Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Liebe Leidensgenossen
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vielleicht bekomme ich bei euch den Rat, den mir die Ärzte verweigern.
Bis jetzt war ich der Ansicht, auch PSA zu haben, wie mein Bruder (wohnt ca. 500 km entfernt) und meine Nichte. Es gibt da noch mehr genetische? Defekte in der Familie, offener Rücken, MS und Lippen-Kiefer-Gaumenspalte...
Meine PSO habe ich seit ca. meinem 10. Lebensjahr. Bis Anfang 1970 massiv und dann verzog sie sich mehr an die behaarten Stellen.
Dafür kamen etwa seit da Gelenkprobleme. Röntgenbefunde aus den 70-80ern, beweisen meine Probleme mit WS gesamt (u.a. erkannte Bogenschluss-anomalie), Ellbogen re und Hallux rigidus.
Durch Überarbeitung kam dann 91 die linke Schulter dazu (1. Symptome 1983)
mit Schultersteife, Behandlungen aller Art folgten, ohne Heilung. 2007! MRT-Schulter mit den Diagnosen u.a. Schulterimpingementsyndrom und Insertions-tendinitis hatte ich die Gewissheit - du bildest dir das doch nicht ein...
Das war für mich der Anlass, 2008 EU-Rente zu beantragen.
Als ich dies meinem Bruder mitteilte (familiäre Umstände führten uns erst 2006 zusammen), sagte er sofort, du musst zum internistischen Rheumatologen.
Ich war da, ANA 1:320, IgM 48.7, Borrelien positiv. Rheumafaktor und HLA-B27negativ sowie eine undifferenzierte Kollagenosewurde diagnostiziert. CRP schwankt, mal erhöht und mal im grünen Bereich.
Dem neurologischen Rentengutachter hat meine Vorgeschichte nicht interessiert. Er hat alles als schauspielerndes Getue abgetan.
Der Widerspruch ist beim Sozialgericht und vor wenigen Tagen sagte mir mein Rheumatologe (er wurde vom SG angeschrieben) - ausgeschlossen Psoriasis-Arthropathie und ich habe eine somatoforme Schmerzstörung.
Jetzt frage ich mich, redet er dem SG nach dem Mund oder habe ich wirklich einen mitlaufen?
Die Befunde aus meiner alten Patientenakte erhielt ich erst paar Tage nach dem letzten Besuch bei ihm.
Meine Psysiotherapeutin (aus einer Behinderteneinrichtung) bestätigte im Bericht meine Probleme "vom Kopf bis zu den Zehen", vor allem die Sehnen...
Vielleicht gibt es Leidensgenossen, die ähnliches durchmachten? Vielleicht gibt es Ratschläge oder soll ich mich doch in die Gummizelle sperren lassen?
Nein, dazu bin ich viel zu optimistisch eingestellt. Ich sage mir, lieber solche langwierigen Probleme, als organische...
Ich freue mich schon auf die vielen Antworten.