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Neu bin ich hier, alt meine Krankheit!


MarkusPsoriasis

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MarkusPsoriasis

Hallo Leidgenossen!

So, dann stell ich mich mal kurz vor, damit ihr wisst, wer das neueste Mitglied in diesem Forum ist.

Ich heiße Markus, bin 37 Jahre alt und leide seit genau 20 Jahren an Pso. Meine Güte, das ist schon eine verdammt lange Zeit und kann mich aber genau daran erinnern, wie es zum Ausbruch kam.

Als 17jähriger bekam ich die Windpocken. Ich bekam die üblichen Medikamente wie Silberpuder etc.

Nach einer gewissen Zeit gingen die Pocken auch weg.... zu meinem Leidwesen kamen aber viel größere Flecken zurück! Die Schuppenflechte ist Herr meiner Haut geworden.

Ich konnte und wollte es in den jungen Jahren nicht kapieren, dass es kein Mittel der Erde gibt, der mir diese Krankheit nehmen wird!

Der Schock saß tief und noch tiefer meine Psyche! Meine damalige Freundin hat sich großartig verhalten. Um eines mal vorweg zunehmen: ich hatte wegen der Pso nie Schwierigkeiten mit meinen Lebenspartnern..

Anfangs sah mein Krankheitsbild widerlich aus. Große, schuppige Flächen hatte ich besonders an den Schienbeinen, Knien, Ellenbogen und Kopfhaut. Zudem kleiner Flecken an Oberschenkel, Bauch un Rücken!

Ich bin ehrlich: zum Hautarzt bin ich nie gegangen, weil ich dachte, er kann mir ja eh nicht helfen. So beschloss ich, dass ich versuchen muss, damit klar zu kommen.

Und je reiner man mit sich wird (was die Krankheit betrifft), umso erstaunlicher war der Heilfaktor. Mir wurde klar, dass die Psyche ein extrem wichtiger Grund ist, wenn sich eine Krankheit verbessert oder verschlimmert.

Meine Heilung sah dann so aus, dass die Schienbeine komplett sauber waren. Zudem gingen nach und nach die kleineren Flecken auf dem gesamten Körper weg.

Und das Allerschönste.... die Schuppenflechte auf meinem Kopf gingen auch weg.

Und das alles ohne Medikamente. Ich habe mich einfach nicht um meine Pso gekümmert. Ich habe es so behandelt, als sei es nicht da. Schlichtweg ignoriert.

Hört sich wie ein Märchen an, aber bisher noch ohne Happy End. Natürlich habe ich noch immer Pso, aber in einem recht stabilen Zustand. Ich habe es nur noch an den Knien und Ellenbogen.

Ich creme mich täglich mit Honigmilch ein (die billige von DM), damit die Haut geschmeidig bleibt und nicht anfängt zu schuppen.

Zudem bin ich ein Solariumbesucher. Ich gehe nur 2-3 mal im Monat. Und das hat mir, gerade in den kalten Monaten, sehr gut getan.

Gerade zu den kalten Tagen, wo man sich mehr und mehr im Haus aufhält, bekomme ich leichte Schuppen auf dem Kopf und Pso in den Ohren. Was sich aber noch alles im Rahmen hält.

Da wir die Krankheit nicht an den Wurzeln packen, sondern nur die Symptome bearbeiten, werden wir diese Krankheit niemals los.

Die Ursache dafür liegt im unseren Knochenmark. Doch keine Salbe der Welt dringt bin ins Knochenmark, um uns zu heilen.

Also werden nur die Symptome bekämpft und nicht die eigentliche Ursache.

Hmm... irgendwie denke ich, dass ich nur die Krankheit in mir vorgestellt habe :)

Falls ihr Fragen an mich habt, egal wie sie ausfallen, dann gebe ich gerne Antwort. Hab mir dieses Thread vorher noch nicht angesehen und weiß demnach auch nicht, wie die anderen sich vorgestellt haben.

Deswegen bitte ich um Entschuldigung, wenn meine Vorstellung nicht das entspricht, wie

es sein sollte.

Markus

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Hey markus!

Ich heisse dich recht Herzlich Willkommen bei uns und viel Spaß!

Hier wirst du auf jedenfall Hilfe bekommen wenn du Fragen hast!

Du kannst mir auch Fragen stellen!

Liebe Grüße Caro

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MarkusPsoriasis

Ich editiere kurz meine Vorstellung:

Wie ich bereits schrieb, bin ich 37 Jahre alt, wohne in Dortmund und bin seitdem ich denken kann, ein Fan des F.C. Bayern München!

Mein größtes Hobby zurzeit ist, da ich mit einem Achillessehnenriss zu kämpfen habe, mein PC! Ich bin ein leidenschaftlicher PC-Spieler, was heißen soll, dass ich eher ein Online-Spieler bin.

Ich habe, trotz Psoriasis, immer im Fußballverein gespielt, war Boxer und besuche noch ab und an den Kraftraum.

Zurzeit bin ich Single und dann ist es schon ätzend, wenn man wegen dem Riss der Achillessehne kein Auto fahren kann und deswegen nicht zu Freunden kann.

So, ich denke mal, dass diese Art von Vorstellung schon etwas anders ist :)

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Berliner-Jule

Hallo Markus!

