Zu Inhalt springen

Schuppenflechte bei "Hauptsache gesund"

Hallo Ihr,

gestern Abend lief im mdr bei "Hauptsache gesund" ein Beitrag über Schuppenflechte und über einen neuen Wirkstoff. Schaut mal.

 

Als der Patient den Kühlschrank aufmacht und die Schachtel rausnimmt, kann man kurz den Aufkleber lesen – und da steht unter anderem, dass er die Substanz MK-3222 (oder ein Placebo) bekommt. Der Wirkstoff heißt Tildrakizumab. Gespritzt wird er laut Beitrag einmal im Vierteljahr.

 

Auch hier im Forum war von dem Wirkstoff schon die Rede.

 

Allerdings war in einer Programmankündigung der ARD vorher von einem "Wundermittel gegen Schuppenflechte" die Rede. Da sträuben sich bei uns die Nackenhaare, egal, wer etwas so ankündigt.

post-12752-0-89378700-1447406987_thumb.j

Hervorgehobene Antworten

Ich würde empfehlen, nicht auf "Schaut mal" zu gehen.

Der Ton kommt stockend. Dann hängt das Video komplett und es geht nichtsmehr. Mein PC ist abgestürzt. Ich konnte nichts mehr machen. Nich mal der Taskmanager ließ sich öffnen. Nur so ein Tipp. Vielleicht auch nur bei mir?

Hallo 

 

Das hört sich ja richtig gut an in dem Beitrag  ... :)  :daumenhoch:  dann hoffe ich mal das dieses Wundermittel recht zügig auf den Markt kommt ....

Film geht einwandfrei

Hallo,

be imir hat nichts geruckelt ,als ich mir das Video angeschaut habe bei Schaut mal . Bin gespannt, ob ich auch dann das Mittel bekomme bei

einer leichten Schuppenflechte.

Klaus....

Hallo,

be imir hat nichts geruckelt ,als ich mir das Video angeschaut habe bei Schaut mal . Bin gespannt, ob ich auch dann das Mittel bekomme bei

einer leichten Schuppenflechte.

Klaus....

Hat vielleicht dann doch an meinem PC gelegen. Wollte hier Niemanden verunsichern. Aber ich dachte, ich schreib das mal, damit Andere nicht auch das Problem haben.

Grüße

Harley

Hallo Ihr,

gestern Abend lief im mdr bei "Hauptsache gesund" ein Beitrag über Schuppenflechte und über einen neuen Wirkstoff. Schaut mal.

 

Als der Patient den Kühlschrank aufmacht und die Schachtel rausnimmt, kann man kurz den Aufkleber lesen – und da steht unter anderem, dass er die Substanz MK-3222 (oder ein Placebo) bekommt. Der Wirkstoff heißt Tildrakizumab. Gespritzt wird er laut Beitrag einmal im Vierteljahr.

 

Auch hier im Forum war von dem Wirkstoff schon die Rede.

 

Allerdings war in einer Programmankündigung der ARD vorher von einem "Wundermittel gegen Schuppenflechte" die Rede. Da sträuben sich bei uns die Nackenhaare, egal, wer etwas so ankündigt.

attachicon.gifmdr-wundermittel.jpg

 

Der Beitrag wurde bei dem Vortrag in der Leipziger Uni am 04.11.2015 von dem Professor angekündigt. Nur hat er leider nicht gesagt welchen Donnerstag. Aber man kann den mit Sicherheit auch in der MDR-Mediathek anschauen. Das werde ich nachher auch tun.

Bearbeitet ( von Nüsschen)

  • 2 Wochen später...
  • Beliebte Beiträge

Die PSOAG, der Dachverband, in dem auch das Psoriasis-Netz Mitglied ist, hat sich bei der Redaktion über den Beitrag beschwert. Bis heute haben wir noch keine Antwort erhalten:

 

Ihr Beitrag über Tildrakizumab bei Psoriasis

Hauptsache gesund 12.11.15

 

Sehr geehrte Frau Besser-Seuß!

Sehr geehrter Herr Dr. Lekutat!

