Jump to content

Recommended Posts

Moin,

ich habe mich gestern hier angemeldet weil bei mir der Verdacht besteht, dass ich unter PSA leide. Wieder ein Club in dem niemand Mitgleid sein möchte.

Der Rheumatologe hatte mich untersucht und Blut abgenommen und nächste Woche sthet die Besprechung der Ergebnisse an. Ich habe an der Haut so gut wie nix, raue Ellebogen und rissige Fersen (dass es damit zu tun haben könnte ist mir erst jetzt klar). Als Kind hatte einmal einen Schub an den Knien, aber meine Oma hatte stärkere Schuppenflechte. Eigentlich war es jetzt Zufall dass mein Orthopäde sich meine Fingernägel genauer ansah und da zeigen sich wohl typische Veränderungen. Aktuell leide ich an einer sehr nervigen und langwierigen Schambeinentzündung. Leider kann ich damit mein Ausgleich das Reiten nicht mehr machen und drehe langsam am Rad. Weiterhin habe ich mit beiden Handgelenken erhebliche Probleme, rechts seit etlichen Jahren, war mal eine Ganglion OP  vor 15 Jahren danach hatte ich keine Stützfunktion mehr ...etliche Jahre später flammte der Scherz auf...Ursache (damals) unklar. Da ich Linkshänderin bin, dachte ich noch, gut dass es nur die rechte Hand ist. Vor 4 Jahren fing dann die linke Hand an. Schlussendlich ist ein doppelter Diskusriss diagnostiziert und 2018 operiert worden (kann das auch von der PSA kommen, da ich nicht auf das Handgelenk gefallen bin und mich auch sonst an keinen Auslöser erinnern kann) Leider ist da der Nerv beschädigt worden und ich habe seitdem Nerverirritationen über den ganzen Handrücken und die beiden letzten Finger. Weil sich ein Faden nicht auufgelöst hat, wurde 2019 nochmal nachoperiert, ohne wirkliche Verbesserung. Desweitern habe ich seit der ersten OP ein manschetiges Gefühl (läßt sich leider nicht so gut beschreiben) im linken Unterarm, die Ärzte hatten damals auf CRPS getippt, aber das war es wohl nicht.  Inzwischen schmerzen auch immer mal wieder die Daumengelenke und oder Daumenballen.

Die tiefsitzenden Rückenschmerzen kommen wohl nicht von der PSA da war ich im MRT und da liegt bei mir eine genetische Veränderung der letzten Bandscheibe vor, die diese Probleme macht.

Zu mir: Ich bin 47 und seit 5 Jahren Witwe, meine beiden Kinder sind beide depressiv und wohnen gerade beide nicht zu Hause,  ich habe aber das volle Sorgerecht. Der Lütte verweigert jegliche Therapie und lebt seine Depression leider an mir aus und dem Großen geht es auch gerade nicht gut und er brauchte Abstand, therapeutische Hilfe will er auch gerade nicht. Ich habe seit jahren das Gefühl, dass ich nur funktioniere und eins der Kinder immer "durchknallt" um das ich mich dann kümmern muss. Beide waren auch schon in der hiesigen Kinderpsychiatrie, der Lütte nur 8 Tage ohne wirkliche Behandlung und der Grüße 6 wochen (vor Corona). Im Feb/März war ich zur Mütterkur (ohne Kinder) auf Norderney, das hat sehr gut getan, aber danach ging es ja mit Corona los und da hat sich die Lage hier zu Hause erst richtig zugespitzt.

So das war es erstmal von mir...

lg Inselkind

 

Link to post
Share on other sites

Hallo @Inselkind

da hast du ja echt eine Menge zu tragen. Willkommen bei uns! 👋

Erstmal gut, dass du einen so fitten Orthopäden hast, der aus deinen Fingernägeln die richtigen Schlüsse gezogen und dich zum Rheumatologen geschickt hat. Ich bin gespannt, zu welcher Diagnose er kommt. Schreib das mal dann hier.

Machst du denn jetzt, im Alltag, auch etwas für dich, zusammen mit einem Psychologen oder so?

Link to post
Share on other sites

Ja ich bin auch froh, dass der Orthopäde da so fit war. Die Diagnose müsste ich am Montag bekommen, dann ist der nächste Termin bei dem Rheumatologen.

Ja ich schaue dass ich für mich was mache, leider ist mein Anker -das Reiten- gerade nicht so möglich..und das schon seit 6 Wochen. Ich habe mir vor 3 Jahren den lang gehegten Wunsch nach einem eigenen Pferd erfüllt. Aber generell tut mir mein Pferd gut. Ich hoffe einfach, dass das mit dem Reiten bald wieder klappt.

Weiterhin habe ich eine sehr gute Trauerbegleiterin, da habe ich gerade auch nochmal nach einem Termin gefragt. Ich melde mich nochmal, wenn ich die Ergebnisse habe.

lg Inselkind

Link to post
Share on other sites

Herzlich willkommen und von Herzen alles Gute für die Zukunft. Ich wünsche Dir einen guten Arzt und eine Therapie, die anschlägt.

