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In der vergangenen Woche wollte ich einen zusammenfassenden Bericht über UVB-Bestrahlung schreiben; daraus wurde aus anderen Gründen leider nichts (vielleicht nach meinem nächsten Urlaub)!
Aus den vielen Anfragen, die zu mir über PN kommen, habe ich einige allgemein interessierende Teile "herauskopiert". (Mit Wiederholungen einzelner Aussagen +/- Kürzungen)
Alle Erklärungen von mir betreffen eine UVB-Handlampe mit 311nm für den Hausgebrauch. > Zur gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten kann ich nichts sagen.
Fragen zur Anwendung:
Die größten Fehler, die am Anfang mit einem UVB-Lichtkamm mit 311nm gemacht werden, sind
1.) die Ungeduld (Regelmäßigkeit ist wichtig);
2.) weil man in den ersten Tagen nichts sieht an Erfolg, wird gleich zulange bestrahlt und schon ist ein erster, schmerzhafter Sonnenbrand da;
3.) am Anfang werden die dicken Schuppen erst mal viel fürchterlicher aussehen; - dass aber ist der Anfang des Erfolges. [es gibt eine Menge Bilder von mir im Forum mit "vorher" und "nachher"].
4.) die Haut muss vor dem Bestrahlen fettfrei sein.
Ältere PSO-Stellen brauchen länger in der Bestrahlung. Neue PSO-Stellen sind bei mir mit einer Woche Bestrahlung wieder verschwunden. - Die Bestrahlungszeit auf max. 4 Minuten pro Stelle erhöhen; alles mehr bringt nichts. Wenn die Stellen "verschwunden" sind (wie das Auge es empfindet), ruhig noch mit ca. 1 Minute eine Zeitlang nachbestrahlen.
Ich habe mit 45 Sekunden pro Stelle begonnen (da ich ein Hauttyp bin, der viel Sonne verträgt) und dann immer um 10 % gesteigert; - das ist am Anfang sehr langweilig, aber besser als eine Verbrennung. > Eine PSO-Stelle ist tatsächlich etwas größer, als unser Auge es sehen kann. Daher großflächig überlappend von zwei Seiten her bestrahlen (bei mir beginnend mit jeweils 45 Sekunden); dabei macht es nichts, dass die Mitte mehr Bestrahlung abbekommt; - und auf jeden Fall eine Uhr mit Sekunden-Zeiger nehmen, weil sonst das Warten auf das Ende der Bestrahlungszeiten zu einer "Unendlichkeit" werden kann. [Am besten ist mit geschlossenen Augen mitzählen]. - Nach einigen Tagen kann man sehen, wie sich die "kranke" PSO-Haut zu "kräuseln" beginnt. >> Wenn man nur die Mitte bestrahlt, "treibt" es die Ausbreitung der Stellen nach außen. >> Wenn man später eine neue, kleine PSO-Stelle bekommt, kann man auch ein Blatt Papier nehmen, ein ca. 5-mal größeres Loch schneiden und nur diesen Teil der Haut bestrahlen; - Nachteil: die rötlich, braunen Ränder auf der Haut sind sehr scharf abgegrenzt zur helleren Haut, was vor allem Frauen nicht gefallen dürfte. - Der Farbton gleicht sich im Laufe der nächsten 2 Jahre (oder 1 Sonnenurlaub) wieder an.
>> Das Bewegen der Lampe habe ich am Kopf unter den kurz geschnittenen Haaren gemacht, weil der Schatten der Haare für eine „Heilung „stört (ich bestrahle ohne Kammaufsatz). Diesen Effekt kann unser Auge nicht sehen, weil es sich auf verschiede Helligkeiten einstellt. Nur bei einer Aufnahme mit der Kamera kannst Du diesen Effekt erkennen, daher blitze ich trotz greller Sonne beim Fotografieren im Nahbereich.
