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curasaos Ohnmacht PSA hurra


_Regi123_
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wie ich eben schon unter den Sehnen schrieb fühle ich mich ohnmächtig diese Krankheit gegenüber.

So viele Jahre (seit meinem 14 Lebensjahr) leide ich.

Aber nun frage ich mich woran habe ich gelitten?

Waren es nur Rückenschmerzen?

Oder war das schon der Anfang?

Fest steht das wir die Flecken auf dem Rücken verkannt haben.

Sie sind nicht groß und auch schon lange wieder weg.

Aber diese ganzen schmerzen und ich bin fast ein Weltmeister im schmerzen ertragen.

Tabletten hasse ich.Habe nie viel genommen.Außer ständig wiederkehrend Antibiotika und Penicillin.

Als mir die Ärztin nun die Diagnose PSA gab dachte ich:,,oh fein nun haben deine ganzen Krankheiten endlich einen Namen.''

Aber bei meinem Arzt habe ich mich kam getraut das Auszusprechen.

Ich sagte ihm wir wollen doch auf den Bericht warten.

Aber er drängelte so das,ich es sagte.

Bis jetzt hoffe ich das sie ihr Diagnose wieder ruft oder schreibt sie habe sich geirrt.

Aber das wird sie wohl kaum tun?!

Mein Mann kann und konnte mit so was nicht umgehen.Darüber redet man nicht.Das ist unangenehm.

Er würde alles tun nur nicht mit mir darüber reden.

Ich dürfte auch (wenn ich den Arbeit habe)die Saison auf meiner Insel verbringen ohne ihn.

Aber bitte nicht auf das Thema ansprechen.Das ist unangenehm.

Vor genau 4 Jahren hat mein Leben einfach aufgehört,da wurde alles anders.Nur bis jetzt leider nix besser.

Aber ich sehe hier das ich nicht allein bin ;) und das tut doch gut.

jetzt höre ich erst mal auf.

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Hallo Curasao,

die eigene Ohnmacht der Krankheit PSA gegenüber spüren, während die PSA auf jeder Hochzeit tanzen will, und ein Haufen Freunde einlädt, mitzutanzen.

In guten wie in schlechten Zeiten ... so hieß es bei der Heirat. Beide sollten sich unterstützen. Wird der Mann krank, wünscht er sich auch Streicheleinheiten. Das Gleiche steht der Frau zu. Warum soll sie nicht "aua" sagen dürfen.

Gleich hinterm Garten ist der riesige Wald. Wenn mich die PSA zu sehr nervt, geh ich tief in den Wald hinein und schreie es heraus: "aua, PSA, ich hasse dich!" Nur die Füchse und Wildschweine hören zu. Im Garten bin ich nicht zu hören. Das Schreien befreit die Seele.

Wir lassen dich hier nicht allein.

Ich wünsche dir angenehme Nachtruhe

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Liebe Curasao!

Zunächst einmal begrüße ich Dich hier in dieser Runde. Wie Du schreibst, können wir den Verlauf unserer Krankheit nur sehr begrenzt beeinflussen. Bei den meisten geht es ja nicht nur bergab. Immerhin eine Hoffnung. Schade ist es, wenn Dein Mann es so gar nicht(v)ertragen kann mit Dir über Deine Krankheit zu reden. Kann es sein, dass er das so schwer ertragen kann, weil er spürt, dass er an Deiner Krankheit nichts ändern kann. Vielleicht kann er das ein wenig ändern, wenn er weiß, dass es ja nicht darum geht, dass er Deine Krankheit beseitigt, es aber dennoch für Dich wichtig ist, dass Du gerade mit Menschen Deines Vertrauens über solche Dinge reden kannst.

Das Problem kenne ich sehr gut, weil ich ein Mann bin. Aus verschiedenen Gründen ist es mir gelungen ein wenig von dieser Unart der Männer abzulegen. Leider gibt es ja diese Vorstellung von Männern, dass sie keinen Schmerz kennen, keine Träne weinen dürfen immer stark sein sollen. Dies ist oft eine hässliche Beigabe der Erziehung von Männern.

