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Behandlung mit Skilarence


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Hallo zusammen,

ich bin relativ neu hier. Da ich kein Unterforum für Skilarence gefunden habe hänge ich mich einfach mal unter Fumaderm.

Ich nehme Skilarence seit vorgestern, habe also die ersten beiden Tabletten inzwischen genommen. Von der ersten Tablette an hatte ich morgens diese Hautrötungen mit einem leichten Kribbeln und Hitzegefühl (Flush). Damit kann ich aber gut leben. Mal sehen wie sich die Sache entwickelt.

Wenn jemand Erfahrungen mit Skilarence hat - so lange ist es ja noch nicht auf dem Markt - wäre ich sehr dankbar.

Meine Vorgeschichte:

Ich habe die Schuppenflechte seit ca. 20 Jahren. Ich war in dieser Zeit bei einigen Hautärzten und habe auch schon viele Behandlungen über mich ergehen lassen, u.a. diese Balneo-Photo-Therapie, welche überhaut nichts gebracht hat.

Die letzten Jahre hatte ich dann gar nichts mehr gemacht. Als es jetzt immer schlimmer wurde bin ich zu einem anderen Hautarzt der sich auf Systemische Behandlungen spezialisiert hat.

Wir haben dann mit MTX (20mg Spritzen) angefangen, das ging genau eine Packung (6 Spritzen) lang gut. Da meine Leberwerte komplett aus dem Ruder gelaufen waren musste ich diese Therapie beenden.

Was auch gut so war, denn die vielen Nebenwirkungen (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Augendruck, extreme Stimmungsschwankungen, Fressattacken, ...) hätte ich nicht viel länger durchgehalten.

MTX hat sehr gut gewirkt, vor allem meine Kopfhaut hat vom ersten Tag an super reagiert. Nach diesen sechs Wochen war ich rein äußerlich bzgl. Schuppenflechte wie neu geboren, aber es bringt ja alles nichts wenn du Berge von Nebenwirkungen hast.

Also habe ich jetzt fünf Wochen pausiert und nachdem meine Leberwerte wieder normal waren, jetzt mit dem Skilarence angefangen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Mathias

 

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Mal ein aktueller Hinweis an alle die Skilarence nehmen: Bei mir (NRW, Dortmund) ist Skilarence aktuell in den örtlichen Apotheken nicht lieferbar. Manche Online Apotheken liefern angeblich weiterhin

Hallo, ich bin seit heut in dem Forum, gestoßen bin ich auf euch da ich seit heut die Scilarence mit 30mg einnehme. In euren Beiträgen beschreibt ihr so toll die Nebenwirkung da bekommt man ja Angst, 

Ich bin zwar nicht Thordon, aber sein Beitrag könnte auch von mir sein. Ich nehme seit Mai 2018 Cosentyx (siehe auch Thread hier im Forum) genau wie Thordon das beschreibt. Wirkung und Langzeit

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Hallo Mathias,

mit welcher Dosis hast du die Therapie begonnen? Wie ich gelesen habe, gibt es die Tabletten in der Stärke 30 und 120 mg. Bist du mit 30 mg eingestiegen?

Weil das Medikament ganz neu auf dem Markt ist, denke ich auch, dass noch nicht viele Patienten berichten können. Ich bin noch beim herkömmlichen Fumaderm und wirklich gespannt, wie das neue Fumarat wirkt und vor allem, wíe sich die Nebenwirkungen gestalten.

Berichte bitte weiter.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit der Therapie.:daumenhoch:

Es grüßt

Kati

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Hallo Kati,

ich bin jetzt quasi in der Eingewöhnung mit 30 mg pro Tag.

Die Dosis wird über die 30mg Tabletten langsam auf 90 mg po Tag gesteigert (1-1-1).

Erst dann - wenn dann die Blutwerte noch ok sind - beginnt die eigentliche Behandlung mit den 120 mg Tabletten, welche dann noch weiter gesteigert wird.

Meine Arzt meinte höher als 360 mg pro Tag (1-1-1) werden wir nicht gehen.

Ich hänge mal das Dosierungsschema aus der Broschüre zu Skilarence an.

Gruß,

Mathias

PS: Heute, am morgen nach der dritten Tablette hatte ich keinen Flush, vielleicht habe ich mich schon ein Stück weit daran gewöhnt.

Dosierungsschema_Skilarence.jpg

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Das Dosierungsschema ist dasselbe wie bei Fumaderm. Bin gespannt wie es dir weiterhin ergeht, insbesondere Nebenwirkungen + Einsetzen der Besserung deiner Pso!

Viele Grüße

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Danke, Mathias, für die Infos. :daumenhoch:

Mich würde interessieren, mit welcher Begründung dein Arzt nicht über 360mg gehen will. Hat er dir dazu etwas gesagt?

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Ich habe das so Verstanden als das mein Magen/Darm/Blut eine noch höhere Dosis in Sachen Nebenwirkungen sowieso nicht mitmachen würde.

Seit heute bin ich in der zweiten Woche, jetzt mit 60 mg (zwei Tabletten, 1-0-1) am Tag.

Hatten die Flushs an den ersten beiden Tagen noch gewartet bis ich morgens im Bad war, so hatte ich heute am frühen Morgen einen, noch im Bett. Leichtes Hitzegefühl und Hautkribbeln.

Vielleicht wegen der Zeitimstellung.

Ich meine  das meine Kopfhaut schon ganz leicht darauf anspringt und meine Kopfhaut ist ein echtes Problem. Von daher schön die Daumen drücken ...

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  • 4 weeks later...

Hi, bin neu hier und habe gerade gelesen das schon ein paar das "neue" Skilarence am testen sind. Bin bereits seid 7 Tagen auf der höchstdosis von 720 mg bei Fumaderm. Als ich heute neue Tabletten bei meinem hautarzt holen wollte, sagte er mir ich solle mal die neuen Skilarence probieren und einfach ab morgen mit 720 mg weiter machen, da ich am ganzen Körper noch vereinzelt stellen habe. Werde auch berichten, wie es sich bei mir auswirkt. Aber da ich bei fumaderm schon kaum Nebenwirkungen hatte, sagte mein Arzt das es bei den Skilarence durchaus sein kann, das sie so gut wie ganz verschwinden (Nebenwirkungen). Bin ich mal gespannt...