Ich bin 30 gewesen, als die PSA vor ca. 1,5 Jahren ausgebrochen ist. Behandelt werde ich mit Cosentyx. Ich bin bei einer internistischen Rheumatologin in Behandlung. Sicherlich das Beste, was ich bekommen kann. Leider können auch die besten Ärzte nicht zaubern. Toi toi toi!

 

VG aus Dresden

Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Similar Content

    • SonjaS
      By SonjaS
      Hallo zusammen!
      Ich habe seit ca. 7 Jahren Schuppenflechte am Kopf, leider seit ein paar Monaten auch im Genitalbereich, wobei letzteres noch nicht so schlimm ist. Die Kopfflechte kriege ich nicht in den Griff, habe schon alles ausprobiert, von Schulmedizin bis Hausmittel....somit laufe ich halt mit blutigschuppigem, stark juckendem Kopf herum   Eigentlich juckt bei mir der ganze verdammte Körper, aber ohne Ausschlag (nur sehr trockenes Haut) Naja, man gewöhnt sich an alles.
      Naja, jetzt habe ich aber seit ein paar Wochen Schmerzen in den Handgelenken, Schultern, Füssen, wobei das irgendwie schmerzt, aber eher so ein bleischwerer, stumpfer Schmerz ist. Alles fühlt sich bleischwer an und ich fühle mich unbeweglich, aufgedunsen irgendwie. Auch kann ich die Hände nicht mehr richtig koordinieren, es fällt alles daneben, runter und die Schreiberei hier klappt auch nicht wirklich, und mit der Hand schreiben...das könnte keiner mehr lesen. Auch stolpere ich vermehrt oder mir wird schon mal schwindelig. Letzteres hatte ich vermehrt letzten Frühling, das ist aber wieder weggegangen, aber jetzt wieder seit ein paar Wochen akut. Und ich bin soooo müde... körperlich, aber auch Watte im Kopf. Ich kann allerdings seit einigen Jahren nicht mehr schlafen, mehr als 4-5 Std. sind pro Nacht selten. Frage mich aber ständig, woher ich die Energie nehme, noch durch den Tag zu kommen, das klappt zum Glück noch.
      Bin letztens 49 Jahre geworden, fühle mich aber eigentlich wie Anfang 90.
      Kann das PSA sein? ich weiß, Ferndiagnosen geht nicht, ich wollte mal morgen zum meiner Hausärztin in die Notsprechstunde, habe aber Bedenken/Angst, dass mich da mal wieder keiner Ernst nimmt (bei Ärzten ist ohne sichtbare Symptome immer alles Einbildung (kann man nicht abrechnen) oder bei offensichtlicher PSO: ist Stressbedingt, bauen sie ihn ab! Ja, wie denn, du Heinz..??).
      Ich bin sonst total selten krank, zum Glück, denn jedesmal wenn ich dann mal was habe, nimmt das keiner ernst.
      Danke!
    • Najade1979
      By Najade1979
      Hallo zusammen,
      ich schreibe hier, weil ich gerne eure Erfahrungen hören würde. Kurz zu meiner Geschichte:
      Letztes Jahr im Januar ist mein Sohn auf die Welt gekommen und im April habe ich dann plötzlich Probleme mit der Haut bekommen und schlimme Schmerzen im ISG-Gelenk. Es war so schlimm, dass ich überhaupt nicht mehr aus dem Bett kam. Dann bin ich erst einmal von einem Arzt zum anderen gerannt. Es stand ziemlich schnell fest, dass die Probleme mit der Haut Schuppenflechte waren. Die Schmerzen im ISG-Gelenk wurden damit aber nicht in Verbindung gebracht. Zum Glück bin ich an einen wirklich guten Orthopäden geraten, der mich zum Rheumatologen geschickt hat und dort habe ich dann im Oktober die Diagnose PSA bekommen. Die Schmerzen hatte ich mit Naproxen gut im Griff, ich kam monatelang sogar ganz ohne Tabletten aus. Im Dezember kamen die Schmerzen aber wieder zurück und weil das Naproxen dieses Mal nicht so gut wirkt wie beim letzten Mal, habe ich kurz vor Weihnachten noch einmal mit dem Rheumatologen gesprochen (nur per Telefon). Er meinte, dass wir im Januar die Vorbereitung für Biologika machen werden. Vor Weihnachten wollte er das nicht mehr machen, weil es zu Nebenwirkungen kommen könne.
      Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie diese Vorbereitung für Biologika aussieht? Kommen da jetzt unzählige Untersuchungen auf mich zu? Wie lange hat das dann gedauert, bis ihr das Biologika dann bekommen habt? Bekommt man dann eigentlich nur das Biologika, oder gibt es noch "Begleitmedikamente"? Ich habe gelesen, dass es teilweise Monate dauert, bis man eine Besserung der Symptome bemerkt. Bei den meisten scheint mit MTX angefangen zu werden, ist das Standard? Ich habe da sehr viel negatives zu den Nebenwirkungen gelesen. 
      Es tut mir leid für die vielen Fragen. Ich mache mir nur gerade Gedanken ohne Ende...
      Viele Grüße
       
    • Rheinhessin
      By Rheinhessin
      Guten Abend miteinander,
      kann mir einer sagen, was auf dem Neuesten Bild meiner LWS zu sehen ist. Was ist das für ein Haken? Lieben Dank!
      Viele Grüße
      Rheinhessin

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.