Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Guten Abend,
bereits vor meiner Anmeldung hier habe ich recht intensiv hier im Forum gelesen und reichlich Informationen und Unterstützung gefunden. Vielen Dank dafür!
Hergeführt hat mich eine hartnäckige Schuppenflechte an den Händen - mit starken Verhornungen und regelmässigen Rissen, die dazu geführt haben, dass schon der Kontakt mit Wasser schmerzhaft war, und wodurch fast alles beschwerlich oder unmöglich wurde.
Begonnen hat dies im Herbst 2019, noch relativ leicht. Nachdem abwarten, ob es von alleine wieder geht, nichts gebracht hat, der erste Weg zum Hausarzt. Ich bekam die Diagnose "Ekzem" und Clobegalen mit die Empfehlung, zum Hautarzt zu gehen, weil das kortisonhaltige Clobegalen nicht dauerhaft angewendet werden dürfe. Clobegalen hat geholfen, beim Hautarzttermin waren die Hände fast wieder in Ordnung. Der Hautarzt blieb bei der Diagnose und verschrieb schwächere Kortisonsalbe. Damit wurde es wieder schlimmer. Mehrere erfolglose Termine bei diesem Hautarzt später saß ich bei der nächsten Hautärztin. Nun war das Problem schon grösser. Wieder die Diagnose "Ekzem" und sie verschrieb Momegalen, was etwas half. Nach 1 Woche ersetze sie dies durch Protopic, und im Nu waren die Hände wie vor dem Arztbesuch. Danach kam Ratlosigkeit.
Ich habe dann erstmal selbst experimentiert mit Zinksalbe, Penaten-Kindercreme (die Wundcreme) und mit Totes Meer Salbe. Es gab ein auf und ab zwischen Haut ist verhornt, reisst ein, schält sich und heilt, um kurz bevor sie fertig geheilt war, schon wieder zu verhornen und aufzureißen. Zudem habe ich im Internet recherchiert und gedacht, es sieht aus wie auf den Fotos mit Schuppenflechte.
Jetzt einen Hautärztin gesucht, die in ihrem Leistungskatalog u.a. Schuppenflechte aufgeführt hatte. Und da kam auch die Diagnose Schuppenflechte. Sie hat mir Daivobeth verschrieben, und das hat relativ gut geholfen. Es ging halt nie richtig weg und nach einigen Wochen Daivobeth brauchte ich auch eine Pause damit, wo ich Zinksalbe usw genommen habe, um dann wieder Daivobeth zu nehmen. Grundsätzlich war ich nicht unzufrieden mit dieser Ärztin, die Praxis war nur recht chaotisch und trotz Termin gab es sehr lange Wartezeiten.
Mein Hausarzt hat mir dann empfohlen, in die Dermatologie der Uniklinik zu gehen. Das habe ich gemacht. Dort war die Diagnose eindeutig: Schuppenflechte. Ich habe weiter Daivobeth bekommen und zusätzlich Neotigason 25 mg. Es hat ca. 3 Wochen gedauert, bis die Verhornungen verschwunden waren, ca. 10 Wochen, bis die Verhornungen an den Füssen sich gelöst hatten (die hatte ich immer für normal gehalten). Danach war/ist die Haut an den Händen noch sehr empfindlich und Hände und Füße schälen sich noch, aber ich kann mir wieder ganz normal die Hände waschen, Gemüse putzen und die Hände auch wieder normal bewegen, denn zu den schlimmen Zeiten waren die Finger noch recht stark geschwollen.
Der Dermatologe im Uniklinikum hat mich zudem gebeten, zu einem Rheumatologen zu gehen, wegen evtl. Psoriasis-Arthritis. Das habe ich gemacht. Der Rheumatologe sagte, dass mein wiederholt geschwollenes Kniegelenk und nach einem Bänderriss stark schmerzender, entzündeter Fuß ziemlich sicher Teil der Psoriasis ist, die Behandlung soll aber beim Dermatologen bleiben, solange ich keine akuten Gelenkprobleme habe.
Momentan hat sich trotz und wegen Neotigason leider die Schuppenflechte ("nur" juckende rote, schuppende Stellen, keine Verhornungen oder Risse) ausgebreitet inkl. Kopfhaut und Ohren, und - was mir ganz extrem zu schaffen macht - mir fallen die Haare aus. Ich habe normalerweise sehr viele Haare, aber wenn ich sie jetzt zusammen mache, scheint es sich seit Weihnachten nahezu halbiert zu haben. Nächsten Mittwoch ist mein nächster Termin in der Uniklinik, und ich hoffe, dass es dort hierzu eine Lösung gibt.