 

Ihr oben genannter Beitrag ist aus unserer Sicht in einigen wesentlichen Aussagen nicht richtig, sondern sensationsheischend. Vor allem dadurch, dass den Zuschauern suggeriert wird, jetzt endlich sei ein „neues Wundermittel“ gegen Psoriasis gefunden worden. Der Beitrag nutzt den Betroffenen überhaupt nichts, weil nicht auf aktuell verfügbare Präparate aufmerksam gemacht wird, sondern auf eines, das es erst in zwei Jahren geben soll. Wir erwarten von einem öffentlich-rechtlichen Gesundheitsmagazin, dass anspruchsvoll recherchierte, sprachlich seriöse und praktisch nutzbare Medizinbeiträge ausgestrahlt werden.

 

Wer sich vorher über die Sendung informieren wollte oder aktuell auf die MDR-Mediathek geht, liest folgenden Text dazu: „Neue Hoffnung: Wundermittel gegen Schuppenflechte“. Diese Aussage ist der Grundtenor des Beitrags von Frau Besser-Seuß. Aber sie ist falsch!

 

Dass die Wirkstoffgruppe „neu“ ist, stimmt nicht. Biologika (engl. „biologicals“) sind seit 2003 in Deutschland zugelassen; zuerst bei der Rheumatoiden Arthritis, seit 2004 auch bei Psoriasis. Das hier als „neu“ vorgestellte Tildrakizumab ist ein Interleukin-Blocker. Diese Untergruppe der Biologika ist seit Februar 2009 zugelassen. „Neu“ ist lediglich, dass dieses Biologikum nur IL-23 blockiert. Es wirkt also spezieller als Ustekinumab, das zusätzlich IL-12 blockiert. Tildrakizumab kann, wenn das die Studien über den Einzelfall hinaus bestätigen, eine Verbesserung sein für alle diejenigen, die auf andere Biologika nicht oder nicht gut genug ansprechen. Aber „neu“ ist die IL-23-Blockade nicht.

 

Der aktuelle Nutzen dieses Beitrags für Betroffene ist nicht nachzuvollziehen: Es fehlt im Beitrag der Hinweis auf andere, ebenso wirkungsvolle systemische Psoriasis-Wirkstoffe. Wenn „neue Hoffnung“ angekündigt wird, hätte über Secukinumab berichtet werden müssen. Dieser IL-Blocker darf neuerdings, d.h. seit Juni 2015, verschrieben werden; übrigens auch als First-line-therapy, also anders, als Frau Dr. Krakor es beschrieben hat. Dieses in Deutschland neueste Biologikum hat in den Studien bisher die besten Ergebnisse bei schwerer oder mittelschwerer Psoriasis erzielt. Mit dieser Information hätten Ihre Zuschauer schon heute „neue Hoffnung“ schöpfen können und nicht erst in zwei Jahren.

 

Der Beitrag stellt lediglich den Einzelfall des Herrn Köhlsch dar, der an einer Studie teilnimmt. Wir wissen alle, dass Einzelerfolge kein Beweis für die Wirkung eines Mittels sind. Seriös wäre es gewesen, über die bisher vorliegenden Gesamt-Ergebnisse der Studie zu berichten.

 

Und selbst der Erfolg dieses Einzelfalls wird aus unserer Sicht zu einseitig auf Tildrakizumab hin interpretiert. So werden als bisher vergebliche Therapien „Salben, Bestrahlung und Ernährungsumstellung“ aufgezählt. Ganz davon abgesehen, dass es keine Psoriasis-Diät gibt, hat es wohl vorher keine andere innerliche Therapie bei dem Probanden gegeben. Es ist völlig normal, dass in vielen Fällen eine äußerliche Therapie nicht mehr hilft. Insofern ist es kein „Wunder“, dass es ihm jetzt besser geht, sondern der typische, leitliniengemäße Therapieverlauf bei schwerer Psoriasis.

