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Suche Rat !


Rita
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Hallo,

ich benötige dringend Rat !!!

Seit ca. 1 1/2 Jahren leide ich an PSO pustolosis an Handflächen und Fußsohlen. Diese trat nach starker privater Belastung bei mir auf. Mit der PSO komme ich mittlerweile ganz gut zurecht. Jetzt sind - glaube ich - beide Kniegelenke betroffen und damit komme ich überhaupt nicht zurecht (starke Schwellung, Schmerzen, Bewegungseinschränkung seit ca. 10 Tagen).

Ich habe von meinem Arbeitgeber zum 1.9.03 das Angebot zu einer Weiterbildung bekommen, die mich beruflich ein großes Stück nach vorne bringt und nun die Befürchtung, daß er dieses Angebot zurücknimmt, falls er von meiner Erkrankung erfährt oder daß ich evt. aufgrund der Beschwerden nicht an dieser Fortbildung teilnehmen kann.

Ich habe das Glück, eine gute Hausärztin zu haben, die bisher eine hervorragende Diagnostik betrieben hat (Röntgen, MRT, Labor, ÜW zur Chirurgie, ÜW zum Rheumatologen).

Jetzt habe ich kurzfristig einen Termin bei einem Rheumatologen bekommen - 25.6.03-.

Was ist wichtig, was muß ich fragen, worauf soll ich achten, was muß ich wissen ???

Stimmt es, wenn man sofort die richtige Therapie einleitet, daß man die Erkrankung innerhalb 1 Jahres in den "Griff" bekommt ?

Ich hoffe, meinen Hilferuf lesen viele "alteHasen", die mir mit ihrer Erfahrung helfen können.

Vielen Dank im voraus

Rita

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Erst einmal hat Deine Hausärztin das richtige gemacht.

Wenn es nicht irgendein Trauma oder eine Abnutzungserscheinung ist, die die Chirugie differentialdiagnostisch gut ausschliessen kann, ist eine Psoriasis Arthritis schon wahrscheinlich.

Bitte nimm die ganzen Befunde und auch Röntgenbilder mit zum Rheumatologen.

Wichtig ist zu wissen, dass ein normales Blutbild nicht bedeutet, keine PSA zu haben, denn sie gehört zu den seronegativen Spondarthriden und da kann man (muss aber nicht) fröhlich Entzündungen haben, ohne dass Blutsenkung und CRP auffällig sind.

Der Rheumatologe wird Dich hoffentlich dann nochmal gründlich untersuchen. Das geht nicht in 5 Minuten, so 15- 30 Minuten braucht er schon, da kommen dann eventuell noch weitere bildgebende Untersuchungen dazu, und danach dann noch die Besprechung und Therapievorschläge. Ein Erstbesuch bei einem anständigen Rheumatologen kann also locker eine Stunde (insgesamt) benötigen. Wenn er unter 15 Minuten braucht, kann das nix werden.

Wenn der Rheumatologe eindeutig festgestellt hat, dass Du tatsächlich Reuma hast, wird er hoffentlich eine Basistherapie vorschlagen. Diese solltest Du auch annehmen, Schmerzmittel und Cortison genügen nicht, um eine Schädigung der Gelenke zu vermeiden, Du spürst nur den Schmerz nicht mehr.

Welche Basishterapie Du bekommst, hängt von dem Rheumatologen und Deinem Versicherungsstatus ab. Für PSA gibt es nur wenige zugelassene Mittel, da es nur die "kleine Schwester" der rheumatoiden Arthritis ist.

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Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine prompte Antwort.

Meine Frage: was gibt es denn noch für Untersuchungen, die durchgeführt werden können und kann man anhand dieser Untersuchungen eindeutig feststellen, ob es PSA ist ?

Ich nehme seit 3 Tagen Cortison, muß ich das über einen längeren Zeitraum einnehmen ?