Bei Bestrahlung im Genitalbereich wesentlich kürzere Bestrahlungszeiten anwenden, da die Haut empfindlicher ist.
Am nächsten Tag vor dem Bestrahlen nicht vergessen, die PSO-Stellen mit einem feuchten Lappen abzuwischen (Fett verhindert die Durchdringung der UVB-Strahlen). >> Die UVB-Strahlen sind für unser Auge nicht sichtbar (Black-Light); das Licht, das Du siehst, ist nur "zugeschaltetes" Licht, weil man sonst nicht sehen kann, ob die Lampe ein- oder ausgeschaltet ist.
Die zu bestrahlende Haut sollte immer fettfrei sein; also am besten gleich nach dem Duschen und Abtrocknen, = danach gleich bestrahlen, bzw. die Hautstellen vor dem Bestrahlen feucht abwischen. Auch die Glas-Schutzscheibe sollte immer fettfrei sein (was schnell durch berühren kommen kann); dies kann man gut erkennen, wenn man im ausgeschalteten Zustand ganz schräge drauf schaut. > Nach Bestrahlungspausen von mehreren Tagen immer wieder mit kleineren Zeiten beginnen (auch wenn es am Anfang als langwierig erscheint)!
Fragen zum Kauf eines UVB-Lichtkammes:
Eine UVB-Lampe bezahlt die Krankenkasse; - Du must nur auf jeden Fall vor einem Kauf bei Deiner KK einen Antrag stellen. Solltest Du eine Ablehnung erhalten, schicke ich Dir mal einen langen Bericht, was zu tun ist.
Beim Kauf darauf achten, dass es ein UVB-Lichtkamm ist mit 311nm; - meiner hat 2012 = 259,00 € gekostet.
Irgendeine UV-Bestrahlungslampe zu nehmen wäre ein katastrophaler Fehler, es gibt viele für andere Zwecke (darüber gibt es einen Beitrag im Forum; ich weiß aber nicht unter welchem Titel).
Grundsätzlich: Geduld am Anfang ist das oberste Gebot, weil Du Dich sonst gleich verbrennst und somit die Lust verlierst. - Warum ich 20 Jahre gebraucht habe bis alles verschwunden war? - auch ich war nachlässig, bzw. hatte keine Zeit. So sind meine PSO-Stellen immer wieder gewachsen; sie haben aber immer gegen meine UVB-Lampe verloren.
Bei der Antragstellung: in der Zwischenzeit kannst Du Dir schon mal ein Angebot von einem Lichtkamm (im Internet unter UV-Lichtkamm suchen) kommen lassen. - Dann brauchst Du (wenn die KK es genehmigt) ein Attest von einem Arzt (dies machen viele nicht gerne, weil sie einen Patienten verlieren, der sich zu Hause pflegt).
Lass Dir von Deiner KK eine Zustimmung (dass sie Dir den Lichtkamm bezahlen = ./. 10,-€ Gebühr) bitte schriftlich geben; die KK machen dies gern am Telefon und eine andere Stelle bei der KK weiß hinterher nichts davon.
Frage wo es Ersatzlampen UVB 311nm gibt:
Der Hersteller meiner Lampe ist in Deutschland:
A.L.T. GmbH Lichttherapietechnik
Thura Mark 10
06780 Zörbig
Tel.: 034956/20056
www.alt-lichttherapietechnik.de
Ersatzlampen sollen ca. 100,- € kosten (ich nehme an = 2 Stück).
Eine UVB-Lampe 311nm (das Black-Light) sollte 300 Stunden halten [man kann allenfalls merken, dass die Wirkung nachlässt. Sehen kann man nichts am Licht. Ggf. die Bestrahlungszeit erhöhen.].
Wer Erfolg hat in der Beschaffung von Ersatzröhren UVB 311nm , der schreibe es bitte hier im Forum.
Dies sind Auszüge aus einzelnen, gekürzten PN-Mitteilungen!
LG
Richard-Paul