Auf jeden Fall ist es gut, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Hier wirst Du auf geduldige Zuhörer (=Leser) treffen, die Dich verstehen können, weil sie selbst erlebt haben, worum es geht. Einen guten Start im Psoriasisnetz wünscht Dir Kuno.

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mein Mann will mit Krankheiten nix zu tun haben.

seine Mutter ist an Krebs gestorben und das hat er auch zu verdrängen versucht.

Sie ist trotzdem gestorben.

Statt mir zu helfen macht er mir das Leben eher schwer.

Was im Net steht ist alles Spinnerei aber,du glaubst son Mist ja.

Er ist in einem sehr unter kühlten Elternhaus aufgewachsen.

Zu dem ist er 15 Jahre älter als ich und ein echter ,,Zwilling'' heute so, morgen so.

Klar hat er auch seine guten Seiten.Nur genau die helfen mir zur Zeit nicht so viel.

Außer das ich am 1.7 für 14 Tage auf meine Insel darf.

Ich habe mich einfach von ihm abgewendet.Weil er für mich eher eine Belastung darstellt.Ein Partner habe ich nicht.

Und ich merke das Freunde mit dieser Krankheit nix anfangen können.

Die denken eher ich spinne.Wie so Schuppenflechte?Du hast doch keine!

Alles quatsch.

Dabei sind da sogar ein paar Flecken.Eben nicht groß, nicht ausgeprägt eher fühl als sichtbar.

Na ja so ist es halt.

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Hallo Kuno,

die Entschuldigung für Männer und ihr Verhalten bei Krankheiten in allen Ehren. Hatte ich auch beim Studium gehört. Das Leben erzählt eine andere Geschichte.

Ich bin ein Mädel, und mir wurde eingetrichtert: "Du mußt immer stark sein, gewinnen." Ganz nach dem Motto: Der Indianer kennt keinen Schmerz. Und ob der ihn kennt. Ich durfte keine Wettkämpfe verlieren, nie eine Zensur unter "Drei" bekommen. Das wurde mit Mißhandlung bestraft. Meine Mutter hatte keine Ahnung, was ihr "Typ" anrichtete.

Mein mir Angetrauter reagiert da ganz anders. Und er ist kein Weichei, im Gegenteil: Hart im Nehmen. Er akzeptiert, daß ich Alternativen wünsche, mich gegen Medis mit krassen Nebenwirkungen wehre, weil sie bei mir 10-fach auftreten, akzeptiert, daß ich mal Ruhe brauche, sieht, daß ich Schmerzen habe. Genauso handele ich, pflege liebevoll meinen Partner, wenn er leidet, obwohl mein Elternhaus eher einem Gefrierschrank glich. Ich muß dazu sagen, daß meine Großmutter letzt endlich meine Prägung übernommen hat, sonst könnt ich nicht mal anderen Menschen vertrauen. Denn der Ex (er hatte eine liebevolle Mama, super Erziehung) meiner Mutter ist ein Ekelpaket, gehört nicht in diese Welt. Wenn er stirbt, lebe ich ruhiger. Es klingt gemein, und ich bedaure immer noch, daß dieser Typ nie verknackt wurde. Dafür hat die Staatsanwaltschaft heut noch ein Auge auf ihn.

Es liegt also nicht nur an der Typischen Erziehung des Jungen, daß er nicht verstehen kann, wenn der Partner leidet, weil er ja selbst "nicht leiden" darf. Verständlich, daß der Mann die Erkrankung nicht wegzaubern kann, mit Küsschen nicht lindern. Eine liebevoll zubereitete Tasse Tee zeigt Anteilnahme, Verständis, auch ohne große Laberei. Sich verstehen ohne Worte, ist nicht nur Wunschdenken. Es funzt, wenn Beide es wollen. Einen Matscho-Mann würde ich in die Wüste schicken, vorher karatemäßig verknoten, so wie es der Matscho verdient.

