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Hallo User,
habe mich heute hier registrieren lassen, da dies bisher das Beste Forum ist was ich gefunden habe.
Konnte hier bisher viel über GdB und MTX finden.
Nun habe ich aber eine konkrete Frage:
Ich habe das "Glück" eine Pso. Arth. (PSA) mein eigen nennen zu dürfen, in Zusammenhang mit Psoriasis der Haut, Kopfhaut, Fingel- und Zehennägel(die teils sehr böse aussehen).
Ich habe einen GdB von 40%. Die Medikation war bis vor 6 Wochen MTX (15mg), erst oral dann Spritzen. Habe letztendlich abgebrochen aufgrund der nachlassenden Wirkung, der starken Nebenwirkungen(NW) und vor allem dem Ekel vor MTX.
Seit 6 Wochen nehme ich ARAVA(10mg) und vertrage es bis jetzt gut, bzgl. der NW. Eine mögliche Wirkung baut sich ja erst nach frühestens 5-7 Wochen auf.
Nun habe ich das Pech, das mir vor 2 Monaten krankheitsbedingt gekündigt wurde und habe nun einen Schub bekommen , wo seit Wochen nur Kortison hilft.
Meine Frage zielt darauf. Ich befnde mich gerade im WS-Verfahren mit dem Versorgungsamt(VA) mit dem Ziel einen GdB von mind. 50 % zu bekommen.
Meinen Krankheitsverlauf sehe ich und wohl auch mein Rheumatologe als mittelgradig an, wo schon nach MdE-Tabelle mind. 50% zu würdigen wäre.
Jetzt habe ich gelesen, dass man bei Einnahme von MTX einem Tumorpatienten gleich zu setzen wäre, wo schon mind. 50% GdB zu würdigen wäre.
Wie sieht dies mit Arava aus, bzw. wie sieht dies allgemein aus, wenn man ohne Medikamente sich nicht bewegen kann, nicht am öffentlichen Leben teilnehmen kann ?
Wie wird dies generell vom VA anerkannt, die Einnahme von Medikamenten oder wird dies gerne unter den Tisch fallen gelassen ?
Bzw. wie sieht es aus, wenn aus Unverträglichkeit Medikamente austauschen muss ?
Ich habe jetzt nicht alle meine Beeinträchtigung dargestellt, aber nach welchem Muster, ggf. unter Einbeziehung der Einschränkungen, begutachtet oder entscheidet das VA oder der Gutachter über die Vergabe der Höhe des GdB ?
Ich bin zwar seit diesem Jahr im VdK Mitglied, können die mehr erreichen, wie wenn ich diesen WS verfasse ? Denn in den letzten 3 Jahren heisst es immer, es wurden keine wesentliche Verschlimmerung festgestellt, eine Erhöhung des GDB ist nicht möglich !
Wer kann mir erst einmal weiterhelfen, gerne führe ich bei Bedarf auch weiter aus.
Leider musste ich bisher die Erfahrung machen, wenn Du gesundheitlich nicht so kannst, bist Du in diesem Land der Depp, da es keinen Interessiert, außer im Freundes- und Familienkreis.
Vorallem habe wir hier eine Erkrankung, die im SGB nicht anerkannt wird , oder ? Sitzen so zusagen zwischen den Stühlen !
Ich verbleibe erst einmal.
Karl