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Problem Gelenkbeschwerden


Osiris
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Hallo,

ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich hoffe, in diesem Forum Rat zu finden.

Ich bin 23 Jahre alt und habe seit 3-4 Jahren unerklärliche Schmerzen in den Fingergelenken. Da ich damals noch intensiv Handball gespielt und körperlich gearbeitet habe, habe ich die Schmerzen zunächst als Überbelastung-Effekt abgetan.

Da die Symptome im letzten Jahr stärker wurden und bei einer meiner jüngeren Cousinen damals starkes Rheuma diagnostiziert wurde und auch mein Opa ein starker Arthrose litt, bin ich zu einem Rheumatologen gegangen. Ein Blutbild wurde erstellt und zusätzliche wurden meine Hände geröntgt. Der Rheumatologe entließ mich mit den Worten, dass ich kerngesund sei und keinerlei Anzeichen für Rheumaerkrankungen bestünden. Mit dieser Diagnose war ich sehr erleichtert. Ich ging danach noch einmal zum Hausarzt und der diagnostizierte mir die Schmerzen als akute Sehnenscheidenentzündungen in den Fingern. Er sah hier einen Zusammenhang zu meiner Tätigkeit als Programmierer. Ich bekam Diclofenac verschrieben. Ob es geholfen hat, kann ich gar nicht genau sagen, zumindestens mit der Diagnose habe ich mich damals abgefunden.

Die Schmerzen sind aber immer noch da und mittlerweile so schlimm wie nie zuvor. Auch meine Zehen tun weh und zuletzt hatte ich den Eindruck, dass auch Knie- und Fussgelenke einen Schmerz ausstrahlen. Die Finger- und Zehgelenke sind steif und unbeweglich. Ich weiß nicht, was diese Schübe auslöst und eine stärkere Schwellung der Gelenke kann ich auch nie erkennen. Aber ich habe in den letzten zwei Tagen wegen der Schmerzen kaum geschlafen. Ich wache auf und meine Hände und teilweise auch meine Zehen sind in einer Greifstellung verkrampft, die ich nur mit Gegendruck wieder lösen kann.

Erst gestern habe ich erkannt, dass es einen Zusammenhang mit einem Hautproblem geben könnte, dass ich seit etwa 10 Jahren habe. An den Oberschenkelinnenseiten, dort wo die Unterhose an den Oberschenkeln anliegt, habe ich gerötete und schuppige Haut. Die Fläche ist pro Seite etwa 5-8 cm² groß. Ich habe mir aus diesem Problem nie viel gemacht, da ich mich auch nicht getraut habe, deswegen zum Arzt zu gehen. Wo ich jetzt weiß, dass eine mögliche Schuppenflechte auch Gelenkbeschwerden auslösen, habe ich natürlich eine andere Sichtweise.

Was meint ihr? Sollte ich jetzt erst zum Hautarzt gehen oder wieder direkt zum Rheumatologen?

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Baerchen31

Hi,

habe vor einigen Jahren gemerkt, das meine Gelenke an den Fingern und Zehen anschwellen und höllisch weh tun. Auf die Idee, das mit der Pso in Verbindung zu bringen, wäre ich nie und nimmer gekommen.

Mein damaliger Hautarzt hat sich des Problems auch nicht angenommen und nur gemeint, das ich zum Orthopäden gehen soll, da er da nix machen kann. Beim Orthopäden wurde mir eben gesagt, das es durchaus mit der Pso zu tun haben kann.

Mein jetziger Hautarzt hat hingegen bestätigt, das die Pso nicht grundsätzlich nur die Haut, sondern z.B. auch u.a. vorrangig die Gelenke oder auch inneren Organe angreifen kann (was die Sache besonders gefährlich macht, da man keine genaueren Anhaltspunkte für diese Erkrankung bei inneren Organen hat!)

Ich würde zu deinem Hautarzt gehen, ihm die Stellen am Oberschenkel zeigen und auf die Schmerzen in den Gelenken hinweisen. Wenn es ein guter Arzt ist, der sich mit Pso gut auskennt, wird er dir sicher die weiteren Vorgehensweisen erläutern.