Auch hier ein "Herzliches Willkommen" :)

Ich kümmer mich auch nicht so sehr um die Pso. Da ich jedoch in einem Büro arbeite, wo ein gepflegtes Äußeres wichtig ist, behandel ich Gesicht und Kopfhaut mit Cremes...die Pso geht zwar vorerst weg, kommt aber schlimmer wieder. Würde sie auch am Liebsten "wuchern" lassen :) Halt uns auf dem Laufenden, ob es doch noch nen Happy End gibt.

Gute Besserung!!!

LG Steffi

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Hallo Markus,

herzlich willkommen.

Mir wurde klar, dass die Psyche ein extrem wichtiger Grund ist, wenn sich eine Krankheit verbessert oder verschlimmert

Da bin ich ganz deiner Meinung.

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Guest Bluemchen28

Hallo,

schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

Der Oberarzt in einer Hautklinik sagte auch immer:"Körper, Geist und Seele." Ich finde er hat recht damit.

Liebe Grüsse

Blümchen28

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Hallo Markus und herzlich Willkommen!

Von deinem Eintrag bin ich voll begeistert, hätte nicht gedacht nach so kurzer Zeit hier bei Pso auf einen Schuppi zu treffen, der diese Krankheit ähnlich wie ich durchlebt.

Und dazu noch aus Dortmund (habe dort 30 Jahre gelebt).

Das, was du hier schreibst kann ich bestätigen, aus meiner Sicht ist das der richtige Weg mit der Psoriasis umzugehen.

Ich habe mich am Anfang mit allen Mitteln und Möglichkeiten gegen diese Krankheit gewährt, bin von Pontius bis Pilatus, habe mir gut Geld abnehmen, und Strapazen über mich ergehen, lassen, jedoch ohne dauerhaften Erfolg zu erzielen.

Mit 29 Jahren habe ich ein Buch von Erhard F.Freitag: Die Macht Ihrer Gedanken / Kraftzentrale Unterbewusstsein. Der Weg zum positiven Denken. (Ratgeber). (Taschenbuch), zu fassen bekommen, das hat mir sehr geholfen meine innere Stabilität herzustellen, bzw. meinen Horizont erweitert.

Ich begann meine Schuppenflechte zu akzeptieren, als gegeben hinzunehmen, ähnlich wie du Markus, ihr keine so große Bedeutung mehr zu kommen zu lassen.

Ich versuchte sie als ein Teil von mir, wie meine blauen Augen oder meine inzwischen angegrauten Haare, als natürliches was zum Leben gehörendes zu betrachten.

Morgens vor dem Spiegel sagte ich mir, hey Junge du siehst gut aus, die paar Flecken da in deinem Gesicht, da gibt es schlimmeres.

Ich stellte mir nicht mehr voller Selbstmitleid die Frage, warum habe gerade ich diesen Mist am Hintern, sondern, es gibt soviel Betroffene und ich gehöre dazu.

Meine bis dahin geschundene und mit brutaler Chemie behandelte Haut, begann ich nun auf sanfte Art und Weise zu pflegen.(Salben auf Naturbasis)

Versuchte nicht mehr die Psoriasis mit aller medizinischer Gewalt und Mitteln der Pharmaindustrie zu unterdrücken, ich ließ sie in Ruhe. Darüber hinaus hörte ich mehr und mehr in mich hinein, konnte an meiner Haut, wie in einem Spiegel ablesen, was meine Psoriasis ablehnte, bzw. ihr gut tat. Dazu brauchte ich keine Diät oder ähnliches, ich benutzte lediglich bestimmte Gewürze nicht mehr.

Bei Alkoholgenuss, besonders bei Schnaps zeigt meine Psoriasis mir gleich die rote Karte. Genauso bei Ärger oder Stress.

Seit dem ich meine Psoriasis akzeptiere und mit ihr verfahre wie beschrieben, habe ich nur noch leichte Stellen an den Ellenbogen, Knien und einige kleine, (mal mehr mal weniger) punktförmige Flecken am Körper.(20 Jahre)

Wenn ich mich , was ab und zu passiert, nicht beherrschen kann und mit Freunden beim Fußball "nen Lütten" nehme, schreibt die Psoriasis zwei Tage später die Quittung an Haaransatz und Ohren.

Rolvsnes ;)

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MarkusPsoriasis

Erstmal einen herzlichen Dank an alle für den netten Empfang! Ich habe mich hier von Anfang an wohl gefühlt.

Ich denke, jeder Psoriatiker kann hier seine persönliche Geschichte beschreiben. Und das ist schon der erste Weg sich besser zu fühlen. Wenn man seine Ängste und Sorgen hier schreibt, dann fällt schonmal eine große Last von den Schultern.

Man trifft auf Gleichgesinnte, auf Menschen, die genau das gleiche Schicksal erlagen wie ich!

Und unser Erfahrungsaustausch kann dem einen oder anderen sehr wertvoll sein. Da aber der Körper von jedem einzelnen anders reagiert, gibt es demnach auch keine einheitliche Behandlung, sondern die Individuelle!

Mein größter Tipp an alle:

Trinkt keinen Alkohol!!!

Seit dem ich meine Psoriasis akzeptiere und mit ihr verfahre wie beschrieben, habe ich nur noch leichte Stellen an den Ellenbogen, Knien und einige kleine, (mal mehr mal weniger) punktförmige Flecken am Körper.(20 Jahre)

Es ist schön zu wissen, dass ich nicht allein bin, der damit so positive Erfahrungen machte!

Aus einem gesunden Geist, ensteht ein gesunder Körper! Eine Weisheit, die keine Phrase ist!

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