 

Bitte überprüfen Sie vor und während Ihrer Sendung, ob Sie ein pharmakologisch wirkendes Präparat tatsächlich als „Wundermittel“ bezeichnen wollen. Es gibt in der Medizin keine Wunder, sondern Wirkstoffe, die entwickelt, verbessert und damit erfolgreicher eingesetzt werden können. „Wundermittel“ sind aus unserer Sicht solche Präparate, die angeblich bei sehr vielen, unterschiedlichen Krankheiten helfen sollen: Unseriös, unbewiesen, überteuert, manchmal mit gefährliche Nebenwirkungen und immer wieder einmal heimlich mit nicht deklarierten Stoffen vermischt. Gefährlich, wenn sie anstelle von Medikamenten genommen werden. Aktuell typischer Vertreter ist das Miracle Mineral Supplement (MMS). Mit solchen Begriffen werden Patienten weggeführt vom rationalen Denken der evidenzbasierten Medizin und der seriösen Naturheilkunde hin zu einer rein glaubensorientierten Medizin. Das wird sicherlich auch nicht in Ihrem Interesse sein!

hallo, Rolf -

 

ich weiss, es ist ein eeenndlooosees  Thema - ich hoffe nur, dass nicht jemand mit minus bewertet und mein Plus ist wieder weg -

 

Danke für deinen sehr interessanten Beitrag -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bearbeitet ( von Bibi)

Hallo Rolf,

 

Bitte überprüfen Sie vor und während Ihrer Sendung, ob Sie ein pharmakologisch wirkendes Präparat tatsächlich als „Wundermittel“ bezeichnen wollen. Es gibt in der Medizin keine Wunder, sondern Wirkstoffe, die entwickelt, verbessert und damit erfolgreicher eingesetzt werden können. „Wundermittel“ sind aus unserer Sicht solche Präparate, die angeblich bei sehr vielen, unterschiedlichen Krankheiten helfen sollen: Unseriös, unbewiesen, überteuert, manchmal mit gefährliche Nebenwirkungen und immer wieder einmal heimlich mit nicht deklarierten Stoffen vermischt. Gefährlich, wenn sie anstelle von Medikamenten genommen werden. Aktuell typischer Vertreter ist das Miracle Mineral Supplement (MMS). Mit solchen Begriffen werden Patienten weggeführt vom rationalen Denken der evidenzbasierten Medizin und der seriösen Naturheilkunde hin zu einer rein glaubensorientierten Medizin. Das wird sicherlich auch nicht in Ihrem Interesse sein!

ich habe die Sendung selbst gesehen und habe mich genauso geärgert wie du. Diese Leipziger Hautärztin ist mir schon in einer früheren "Hauptsache gesund" negativ aufgefallen. Für diese deine Beschwerde beim MDR Gratulation, auf eine Antwort bin ich gespannt . ich vermute, sie wird es nicht geben! Ich hatte mich vor einiger Zeit auch mal beim MDR beschwert über eine Falschdarstellung und keine Antwort bekommen.

 

Gruß

Rainer

  • 2 Wochen später...

Es gab eine Antwort von der Redaktion:

 

Sehr geehrter Herr Blaga,

 
vielen Dank für Ihre kritische Stellungnahme. Bitte entschuldigen Sie, dass es etwas gedauert hat, ehe wir im weiteren Redaktionsbetrieb dazu gekommen sind, dem Sachverhalt nachzugehen.
 
Unser Anliegen beim vorliegenden Stück war es, aufzuzeigen, dass es bei Psoriasis Behandlungschancen gibt, und nicht das Für und Wider sämtlicher Therapien im Detail zu erörtern. Dies würde den Rahmen unserer Sendung sprengen und wäre für die meisten Zuschauer nicht von Interesse.
 
Bitte seien Sie versichert, dass wir unsere Beiträge mit journalistischem Aufwand sehr gewissenhaft recherchieren. Als Journalisten müssen wir auf die Auskunft wissenschaftlicher Experten verlassen und wir haben zunächst einmal keinen Anlass, die Expertise der Professoren der Uniklinik Leipzig in Zweifel zu ziehen.
 
Nach diesem Kenntnisstand gibt es verschiedene Biologika, die auf die bisher bekannten auslösenden Botenstoffe konzipiert sind. Wir haben das Herrn Kötzsch verabreichte Präparat in keiner Weise benannt oder in Großaufnahme gezeigt. Die Kollegen von Visite haben ein anderes, wenn auch ähnlich funktionierendes Medikament vorgestellt.
 