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Hallo Bidu,

zum Umstieg von Fumaderm auf Skilarence kann ich nichts sagen, ich habe vor ca. 5 Wochen direkt mit Skilarence angefangen nachdem ich vorher eine MTX Therapie abbrechen musste.
Was ich aber so lese ist Skilarence ziemlich identisch mit Fumaderm, aber mit weniger Nebenwirkungen. Von daher würde ich das erst mal nicht ganz so kritisch sehen wie manch andere im parallel geführen Thread.

Nachdem jetzt ein paar Wochen vergangen sind möchte ich hier noch mal ein Update geben:

Also, ich bin jetzt die zweite Woche auf 120mg pro Tag (0-0-1), die Steigerung auf 240mg (1-0-1) pro Tage habe ich zunächst nicht mitgemacht.
Mir waren die Hitzewallungen in der dritten (3*30mg) und vierten Woche (1*120mg) einfach zu viel.
Ausserdem möchte ich nur so hoch dosieren wie ich muß. Will sagen, wenn meine Schubenflechte rückläufig ist, werde ich nicht höher dosieren.
Und da meine Kopfhaut schon ganz gut darauf anspricht werde ich es nicht übertreiben.
Dennoch plane ich ab Montag auf 240mg zu gehen, nicht das mein Hautarzt am Ende mit mir schimpft ;-)
Freiwillig werde ich aber definitiv nicht noch höher gehen.

Lieber habe ich ein Medikament welches mir langsam hilft als das ich mich entweder bzgl. Nebenwirkungen quäle oder es am Ende sogar wieder frühzeitig absetzen muß.
Die Schuppenflechte hat sicher bei mir über knapp 20 Jahre entwickelt, ich erwarte nicht sie bis Weihnachten wieder los zu sein.

Wir werden sehen, ich gebe hier ab und an einen weiten Statusbericht.

Schönes Wochenende noch und viele Grüße aus der verregneten Vorderpfalz,
Mathias



 

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Hallo zusammen, ich bin neu hier. Und wollte nachdem ich schon länger vom Psoriasis-Netz profitiere, meine Erfahrung teilen. Ich habe eigentlich schon immer Psoriasis mal mehr (am ganzen Körper kleine Stellen) mal weniger. Seit 2 Jahren ist es nach einem Infekt und bei gleichzeitigem Absetzen von Daivobet schlimmer geworden. Zunächst hatte ich es nur äußerlich probiert mit dithranol (hat schon im Kindesalter  gewirkt) irgendwann habe ich dann aufgegeben und bin zu Fumaderm gewechselt, nach ca 2 Monaten deutliche Besserung. Ich habe mit der Dosierung experimentiert, weil der Flush doch recht heftig war, wenn ich bei der Arbeit gerade eine Präsentation halte und es dann kommt, dann bin ich neben der Spur. Irgendwann habe ich angefangen die Fumaderm zu halbieren, dann war klar: wenn Flush, dann ca 30 Minuten nach Einnahme. Das war gut kalkulierbar.  Auf meine Anfrage beim Hersteller hin wurde mir davon abgeraten, mir wurde geraten, die Tabletten mit Milch  runterzuspülen und viel zu trinken. Ich kann allerdings keinen Zusammenhang herstellen zwischen Nahrung und Nebenwirkungen. Nach meinem Dafürhalten hat der Hersteller keinen Plan, warum es zum Flush kommt. Ich bin mir relativ sicher, dass bei einem akut aktivierten Imunsystem  (Infekt etc.) die Nebenwirkungen auftreten und ich kann nichts dagegen tun. Alles hatte sich soweit gut eingependelt, ich bin wieder auf Fumaderm initial runter und hatte meine Nebenwirkungen im Griff bis meine Ärztin beim letzten Termin eröffnete es gäbe Skilarence und Fumaderm initial könnte mit der Kasse Probleme geben, weil off Label. So seither habe ich täglich einen heftigen Flush, bin mir aber unschlüssig ob es wirklich an dem neuen Präparat liegt, schließlich ist Erkältungszeit. 

Deswegen würde mich die Erfahrung von Umsteigern interessieren und würde mich über entsprechende Posts freuen... :)

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wieso "off Label" ? Also irgendwie kommen mir die ganzen Begründungen, der Ärtze bezgl. Wechsel auf Skilarence sehr merkwürdig vor....

VG

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Hallo, 

ich habe Psoriasis nun schon etwa 10 Jahre und habe in den letzten Jahren ehrlich gesagt wenig zur Behandlung angewandt. 

Letztens war ich dann wieder beim Hautarzt und dieser hat mir Skilarence empfohlen. Ich habe zugestimmt und es ging wie bei den meisten mit 30mg pro Tag los für eine Woche, anschließend 2x und danach 3x pro Tag. Meine Nebenwirkungen in den ersten zwei Wochen waren die Hitzewallungen.  Diese verschwanden allerdings in der dritten Woche. Nun bin ich in der vierten Woche und nehme einmal täglich 120mg und habe mit extremen Magenbeschwerden und mit Übelkeit zu kämpfen. Ebenfalls werde ich öfter nachts wach und mich überfällt quasi ein extrem starkes Jucken/Brennen am ganzen Körper. Dennoch möchte ich dem ganzen eine Chance geben und werde mich in einigen Wochen zu meinen weiteren Erfahrungen melden. 

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  • 4 weeks later...

Hallo,

ich bin jetzt in der dritten Woche und nehme daher 3 Tabletten Skilarence.

ich trinke jeweils 1/4 Liter Milch dazu. Klar, Durchfall habe ich schon.

