Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo zusammen
Erst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin 44 und als Projektleiterin in einer Vollzeitstelle tätig. Bereits als Kind hatte ich nicht sehr ausgeprägte Schuppenflechte an Ellenbogen und Kopfhaut, die ich gut im Griff hatte. Vor rund 15 Jahren kam die Haut unter den Finger- und Zehennägeln dazu, was überhaupt nicht wegzukriegen war. Die Nägel hatten sich verformt und sind teilweise an den Rändern zerbröselt, das hat mich ziemlich belastet. Die Fingerendgelenke taten schubweise weh und verformten sich meiner Meinung nach, aber die Ärzte schenkten dem keine Beachtung. Vor rund 4 Jahren hatte ich starke Schmerzen im Knie, die sich nach zweimonatigem Suchen nach der Ursache als Psoriasis Arthritis herausstellten. Die Ärzte zogen das Wasser aus dem Knie und verabreichten eine Cortisonspritze, danach konnte ich wieder gehen. Sie begannen eine Basistherapie mit Methotrexat 15mg, welches ich gut vertrug, aber nicht ganz ausreichte, so dass auf 20mg erhöht und nach einem halben Jahr durch Humira ergänzt wurde. Der nette Nebeneffekt war, dass die Psoriasis unter den Fingernägeln komplett verschwand. Als Nebenwirkung traten bei mir Müdigkeit und Haarausfall auf.
Die ständige Müdigkeit setzt mir ziemlich zu. Seit einem Jahr oder so kommen noch ein Blähbauch, Durchfälle und Magenkrämpfe hinzu. Die Magenkrämpfe dauern dann mehrere Tage an und treten wellenförmig auf - immer dann, wenn ich etwas trinken oder essen möchte. Meine Haare fallen aus und sind sehr trocken. Ich bin unkonzentriert und eben immer müde, deshalb habe ich angefangen zu forschen, ob die Symptome irgendwie mit der Ernährung in Zusammenhang stehen könnten und bin auf Zöliakie gestossen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Thema und kann mir einen Tipp geben, wie ich vorgehen kann? Im März ist mein nächster Besuch beim Rheumatologen, aber diesen interessiert doch dieses Thema nicht? Soll ich es trotzdem bei ihm ansprechen oder hält er mich dann für hysterisch?
Ich würde mich über Eure Antworten freuen.
Danke und liebe Grüsse aus der Schweiz