Denn das , was eine Frau leisten muß, kann der Mann zumindest annähernd leisten, wenn er nur will. die Frau muß funktionieren, auch wenn sie krank ist. Und der typische Matscho läßt sich bedienen, nur weil der Schnupfen läßtig wird? Hallo? Das hat nicht nur mit Erziehung zu tun, sondern mit dem Verhältnis zum anderen Geschlecht. Ich klammere jetzt bewußt die südlichen Länder aus, wo der Mann das Sagen hat, die Frau für den Herd und die Kinder zuständig ist.

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UUUUUUIIIIIIIII da hast du dir jetzt mal richtig Luft gemacht.

Toll.

Im Herzen finde ich es ja auch lästig, immer ausreden für die Unzulänglichkeit des Mannes haben zu müssen.

Das ist sehr anstrengend und kraftraubend.

Aber wenn ich es wage bei meiner Mutter mal negativ zu reden....du hättest ihn ja nicht heiraten müssen.Hat dir ja keiner gezwungen.Du,du,du,du....:mad:

Seit es mich gibt, bin ich schuld das es mich gibt und schuld was mit mir geschieht oder, auch nicht.

Klar ist man für sein Leben verantwortlich.Oder doch nicht?

Wenn ich bedenke was die (nicht vorhandene) Gesundheit mir alles vermasselt hat.Und zum ersten mal könnte ich sagen:,,Das ist nicht meine Schuld.Ich habe mir das nicht vererbt.''

Aber das tue ich nicht.Weil ich froh bin überhaupt wider Kontakt zu meiner Mutter zu haben.

Also habe ich weiterhin an allem und für alles schuld.

Ach ja auch schuld daran das meine Ärzte das nicht schon früher erkannt haben.;)

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Hallo Curasao,

seh ich das richtig: Ihr habt Euch auseinander gelebt? Wenn ich das so lese, sehe ich einen rechthaberischen Matscho, wo alles ohne Abstriche erledigt werden muß. Was bin ich froh, daß wir nicht in arabischen Ländern wohnen. Ein Mann dort hat vor Jahren seine Frau lebendigen Leibes verbrannt, weil sie krank war, und im Haushalt der Hilfe bedurfte. Der Mann wurde nicht bestraft, heiratete wieder.

Mich dürfte kein Mann so behandeln. Solche Verhaltensweisen sind unwürdig, da leidest du noch mehr. Ob du mit einer Scheidung da besser dran bist, kannst nur du entscheiden. Denn ich glaube nicht, daß sich dieses Verhalten noch ändert.

Die Freunde, die ich bei Ausbruch der PSO verlor, glaubten tatsächlich, sie könnten sich anstecken. Jetzt habe ich dafür wenige, jedoch gute, hilfsbereite Freunde. Ein Kletterfreund wendete sich ab, als die PSA meine Kletterfähigkeiten immer mehr einschränkten. Soll er wegbleiben. Ich lasse mir doch nicht nachsagen, ich hätte nur keine Lust mehr, in schwierigen Wänden herum zu klettern. Mein Mann hatte sogar mir zu Liebe das Klettern erlernt, und freut sich, daß ich vernünftig reagierte, das Klettern einschränke, weil die Gelenke anderer Meinung über den Sport sind.

Ich will mein Leben leben, ich habe nur Dieses. Ich würde mir wünschen, wenn du dich gegen das Verhalten deines Mannes erwehren könntest. Damit auch du dein Leben leben kannst, deine Seele nicht mehr leiden muß.

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Hallo Curasao,

wenn Mütter dann mitmischen, Vorhaltungen machen, dann wirds eng. Wie oft habe ich gehört: "In unserer Familie wird nix vererbt!" So so, da macht also die Vererbungslehre einen Bogen? Mir wurde der Mann vorgeschrieben, den wollte ich nicht. Den ich wollte, durfte ich nicht. Hab mich durchgesetzt, wer hat mir den Stärke verordnet?