Aber Gott sei Danke keine Krämpfe!

Nur habe ich jetzt morgens Wadenkrämpfe.

Kennt das jemand?? ^_^

 

 

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Hallo Uschi,

du hast aber auch lange gebraucht um hier was zu "sagen". :)

Ich bin Heute bei zwei blaue Tabletten pro Tag angekommen.
Dass die Einnahme mit Milch die Nebenwirkungen mildert kann ich nicht bestätigen. Ich habe 2-3 mal probiert aber keinen Unterschied gemerkt.  Wobei in der letzten (4.)Woche die 120mg Tabletten Abends nicht mit Milch einnehmen konnte da ich abends auch noch Antibiotika nehmen muss.
In der kommenden Woche (5.) kann ich die morgendliche Skilarence mit Milch einnehmen (ich Frühstücke gerne Haferflocken mit Milch & Obst), mal sehen ob's was bewirkt.

Die Nebenwirkungen sind etwas schlimmer geworden seit ich die 120-er nehme. Zu den "Hitzewallungen mit Nadelstichen" Gefühl ist auch noch Bauchweh und  Durchfall gekommen. Nicht stark aber trotzdem unangenehm. Krämpfe hatte ich noch nicht.

 

 

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Hallo Luby,

ja schon witzig. Ich gab im goggle: Erfahrungen mit Skilarance, ein und dort tauchte diese Gruppe auf. Ich wußte gar nicht mehr, dass ich seit 2007 hier drin bin. Wahrscheinlich hatte ich damals auch einen heftigen Schub?!

Nach dem es jetzt mmer heftiger wurde, bin ich in die Hautklinik. Jetzt geht es natürlich richtig los. Ich gehe nächste Woche stationär hin. Bin sehr gespannt ob es sich lohnt. Tja, ich habe über 50 Jahre keine Milch mehr getrunken, ekelte mich. Mit Überwindung trank ich eine richtig gute Milch, wie empfohlen einen 1/4 Liter.

Ich bin heilfroh das die heftigen Nebenwirkungen noch nicht da sind. Vielleicht habe ich ja Glück. Im Beipackzettel, den ich endlich mal gelesen habe, steht etwas von Muskelschmerzen. Wie gesagt, jeden Morgen habe ich einen Wadenkrampf, deshalb fragte ich hier nach.

Schönes Wochenende, Uschi!

 

 

 

 

 

 

 

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  • 2 weeks later...

Ich möchte mich bei Euch bedanken, ich konnte dieses aufsteigende Brennen/Krisseln unter der Haut, nicht erklären und meine Ärztin in der Uniklinik Verstand das nicht.

Es ist eigentlich genau wie es XOXO und andere beschreiben
ich nehme die 2x 120mg  jetzt in der weiten Woche, die Nebenwirkungen sind bei mir Extrem,
von den Bauchkrämpfen mit anschließendem Durchfall  und nachts das jucken mit Nadelstichen.

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Am 6.1.2018 um 17:02 schrieb Waldfee:

Gegen Wadenkrämpfe hilft Magnesium gut.

am besten Depottabletten, die du brechen kannst. 1/2 morgens und 1/2 abends sollten dir helfen.

Gruß Anne

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Hallo 

nehme auch Skilarence 30mg und bin in der 2. Woche. 1-0-1, parallel mache ich auch UV-B Licht. 

habe zurueit nicht wirklich eine Nebenwirkung aber muss halt morgens immer was essen was ich nie gemacht habe, sonst wird mir übel.

wollte euch fragen wann habt ihr eine Wirkung auf der Haut gemerkt? Cremt ihr euch noch zusätzlich ein oder daivobet?!

grüsse 

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Hallo zusammen,

ich wollte hier eigentlich schon länger mal wieder ein Update geben, allerdings hatte ich ein paar Probleme mit meinem Passwort.

Also, das wichtigste vorneweg: Ich musste Skilarence Anfang letzter Woche absetzen. Was sich noch im alten Jahr zunächst als Magen-Darm-Infekt angefühlt hat, hat sich dann in eine heftige Unverträglichkeit gewandelt. Da ich das zunächst nicht geschnallt habe - ich bin ja von einem Magen-Darm-Infekt ausgegangen - habe ich jedes Mal nachdem ich mal wieder was Essen konnte auch eine 120mg Skilarence eingeworfen. Das ganze hat sich knapp 2 Wochen hingezogen, bis mir dann selbst Zweifel gekommen sind ich die Tabletten Sonntag vor einer Woche abgesetzt habe. Ich hatte so heftige Krämpfe und Durchfall und am Ende einfach nur permanent heftige Schmerzen im Unterleib. Montags bin ich dann zum Hautarzt und der meine "Klar, das ist bei einem Drittel aller Patienten so oder so ähnlich".  Super, nächstes mal melde ich mich früher.

Wieso ich die Skilarence aber zunächst gut 2 Monate ganz gut vertragen habe und dann plötzlich nicht mehr ist mir allerdings ein Rätsel.

Mein Doc möchte übrigens das ich die Skilarence unter Magenschutz noch mal teste (1-0-1). Eigentlich hätte ich damit gestern starten sollen. Aber so weit bin ich noch nicht. Ich habe keinen Plan ob ich das überhaupt noch mal möchte. Die letzten Wochen waren so heftig. Ich warte wenigstens noch eine Woche, dann muss ich schauen.

Ansonsten müsste ich dann nachdem ich MTX und Skilarence nicht vetragen haben zum nächsten Medikament weiterziehen. Laut meinen Doc hat er noch bissl was in der Hinterhand ...

Ich werde demnächst weiter berichten ...

Liebe Grüße,
Mathias

 

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Hallo,

ja bei mir geht es wohl auch jetzt los.

war 10 Tage in der Klink (UVB Bestrahlung, cremen und Skilarence) und nehme jetzt von den 120 mg Skilarence morgens und abends eine. Erfolg

ist: heftigster Durchfall. Heute morgen, der 3. Tag, morgens auch noch Unwohlsein im Magen. Ich weiß ja auch nicht, wie lange ich das mitmache bzw. aushalte??!

