Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
🙋♀️ Allgemeines zu mir
Ich bin 39 Jahre alt, zweifache Mutter und seit Jahren auf der Suche nach einer verlässlichen Diagnose für meine chronischen Schmerzen.
Die Beschwerden haben nach meiner ersten Schwangerschaft begonnen und sich seitdem kontinuierlich verschlechtert – besonders nach meiner zweiten Geburt und einem Kaiserschnitt.
Seit rund einem Jahr bin ich in meiner Beweglichkeit stark eingeschränkt – selbst alltägliche Dinge wie Einkaufen oder Haushalt bereiten mir große Schwierigkeiten.
Ich nehme Tilidin und Celecoxib, traue mich aber oft trotzdem nicht, das Haus zu verlassen.
🔥 Symptome (aktuell)
ISG-Schmerzen beidseitig, rechts besonders stechend beim Gehen
Sehnenansatzreizung Gluteus medius und minimus
Chronische Schleimbeutelentzündung (Bursitis) am Trochanter
Blockaden und Schmerzen im Bereich LWS/BWS-Übergang, v. a. bei Beugung/Drehung
Starke Verspannungen der gesamten Muskulatur, auch im Psoas, Bindegewebe sehr hart
HWS-Beschwerden, besonders morgens, häufiger Atlas blockiert
Bewegung verschlechtert die Beschwerden (Haushalt, Spazierengehen, KG usw.)
Häufige Infekte/Mandelprobleme nach Kortisonbehandlungen
Seit Corona-Erkrankung (vor 3 Jahren) deutliche Verschlechterung
🚫 Symptome, die nicht vorhanden sind
Keine Schmerzen in Händen, Fingern, Knien oder Füßen
Keine klassische Morgensteifigkeit (>30 Minuten)
Keine Nachtschmerzen (Schlaf ist meist gut)
Keine Fatigue, kein Reizdarm
Keine chronische Müdigkeit
Keine Ausstrahlung in die Beine
💉 Bisherige Therapien (ohne anhaltenden Erfolg)
Infiltrationen: ISG, Facettengelenke, Nervenwurzeln L4–S1, Trochanter
Thermokoagulation (L3–S1 + ISG): nur 2–3 Wochen Besserung
PRP-Injektionen in Bänder & Nervenwurzeln: leichte, aber keine nachhaltige Wirkung
Procain-Basen-Infusionen (2×/Woche): manchmal entzündungshemmend
KG am Gerät, Tiefenstabilitätstraining, Osteopathie, Atlastherapie, Laser, Stoßwelle
Manuelle Therapien: Beckenverwringung korrigiert (Darmbeinschaufel rotiert, steht erhöht), hält nur kurz
Pohltherapie seit Kurzem (Bindegewebe)
Ernährungsumstellung kein Weizen, Schwein und Zucker
💊 Medikamente
Tilidin retard (100 mg morgens, 50 mg abends)
Celecoxib (seit Kurzem, vorher Diclofenac und Naproxen)
Leberunterstützung: Cholin + Doppelherz Leber
(Geplant: Start mit Simponi – Biologikum)
🧪 Diagnostik bisher
MRT ISG: mit chronischer Sakroiliitis vereinbar
HLA-B27 negativ
CRP/BSG meist normal, Leberwerte erhöht, ASL-Titer lange auffällig
Verdacht auf funktionelle Spinalkanalstenose (LWS)
Sehnenansatzentzündung und Bursitis am Trochanter
Zahnwurzelbehandlungen, Mandelprobleme → Verdacht auf Störfelder
Borrelien-Infektion im Januar, trotz mehrfacher Antibiotikatherapie
Nagelveränderung: Röhrennagel am Fuß, gelblich verdickt
Familienanamnese: Mutter hat ebenfalls massive Rückenprobleme und Nagelveränderungen
❓ Meine offenen Fragen
Ist es Psoriasis-Arthritis mit axialer Beteiligung, auch ohne sichtbare Psoriasis?
Oder doch axiale Spondyloarthritis, trotz fehlender typischer Symptome?
Ist eine infektiös-immunologische Beteiligung denkbar (Streptokokken, Borrelien, COVID)?
Sollte ich mit dem Biologikum Simponi beginnen oder ist das zu früh?
Ich freue mich sehr über eure Einschätzungen, Hinweise oder Erfahrungen.
Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt 🌸🙏
Liebe Grüße, Steffi
Bearbeitet ( von Jojo1619)
Übersichtlicher gestaltet