Selber Schuld! Wie oft ist dies zu hören. Wir haben uns weder die PSO, noch die PSA selber gebastelt. Statt Zusammenhalt, wird gewettert. Schlimm genug, daß die PSA so spät erkannt wird, wenn die Schäden schon da sind. Da kann der Betreffende keine Schuldzuweisung gebrauchen.

Dank meiner Großmutter bin ich sanft geworden. Und dank meiner inneren Einstellung sehe ich, wenn Hilfe benötigt wird. Ich kann meine Stärken einsetzen, ohne immer gewinnen zu wollen.

Warum müssen Mütter ihren lang verheirateten Töchtern immer noch Vorhaltungen machen, wenn die Ehe nicht funzt. Der Mann hat sich schließlich nicht eintätowiert, daß er ein Obermatscho ist. So manche Frau verrät vor der Ehe ja auch nicht, daß sie mindestens 4 mal die Woche fremd gehen möchte. Was sollen also diese Vorwürfe ausrichten?

Du bist nicht Schuld. Die Erkrankung ist ererbt, und dein Gatte setzt da noch eins drüber, damit es richtig weh tut. Deine Mutter sollte das verstehen.

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auseinander gelebt haben wir uns mit dem Tag der Heirat.

Das war sein Irrtum seinerseits.Oder wie es es am 2ten Tag der Hochzeitsreise gesagt hat:,,ich hätte ihn zur Hochzeit gezwungen.''

Nun kann man sagen ich sei nachtragend so was nach fast 11 Jahren noch zu schreiben.

Ich wünschte es wäre so.

Aber Tatsache ist das er mich für seine Fehlentscheidung seelisch leiden ließ.

Und das auf eine sehr gemeine Weise.

Ich habe vieles Bekommen was sich Kaufen lässt und nix bekommen was man nur geben kann.

Er ist ein Einzelgänger.

Das war alles anders als wir uns kennen gelernt haben.

Gut ich habe nicht gemerkt das er zu viel trinkt.

Ich habe derzeit auch noch mal gerne einen mehr getrunken.

Heute kann mal die Male zählen,wenn ich mal was trinke.

Und dennoch war er meine ganz große Liebe.

Und ich glaube auch das ich ihm was bedeute,ich weiß nur nicht was.

Er kann es nicht sagen.

und so leben wir halt neben einander her.

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Hallo Curasao,

am 2. Tag der Hochzeitsreise solche Bemerkungen? Klingt krass, aber diesen Typen hätt ich sofort verlassen. Ich will nix, was sich kaufen läßt. Liebe wird anders gezeigt, und da meine ich bestimmt nicht die Partnerübungen.

Alkohol zerstört viel. Emotionen werden anders gezeigt, Umfeld-Infos anders aufgenommen, verarbeitet. Andern die Schuld geben, wegen eigener Unzulänglichkeit, das wäre so, als ob der Doc sagt: "Du bist an der Fehlbehandlung Schuld. Hättest ja gleich mit Diagnose und Behandlungsvorschlag kommen können."

Ich denk da sicher anders drüber. Ich mag nun mal keine Matschos. Jeder soll seine eigenen Fehler machen , und draus lernen, dann aber auch zugeben.

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ich weiß das du recht hast. aber nun bin ich mal materialistisch geworden.

und will mein Auto behalten,meinen Urlaub haben.

ich bin schon ein wenig abgestumpft.Und auch endlich mal etwas egoistisch.

Was wird werden wir sehen.

Ich weiß aber das ich jetzt mehr an mich denken muss und ein wenig Glücklichsein.

Aber das lerne ich schon

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Hallo Fuchs und curasao,

sicher hätte ich das Verhalten des Mannes von curasao nicht toleriert.

Aber: in meinem Umfeld sehe einige Beziehungen, in denen einer leidet. Den Tipp: "den musst du verlassen" zu geben, ist oft nicht hilfreich nach meiner Meinung.

