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hallo leute,
ich bin neu hier und habe gestern unter "neue stellen sich vor" ein bisschen was über meinen bisherigen krankheitsverlauf geschrieben. Ich war noch nicht beim Rheumatologen, bin gerade dabei einen Termin abzuklären. Habe seit 7 jahren psoriasis (bin 40), meine Mutter hat es auch, sie hat es nicht stark, war nie ein Thema, bis ich von meinen symptomen berichtete. Mich hat es auch nie besonders tangiert, das Jucken hält sich in grenzen, im grossen und ganzen wird es eher besser glaube ich. Die Ärzte hatten nichts besseres im Sinn als Kortison und das half nicht wirklich. Vor 2,5 jahren bekam ich probleme mit daumen und zeigefinger der linken hand: schwellung, konnte sie kaum noch bewegen, keine kraft mehr. Bin Musiker (gitarre), habe damals sehr viel gespielt, stressiges zeug, wenig pausen, kein ausgleichssport. Und hatte auch privat stress am hals. Als es am daumen los ging, wusste ich gleich, dass es irgendwas schlimmes ist, hat mich ziemlich fertig gemacht und es wurde einfach nicht besser, obwohl ich einfach gar nichts mehr machte mit meiner hand. An gitarre war nicht zu denken, die probleme lagen im alltag: kochen, putzen, waschen, aufräumen, telefon, fernbedienung, kleider an- und ausziehen, schuhe binden u.s.w. Ihr kennt das alles. Im allgemeinen wurde es jedoch - sehr langsam - besser. Ich war immer wieder mal bei musiker-medizinern, die es als überlastungssyndrom interpretierten und mir schonung und sehr lamgsamen und vorsichtigen wiedereinstieg empfahlen. Den letzten Rückfall hatte ich um weihnachten. In der zeit vorher hatte ich zuviel gespielt, seit dem bin ich viel vorsichtiger und habe im alltag auch keine Probleme mehr. In letzter zeit auch gartenarbeit und fensterputzen und so sachen. Man könnte meinen es wird wieder. Und das ist der punkt, warum ich hier schreibe: Wie verläuft eine solche PSO-ARTH.? Kann es sein, dass es einfach besser wird, vielleicht vorbei geht und nie wieder kommt? Das die ganzen betroffenen Strukturen sich nahezu komplett erholen und es nicht wieder kommt? Sind solche schübe immer mit zerstörung des Gewebes verbunden? Oder ist ein solches KOmmen und Gehen der Symptome normal? Haben alle eine ähnliche geschichte? Es geht los, dann gehts wieder weg, ein paar jahre später gehts wieder los, nur stärker, oder woanders?
es würde mir sehr helfen, wenn ihr ein wenig aus dem nähkästchen plaudern würdet, von euren eigenen erfahrungen, oder was ihr gelesen und gehört habt.
freue mich schon auf eventuelle antworten...
lG
s