Das Leipziger Biologikum wird, wie geschildert, erst in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen. Da es sich noch in der Erprobung befindet, gibt es auch noch keinerlei Markennamen. Die Kritik, die Sie in Bezug auf Tildrakizumab vorbringen, können wir von daher zurückweisen. Zudem war nicht von einem Wundermittel, sondern von einem Hoffnungsschimmer die Rede.
In diesem Sinne haben wir unseres Erachtens im Sinne der Betroffenen und der Zuschauer berichtet.
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
die Redaktion von Hauptsache Gesund
  • Beliebte Beiträge

Daraufhin hat sich die PSOAG noch einmal an die Redaktion gewandt:

 

Sehr geehrte Frau Exo!

 
Leider konnten Sie den Vorstand unseres Verbandes mit Ihrer Antwort nicht überzeugen. Im Gegenteil haben Sie uns in unserer negativen Bewertung des Beitrags bestärkt. Ich gehe davon aus, dass es auch im MDR eine Qualitätssicherungs-Kultur gibt. Deshalb bitte ich Sie, sich mit unseren Begründungen sachlich auseinander zu setzen. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser TV-Beitrag gerade nicht (wie Sie meinen) „im Sinne der Betroffenen und der Zuschauer“ war.
 
1. Sie schreiben: "Unser Anliegen beim vorliegenden Stück war es aufzuzeigen, dass es bei Psoriasis Behandlungschancen gibt, und nicht das Für und Wider sämtlicher Therapien im Detail zu erörtern. Dies würde den Rahmen unserer Sendung sprengen und wäre für die meisten Zuschauer nicht von Interesse. […] Bitte seien Sie versichert, dass wir unsere Beiträge mit journalistischem Aufwand sehr gewissenhaft recherchieren.“
 
Wir haben nicht verlangt, dass das „Für und Wider sämtlicher Therapien im Detail erörtert wird. Aber die Autorin spricht davon, der Patient hätte „zig erfolglose Therapien“ durchgemacht und bisher hätte "nichts geholfen“. Dann zählt sie aber lediglich Cremes, Bestrahlung und irritierenderweise „Ernährung“ auf. Wenn ihre Autorin behauptet, nichts von alledem habe geholfen, hat sie nach unserer Erfahrung nicht "mit journalistischem Aufwand sehr gewissenhaft recherchiert“! Sie hat sich nicht darüber informiert, wie eine leitliniengemäße Therapie bei Psoriasis aussieht, d.h. welche Medikamente schon heute sehr gut helfen können. Wenn der gezeigte Patient seine Psoriasis tatsächlich nur mit Cremes, Bestrahlung und Ernährung behandelt hat, hat er wesentliche innere Medikamente ausgelassen.
 
Das "Interesse der Zuschauer", auf das Sie abheben, erleben wir jeden Tag bei unserer Beratung: Betroffene oder Angehörige wollen etwas über die aktuellen Behandlungschancen bei Psoriasis wissen. Man kann sich darüber streiten, wie stark es Patienten interessiert, welche einzelnen Wirkstoffe es in ferner Zukunft geben könnte. Hoffnung schöpfen kann man daraus nicht, denn wer akut betroffen ist, wird nicht so lange warten wollen, wenn es schon jetzt wirksame Medikamente gibt.
 
2. Sie schreiben: "Zudem war nicht von einem Wundermittel, sondern von einem Hoffnungsschimmer die Rede."
 
Wir hatten Ihnen einen Screenshot der Programmankündigung kopiert. Da heißt es wort¬wörtlich: „Neue Hoffnung: Wundermittel gegen Schuppenflechte“. Wir haben nicht behauptet, dass im Beitrag selbst von einem Wundermittel gesprochen wurde. Wer, wenn nicht die „Hauptsache gesund“-Redaktion hat denn diese Ankündigung formuliert? Zuschauer, die mit solchen Begriffen aufmerksam gemacht werden sollen, denen im Beitrag suggeriert wird, nichts anderes habe bisher geholfen, interpretieren den „neuen Hoffnungs¬schimmer“ dann eben doch als „Wundermittel“. Hinzu kommt, dass Biologika keine „neuen Hoffnungsschimmer“ sind, weil es sie schon seit über zehn Jahren gibt. Aber sie werden immer weiter verbessert. Da fehlte es schlicht an journalistischer Genauigkeit zugunsten einer (wenn auch bescheidenen) sensationell aufgebauschten Berichterstattung!
 