Die Frage ist, warum nimmt jemand das Leben mit einem Tyrann oder einer Tyrannin (gibts auch, dass ein Mann leidet - grad aktuell fällt mir ein krasses Beispiel ein...;)) auf sich?

Vielleicht weil der Betroffene Angst hat und unsicher ist, wie er das Leben allein überhaupt schaffen soll. Ursächlich sehe ich dafür ein gemindertes Selbstwertgefühl, was dir, liebe curasao, leider von deiner Mutter durch die genannten permanenten Schuldzuweisungen "vermacht" wurde. Dass diese Schuldvorwürfe sinnlos sind, kann nur logisch sein. Vielleicht hat deine Mutter eigene Defizite dahinter versteckt.

Ich finde, curasao, die Methode der kleinen Schritte, wie du sie jetzt bestreitest, gut und wichtig für dich. Wenn auch diese kleinen Schritte anstrengend sind, so können sie dich trotzdem vorwärts bringen. Wenn du dich langsam von deinem Mann abwendest und 14 Tage auf deiner Insel abschalten kannst, hast du die Möglichkeiten, dich einem ganz wertvollen Menschen zuzuwenden: nämlich dir!

Liebe Grüße und viel Kraft

wünscht Kati

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Hallo Curasao,

naja, so kanns auch gehen, halt schwerer. Auto, Urlaub dort, wo die PSA mal nicht tobt. Dafür ein Mann, der Liebe nicht geben kann ;) Wenn er sich so benimmt, kannst du ihm wenigstens aus dem Weg gehen, damit er deiner Seele nicht zusätzlich weh tut?

Ich bin da ganz anders gestrickt. Ich würde das nicht aushalten können. Was ich mir nicht selber schaffe, will ich nicht. Alles Materielle, was mich nicht glücklicher macht, will ich nicht. Schmuck lehne ich ab, Luxus auch. Mein Garten macht mich glücklich, auch wenn die PSA sich übel benimmt, die WS wie verrückt schmerzt. Ich bin glücklich, wenn ich in der Natur bin, Tiere beobachten kann.

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ja ich kann ihm aus dem Weg gehen.

Unser Tag schaut so aus.

Er frühstückt

ich Hund raus

er weg

ich frühstücken

dann kommt ne weile nix

und abend

er TV oder Küche

ich TV,Wanne,Bett

Und am Wochenende ist er eh weg.

wir sehen uns nicht so viel.

Darum habe ich auch wohl überlegt.

Einfach ist das nicht und klar ist mein Selbstwertgefühl gestört.Aber ich arbeite daran.Und das manchmal ganz schön laut.

Sex=00000

aber ich könnte niemals auf meine Insel verzichten.Das ist mein wahres zu Hause.

Und mein Luxus ist nicht so groß.Wir sind nicht reich.Nicht mal gut betucht.

Ich muss ganz schön sparen für mein Taschengeld im Urlaub.

Mein Auto, meine Reise und der Hund.

Aber der Hund gehört uns beide und ist das einzige Verbindungsglied zwischen uns.

Dem kann er auch liebe geben.Was keiner der ihn kennt gedacht hätte.

Und manchmal rührt mich das.

Ich habe halt ein großes Herz.;)

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Hallo Curasao,

alle Achtung, dazu gehört viel, das auszuhalten. Die Seele leidet gewiß, die PSO und PSA zeigen uns dann genau, wo der Hammer hängt.

Ich bin mal gefragt worden, warum ich spare, nur um wieder auf einen Berg zu steigen, es wäre Verschwendung. Ich solle mir dafür was Bleibendes kaufen, Goldschmuck z.B. Ich mag Schmuck nicht, hab ich geantwortet. Wenn die Sonne über den Bergen aufgeht, der Wind mir die Haut streichelt, mein Haar durchwuselt, dann möcht ich der Sonne noch näher sein, den Wind mehr spüren. Ich habe meine Grenzen ausgelotet, auch überschritten und mein Mann hat Klettern gelernt, weil er sah, wieviel Spaß es macht.