Gruß und Toitoitoi

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Guest point9

Hallöchen Osiris,

ja gehe zum Hautarzt um dir eine *eventl.* Psoriasis bescheinigen zu lassen.

Die Stelle an denen du das mit der Haut bechreibst, *könnte* durchaus eine Psoriasis- inversa sein.

Da ich auch Psorisis inversa inkl. der von dir beschriebenen "exotischen und per Blutbild erst schlecht nachweisebaren Gelenkbeschwerden" leide, ist es durchaus denkbar. Aber wie gesagt, ein Arzt muss das diagnostizieren.

Wenn du beim Hautarzt warst und eine Diagnose über Psoriasis hast, gehe bitte zu einem Internisten der sich mit Autoimmunerkrankungen und deren Begleiterkrankungen auskennt! Schildere ihm deine Beschwerden in den Gelenken und der Psoriasis(?). Er wird spezielle Blutuntersuchungen machen (u.a. einen unspezifischen ANA Test).

Bei mir wurde dieser Zusammenhang klar und eindeutig in einem Krankenhaus in Frankfurt am Main erkannt und bestätigt.

Ich wünsche dir wirklich viel Erfolg, weil ich weiss, wie weh das tut und wie mühsam es ist, nicht als Simulant in eine Ecke geschoben zu werden!

Sevensense

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Guest point9

Wenn du beim Hautarzt warst und eine Diagnose über Psoriasis hast, gehe bitte zu einem Internisten der sich mit Autoimmunerkrankungen und deren Begleiterkrankungen auskennt! Schildere ihm deine Beschwerden in den Gelenken und der Psoriasis(?). Er wird spezielle Blutuntersuchungen machen (u.a. einen unspezifischen ANA Test).

Ergänzung

Vor allem ist bei der Blutuntersuchung dieser Wert von Bedeutung: CPR

Sevensense

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  • 1 month later...

ich habe auch seit jahren gelenkbeschwerden, und momentan ist meni hautbild so schlecht das ich demnach auch extreme gelenkbeschwerden habe, gerade beim aufrichten, ich habe das gefühl ich muss was total schweres heben.

auch athemnot macht sich bei den gelenkbeschwerden breit, hebe ich etwas, richte ich mich auf muss ich die luft anhalten weil es sonst ziemlich weh tut.

ich war auch diesbezüglich schon bei zig ärzten aber keiner konnte mir wirklich helfen, es wurde geröngt, ein CT gemacht aber alles ist i.o.

einzig ein wurzelreizsyndrom S-Links oder so wurde diagnostiziert.

hat denn jemand einen tip wie man diese beschwerden vielleicht lindern könnte ?

mfg

adam

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Der Rheumatologe entließ mich mit den Worten, dass ich kerngesund sei und keinerlei Anzeichen für Rheumaerkrankungen bestünden

So ein Volltrottel. Eine der Grundregeln bei rheumatischen Erkrankungen ist, dass dem subjektiven Befinden des Patienten aufmerksamst Beachtung geschenkt werden muss.

Es gibt Patienten mit katastrophalen Blutwerten, denen es körperlich einigermaßen geht und es gibt seronegative Arthritiden (seronegativ = zeigt sich nix bei bestimmten Blutuntersuchungen) und die Leute haben höllische Schmerzen. Gerade in der Anfangsphase, wenn nichts kaputt ist, zeigt sich auch nicht unbedingt was in den Röntgenbildern.

Geh bitte nochmal zu einem anderen internistischen Rheumatologen.

Für die spezielle Lokalisation der Hautbeschwerden ist eventuell auch sinnvoller sich vom Hausarzt zu einer dermatologischen Ambulanz einer Uniklinik überweisen zu lassen. Bis man einen guten Hautarzt für solche Spezialitäten findet, kann es eine Weile dauern.

Noch ein paar Fragen:

Sind die Schmerzen tageszeitabhängig? Wenn ja, wie?

Hast du Nagelveränderungen, dunkle Flecke oder ähnliches?

Hat die Rheumaverwandschaft unerklärliche Hauterscheinungen?

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  • 2 weeks later...