3. Sie schreiben: "Die Kritik, die Sie in Bezug auf Tildrakizumab vorbringen, können wir von daher zurückweisen.“
 
An keiner Stelle haben wir den Wirkstoff an sich kritisiert, sondern lediglich die journalistische Darstellung. Wir halten es für problematisch, Patienten Hoffnung auf einen Wirkstoff zu machen, dessen Zulassung noch in weiter Ferne liegt. Zum einen sei an den Psoriasis-Wirkstoff Briakinumab erinnert, der kurz vor der Zulassung zurückgezogen worden ist. Zum anderen ist bekannt, dass Biologika nicht bei allen Patienten gleich gut wirken. Erst die Langzeit-Beobachtung liefert sichere Aussagen. Generell gilt, dass in Deutschland erst nach Marktzulassung vom GB-A überprüft wird, ob ein neuer Wirkstoff tatsächlich besser ist als Vergleichstherapien („Zusatznutzen“). D.h. es ist heute noch völlig unklar, bei welchen Psoriasis-Patienten der Wirkstoff Tildrakizumab im Endeffekt tatsächlich besser wirkt als „zweckmäßige Vergleichstherapien“. 
 
Schließlich wird sich Tildrakizumab der wachsenden Konkurrenz stellen müssen. Es ist jetzt schon bekannt, was Pharmafirmen in der „Pipeline“ haben. In den kommenden Jahren wird mehr als ein neues Biologikum für Psoriatiker auf den Markt kommen.
 
Diese bekannten Unsicherheiten hätten, wäre "mit journalistischem Aufwand sehr gewissen¬haft recherchiert“ worden, zumindest angedeutet werden müssen, um die geweckte Hoffnung realistisch zu relativieren!
 
4. Sie schreiben: „Wir haben das Herrn Kötzsch verabreichte Präparat in keiner Weise benannt oder in Großaufnahme gezeigt.“ 
 
Das haben wir Ihnen auch nicht vorgeworfen. Weshalb erwähnen Sie es dann? Wir kennen den Wirkstoff und nur deshalb haben wir ihn namentlich genannt.
 
 
5. Sie schreiben: "Die Kollegen von Visite haben ein anderes, wenn auch ähnlich funktionierendes Medikament vorgestellt."
 
Das stimmt, aber im Gegensatz zu Ihrem Beitrag ging es bei dem neuesten Biologikum Secukinumab um ein Präparat, das schon jetzt verschrieben wird. So gesehen hat Ihre Autorin die MDR-Zuschauer gerade nicht über „neue Hoffnung“ informiert, sondern sie verschwiegen! Das ist eigentlich unser stärkster Vorwurf.
 
6. Sie schreiben: "In diesem Sinne haben wir unseres Erachtens im Sinne der Betroffenen und der Zuschauer berichtet.“
 
Aufgrund unserer Erfahrung als Betroffene und Berater im Rahmen der Patienten-Selbsthilfe meinen wir, dass Sie zu dem Thema „neue Hoffnungen für Psoriasis-Patienten“nicht im Sinne der Betroffenen berichtet haben. Auch im Forum unseres Internetportals www.Psoriasis-Netz.de wurde die Sendung von erfahrenen Psoriasis-Patienten überwiegend negativ bewertet. Aber natürlich trägt der Beitrag lokalpatriotisch zur Pflege des guten Images der Dermatolgie im Universitätsklinikums Leipzig bei.
 
 
Mit freundlichem Gruß
 
Rolf Blaga 
 
post-12752-0-24492400-1449345719_thumb.png

Hallo Rolf,

 

für deine Hartnäckigkeit bzgl. dieser unmöglichen Antwort des MDR würde ich dir gerne 100 Punkte geben!

 

Schönen 2. Advent und Gruß an Claudia

 

Rainer

Es scheint der Redaktion von "Hauptsache gesund" nicht möglich zu sein, inhaltlich auf Kritik einzugehen, geschweige denn Fehler einzugestehen. Dies ist die Antwort auf die dringende Bitte, sich bitte sachlich mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen:

 

Sehr geehrter Herr Blaga,

 
wir begrüßen es, wenn unter Ihren Mitgliedern darüber eine offene Diskussion geführt wird.
 
Da die Schuppenflechte nicht das Schwerpunktthema unserer Sendung war, haben wir die Thematik nicht vertieft. An dieser Stelle war es nicht unser Anliegen, umfassend über die Erkrankung und mögliche Therapieformen aufzuklären. Dies wäre im Rahmen eines Magazinbeitrages leider auch nicht möglich.
 
