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Schwerbehindertenausweis


AnitH21
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Ich hätte dazu zwei Fragen:

1. Habe ich derzeit überhaupt eine Chance den Ausweis zu bekommen, da ich im Moment (seit ca. April) erscheinungsfrei bin und es mir vergleichsweise wirklich gut geht? Andererseits nehme ich ja sehr starke Medikamente (Humira, MTX), die mein Immunsystem beeinträchtigen.

2. Welche Vorteile habe ich genau davon? Ich bin Arbeitnehmer, 40 Stunden/Woche im Büro. Soweit ich weiß, dürfte ich Anspruch auf mehr Urlaub haben und die Kündigung dürfte schwerer sein. Ich habe hier etwas gelesen von steuerlichen Vorteilen?

Vielen lieben Dank schon einmal für Eure Hilfe!

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Hallo AnitH,

ich habe derzeit einen Antrag laufen auf GdB. Ab einen GdB gibt es einen kleinen steuerlichen Vorteil. Ab einen GdB von 50 erhöht sich dein Urlaub und dein Kündigungsschutz. An deiner Stelle würde ich mit deinem Behandelnden Arzt sprechen, denn der muss dir bei den Anträgen helfen.

Mein Arzt hofft auf einen GdB von 30 - 50. Ich habe PSO, PSA, Nagel-PSO, Polyathralgien, Migräne, Veränderungen der Sehnen etc. an einer Schulter..... Des Weiteren kann es sein, dass man zu einem Gutachter muss, der deine Einschränkungen einschätzt. Wenn du sagst dass es dir gut geht und so gut wie Erscheinungsfrei bist, sehe ich bei dir eigentlich keinen Anlass diesen Antrag zu stellen. Klar nimmst du Medis, aber wo beeinträchtigen die dich denn? Es gibt auch Menschen die Blutdruckmedikamente nehmen oder Diabetiker die Insulin spritzen, die haben auch keinen GdB, weil es sie nicht sooo beeinträchtigt. Sie können ganz normal am leben Teilnehmen. Ich kann dass z.B. nicht. Habe aufgrund der PSA kaum Energie, meine Freizeit zu nutzen. Liege dann meistens erschöpft in der Ecke. Auch der Haushalt ist mir nur bedingt möglich zu erledigen, da ich oft nicht die Kraft habe, einen Schwamm ohne schmerzen zu nutzen. Auf der Arbeit ist es mir auch nicht immer möglich, dass geforderte Pensum zu schaffen.

LG Simone

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wanderer_ac

Hallo, Anith21,

auf www.sozialhilfe24.de/Schwerbehinderung findest Du eine Menge Informationen. Um zusätzliche Urlaubsansprüche zu haben (5 Tage), muss der GdB (Grad der Behinderung ) 50 % betragen. Ab diesem Wert spricht man auch von einer Schwerbehinderung. Es gibt auch steuerliche Vergünstigungen, die aber vom GdB abhängig sind. Gesetzliche Grundlage ist das SGB IX.

Diese Informationen sind aber auf der genannten Website umfassend dargestellt.

Viele Grüße Wanderer_ac

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@ AnitH21

Es ist ja auf jeden Fall gut, dass Du erscheinungsfrei bist. Wenn es keine Einschränkungen Deiner Fähigkeiten gibt, wirst Du wohl kaum einen GdB bekommen oder nur 10, was im Prinzip gar nichts ist. Wenn Du 30 bekämest, was ich mir angesichts Deiner Schilderung so nicht vorstellen kannst, könntest Du einen Gleichstellungsantrag stellen, was Dich einer Schwerbehinderten in einigen Punkten gleichstellen würde. Vielleicht kannst Du ja auch noch einmal mit Deinen behandelnden Ärzten darüber sprechen, welche Möglichkeiten bestehen. Die Bewertungen sind trotz vorhandener Spielregeln oftmals sehr schwer nachvollziehbar.

Viele Grüße von Kuno

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Danke für Eure Einschätzung und die Informationen.

Nicht dass Ihr mich falsch versteht, wahrscheinlich muss man meinen Vorstellungspost gelesen haben, um den Hintergrund der Frage nachvollziehen zu können. Ich bin erst erscheinungsfrei seit ca. 4 Monaten, davor war ich für Jahre das ganze Gegenteil davon. Hatte die Pso an großen Teilen meines Körpers und nur ein jährlicher Krankenhausaufenthalt hat Linderung gebracht. Was die Medikamente angeht: Ich denke schon, dass es einen Unterschied macht, ob man ein Blutdruckmedikament nimmt (was ich im übrigen zusätzlich nehme) oder ein Medikament wie Humira, welches das Immunsystem außer Gefecht setzt. Im Moment geht es mir wunderbar und meine Gesundheit ist zu 500 % besser als noch im Januar. Aber in den letzten Jahren habe ich schon zu viel Rückschläge erlebt, als dass ich mich darauf verlassen möchte.

