Meine Nägel sahen ähnlich wie bei Dir aus . Das erste mal war es im Alter von 12 - 13 Jahren ( Anfang der 80iger ) . Ich weis heute leider nicht mehr , was mein damaliger Hautarzt ( ist es heute noch ) mir verordnet hat . Ich musste mir auch noch teiweise die einzelnen Finger verbinden lassen , da sie so offen waren , dass man fast zu den Fingergelenken schauen konnte .

In den 90igern waren es die Nägel . Damals hatte mein Hautarzt Karison Lösung (keine Ahnung ob die noch verschrieben wird ) verschrieben . Diese ist leicht Kortisonhaltig ( glaub ich jedenfalls ) . Keine Angst davor . Mir hat es sehr gut geholfen und es ging relativ schnell . 

Edited by borchertmatthias
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    • Schuppentier
      By Schuppentier
      Hallo.
      Ich begrüße zunächst alle, die diesen Erfahrungsbericht lesen und wünsche alles erdenklich Gute
      Zunächst ein paar Infos über mich: Ich bin 23 Jahre alt , Student und Hypochonder.
      Meine Geschichte fängt recht zu Beginn des Jahres an. Meine ersten Beschwerden waren ein zunächst von einem Proktologen diagnostiziertes Analekzem und eine anfänglich von einem Venerologen diagnostizierte Balanitis. Nach etlichen Salben die nicht halfen kam mein Venerologe schließlich auf die Diagnose Schuppenflechte. Er erklärte mir das es genetisch bedingt sei (ich kenne meinen Vater und seine Familie, geschweige denn seine Erbkrankheiten nicht) und chronisch.
      Das war für mich erstmal ein Schock, vor allem psychisch. Allerdings konnte mir nun besser geholfen werden und eine Salbe hat meine Eichel wieder wie neu aussehen lassen (ich will nicht beschreiben, wie sie am schlimmsten Zeitpunkt mal aussah. Es gab einen Grund, dass ich als Hypochonder, der eigentlich Angst vor Diagnosen hat zum Arzt gegangen bin...)
      Also ließ das in mir langsam Hoffnung aufblühen. Inzwischen haben sich weitere Stellen bemerkbar gemacht, die betroffen sind: eine kleine Stelle an meinem Hinterkopf schuppt. Ist aber nicht belastend. Von meinem linkem Fuß der kleine und der zweitkleine Zeh haben veränderte Nägelstrukturen. Sieht nicht schön aus und fühlt sich nicht gut an, aber man kann damit leben. Der Arzt meinte, wenn man es versucht zu behandeln hätte ich mehr Ärger damit, als ließe ich es in Ruhe. Und mein Bauchnabel eitert stark. Ständig. Und der eitrige Ausguss stinkt. Ich hoffe ich finde eine Möglichkeit das zu unterbinden weil es doch etwas unangenehm ist. Bis jetzt konnte nach einem Abstrich nur gesagt werden, dass es nichts schlimmeres sei... das bleibt zunächst abzuwarten.
      Naja ich will mich kurz fassen. Warum schreibe ich also einen für Internet-Verhältnisse ellenlangen Text über meine Diagnose? Eigentlich will ich nur Hoffnung stiften. Habt Mut zum Arzt zu gehen und macht euch keine Sorgen wenn ihr die Diagnose Schuppenflechte bekommt. Ich habe erlebt, dass einem echt geholfen werden kann.
      Im gleichen Zeitraum hatte ich übrigens auch die Diagnose Bandscheiben-Vorfall. Und ich muss sagen, auch was das angeht kann einem echt gut geholfen werden. Es ist auch beides nichts, wofür man sich schämen muss. Viele reden nicht gerne darüber, aber ich glaube man sollte mehr darüber reden, um die Angst vorm Fremden zu nehmen.
      So das wars soweit von mir, für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten liebe Grüße an alle
       
       
       
       
       
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      By Redaktion

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