Hallöchen Matthias,

Du schreibst mir aus dem Herzen. Ich habe das erlebt was Du schreibtst. Mehrere Blutbilder okay - d.h. negativ - bin kerngesund. Habe Schlafmittel erhalten, ich hätte die Beschwerden weil ich nicht richtig schlafe, wenn ich richtig schlafe habe ich keine Beschwerde. So ein Rheumatooge und Internist. Habe Pso seit ca. 15 Jahren, Kopf, Ellenbogen, Knien und allegmein extrem trockene Haut mit Juckreizen. Habe die Apotheken mit Unsummen von Geldern reich werden lassen - geholfen hat nichts. Seit ca. 1 Jahr habe ich extreme Beschwerden in meinen Gelenken. li. Hüftgelenk, bd. Schultern, jetzt kommen die Finger dazu, Handgelenke, Ellenbogen und Zehen.

Von den Ärzten einer nach dem anderen werde ich belächelt und als Simulantin hingestellt. Ich habe so einen Haß auf die Götter in Weiß. Habe Kernspin... und alles andere hinter mir - auch negativ, nichts zu sehen. Deshalb spinne ich wahrscheinlich. mich wunderts eigentlich daß man mich noch nicht in die Klapps eingeliefert hat.

Mein Hausarzt - o.g. - hatte Urlaub und war bei einer Vertretung. Erst diese Ärztin hat festgestellt das ich evtl. PSA habe, wollte das Blutbild ab warten, und was soll sich Dir sagen , wieder negativ. Ich bin kerngesund. Toll nur ich merk nichts davon.

Hab mich jetzt selbst belesen und habe keine Zweifel mehr, daß die Diagnose PSA lautet.

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Hallo zusammen,

Ich hatte da doch etwas mehr Glück mit der Diagnose.

Meinem Hausarzt habe ich gesagt, daß ich glaube das meine Gelenkprobleme (Hände, Füße, Kniee) mit meiner Schuppenflechte zusammenhängen. Die Probleme haben sich im Laufe mehrerer Jahre entwickelt, ohne das man sie wirklich ernst genommen hat. Er hat mich zum Rheumatologen überwiesen.

Der Rheumatologe hat mehrere Bluttests gemacht. Er hat einmal den "Rheumawert" überprüft. Der war vollkommen normal, also kein Rheuma. Gleichzeitig hat er aber auch auf drei DNA Marker getestet, die bei den Leuten vorhanden sind, die PA bekommen können. 2 der 3 Marker habe ich. Was soviel bedeutet wie, ich habe PA, aber nicht die schlimmste Form, bei der zu einer höheren Wahrscheinlichkeit auch die Wirbelsäule betroffen sein kann. Auch in den Röntgenbildern waren die Veränderungen zu sehen. Der Röntgenarzt schaute nicht auf meine Haut, sondern auf die Röntgenbilder und fragte ob ich Schuppenflechte habe.

Ich habe leider etwas lange gewartet, um mit einer MTX Therapie zu beginnen, deswegen lassen sich einige kleine Gelenke (kleiner FInger, Daumen) wohl nie wieder vollständig bewegen, aber die Schmerzen bin ich jetzt los, auch ohne Diclofenac.

Meine Erfahrungen mit MTX stehen an anderer Stelle in diesem Forum.

Gruß,

Olaf

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Hallo, Osisris,

leider scheint es die traurige Realität zu sein, daß jeder PsAer erstmal so seine kleine, leidvolle Odyssee hinter sich bringen muß. Ich habe Psoriasis Pustulosa, die nach 2 Jahren Hautarzt-Rundreise letztendlich festgestellt wurde. Dazu habe ich Rückenschmerzen, die mich oft bis in die Bewegungslosigkeit zwingen - allerdings nur in Ruhe, also abneds und nachts. Morgens brauche ich ein paar Minuten, bis ich den aufrechten Gang einnehmen kann.