Die Haut hat sich allerdings an den Händen, Ellenbogen, Rücken und Ohren und Kopf sehr gut gemacht. Nur die Unterschenkel wollen nicht so, wie wir es wollen.

Wenns nicht mehr geht, versuche ich es eben mit einer Tablette am Abend, habe erst Mitte Februar Termin beim Hautarzt.

gruß Uschi

 

 

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Am 16.1.2018 um 17:17 schrieb Tenorsaxofon:

am besten Depottabletten, die du brechen kannst. 1/2 morgens und 1/2 abends sollten dir helfen.

Gruß Anne

Danke , wenn ich zur dm gehe gucke ich mal, denn Krämpfe kommen jetzt auch in den Finger. 

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Ich bin am Freitag bei 5 Tabletten (120er) am Tag angekommen.
Die Nebenwirkungen sind bei mir auch nicht zu vernachlässigen, die Wirkung der Tabletten auf die PSO schon eher. :(

Nachdem ich mit der Antibiotika durch war, habe ich auch angefangen die Skilarence mit Milch zu nehmen. Ich glaube mittlerweile, dass es doch hilft.
Ich habe zwar immer noch Nebenwirkungen (das übliche Hitzewallungen mit brennender/stichelnder Haut, Bauchweh und manchmal auch Bauchkrämpfe und Durchfall, Blähungen - was in Kombination mit Durchfall nicht ganz ungefährlich ist ;) ) , aber ich halte noch tapfer durch. Ich finde es Interessant, dass die Hitzewallungen und Hautbrennen immer wieder mal ausfallen, Bauchweh seltener aber manchmal auch (wüsste ich gerne woran das liegt). Stuhlgang (Sorry für das Scheiß-Thema :D) kenne ich nur noch flüssig und frag mich nicht wie oft am Tag.

Die Stellen mit Schuppenflechte werden sehr langsam besser, aber ich weiß nicht genau ob das an den Tabletten, an der Creme (alle 1-2 Tage Enstilar Schaum sparsam auf die schlimmsten juckende Stellen aufgetragen) oder doch am Vollmond, Ebbe & Flut, oder sonstige Ursachen liegen kann. In der ersten Januar Woche habe ich nach eine Woche Enstilar Benutzung damit für ca. 10 Tage aufgehört weil so schnell Besserung eingetreten ist. Ich dachte schon fast, ich wäre geheilt. Jetzt habe ich wieder einige neue Stellen und die meisten alten Stellen wiederbekommen (die sind ein wenig entzündet und produzieren Schuppen).

Ich habe ca. 14 täglich Termine beim Hautarzt, aber ich glaube das liegt daran, dass ich bei einer Studie mitmache und er ein wenig besser darauf achtet und mich deswegen öfter kontrolliert.

Die ganzen Nebenwirkungen sind schon echt Kacke (wortwörtlich :D), aber ich versuche die Zähne zusammenzubeißen und mache einfach weiter.

 

 

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Nagelpsoriasis ist mehr als nur ein kosmetisches Problem: Die Fuß- oder Fingernägel sind dann brüchig, bröselig, verformt, verfärbt – auf jeden Fall nicht so, dass man sie gern länger zeigt und schon gar nicht groß verwendet. Nur ist das im Alltag schwierig.
      Wichtig ist: Die Schuppenflechte der Nägel ist nicht ansteckend. Auf jeden Fall sollte ein Hautarzt die Diagnose stellen. Er kann mit einer Laboruntersuchung am besten herausfinden, ob es sich um einen Nagelpilz handelt oder eben die Schuppenflechte der Nägel.
      Mit einer Behandlung sollte lieber früher als später begonnen werden, denn Nägel brauchen sehr lange, um ordentlich nachzuwachsen. Bis die Erkrankung verschwunden ist, vergehen meist mehrere (um nicht zu sagen viele) Monate. Am Anfang wird man es sicherlich mit einem Nagellack versuchen – dazu weiter unten mehr.
      Aufbau eines Nagels