Sich im Urlaub gemeinsam betätigen, ob Klettern oder nur Wandern, ob am Meer faulenzen oder mit nem Schiff drin rum schippern, ist frei von den Belastungen des Alltags, die bei voll Berufstätigen so auflauern. Deswegen ist mir gemeinsamer Urlaub wichtig. Andere Leute machen getrennt Urlaub, damit die Ehe sich erholt. Aber eine Ehe führen, und trotzdem allein sein, im Urlaub auch allein, ist äußerst beschwerlich.

ich wünsche dir viel Kraft, damit du das, was du planst, auch schaffst.

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Auch von mir ein verspätetes Willkommen im Forum - curasao.

Ich schreibe auch "HURRA PSA", weil ich lange vermutete, aber erst vom 2. Rheumadoc die Diagnose erhalten habe. Warum Hurra - weil das Kind einen Namen hat und ich mich entsprechend einstellen kann.

Erst hieß es nur "somatische Schmerzstörung", das ist einfach und doch für den Betroffenen Depri.

Ich bin ein optimistischer Typ, deshalb habe ich alles getan, um mir selbst zu helfen. Letztes Jahr habe ich meinen geliebten Garten abgegeben - na und dafür nutze ich meinen Balkon. Rasen mähen brauche ich da auch nicht.

Ganz wichtig ist ein umgänglicher Freundeskreis, mit dem man gute Zeiten und schlechte Zeiten durchmachen kann. Mein Mann ist ein Einzelgänger gewesen, jetzt kann er seit 1996 (Schlaganfall) kaum gehen... Gerade deshalb "pflege" ich meine Freundinnen. Jeder hat sein Schicksal und wir verstehen uns ohne viel Worte, lassen uns aber auch den Freiraum.

Beliebt sind Thermenbesuche von uns. Ich kann wegen der Behindertenparkkarte bis zum Eingang fahren.Ich habe dafür Unterstützung beim Laufen meines Mannes - und wir können tratschen, das tut gut. So hat jeder was davon.

Ganz schlimm ist einigeln. Da kommt man wirklich auf dumme Gedanken. Man darf sich nicht fragen - warum ich? Es gibt andere, die haben auf anderen Gebieten den "schwarzen Peter" gezogen.

Ich kann mir meine Situation nicht aussuchen, aber ich kann das Beste daraus machen.

Gehe in dich curasao, überlege, was du dir selbst Gutes antun kannst - ohne gleich an materielle Dinge zu denken. Ist dein Mann zum Hund gut, sind wahrscheinlich seine Gefühle zu Menschen etwas verschüttet. Auch Trinken ist eine Art Frustbewältigung - keine gute allerdings. Vielleicht sollte man an eine Ehetherapie denken. Da wird er bestimmt gleich hurra schreien... Vielleicht sollte er mal lernen, wie unterschiedlich Männer und Frauen über das gleiche Problem denken.

lg petroscha

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Ich kann Dir nur raten, hoffe Du kannst Dich selber ernähren, diesen Mann zu verlassen. Ich habe es damals 5 Jahre hinausgezögert und Du kannst mir glauben das sind verschenkte Jahre. Ich bin dann ausgezogen und war zwar arm aber endlich glücklich. Leider gibt es oft Zwänge noch eine Weile durchzuhalten, aber das Leben ist zu kurz um es mit solchen Typen zu verschwenden.

....und wie soll es bei diesen Umständen Deiner PSO+PSA bessergehen???

Sorry aber das ist meine Meinung dazu.

Wie ich so zw. den Zeilen lese bist Du nicht in Deutschland geboren (Spanien)?, wie wäre es auf Deiner Insel zu arbeiten und zu leben? Es ist nie zu spät nochmal durchzustarten.

Lg. Anjalara

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verschüttet ist bei ihm so einiges.

Leider bin ich nicht in der Lage mich selbst zu ernähren.

Tja, Pech gehabt.

