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.......oder wie ich meine PSA los wurde.
Eine "normale" PSO besitze ich seit über 30 Jahren und werde sie immer behalten.
Alles begann vor ca. 2,5 Jahren. In einem kleinen beschaulichen Städtchen in Hessen suchte ich eine Rheumaklinik auf, um eine PSA bei mir abklären zu lassen.
Bis dahin hatte ich einige Behandlungen wegen Schmerzen im gesamten Rückenbereich und in den Hüftgelenken hinter mir.
Nach einer ambulanten Untersuchung wurde ich zur Abklärung für 10 Tage stationär aufgenommen.
Blutuntersuchungen, MRT u.s.w. folgten.
Am Ende stand das Ergebnis fest und es wurde mit der Basistherapie MTX begonnen.
Und siehe da, nach nur 3 Spritzen war meine Haut so gut wie erscheinungsfrei.
Nur mit den Gelenken wollte es nicht so werden, und so wurde nach 6 Monaten Humira und Arxoia
hinzugenommen.
Dass brachte jedoch auch nicht den gewünschten Erfolg und so wurde auf Enbrel umgestellt.
Enbrel hatte die selbe Wirkung wie Humira, so gut wie keine.
Immer wieder wurden zwischendurch Untersuchungen (MRT mit Kontrastmittel) gemacht.
Mit der Zeit kamen so meine Zweifel, aber in diesem Sommer habe ich mich nochmal von meinem Rheumatologen zur Infusionen mit Remicade überzeugen lassen.
Es half natürlich auch nicht und so wurde ich wieder zur Diagnostik stationär aufgenommen.
Wieder Untersuchungen, Blutabnahme und MRT.
Und siehe da, meine Ärzte waren immer noch von einer PSA bei mir überzeugt.
Bei der letzten Visite wurde nochmals darauf hingewiesen, dass meine Gelenke noch in Ordnung seien und eine Weiterbehandlung mit Remicade notwendig ist.
Während des Aufenthalts wurde über eine Reha bzw. AHB nachgedacht.
Ich habe natürlich sofort zugegriffen und meine Wunschklinik Bad Bentheim bekommen.
B.B. ist immer eine Reise wert, und ich wusste von früheren Aufenthalten, dass dort gute Rheumatologen am Werke sind.
Bei der Zugangsuntersuchung durch die Dermatologin wurde auf eine Behandlung der Haut verzichtet, denn man war der Meinung, ich solle die Bestrahlung lieber für Zeiten aufheben, wenn es meiner Haut wieder schlechter geht.
Der Rheumatologe bei der Eingangsuntersuchung machte einen sehr guten Eindruck, und am Ende fragte er mich wie ich denn mit meinem Rheumatologen zu Hause so zufrieden bin.
Ich erzählte im die ganze Geschichte, und dass ich mir wie ein Versuchskaninchen vorkomme.
Er wollte meine ganzen Unterlagen die ich dabei hatte mit dem Chefarzt durchgehen, und dann würde man weiter sehen.
Der Chefarzt untersuchte mich dann sehr gründlich und kam zu dem Schluss, dass das was mit mir gemacht wurde Humbug sei.
Es wurden dann Röntgenaufnahmen von der Hüfte gemacht und ich wurde einer Orthopädin vorgestellt.
Ergebnis der 3 Wochen B.B. :
Laut Rheumatologen gibt es bei mir z.Z. keine PSA und man kann daher auf eine weitere Behandlung in dieser Richtung verzichten.
Die Hüfte und der Rücken sind orthopädisch Behandlungsbedürftig, und meiner Haut geht es gut.
Nun sitze ich wieder zu Hause mit einem dicken Hals und mache mir so meine Gedanken.
Meinem Rheumatologen habe ich sofort gekündigt.
Ich ärgere mich darüber, dass ich und mein Körper missbraucht wurden.
Ganz zu Schweigen von den Behandlungskosten.
Was die Ärzte so unter 4 Augen zu mir gesagt haben gibt mir schwer zu denken.
Puh, ist doch länger geworden wie gedacht, und dann noch nicht mal alles gesagt.
Danke für eure Aufmerksamkeit.
Bis dann Uwe