      Aufbau eines gesunden Nagels
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      Krümelnägel: Unter dem Nagel stapeln sich Schuppen. Im Laufe der Zeit heben sie das Nagelbett an. Die Nagelplatte wird krümelig. Gerade dieses Symptom ist es, das Betroffene vor anderen Menschen am liebsten verstecken würden.
      Begleiterscheinungen sind gelegentlich Schmerzen oder Druckempfindlichkeit.
      Fakten
      Grundsätzlich gibt es mehr Schuppenflechte an den Finger- als an den Fußnägeln.
      Eine schwere Psoriasis der Nägel gilt als „Vorbote“ der Psoriasis arthritis (Gelenk-Psoriasis). Ausgeprägte Formen der Nagelpsoriasis sind nicht mit rein äußerlichen Behandlungen abzuheilen. Wer schnell mit einer innerlich wirkenden Therapie beginnt, kann verhindern, dass sich die Nägel erheblich verschlimmern.
      Das gilt besonders bei der Psoriasis pustulosa: Bei ihr heilt die Nageldeformation am schwersten ab. Eine frühzeitige innerliche Therapie bremst vermutlich eine aufziehende Psoriasis arthritis ab. Trotz langer Behandlungszeiten schaffen es nur einige Biologika, dass lediglich bei der Hälfte der Betroffenen die Nägel völlig verheilt sind. Das größte Problem: Bei der Behandlung einer Schuppenflechte der Nägel müssen alle Beteiligten geduldig sein und dürfen nicht zu schnell aufgeben.
      Aktuelle Erhebungen gehen davon aus, dass 70 Prozent der Patienten mit Psoriasis arthritis eine Nagel-Beteiligung haben und 40 Prozent bis 50 Prozent der Haut-Psoriatiker. Eine Nagelpsoriasis ohne Hautbeteiligung ist möglich, aber eher selten. Am häufigsten kommen Tüpfelnägel und abgelöste Nagelplatten vor.
      Eine Nagelpsoriasis ist gut im Rheumascan (Xiralite) zu erkennen. Manchmal ist eine Biopsie des Nagelbettes zur eindeutigen Klärung der Diagnose notwendig.
      Welche Therapie angebracht ist, hängt davon ab, wie schwer der Nagel betroffen ist. Dafür sind inzwischen verschiedene Messmethoden entwickelt worden. International wird der NAPPA-Score (Nail Assessment in Psoriasis and Psoriatic Arthritis) verwendet. Man zählt die jeweiligen krankhaften Veränderungen auf den Nägeln und erfragt die körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen der Erkrankung. Die Gewichtung aller Faktoren bestimmt den Schweregrad einer Nagelpsoriasis. Der Wert kann auch dann hoch sein, wenn die Schädigungen am Nagel zwar nicht extrem stark, die Lebensqualität aber erheblich beeinträchtig ist.
      Probleme im Alltag
      Gelbliche, bröckelnde und verformte, abgehobene Nägel sehen für andere Menschen unästhetisch aus, ganz gleich, ob die Hände oder die Füße gemeint sind. Betroffene versuchen, vor allem ihre Fingernägel vor scheelen Blicken zu verbergen und meiden deshalb soziale Kontakte bis hin zur Partnersuche. Greifen (Fingernägel) und Laufen (Zehennägel) werden zur Qual. Ganz gewöhnliche Verrichtungen in Alltag, Beruf und Sport fallen schwer und verursachen Schmerzen. Patienten mit schweren Nagelschädigungen sind länger krankgeschrieben, leiden erheblich an ihrer Situation und neigen zu Angst-Erkrankungen oder Depressionen.
      Es war lange nicht bekannt, dass Nägel, Sehnenansatz am Knochen (Enthese) und Knochenhaut anatomisch miteinander verbunden sind. Darüber wurde erst geforscht, als auffiel, dass Nagelveränderungen bei Patienten mit Psoriasis Arthritis deutlich häufiger vorkommen als bei denen ohne. Der Nagel ist funktional gleichzeitig mit Haut und Knochen verbunden. Vereinfacht dargestellt, kommt erst die Sehnenentzündung, dann die Nagelpsoriasis und schließlich die Psoriasis arthritis. Die Gelenk-Schuppenflechte ist um so ausgeprägter, je schlimmer die Nägel betroffen sind. Aufgrund der Erfahrungen mit anderen Begleiterkrankungen geht man davon aus, dass sich eine Psoriasis Arthritis weniger heftig entwickelt, wenn die Nagelpsoriasis frühzeitig behandelt wird.
      Bisher war es selten möglich, eine Nagelpsoriasis völlig abzuheilen. Meist dauerte es monatelang, bis deutliche Verbesserungen sichtbar wurden. Mit Cremes, Salben, Tinkturen oder Lotionen dringt ein Wirkstoff nur schwer oder überhaupt nicht in den Nagel ein. Auch durch intensives Einmassieren wird der Nagel nicht durchlässiger. Mit einem harnstoffhaltigen Nagellack kann man den Nagel meist nur weicher machen, damit hinterher ein Wirkstoff besser eindringen kann. Die Wirkung wird deutlich verstärkt, wenn ein Mittel unter luftdicht verschlossener Folie (Okklusiv-Verband) z.B. über Nacht einziehen kann.
      Andere Erkrankungen der Nägel
      Nicht jeder dicke, verhornte, bröselige Fingernägel ist einer, der eine Nagelpsoriasis birgt. Manchmal fällt es dem Arzt schwer, die Diagnose Nagelpsoriasis zu stellen. Das Problem ist, dass Nagelveränderungen bei Pilzinfektionen, Ekzemen, inneren Krankheiten bis hin zu Tumoren gleich aussehen können. Eine Pilzinfektion ist die häufigste Nagelerkrankung, die allein oder aber mit der Schuppenflechte zusammen auftreten kann. Schwierig wird es für den Arzt, wenn jemand keine Haut-Erscheinungen hat, sondern nur Veränderungen an Hand- und Fußnägeln.
      Nagelveränderungen gibt es auch wegen Ekzemen, Mangelernährung, Pilzen, Allergien zum Beispiel gegen Nagellack oder gegen Medikamente. Sprich: Wer den Verdacht hat, er hätte eine Nagelpsoriasis, sollte den Doktor erst mal nach einem Pilztest fragen. Erst wenn der negativ ist, sollte man sich tiefergehend mit der Nagelbehandlung beschäftigen.
      Um die Verwirrung zu steigern: Nagelpilz und Nagelpsoriasis können auch gleichzeitig auftreten.
      Nagelpsoriasis behandeln
      In schweren Fällen mussten die Dermatologen schon immer innere Medikamente geben. Nicht jedes davon wirkt direkt auf die Nägel bzw. nicht auf alle Formen der Nagelpsoriasis. Am besten helfen starke Präparate, die aber auch schwere Neben- und Wechselwirkungen haben können.
      Heute ist es der Medizin möglich, selbst eine schwere Nagelpsoriasis erfolgreich zu behandeln. Es liegen Studien vor, die genau beschreiben, wie und bei welcher Form ein Medikament hilft. Der Arzt kann also gezielter therapieren. Es sind vor allem neue, hochwirksame Biologika, auf die eine Nagelpsoriasis reagiert. Die Angst vor schwerwiegenden Nebenwirkungen ist überwiegend unbegründet: In Deutschland liegen bei allen innerlich wirkenden Schuppenflechte-Medikamenten die schwerwiegenden Nebenwirkungen unter 1 Prozent. Nur bei den Infekten lagen die Biologika etwas höher als die übrigen Medikamente. Das ergab eine aktuelle Sicherheitsanalyse aus dem Patienten-Registers „PsoBest“. Wer seine Blutwerte regelmäßig kontrollieren lässt, kann diese Medikamente beruhigt nehmen.
      Äußerliche Behandlungen
      Bei schwach ausgeprägten Veränderungen der Nägel kann eine äußerliche Behandlung sinnvoll sein. Studien dazu sind häufig mit nur wenigen Patienten und nicht nach streng wissenschaftlichen Maßstäben durchgeführt worden.
      Harnstoff (Urea) ist zu 15 Prozent im speziell für die Nagelpsoriasis entwickelten Nagellack Onypso enthalten. Nach sechs Monaten waren bei fast allen Patienten 43 Prozent der Nageldefekte zurückgegangen. Außerdem gibt es die Salbe Onyster mit 40 Prozent Urea. Sie löst den Nagel ab. Dadurch kann dann das Nagelbett direkt behandelt werden. Schwefel-/Schachtelhalm ist im Sililevo-Nagellack enthalten, der erfolgreich an Patienten mit Psoriasis-Nägeln getestet wurde. Seine Grundlage ist Hydroxypropylchitosan, kurz HPCH. Die Wirkung kann durch Clobetasol 0,05 Prozent, einem stark wirksamen Kortison, verstärkt werden. Als Rezeptur bezahlt das die Krankenkasse, den Lack pur nicht. Kortison gilt auch bei mittelschwerer bis schwerer Nagelpsoriasis als äußerliches „Mittel erster Wahl“. Verwendet werden stark bis sehr stark wirksame Kortisone, oft in Kombination mit 3 Prozent Salicylsäure oder mit Calcipotriol (z.B. Daivobet). Dazu wird zum Beispiel täglich ein Tropfen einer Kortison-Tinktur auf die Nagelwurzel und/oder das Nagelbett aufgetragen. Die Behandlung kann bis zu acht Monate dauern. Der Nagelzustand verbessert sich deutlich, verschlechtert sich aber meist wieder, wenn die Therapie abgesetzt wird. Bei schweren Fällen wird Kortison in das Nagelbett eingespritzt – mit einer normalen Spritze oder Impfpistole bei lokaler Betäubung. Und ja, das ist so schmerzhaft wie es sich anhört. Calcipotriol (Vitamin D 3 Analogika) wird empfohlen als Kombination mit einem Kortison (siehe oben), entweder abwechselnd („Tandem-Therapie“) oder als Mixtur. Die Wirkung kann gesteigert werden, wenn erst Salbe aufgetragen und dann über Nacht ein abschließender Verband z.B. aus Folie aufgezogen wird Tacrolimus (Protopic) hat in einer Studie nach nur zwölf Wochen Nägel vollständig abgeheilt. Es darf nur „off-label“ verschrieben werden, weil es nicht für die Behandlung der Schuppenflechte zugelassen ist. Alte oder nicht praktikable äußerliche Therapien