Warum und wie so das gekommen ist ist ne lange Geschichte und hat (wie soll es anders sein )am ende auch mit der Gesundheit zu tun.

Nein ich komme nicht aus Spanien.Ehrt mich aber das du das denkst. ;):D:D

ich würde schon gerne auf die Insel gehen.

UND.

Ich arbeitete daran es um zusetzten.

Leider schaut es da auch nicht rosig aus und so muss ich mein Konzept überdenken.

Zudem gibt es Probleme bei der Unterbringung.Wohnungen die zudem bezahlbar sind gibt es kaum.

Vieles kann nur vor Ort geklärt werden.

Aber ich gebe meinen Traum nicht auf.Noch nicht...

Ich muss jetzt erst mal durch die Ärzte Mühle...Dann muss das mit dem Schwerbehindertenausweis durch sein.

Also ist erstmal vor Ort einiges klären.Und im Winter auf die Suche vor Ort nach ner Bleibe machen.

Unbekannte gibt es noch sehr viele.

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Hallo Curasao,

da hast du noch einen sehr weiten Weg vor dir. Ich wünsch die Kraft und Ausdauer dazu

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verschüttet ist bei ihm so einiges.

Leider bin ich nicht in der Lage mich selbst zu ernähren.

Tja, Pech gehabt.

Ich finde es "großartig", wie hier fröhlich öffentlich über den schlimmen Ehemann hergezogen wird und Frau sich im gleichen Atemzug als hilfloses Heimchen am Herd präsentiert, das nicht in der Lage ist sich selbst zu ernähren.

Tja, das ist dann wohl eine Abwägungssache. Wenn du deine Prioritäten so setzt: "...und will mein Auto behalten,meinen Urlaub haben...", dann kann das schlimme Leben an der Seite des "unterkühlten Manns" so schlimm auch wieder nicht sein. Von der anderen Seite aus gesehen: Wer möchte als Mann mit einer Frau zusammen sein, die mit einem aus diesen Gründen zusammenbleibt?

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Tja, 1,2,3,

bloß gut, daß es Frauen gibt, die Männers aus beschriebenen Gründen in die Wüste schicken ;)

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Tja, 1,2,3,

bloß gut, daß es Frauen gibt, die Männers aus beschriebenen Gründen in die Wüste schicken ;)

Tja, und gut ist es gewiss auch, wenn Männer aus den beschriebenen Gründen, Weibchen, die nur gut versorgt sein wollen, in die Wüste schicken :-)

...und in diesem Thread liest man nur eine Sicht der Dinge...

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...und in diesem Thread liest man nur eine Sicht der Dinge...

Leider.

bloß gut, daß es Frauen gibt, die Männers aus beschriebenen Gründen in die Wüste schicken

Aber die wenigsten der Frauen wollen ihre Kreditkarte mit in den Sand setzen.

Eine einseitige "Eheberatung" finde ich nicht hilfreich. Wer einschlägige Selbsterfahrung hat, ist nicht objektiv.

Gruß

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Ich finde es "großartig", wie hier fröhlich öffentlich über den schlimmen Ehemann hergezogen wird und Frau sich im gleichen Atemzug als hilfloses Heimchen am Herd präsentiert, das nicht in der Lage ist sich selbst zu ernähren.

Tja, das ist dann wohl eine Abwägungssache. Wenn du deine Prioritäten so setzt: "...und will mein Auto behalten,meinen Urlaub haben...", dann kann das schlimme Leben an der Seite des "unterkühlten Manns" so schlimm auch wieder nicht sein. Von der anderen Seite aus gesehen: Wer möchte als Mann mit einer Frau zusammen sein, die mit einem aus diesen Gründen zusammenbleibt?