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ein Medikament wie Humira, welches das Immunsystem außer Gefecht setzt.

so ein Blödsinn, ohne Immunsystsem wärst du und alle andern die ein Biolog nehmen tot, es dämpft ingewissen Bereichen

Edited by Ruhrpott
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Hmm okay, sorry dass ich gefragt habe. Natürlich ist mir klar, dass das Immunsystem nicht total weg ist. Vergesst einfach meine Frage.

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"Außer Gefecht setzen..." ist ne Redewendung. Und mein Ausgangspost ist eine Frage. Ist man hier immer so unfreundlich? Ich dachte eigentlich mit der "Gemeinsamkeit" würde man nett miteinander umgehen.

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Hallo AnitH21

Humira fährt dein Imunsystem, ein wenig runter, so das man anfälliger für Infekte sein könnte. Aber "nur" deswegen einen Gdb zu bekommen, halte ich ehr für Unwahrscheinlich.

Versuchen kannst du es natürlich. Ich z.B. habe einen Gdb von 30, allerdings auch nur aufgrund meiner Pso.

Und bei der jährlichen Steuererklärung, bringt das schon was :).

Ich bekomme übrigens auch Humira, hatte aber lange vor Humira, schon den Gdb bekommen.

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Habe ich derzeit überhaupt eine Chance den Ausweis zu bekommen, da ich im Moment (seit ca. April) erscheinungsfrei bin und es mir vergleichsweise wirklich gut geht?

Hallo AnitH21,

mein Rat wäre, dass du dich erst einmal an deine behandelnden Ärzte wendest. Sie können am besten beurteilen, wie weit du durch die Krankheit eingeschränkt bist bzw. warst. Danach kannst du entscheiden, ob du den Antrag einreichst.

Zu verlieren hast du nichts. Mehr als deinen Antrag ablehnen, können die Leute beim Versorgungsamt nicht. Solltest du nur 10 % bekommen, weil es dir zurzeit gutgeht, wäre das auch nicht schlimm. Falls es dir mal wieder schlechter geht (Was ich dir ganz bestimmt nicht wünsche!) kannst du einen neuen Antrag auf Neufeststellung stellen.

Liebe Grüße

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Danke Andreas und Barbara.

Ich finds wichtig, dass man sich über alle Möglichkeiten und Eventualitäten informiert. Ich hab viel zu spät damit angefangen. Oder vielleicht hab ich auch jetzt einfach wieder den Nerv und die freien Gedanken für sowas.

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  • 1 month later...

hallo, AnitH21 -

wichtig ist es, sich alle Arztberichte aushändigen zu lassen - wie ich hoffentlich richtig lese, hast du das bisher nicht getan. Es ist ja nicht zu spät - hast du deine Hautkrankheit fotografiert - hat dein Arzt das dokumentiert - welche Therapien hattest du -

das ist wirklich wichtig wie ich meine - nicht nur für dich, sondern auch für viele neu angemeldete Betroffene, die das lesen.

Es hat zumindest mir geholfen, einige Kuren und Rehas zu bekommen und dann wurde dokumentiert, dass einige Wochen danach wieder der Zustand erreicht war, wie vor den Kuren und Rehas. Ich möchte euch keinesfalls den Mut nehmen. Bei mir war es aber so.

Es war ein langer Weg, aber nun bin ich Rentner seit einigen Jahren -

ich kann euch nur raten, lasst euch alle Berichte aushändigen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi
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Hallo AntiH21,

Kann meinen Vorschreibern nur recht geben.Schön ist es natürlich dass es Dir dank Humira gut geht.

Du wirst aber kaum einen höheren GdB bekommen weil es Dir gutgeht. Nicht unbedingt die Erkrankungen und Medikamente sind es die das triggern sondernDeine Beschwerden und Einschränkungen im täglichen Alltag. Manche Menschen haben ja auch Nebenwirkungen durch Humira, Müdigkeit, Konzentrationsschwaeche etc, sollte das bei Dir zutreffen könntest Du das mitangeben. Nur weil es die Infektanfaelligkeit erhöht wirst Du keinen GdB bekommen. MTX macht aehnliches und da gibt's auch nichts.