      5-Fluorouracil (Efudix) ist ein Zellwachstums-Hemmer, der nicht mehr zur Behandlung der Nagelpsoriasis empfohlen wird. Dithranol (Cignolin) ist bei der Nagelpsoriasis unwirksam. UV-Bestrahlungen werden bei der Nagelpsoriasis immer seltener eingesetzt, weil sie sehr zeitaufwendig sind. Den UV-Punktstrahler („Blue Point“) muss man vier bis sechs Wochen lang, möglichst täglich, auf die Nagelplatte einwirken lassen. Man bestrahlt mit UVB + UVA. PUVA arbeitet nur mit UVA. Der Nagel wird vorher mit Psoralen lichtempfindlich gemacht. Nur für PUVA liegen mehrere Studien vor, in denen sich die Nägel um 50 Prozent verbesserten. In einer Studie wurden psoriatische Nägel erfolgreich mit dem Excimer-Laser behandelt. Interferenzstrom hat sich als Therapie für die Nagelpsoriasis nicht durchgesetzt, obgleich es erste erfolgversprechende Ergebnisse gab. Therapie mit Röntgenstrahlen "Verstümmelungsbehandlung" mit Entfernung der psoriatischen Nagelveränderungen und anschließender Weiterbehandlung. Es gab einen grausigen Bericht im Pso-Magazin von einem Patienten, der sich von beiden großen Zehen die Nägel entfernen ließ. Zweimal pfuschten die Ärzte, der dritte operierte schließlich richtig, entfernte auch alle Nagelzellen, kürzte einen Endknochen, zog Hornhaut von unten hoch und vernähte alles. Der Patient hat keine Schmerzen mehr, keine Gelenkschmerzen und keine Schuppen. Der Arzt gibt zu Bedenken: An den Fingern braucht man die Nägel zum Greifen. Sein Rat: abends, nach Duschen oder Baden, wenn die Haut unter den Nägeln ohnehin aufgeweicht ist, Schuppen mit einem selbst zurechtgefeilten Haken entfernen; mit Spritze mit abgesägter Kanüle Eucerin dazwischen auftragen. Nagelpsoriasis würde diese schönen Finger- und Fußnägel nicht so schön aussehen lassen Innerliche Behandlung
      Bei schweren Nagelveränderungen ist häufig eine innerliche Therapie nötig – egal, wie stark die Haut von einer Schuppenflechte befallen ist. So werden auch deutliche Einschränkungen der Lebensqualität vermieden. Eine Psoriasis arthritis kann auf diese Weise ebenfalls "mitbehandelt" werden.
      Methotrexat (MTX) gilt als innerliches „Mittel der ersten Wahl“. Solide Studien zeigen, dass sich die Nägel nach 6 bis 12 Monaten um etwa 40 Prozent verbessern können. Kortison, in den Nagel gespritzt, galt lange als wirksamstes Mittel, v.a. bei Tüpfel und Nagelwurzel-Befall. In verschiedenen Studien wurde Triamcinolon-Acetonid injiziert, aber unterschiedlich häufig und lange. Nach 9 bis 12 Monaten besserten sich die Nägel. Die Injektion ist unangenehm, es muss örtlich betäubt werden und es besteht die Gefahr von Gewebsschwund bis hin zum Einriss der Sehne. Mit Kortison wird kaum noch behandelt, seitdem es wirksamere Medikamente gibt. Ciclosporin verbessert die Nagelpsoriasis erfahrungsgemäß, ohne dass es bisher Studienergebnisse gibt. Meistens wird es zusätzlich zu einer äußerlichen Behandlung verschrieben. Es können Wechsel- und schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Fumarsäureester (Fumaderm und Skilarence) ist bisher nur in einer sehr kleinen Studie darauf untersucht worden, wie es auf eine starke Nagelpsoriasis wirkt. Nach 12 Monaten verbesserten sich die Nägel um 50 Prozent. Eine weitere Verbesserung war nur noch schwer zu erreichen. Viele Ärzte setzen es zusätzlich zu einer äußerlichen Therapie ein. Acitretin (Neotigason, Acicutan) ist wissenschaftlich kaum inbezug auf Nagelpsoriasis untersucht worden. In einer Studie ergab sich nach 6 Monaten bei 41 Prozent der Patienten eine mittlere Besserung. Bei 25 Prozent heilten sie vollständig oder nahezu vollständig ab. Wird gerne mit PUVA kombiniert. Es können schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Biologika sind am besten darauf untersucht worden, wie erfolgreich sie auf die Nagelpsoriasis wirken. Sie werden grundsätzlich erst dann verschrieben, wenn andere Therapien nicht anschlagen. Infliximab (Remicade) spricht am schnellsten und wirkungsvollsten auf die Nagelpsoriasis an. Schon nach sechs Wochen sind deutliche Nagelverbesserungen sichtbar, nach 22 Wochen fast 90-prozentige. Innerhalb eines Jahres waren bei 50 Prozent der Patienten die Nägel vollständig oder nahezu vollständig abgeheilt. Bei Etanercept (Enbrel) waren das 30 Prozent. Die anderen Biologika sind ebenfalls etwas wirkungsvoller als konventionelle innerliche Medikamente. Neue Biologika werden oft in eigenen Studien speziell bei Nagelpsoriasis getestet. Darüber hier bald mehr. Tipps für Betroffene
      Pflegen: Nägel kurz halten, vorsichtig schneiden und möglichst feilen; in schweren Fällen medizinische Fußpflege beim Podologen. Ausgiebig und täglich in lauwarmen Salzwasser (z.B. Stassfurter Badesalz, Totes Meer Salz) einweichen. Danach vor allem die Haut an der Nagelwurzel und den Seitenrändern ausreichend rückfetten – praktischerweise mit einer Lotion. Waschen: Unter den Nägeln mit einem Papiertaschentuch abtrocknen, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Dann rückfetten (s.o). Schützen: Beim Umgang mit Nässe und aggressiven Materialien in Beruf und Haushalt (Abwasch, Putzen) Handschuhe tragen. Vermeiden: Nägel vor Reibung, Druck oder Quetschung bewahren, Nagelhäutchen nicht abreißen, keinen acetonhaltigen Nagellackentferner benutzen, Nägel nicht als Werkzeug einsetzen. Erleichtern: Unter Arbeitshandschuhen dünne baumwollene tragen. Schuhe, die nicht auf befallene Zehen-Nägel drücken. Leichtes, weites Schuhwerk, das nicht drückt, tragen. Verschönern: Verdickungen und von Querrillen von erfahrenen Kosmetikerinnen (Podologen) abfeilen oder abfräsen lassen. Geglättete Oberfläche mit medizinischem Lack (z.B. Sililevo oder Onypso) stabilisieren. Entstellte oder zerfallende Nägel mit künstlichen Fingernägeln überdecken. Welche Erfahrungen hast du mit der Behandlung der Psoriasis an den Nägeln? Oder möchtest du erfahren, wie es anderen Betroffenen damit geht? Unsere Community ist dafür der richtige Ort.
      Gekürzte Fassung eines Artikels, der erstmals in der Zeitschrift PSOaktuell, Ausgabe 2/2013, erschienen ist.
      Tipps zum Weiterlesen
      Bei Nagel-Psoriasis häufig auch Pilz dabei – Behandlungserfolg fraglich
      (gesundheit.com, 1. Dezember 2014)
      In einem Tagungsbericht geht es um Nagelpilz und Nagelpsoriasis – angeblich wäre in 20 Prozent der Fälle beides gleichzeitig zu finden. Die sonst bei Nagelpilz gern eingesetzte innerliche Therapie mit einem Anti-Pilz-Mittel sei aber nicht so oft von Erfolg gekrönt – nämlich nur in 30 Prozent der Fälle. Und die Nagelpsoriasis würde davon auch nicht unbedingt besser. [lesen]
      Unter künstlichen Nägeln können Probleme heranwachsen
      (20 Minuten Online, 20.03.2013)
      Künstliche Fingernägel sind nicht ungefährlich. Dermatologen beobachten immer mehr Komplikationen - beispielsweise Infektionen unter dem Nagel oder Kontaktallergien. [lesen]
      Starke Nagel-Psoriasis macht anfälliger für Pilzinfektion
      (hautstadt.de, 19.04.2012; nicht mehr im Netz verfügbar)
      Bei einer Studie mit Menschen mit Nagel-Psoriasis zeigte sich bei 62 Prozent der Teilnehmer eine Pilzbesiedlung der Nägel. Allerdings ist es wie fast immer: Es gibt auch eine Studie, die etwas anderes sagt, zumindest, wenn man sich die Arten der Pilze ansieht. Das steht am Ende des Artikels.
      Welche Krankheiten Fingernägel verraten
      (Apotheken-Umschau, 14.04.2010)
      Veränderungen an den Fingernägeln können alles bedeuten – manchmal auch eine Psoriasis. Die Apotheken Umschau erklärt die Möglichkeiten in Wort und Bild. [lesen]
      Nagelpsoriasis – was wann wie helfen kann
      (Psoriasis Forum Berlin e.V., 2013)
      PDF-Datei eines Artikels mit ausführlichen Informationen [lesen]
      Nagelprothetik bei Psoriasis
      ("Flotte Feile")
      Jessica Dlling vom Nagelstudio "Flotte Feile" zeigt das Ergebnis ihrer Arbeit bei einem Fall von Nagel-Psoriasis. [ansehen]
      Bilder
      Hier siehst du, wie eine Schuppenflechte am Nagel oder an mehreren Nägeln aussehen kann. Es sind keine schönen Bilder, deshalb zeigen wir sie so klein – du kannst sie aber großklicken.
       