Zunächst hat ein Hautarzt die Pso mit dem Rücken in Verbindung gebracht (schonmal eine Glanzleistung). Da aber die Blutwerte normal waren, ging es damit weiter zum Orthopäden. Der hat gespritzt und gerenkt wie ein Weltmeister über 2 Jahre - ohne Erfolg, es wurde immer schlimmer. Aussage des Krankenhaus-Arztes nach dem MRT: Sie haben altersbedingte Wirbelsäulenveränderungen (bin 38), die aber keinesfalls starke Schmerzen auslösen können. Diclo-Tabletten wurden mein tagtägliches Betthupferl.

Dann war ich wegen der Pso 3 Wochen in der Klinik, wo ich sehr viel Ruhe hatte - und damit Rückenschmerzen wie nie zuvor. Nach 3 Wochen habe ich mich selbst aus der Klinik entlassen, weil ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe und sich mit der Haut sowieso nichts gebessert hat - im Gegenteil. Einen Zusammenhang hat auch diese absolut spezielle Spezial-Privat-Hautklinik verneint, weil auch dort die Blutwerte i.O. waren.

Dann bin ich in die UNI in Frankfurt/M. und dort hatte ich endlich einen kompetenten Ansprechpartner. Der hat mich sofort zu einer internistischen Rheumatologin mit Erfahrung mit PsA in Frankfurt geschickt, dafür gesorgt, daß ich nicht erst in 2 Monaten einen Termin bekomme. Da bin ich jetzt morgen.

Noch zur Info: Opa hatte Pso und konnte mit 60 nur noch mit Gehhilfe laufen, beide Onkel habe Pso und sind Frührentner wegen dem Rücken. Du solltest auch mal in der Verwandschaft forschen, auch wenn denen vielleicht die "echte" Diagnose gar nicht bekannt ist.

Liebe Grüße,

Chrissi

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Hallo in die Runde ;

ich habe bis jetzt die Beiträge in diesem Forum aufmerksam verfolgt und möchte mich nun vom lesenden in den schreibenden "Status" versetzen.

Zunächst zu meiner Person. Ich bin 40 Jahre alt und habe die PSO schon etliche Jahre und komme mit ihr mal gut...und..mal schlecht aus !

Zitate aus euren Beiträgen :

....unerklärliche Schmerzen in den Fingergelenken

....Der Rheumatologe entließ mich mit den Worten, dass ich kerngesund sei und keinerlei Anzeichen für Rheumaerkrankungen bestünden

....Die Finger- und Zehgelenke sind steif und unbeweglich. Ich weiß nicht, was diese Schübe auslöst und eine stärkere Schwellung der Gelenke kann ich auch nie erkennen. Aber ich habe in den letzten zwei Tagen wegen der Schmerzen kaum geschlafen. Ich wache auf und meine Hände und teilweise auch meine Zehen sind in einer Greifstellung verkrampft, die ich nur mit Gegendruck wieder lösen kann.

In allen diesen Beschreibungen bzw. Krankheitssymthomen finde ich mich mit meinen Beschwerden wieder.

Letztendlich habe ich durch Recherchen im Internet , Forenbeiträge etc. versucht, die Diagnoseerstellung zu ermöglichen, in dem ich mir die bis dato bekannten Ratschläge, Tipps etc. angenommen und durchgeführt habe.

Also vom Röntgen der Hände, Kernspin , Szintigraphie bis zu den Blutwertbestimmungen "Rheumatest" und Anti-CCP etc.

Natürlich auch die Arztbesuche ...vom Hausarzt über den Dermatologen zum internistischen Rheumatologen mit dem Ergebnis :

Auszug vom Beitrag Chrissi : ...Sie haben altersbedingte Wirbelsäulenveränderungen , die aber keinesfalls starke Schmerzen auslösen können...( Aussage von meinem Hausarzt) bis zur Diagnose des internistischen Rheumatologen :

" Sie müssen sich mal Körperglieder von rheumakranken Patienten ansehen, dann wissen sie, wovon wir reden. "

Letztendlich bin ich wieder am Anfang angelangt. Gestern wurde die Nachtruhe durch starke Rückenschmerzen unterbrochen und nach der Einnahme einer Diclofenac und 3 Stunden vor dem Fernseher kam die Erkenntnis.....

