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Hallo zusammen,
ich habe mir schon einige Beiträge durchgelesen, aber so richtig finde ich mich darin nicht wieder. Zu mir und meiner Geschichte und warum ich hier bin:
Ich versuche seit Januar 2020 meinen Hüftbeschwerden nachzugehen und war gestern zum wiederholten Mal beim Orthopäden. Da bin ich echt an einen guten geraten. Er hat ein Impingement festgestellt, meinte aber, das würde meine mehr oder weniger dauerhaften Schmerzen nicht erklären. Allerdings hatte ich am Dienstag ein MRT mit Kontrastmittel. Die Hüfte sieht gut aus. Keine Knorpelschäden, keine Entzündung, nichts. Nur eine kleine Läsion am Knochen, die aber typisch für das Impingement ist (da Knochen auf Knochen schlägt). Das war mein viertes MRT mit ähnlichem Ergebnis: Impingement ja, sonst nichts. Mal hier, mal da eine kleine Reizung. Ich laufe sehr viel (aktuell nicht), wäre also erklärbar. Ich bekomme nächste Woche eine Punktion, bei der ein Betäubungsmittel gespritzt wird, um zu sehen, ob die Schmerzen aus dem Gelenk kommen.
Warum schreibe ich das alles? Weil der Orthopäde gestern dann auch angefangen hat zu fragen, ob ich z.B. Schuppenflechte habe. Habe ich verneint. Damit war das Thema vom Tisch. Zuhause angekommen sind mir dann aber wieder meine roten Flecken am Hinterkopf eingefallen. Die habe ich seit Juli 2020 (zumindest glaube ich das). Damals habe ich mir meine Haare blondieren lassen und die Reaktionen meiner Kopfhaut waren schlimm. Es hat sich aber alles wieder beruhigt, bis auf die roten Flecken, die phasenweise einfach nur da sind und auch nicht wirklich schuppen und phasenweise leicht bis stark jucken. Vor Juli 2020 hatte ich nie Probleme mit der Kopfhaut. Beim Hautarzt wurde ein Ekzem diagnostiziert. Die Lösung, die ich bekommen habe, hat aber zu richtigen Eiterbeulen geführt und dann kamen wirklich Schuppen. Seit ich sie nicht mehr nehme, ist wieder alles beim alten. Flecken da, mal mit leichtem Jucken, mal ganz ohne.
Jetzt drehen sich natürlich meine Gedanken, denn ich weiß ja im Grunde womit der Arzt mit seiner Frage hinauswollte. Und je mehr ich darüber nachdenke (vermutlich dumm, aber ich kann’s nicht abstellen), desto mehr Dinge fallen mir ein: Ich war dieses Jahr wegen unerklärlicher Schulterschmerzen auch schonmal beim Arzt. Der hat geröntgt und es sah alles gut aus. Im Ultraschall war dann der Schleimbeutel entzündet. Gab Kortison und die Anweisung, die Schulter zu mobilisieren, da mein Schulterdach sehr eng ist und ich zu einer unrunden Haltung neige. Die Schulter ist soweit wieder beweglich, aber mir brennt phasenweise immer noch der Oberarm und das zieht sich bis in den kleinen Finger. Aber ich kann alles machen.
Selbes Spiel mit dem rechten Fuß und dem rechten Knie. Der Fuß hat sich 2019 nach einem 35 Kilometer-Lauf entzündet, war also erklärbar. Das Knie hat mir auch beim Laufen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diagnose: Läuferknie.
So, das kann natürlich alles Zufall sein und im Grunde habe ich für alle Schmerzen bisher eine Diagnose erhalten. Hüfte sind wir noch dran. Das Impingement ist eine knöcherne Fehlstellung, bleibt nur die Frage, warum die mir solche Probleme macht. Sogar meine roten Flecken kann ich für mich auf die dumme Idee der Blondierung zurückführen.
Ihr lest es vielleicht raus: Ich habe trotzdem Angst, dass es PSA sein könnte. Aber ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll. Nochmal zum Hautarzt? Was ist, wenn der eine Schuppenflechte bestätigt? Ihm von den Gelenkproblemen erzählen?
Macht das überhaupt einen Sinn, dass ich mir hier was zusammenreime? Ich bin bis Anfang 2020 noch Marathon/Halbmarathon gelaufen. Dann kam Corona, der Lockdown und Anfang 2021 der plötzliche Tod meiner Mama. Ich habe in dieser ganzen Zeit noch nie so wenig Sport gemacht und seelisch ging/geht es mir natürlich auch nicht gut. Habe wochenlang Mamas Wohnung entrümpelt und da auch viel zu schwer getragen. Meine Gelenke sehen dazu auf allen Bildern gut aus. Kann das überhaupt PSA sein?
Entschuldigt bitte den langen, etwas wirren Text. Vielleicht könnt ihr mir einfach helfen, meine Gedanken etwas zu ordnen :-).