    • marie151
      By marie151
      Hallo!
      Ich bin neu hier und brauche dringend Rat. Ich leide seit 12 Jahren an schwerer psoriasis vulgaris.
      Kurz zur Vorgeschichte: Im Alter von 8 Jahren erkrankte ich an ALL (akute lymphatische Leukämie), welche ich dank Chemo erfolgreich besiegt habe. Seitdem ist mein Immunsystem sehr geschwächt, weshalb kurz nach Abschluss der Chemo auch die pso ausbrach, bin auch sehr oft erkältet etc.
      Ich habe schon 3 Balneophototherapien und unzählige Salben, Cortison etc hinter mir, welche ich leider sehr schlecht vertragen habe (unzählige Nebenwirkungen) und deshalb die letzten 4 Jahre gar nichts mehr gegen die pso gemacht habe.
      Gestern war ich das erste Mal seit langem wieder bei einem HA, in der Hoffnung, etwas einigermaßen verträgliches dagegen tun zu können.
      Er möchte allerdings, obwohl ich ihm ausdrücklich meine Vorgeschichte erklärt habe, dass ich sofort mit einer Kombination aus PUVA und Skilarence Therapie beginne!
      1. wurde ich von ihm nicht ausreichend über Wirkung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt (nur über flush und Magenprobleme)
      2. habe ich dem Beipackzettel entnommen, dass Skilarence das Immunsystem schwächt und das Blutbild negativ verändern kann, was ich bei meiner Vorgeschichte absolut nicht gebrauchen kann
      3. gibt es ein (wenn auch geringes) Risiko, durch die Einnahme an Leukämie zu Erkranken (wer weiß, ob das Risiko für Ehemalige Krebspatienten nicht höher ist?)
      Diese Fakten haben mich sehr verunsichert und ich frage mich, wieso der Hautarzt Skilarence so verharmlost, obwohl er weiß, dass ich immungeschwächt bin ... 
      Mal davon abgesehen, dass zwei Therapien auf einmal doch zu viel sind, oder?
      Ich habe mir heute eine zweite Meinung bei meinem Hausarzt, der meine komplette Vorgeschichte kennt, geholt und er rät mir auf jeden Fall davon ab, Skilarence einzunehmen!
      Habe beim HA gestern natürlich schon unterschrieben, bevor ich das wusste .. bin auch erst wieder am Montag dort, da soll nämlich die PUVA losgehen ... ich werde auf jeden Fall noch einmal mit ihm darüber sprechen, tendiere aber dazu, Skilarence abzusagen und erstmal PUVA zu machen, weil mir das doch zu heikel ist...
       