Simulanten haben keine starken fast unerträglichen Rückenschmerzen mit stellenweiser schuppiger Haut und Nagelbeteiligung, die einem oft den Schlaf rauben !!!

Daher wünsche ich mir, das aus gut gemeinten Ratschlägen, Tipps etc. eine Checkliste entsteht, die Hilfestellung gibt und Ärzte bzw. Praxen benennt, welche ihr Fachgebiet verstehen und dem Patienten die "unendliche Geschichte" ersparen.

Das wir nicht irgendetwas in unsere Krankheit hinein interpretieren bestätigen uns doch Aussagen von führenden Proffessoren, die leider nicht unsere Hausärzte bzw. Dermatologen sind.

Auf eine konstruktive Mitarbeit !!

Grüße Carsten

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  • 1 month later...

High Osiris - meine ersten "Rückenbeschwerden" hatte ich mit Zwanzig - die erste Bandscheiben-OP Mitte Zwanzig - so ging es immer weiter. Manchmal wurde der verdacht geäussert, Ich "hätte wohl Rheuma", was die weiteren Untersuchungen aber nie so richtig bestätigten. Bis ich an den richtigen Arzt kam, der die entsprechenden Untersuchungen vornahm (die auch schon von anderen angesprochen wurden). Seit dem bin ich auf MTX, Arava und Pred. 5-100Mg (je nach Schubstärke) eingestellt und kann wieder einigermassen laufen, anpacken, mich bewegen. Grade bei der Erkrankung scheinen mir viele Schulmediziner überfordert oder kennen es einfach nicht. Leidtragender bist Du dann selber bis Du jemanden gefunden hast, der was davon versteht. Ohen meinen engagierten Doc sässe ich Heute im Rollstuhl und ich kenne inzwischen Einige, deren Gelenke derart im A... sind,und was nicht mehr behoben werden kann - das macht einfach sauwütend. Gut, ich bin für mich selber verantwortlich und muss mich selber drum kümmern - aber: wenn ich jemanden frage und der mich als "gesund" nach hause schickt oder mir den Rücken operiert, dann glaube ich zunächst an dessen Kompetenz, oder?!? Grumpf!!! Such Dir jemanden, der sich mit Autoimunerkrankungen auskennt und entsprechend einstellt BEVOR Du nen Flaschenzug brauchst! Und noch was: nix gegen Homöopatie, aaaaaber bitte immer nur zusätzlich, zur Unterstützung. Mich hat das Jahre gekostet und etliches an Lebensqualität, denn wenn die Gelenke einmal zerstört sind, dann ist´s zu spät!

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Simulanten haben keine starken fast unerträglichen Rückenschmerzen mit stellenweiser schuppiger Haut und Nagelbeteiligung, die einem oft den Schlaf rauben !!!
Die Nagelbeteiligung ist der Klassiker als Kombination mit PSA. Psoriatiker mit Nagelbeteiligung aber überdurchschnittlich häufig auch Gelenkprobleme.

Ein Haut- oder Rheumaarzt, der das nicht weiss, kennt sich in der einfachsten Basisdifferntialdiagnostik seines Fachgebietes nicht aus.

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Hallo zusammen.

Ich bin ein ganz neuer mit PSO.

Diese Habe ich an der Haut seit ich 15 bin. Seit 4 Wochen habe ich nun starke Probleme mit meinem Knie, Hüfte, Schulter und Sprunggelenk. Wenn ich irgendwo was über die Psoriasis Arthritis lese, dann nur über Finger und Zehengelenke. Habe ich vielleicht keine? Mein Hausarzt verschreibt mit MTX und Cortison und solche Hämmer und ich weiß leider nicht, ob das richtig ist. Auch der Rheumatologe macht die gleiche Aussage. :confused:

Kann mir da vielleicht jemand helfen.

Bis heute habe ich mich eigentlich über meine sichtbare PSO nicht geärgert und auch nicht gekümmert. War das ein Fehler :confused:

Im Internet habne ich von Theraflax gelesen. Wer hat Erfahrungen damit??