Versuche einfach so viele Einschränkungen aufzuzeigen die Du trotz Humira noch hast.

Alles Gute

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Hallo AntiH21,

als erstes wünsche ich Dir das Du so lange wie möglich beschwerdefrei bleibst. :)

Lass dich nicht abschrecken von weiteren Fragen, es sind nicht alle so " korrekt " wie Ruhrpott.

Ich nahm als erstes Humira, GdB 30 hatte ich schon . Dann nach 3 Jahren keine Hilfe mehr durch Humia, viele andere Medikamente waren nicht mehr möglich weil darunter die Leberwerte etwas sehr ins ungemütliche glitten.

Immer schlechter wurden PSO und PSA !

Dann Enbrel und mittlerweile GdB 40 und weiter schlechter, schlechter deshalb MTX dazu und etwas besser. Nach ca. 6 Monaten weiter keine durchschlagende Wirkung also immer noch dazu Diclo KD und Amitryptilin zum Schlafen weil, in der Nacht die Schmerzen bekanntlich am stärksten sind.

Seit diesem Jahr nun GdB 50.

Die Zuerkennung hab ich gerichtlich eingeklagt und die wurde rückwirkend zu 06/ 2011 durch gerichtlich bestellten Gutachter festgestellt. Hauptgrund der Zuerkennung des GdB 50 war die deutliche Bewegungseinschränkung, die dem Alter ( 58 J. )nicht entsprechend ist.

Das Gutachten dauerte damals 3 Stunden und ich war danach mehr tot als lebendig.

Aber ich habe es, wie Du siehst überlebt :daumenhoch: .

Also einfach ist das mit dem GdB nicht mehr und es wird immer schwerer.

Trotzdem finde ich" Versuch macht Klug", stelle Deinen Antrag wenn dich Deine Ärzte unterstütze. Deren Begründung wird sowieso angefordert. Deshalb macht es sich gut wenn sie von Dir über die Antragstellung informiert werden.

Ich wünsche Dir und allen "Schuppis" und allen anderen alles, alles Gute !!

Schafft Euch Glücksmomente so oft es nur geht, das ist die beste Medizin überhaupt.

Ganz liebe Grüße jbo

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  • 2 weeks later...

es ist zwar schon ein bissel Zeit vergangen ...

mein Rat wäre, dass du dich erst einmal an deine behandelnden Ärzte wendest. Sie können am besten beurteilen, wie weit du durch die Krankheit eingeschränkt bist bzw. warst. Danach kannst du entscheiden, ob du den Antrag einreichst.

Und oder bei den sozialen Diensten. Viele Kommunen bieten soetwas an.

Zu verlieren hast du nichts. Mehr als deinen Antrag ablehnen, können die Leute beim Versorgungsamt nicht. Solltest du nur 10 % bekommen, weil es dir zurzeit gutgeht, wäre das auch nicht schlimm. Falls es dir mal wieder schlechter geht (Was ich dir ganz bestimmt nicht wünsche!) kannst du einen neuen Antrag auf Neufeststellung stellen.

Barb, im Prinzip stimmt das.

Ob es aber die richtige Strategie ist, da habe ich meine Zweifel

Betreiben wir mal ein bissel Spekulatius:

Es geht ihr i.M. ja richtig gut, sie bekommt 10 %

Sie stellt nach einem Jahr einen Verschlimmerungsantrag. Nicht das dieser irgendwann mit eventuellen Widersprüchen auch zum Erfolg führen kann. Aber ich glaube, sie rennt sich erst mal den Schädel wegen bestehendem "Stempel auf der Stirn" ein: "Da ist wieder eine/r, die/der nichts hat und es erneut versucht"

@ AnitH21

Nicht böse sein, aber für mich hast du viel zu lange gepennt. Du hättest in deinen beschissenen Zeiten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit one Probleme einen bekommen. Ich an deiner Stelle würde abwarten.

Nicht das ich dir das gönne, aber die Erfahrung zeigt, dass man sich selten von der Pso scheiden lassen kann. Bist du eine von den Glücklichen, dann brauchst du auch keinen "Schein" mehr. Du scheinst noch sehr jung zu sein, er bringt in der Arbeitswelt nicht nur Vorteile.