      Hat hier noch jemand ein geschwächtes Immunsystem oder ist vielleicht sogar ehemaliger Krebspatient und hat eine Skilarence Therapie gegen die pso gemacht?
      Was würdet ihr tun?
      Wäre für Erfahrungen dankbar.
      LG Marie
    • Pedi
      By Pedi
      Hallo zusammen,
      Ich bin auch neu hier und empfinde gerade große Achtung für viele hier. Viele Geschichten, die ich hier gelesen habe machen mich betroffen. Unter PSO leide ich seit 3 Jahren. In den Handinnenflächen und unter den Füßen. Mit einer kleinen schuppige Stelle in der Hand hat es angefangen. Die Hautärztin behandelte auf Pilz. Die Flächen wurde größer. Die andere Hand war plötzlich auch betroffen und schließlich die Füße. Nach einer Biopsie war es dann klar. PSO. Zunächst Salben alles was ihr auch durch habt. Dann Tabletten. Jedes Mal die Hoffnung das wird jetzt helfen. Alle 14 Tage zur Blutabnahme. Die Nebenwirkungen machten mich fertig. Ich hatte auch kein persönliches Gespräch mehr mit der Ärztin denn bis zum Behandlungszimmer bin ich gar nicht mehr vorgedrungen. Die "Behandlung" fand nun nur noch in der Laborniesche statt. Neben mir andere Patienten. In der gesamten Zeit war meine Haut nur ein einziges Mal fast heil. Das lag scheinbar an einem Urlaub an der Nordsee und dem Fussbädern in dieser. Okay, ich habe einen mächtigen Respekt vor diesen Nebenwirkungen dieser Tabletten weil ich überhaupt nicht einschätzen kann ob sie mir langfristig schaden. Die Hautärztin kam mit MTX um die Ecke und ich habe gestreikt. Ich ging über zur Selbstbeobachtung. Jeglicher Stress ist schlecht  meine Haut blüht dann und ich fühle mich erschöpft, antriebsarm und depressiv. Einige Lebensmittel lasse ich weg. Dasselbe Spiel. Ihr kennt das zur Genüge. Meiner Psyche geht es nicht gut. Sandalen im Sommer, Yoga in Socken, Baumwollhandschuhe wenn's ganz schlimm ist sonst kann ich nicht arbeiten. Jetzt gerade war ich zur Behandlung bei einer Heilpraktikerin. Hat viel Geld gekostet, aber sie hatte auch einen Teilerfolg. Hier im Forum habe ich ein Rezept für eine Salbe gefunden. Sheabutter, Färberdistelöl, Honiglinsen. Die ist super, sie hilft mir. Leider habe ich für euch keine helfenden Ideen. Ich bin auf euch angewiesen. Ich wünsche euch allen alles Gute.
      Viele Grüße, Pedi
       
       

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