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hallo catfish,

was du da schreibst kenne ich nur zu gut.... habe diese beschwerden seit monaten... zwar schmerzen auch bei mir die finger und handgelenke... aber auch die knie und die schulter.... psoriaisis- arthritis diagnostizierte der orthopäde den ich aufsuchte... blutbild signalisierte alles bestens... mein internist hat mich zum szintigramm überwiesen... das wird am 10. gemacht und ich bin gespannt... die pso hab ich seit 30 jahren und bis auf 2/3 grosse schübe hielt sie sich immer im hintergrund....

gruß katja

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Hallo Catfish,

Psa kannst du an jedem Gelenk bekommen. Und ich denke, der Rheumatologe liegt da schon richtig mit der Diagnose. Wenn man rechtzeitig mit einer Basistherapie (MTX) anfängt ist das sinnvoll. Denn wenn die Gelenke erstmal kaputt sind können sie nicht mehr repariert werden. Nun zu deiner Frage nach Theraflax. Ich habs probiert. Es schmeckt scheusslich und bei mir hats nichts gebracht. Aber hier im Forum findest du bestimmt auch was darüber.

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Hallo Katja und Bärbel,

vielen Dank für Eure Antworten. Bis jetzt, da ich nichts von Knien und Sprunggelenken gelesen habe, habe ich immer noch gehofft, das ich keine PSA habe. Falsch gedacht :)

Gestern und heute ging es mir so schlecht, das ich einen doc holen musste. Konnte nicht mehr laufen vor Schmerzen. Das MTX schlägt noch nicht an und das Kortison hilft nicht 24 Stunden.

Habe aber herausgefunden, das Quarkwickel an den befallenen Gelenken sehr gut hilt :)

Kann ich nur empfehlen.

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  • 1 month later...

So ich wollte nun endlich auch noch eine Rückmeldung hier schreiben, nachdem so viele geantwortet haben. Vor ein paar Wochen habe ich es endlich zur Hautärztin geschafft. Diese bestätigte mir den Verdacht der PSA sogar ohne die Oberschenkelinnenseiten angeschaut zu haben. Ihr reichte ein Blick auf meine Ellenbogen, die schon seit längerem sehr rauh und rissig sind. Dieses Phänomen habe ich schon so lange, dass ich es gar nicht mehr wahrgenommen habe.

Für die Oberschenkelinnenseiten hat sie mir eine Hautcreme verschrieben (Vobamyk). Was die Gelenkentzündungen anbelangt, hat sie mir geraten, dass ich diese noch nicht behandeln lassen sollte. Die möglichen Therapien seien nicht unproblematisch und die Krankheit bei mir noch nicht stark ausgeprägt. Sie meinte, es könnte gut sein, dass die Behandlung der Schuppenflechte an den Oberschenkeln langfristig schon zu einer Besserung bei den Gelenkbeschwerden führt. Bei akuten Schüben wie im Sommer soll ich weiter Diclofenac gegen die Schmerzen nehmen. Weiterhin hat sie mir noch ein paar allgemeine Ratschläge bzgl. Hautpflege etc. gegeben. Die Sachen wußte ich allerdings schon von Seiten wie dieser hier. Falls allerdings sichtbare Verformungen an den Gelenken auftreten, solle ich mich aber sofort wieder bei ihr melden.

Insgesamt war ich mit dem Arztbesuch ganz zufrieden. Dass sie mir zu der Einnahme von Schmerzmitteln geraten hat, fand ich zwar nicht so toll, aber mal sehen, was die Hautcreme bringt. Ich habe sie jetzt seit einer guten Woche, bis jetzt konnte ich allerdings noch keine Besserung feststellen.

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Hallo Osiris,

Falls allerdings sichtbare Verformungen an den Gelenken auftreten, solle ich mich aber sofort wieder bei ihr melden.
Warum sofort? Wenn du die Verformungen schon selbst sehen kannst, ist alles zu spät. Sieh lieber zu, dass du sofort zu einem internistischen Rheumatologen gehst. Der sieht nämlich, was innen passiert und kann es durch Blutuntersuchungen auch feststellen. Das kann ich dir nach eigenen Erfahrungen nur raten.

Gruß

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