Vorteile ab Gleichstellung zu 50%: besonderer Kündigungsschutz, ein paar Tage mehr Urlaub

Nachteile: Früher zu meiner Zeit wurde bei einer Bewerbung so gut wie nie nach einem Gesundheitszustand gefragt. Man brauchte mit seinem Schein nicht hausieren gehen. Irgendwann hat man das Personalbüro davon in Kenntnis gesetzt und alles ging seinen Gang.

Heute wird gefragt und du musst wahrheitsgemäß antworten. Klar, man wird dir es nicht direkt sagen, so blöd sind die Personalchefs auch wieder nicht, aber .....

Und da du noch gute 40 Jahre Arbeitswelt vor deiner Brust hast, ... ???

Finanzamt:

Die paar Euronen Steuererleichterungen kannste im Prinzip vernachlässigen. Wenn sich nichts großartig geändert hat, sind es bei 50% so runde 550 € Freibetrag.

Lass dich nicht abschrecken von weiteren Fragen, es sind nicht alle so " korrekt " wie Ruhrpott.

Nur zum Kapieren: Ist das jetzt ein Makel?

Gruß

Edited by Guest
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Hallo Rainer,

brauche diesen Link erst gar nicht anklicken ...., dein Einwand trifft voll ins Schwarze!

Lag daran, dass ich versucht habe, es in einem Wisch zu formulieren. Ist wahrlich nicht geglückt.

LG

PS So ganz nebenbei liegt mir die englische Sprache nicht besonders, denkt dir hinter dem one noch ein "h" ;-)

Edited by Guest
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Und oder bei den sozialen Diensten. Viele Kommunen bieten soetwas an.

Allerdings reagieren die behandelnden Ärzte oft auch kaum erfreut, wenn sie im Vorfeld vom Patienten nicht über die Aktion informiert wurden und eventuell ihre Beurteilung abgeben sollen.

im Prinzip stimmt das.

Ob es aber die richtige Strategie ist, da habe ich meine Zweifel

Barb an Radio Eriwan: ;) Im Grunde geht es nicht um Strategie, sondern darum, dass von einem Gutachter letztlich die Einschränkungen festgestellt werden (müssen). Und da besteht schon mal das Risiko, dass es sich bei dem nicht um einen Dermatologen oder Rheumatologen handeln muss. Obwohl ich bei einem Chirurgen beim Widerspruch gelandet war, hatte ich eher das Gefühl, dass es sich um einen Dr. vet. handelte. Er hat mich vermessen, mir ins Maul geschaut und zum Schluss sollte ich springen. Hufe hat er leider nicht kontrollert.

Es geht ihr i.M. ja richtig gut, sie bekommt 10 %

Sie stellt nach einem Jahr einen Verschlimmerungsantrag. Nicht das dieser irgendwann mit eventuellen Widersprüchen auch zum Erfolg führen kann. Aber ich glaube, sie rennt sich erst mal den Schädel wegen bestehendem "Stempel auf der Stirn" ein

Es ging mir nur um die Frist, ab wann man einen Antrag auf Neufeststellung stellen kann. Die beträgt, wenn ich mich richtig erinnere, ein Jahr. Ich würde es jedenfalls erst wieder versuchen, wenn sich mein Gesundheitszustand verschlechtert hätte. In dem Fall könnte ich meine Beeinträchtig eher dokumentieren und feststellen lassen.

Heute wird gefragt und du musst wahrheitsgemäß antworten. Klar, man wird dir es nicht direkt sagen, so blöd sind die Personalchefs auch wieder nicht, aber .....

So ad hoc weiß ich nun nicht, was man wirklich angeben muss und was nicht. Nur eines ist sicher: Die Ausgleichsabgaben bei Nichteinstellung von Behinderten scheinen für viele Unternehmen das kleinere Hindernis zu sein.

Liebe Grüße

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Barb an Radio Eriwan: ;) Im Grunde geht es nicht um Strategie,

Hörma Frau. :P

Wegen Weibern wurden schon Kriege geführt.

Diese zu gewinnen war Männersache. Hatt also ganz gewaltig etwas mit Strategie zu tun.

Wenn sie einen vollen Kühlschrank hat, wenn sie nix über ihr TV Programm zu meckern hat, wenn sie nicht aus Langeweile irgendein Papierkram ausfüllen will, dann ist es wie beim Schach spielen. Erst die Rübe zermartern, dann die Puppen tanzen lassen. ;)

hatte ich eher das Gefühl, dass es sich um einen Dr. vet. handelte. Er hat mich vermessen, mir ins Maul geschaut und zum Schluss sollte ich springen. Hufe hat er leider nicht kontrollert.