....da kenne ich mehrere Exemplare, denn so hat man sein bequemes Leben mit sauberer Wäsche im Schrank, sauberer Wohnung und Essen auf dem Tisch. Ausserdem denkt die Umgebung...alles Ok da Frau anwesend. Wie es drinnen aussieht interessiert doch die wenigsten. Wie soll man denn zudem diese Greueltaten von verlassenen Männern bewerten mit ihren erweiterten Selbstmorden, ist das dann die neue Art Dinge zu lösen?, in solchen Fällen endgültig. Frauen trennen sich und beginnen ein neues Leben, mit Schulden und jede Menge Problemen, aber sie stellen sich ihnen.

Aber der wichtigste Grund ist hier wohl auch, das nicht akzeptieren einer Erkrankung beim Partner. Da fehlt die Basis um gesund zu werden, oder selber damit fertig zu werden. Warum die beiden geheiratet haben bleibt mir eh ein Rätsel.

....und Frauen sind oft wahre Löwinen!!!!

Natürlich ist es nicht objektiv und wir lesen hier nur eine Seite. Das ist in einem Forum nun mal so, entweder man glaubt das Geschriebene oder nicht.

Gruß Anjalara

Edited by anjalara
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Ich finde es "großartig", wie hier fröhlich öffentlich über den schlimmen Ehemann hergezogen wird und Frau sich im gleichen Atemzug als hilfloses Heimchen am Herd präsentiert, das nicht in der Lage ist sich selbst zu ernähren.

Tja, das ist dann wohl eine Abwägungssache. Wenn du deine Prioritäten so setzt: "...und will mein Auto behalten,meinen Urlaub haben...", dann kann das schlimme Leben an der Seite des "unterkühlten Manns" so schlimm auch wieder nicht sein. Von der anderen Seite aus gesehen: Wer möchte als Mann mit einer Frau zusammen sein, die mit einem aus diesen Gründen zusammenbleibt?

Ich glaube nicht das ich mich als armes Frauchen sehe.Da hast du was falsch verstanden..

Und wenn ich sage ich kann mein Leben nicht selber bestreiten,heißt das nicht das ich nicht arbeite.Nur lassen die Schmerzen nicht mehr zu als das was ich arbeite.Und von dem Geld bestreite ich auch einiges.

Wenn ich Luxus schreibe dann muss man wissen ,,ich bin kein Luxus-Mensch.''

Und wie ich auch geschrieben habe hat mein Mann auch gute Seiten.

Du kannst ihn gerne verteidigen.

Aber dazu musst du wissen.

(klar habe ich auch selber schuld.Aber ich bin nicht schuld an seinem Alkoholproblem und was der Alk aus ihm gemacht hat)

Das er vor unserer Ehe ein anderer war.

Er war liebevoll,lustig,geradeaus und unternehmungslustig.

Eine gescheiterte Ehe,2 Kinder und eine Geliebte.

Und als wir verheiratet waren hat er über Nacht seinen Irrtum bemerkt.

Was er mir vor ca 2-3 Jahren auch gestanden hat.

Aber statt es zu sagen hat er mich getritzt und mir bösheiten an den Kopf geschmissen.

Für mich war das nicht nach zu vollziehen.Ich konnte das nicht begreifen.

Für mich war dieser Mann die liebe meines Lebens.

Für ihn habe ich so viel aufgegeben (gerne).Und plötzlich war alles anders.

Ich habe Jahrelang um meine Liebe gekämpft.

Er ist in den Urlaub geflogen ich musste zu hause bleiben.

Ich habe die Wohnung renoviert und er sich's gut gehen lassen in Ägypten.

Wenn wir gesprochen haben hat er immer gesagt:,,Das es nicht richtig ist was er tut und das er an sich arbeiten wird.''

Immer war ich bereit das zu glauben.Ich habe ihn schließlich anders kenne gelernt.Also warum sollte er nicht wieder zu sich finden?

Wenn ich weiter schreibe sprengt es das Forum und tut wie ich finde auch nicht not.

Es ist nur leider so das gerne die Schuld auf die Frau abgeschoben wird und die Männer es nicht für nötig halten mal vor ihrer eigenen Türe zu kehren.

Und wer mal richtig geliebt hat weiß, das es mit trennen nicht so leicht ist.

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