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Guten Tag,
ich habe eine per Biopsie bestätigte Schuppenflechte. Die Haut macht mir keine Probleme. Dafür habe ich seit Jahren schubweise fürchterliche Schmerzen am ganzen Körper (ISG, Schultern, Kniee, Fußgelenke, Hüfte … vor allem die Sehnen oder Bänder in der Nähe der Gelenke). Es wird mit jedem Schub schlimmer. Röntgenbilder sind altersgerecht, Blutwerte i.O. (nur der Harnsäurewert ist seit Jahren immer an der oberen Grenze). Der letzte Rheumatologe, bei dem ich war, saß bei beiden Terminen 2m von mir entfernt, konnte jedoch via Ferndiagnose und ohne weitere Untersuchungen feststellen, dass ich keine Rheumaknoten habe und die Bänder und Sehnen unauffällig wären. Ich dachte, letzteres wäre via Tastbefund oder Ultraschall sichtbar. Er hat im Arztbrief eine rheumatische Erkrankung ausgeschlossen. Er meinte beim Verabschieden, dass es in einem Röntgenbild von 2017 einen Hinweis auf Rheuma gäbe. Ich solle das noch einmal überprüfen lassen. Eine Überweisung zum Radiologen habe ich nicht bekommen. Das soll nun der Hausarzt veranlassen.
In welchem Untersuchungsverfahren würde man Veränderungen an Bändern und Sehnen verursacht durch eine PSA sehen? Sind hier besondere MRT oder CT Aufnahmen zu empfehlen? Was genau wäre an Veränderung überhaupt zu erkennen (werden die Sehnen dicker, dünner, ausgefranster o.ä.?) oder würde man nur eine aktive Entzündung sehen?
Irgendwo habe ich gelesen, dass eine PSA auch ohne Entzündung aktiv sein kann? Ist das richtig?
Verschiedene Rheumatologen haben mir wiederholt gesagt, keine Entzündungswerte, dann kein Rheuma - schließlich heißt es ja Psoriasis Arthritis und nicht anders. Keine sichtbare Hauterscheinung während der Schmerzschübe, dann keine PSA. Gelesen habe ich, dass es beides unabhängig voneinander auftreten kann. Es ist alles so widersprüchlich. Und so quäle ich mich mal wieder mit höllischen Schmerzen und kann nur Stoßgebete gen Himmel richten, dass ich irgendwann doch mal erlöst werde.
Ich habe mich im Forum schon ein bisschen umgeschaut und gelesen, dass mehrere von euch über Jahre ebenfalls schlimmste Schmerzen hatten. Der Weg zur Diagnose war leider sehr lang.
Wie seid ihr letztlich zu eurer Diagnose gekommen? Gibt es einen Tipp, was man tun kann, damit nicht erst bei gravierenden Schäden eine Medikation gestartet wird?
Vielen lieben Dank für eure Tipps!