Sei froh, dass du auf ein Messprotokoll, erstellt von einem Fachmann, zurückgreifen kannst.

Und ...., nix gegen Veterinäre. Sind mir i.Regelfall angenehmer als diese "anderen".

Unser schwarz-weiße Kater muss am Dienstag wieder dorthin, er zieht immer noch sein l Hinterbein hinterher. Diesmal kann Anne sich von ihm zerfleischen lassen, ich schaue zu.

So ad hoc weiß ich nun nicht, was man wirklich angeben muss und was nicht. Nur eines ist sicher: Die Ausgleichsabgaben bei Nichteinstellung von Behinderten scheinen für viele Unternehmen das kleinere Hindernis zu sein.

Du bist ja auch schon 100 Jahre weg von der Maloche.

Im Personalfragebogen steht u.A. son kleiner Satz wie:

Haben sie eine Behinderung?

Vergisst du hier deine Pso, kannst du dich gleich wieder bei der Arge anstellen.

Klar ist den meisten Arbeitgebern in der heutigen Zeit diese Taschengeldabgabe lieber. Sieht man auch daran, dass bei den zuständigen Stellen, bei uns ist es der LWL, die Kassen überlaufen. Geld für Problemlösungen bei der Einstellung von Behinderten ist jedenfalls in NRW mehr als genug da. Trotzdem wird auf Menschen mit einer Behinderung in unserer Arbeitswelt gern verzichtet. Kann doch nur noch daran liegen, dass man sie schlechter los wird?

LG

Edited by Guest
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Du bist ja auch schon 100 Jahre weg von der Maloche.

Kann es sein, dass du mich mit Barbara von Nikomedien verwechselst? :D

Im Personalfragebogen steht u.A. son kleiner Satz wie:

Haben sie eine Behinderung?

Vergisst du hier deine Pso, kannst du dich gleich wieder bei der Arge anstellen.

Im April 1984 habe ich meinen Job angetreten und habe ihn noch heute, bin aber freigestellt. Meine Pso-Karriere begann erst 1990 und hat mich bis ca. 2001 kaum beeinträchtigt. Dann hat sie leider alle Register gezogen und mir gezeigt, wozu sie fähig ist.

Mir ist allerdings bekannt, dass sich Arbeitgeber beim Einstellungsgespräch ganz leutselig danach erkundigen, ob man Sport treibt oder wie man seine Urlaube verbringt. Ausfälle durch Unfälle kosten ja auch Geld. ;)

Liebe Grüße

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Ich hatte auch schon die Klausel, dass wenn sich eine chronische Erkrankung rausstellt der Arbeitsvertrag sofort fristlos gekündigt wird ... also wenn sich herausstellt, dass man eine chron. Erkrankung verschwiegen hat.

Alles ist möglich - und wenn man auf den Job angewiesen ist - ist es schwierig ...

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Kann es sein, dass du mich mit Barbara von Nikomedien verwechselst? :D

Im April 1984 habe ich meinen Job angetreten und habe ihn noch heute, bin aber freigestellt.

1) Mir ist-war gar nicht bewusst, dass du pingliger als "Ruhrpott" bist?

2) habe gerade gelesen, dass ihre Existenz gar nicht gesichert ist. Kein Wunder, wenn sie ne Jungfrau war?

3) sorry, habe wieder etwas blöd formuliert. Besser wäre wohl? "du hast dich schon 100 Jahre nicht mehr bewerben müssen"

:P;)

LG

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1) Mir ist-war gar nicht bewusst, dass du pingliger als "Ruhrpott" bist?

Das liegt immer im Auge des Betrachters. av-14278.jpg?_r=0

3) sorry, habe wieder etwas blöd formuliert. Besser wäre wohl? "du hast dich schon 100 Jahre nicht mehr bewerben müssen"

Damit kann ich mich anfreunden. Zu Nr. 2 schweige ich lieber. :P

Aber es ist rechtlich immer schwierig, welche Fragen man bei einer Einstellung wahrheitsgemäß beantworten muss.

Und gegen Unfälle ist ja keiner gefeit, schon gar nicht die männlichen Bewohner bei euch. Einer wird von der Feuerwehr vom Dach geholt, der andere springt (fast) freiwillig. Und einer mit Fellflecken ahmt das Humpeln des Obermachos nach. :D:P

Ich drücke dem Kostgänger alle Daumen, damit er Annes verschont.

Liebe Grüße

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