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht weiter in die Diskussion einsteigen können.
 
Ihnen für Ihre Arbeit weiterhin alles Gute!
 
 
Mit freundlichen Grüßen
i.A.  Ingrid Exo

Hallo Rolf,

 

Es scheint der Redaktion von "Hauptsache gesund" nicht möglich zu sein, inhaltlich auf Kritik einzugehen, geschweige denn Fehler einzugestehen. Dies ist die Antwort auf die dringende Bitte, sich bitte sachlich mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen:

 

Sehr geehrter Herr Blaga,

 
wir begrüßen es, wenn unter Ihren Mitgliedern darüber eine offene Diskussion geführt wird.
 
Da die Schuppenflechte nicht das Schwerpunktthema unserer Sendung war, haben wir die Thematik nicht vertieft. An dieser Stelle war es nicht unser Anliegen, umfassend über die Erkrankung und mögliche Therapieformen aufzuklären. Dies wäre im Rahmen eines Magazinbeitrages leider auch nicht möglich.
 
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht weiter in die Diskussion einsteigen können.
 
Ihnen für Ihre Arbeit weiterhin alles Gute!
 
 
Mit freundlichen Grüßen
i.A.  Ingrid Exo

 

diese Antwort ist superpeinlich! Aber das deckt sich mit meinen Erfahrungen bzgl. Kritik am MDR.

Gruß

Rainer

Hallo Rolf,

hast du denn ganz ernsthaft eine andere Antwort erwartet? nea.gif

  • Beliebte Beiträge

Der Protest war doch erfolgreich!

 

Am 7.12.15 gab es im RBB - Magazin zibb einen Beitrag unter dem Titel „Hoffnung für Schuppenflechte“. Es wurde das gleiche Interview mit dem Patienten aus dem MDR-Beitrag gezeigt. Aber der Hintergrund-Kommentar war verändert: „Natürlich versuchte er nicht nur mit Salben die Schuppenflechte loszuwerden. Auch alle anderen Therapien zeigten kaum eine Wirkung.“ Das klingt korrekt und weniger reißerisch wie „nichts half“.

 

Aber noch interessanter war die Lösung, d.h. welche Hoffnung diesmal angeboten wurde. Bekanntermaßen wird der gezeigte Patient innerhalb einer Studie mit einem noch lange nicht zugelassenen Biologikum behandelt. Beim RBB wurde am Ende des vorgestellten Falls der im Juni 2015 zugelassene Wirkstoff Secukinumab genannt und sogar an die Tafel geschrieben. Genau das hatten wir von der Autorin gefordert, wenn sie von „neuer Hoffnung“ spricht. Die Botschaft scheint angekommen zu sein!

 

Näheres: http://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20151207_1830.html

hallo, Rolf -

 

damit kein Missverständnis aufkommt -

 

dein Beitrag Nr. 12 -

 

ich meinte damit das 'Herumgeeigere' deiner Ansprechpartner - und habe dieses mit minus bewertet -

 

deine Hartnäckigkeit befürworte ich selbstverständlich -

 

aber weisst du, Rolf - die Medien haben ganz andere Möglichkeiten, alles umzukehren, was uns allen Betroffenen der gesunde Menschenverstand und die Erfahung sagt und zeigt -

 

ich meine wirklich, es bringt auf Dauer nichts - so weh es auch tut -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

deine Hartnäckigkeit befürworte ich selbstverständlich -

 

Sehr gnädig von dir, Bibi.  ;)

 

die Medien haben ganz andere Möglichkeiten, alles umzukehren,

 

Eine Tageszeitung kann ich abbestellen, wenn mir die schlampige Recherche der Mitarbeiter nicht gefällt. Von einem Sender, der von Zwangseinnahmen gut lebt, kann ich als zahlendes Mitglied verlangen, dass er auf berechtigte und begründete Kritik zumindest eingeht.

ich meine wirklich, es bringt auf Dauer nichts - so weh es auch tut -

 

Rolfs Hartnäckigkeit hat doch immerhin etwas gebracht. Oder siehst du das anders?

 

Liebe Grüße

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Ähnliche Inhalte

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.