Rita

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Hallo Rita,

das ist jetzt schwierig, denn die einzigen beiden Einzelheiten, die ich von Dir zur Krankheit weiss ist die Art Deiner Pso und die Kniegelenksbeschwerden.

Zuerst wird der Arzt ein anständiges Anamnesegespräch führen. Dabei wird er nach Art und Dauer der Schmerzen und möglichen Vorerkrankungen fragen. Weiterhin wird er natürlich die Knie manuell untersuchen. Dann kann er schon sagen oben er meint dass es irgendeine und welche Art von Arthritis ist. Es können ja auch immer "Läuse UND Flöhe" sein, vielleicht hattes Du ja in letzter Zeit auch einen Infekt, und es handelt sich z.B. um eine reaktive Arthritis, durch Keime erzeugt.

Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ein symetrischer Erstbefall der Kniegelenke nicht typisch für PSA ist, allerdings ist wiederum das typische an PSA, dass sie an sehr untypischen Gelenken beginnen kann. Der Arzt wird im Anamnesegespräch eventuell also auch sehr genau abfragen, ob es nicht irgendwo anders auch noch "zwackt", was noch nicht mit Rheuma in Verbindung gebracht wurde. Typisch wären z.B. "Rückenschmerzen" oder "Ischias".

Je nach gefunden Befund, KANN der Arzt weitere Untersuchungen machen (lassen). Er wird ganz bestimmt nicht alle machen, vielleicht meint er ja, die Voruntersuchungen und die Anamnese langen schon. Er wird ganz bestimmt NICHT gleich alle der folgenden Möglichkeiten ausschöpfen, und die Reihenfolge ist so, wie sie mir einfällt, also nicht nach Relevanz geordnet:

- Punktion des Knie und Untersuchung des gewonnen Punktats

- Knochenszintigraphie

- Bestimmung genetische bedingter Bluteigenschaften, z.B. HLA B27 und weitere, die auf Differentialdiagnose PSA hindeuten KÖNNTEN.

- Bestimmung der verschiedenen Rheumafaktoren.

- Ultraschall der Gelenke

- Röntgen der Füsse oder anderer Gelenke( auch wenn dort keine Schmerzen vorliegen)

Die Art einer möglichen Gelenkveränderung im Röntgenbild ist oft sehr aussagekräftig zur Abgrenzung der verschiedenen Rheumaarten untereinander, ob das allerdings auch und gerade beim Knie gilt bin ich im Moment überfragt.

Wie gesagt, aus dem wenigen, was ich weiss, kann man viel spekulieren, also geh einfach mal zum Arzt.

Zur Behandlung:

Deine Hausärztin handelt im Gegensatz zu leider vielen anderen Ärzten völlig richtig. Zur kurzfristigen Hilfe bis zur endgültigen Diagnose ist eine Cortisontherapie eventuell zusammen mit NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika, entzündungshemmend und schmerzlindernd) die richtige Therapie. Dabei sollte eine mittlere bis höhere Dosis Cortison über einige Tage gegeben werden, bis die akuten Beschwerden deutlich geringer sind und dann über einige Wochen "ausgeschlichen", also langsam reduziert werden.

Ob diese Reduktion dann bis auf Null gehen kann oder eine Erhaltungsdosis von einigen wenigen Milligramm sinnvoll erscheint, oder diese Therapie von einer Basistherapie begleitet/abgelöst werden soll, muss dann entschieden werden und hängt vom Verlauf sowie der Diagnose ab.

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Hallo Matthias,

Du hast mich schon ein gut Stück weiter gebracht. Die Untersuchungen, die Du genannt hast, sind zum größten Teil schon durchgeführt, außer Ultraschall. Gestern habe ich erfahren, daß mein HLA B27 negativ ist.

Aufgrund Deines Hinweises bezüglich der LWS Beschwerden ist mir eingefallen, daß ich, abgesehen von den üblichen Rückenbeschwerden, die fast jeder hat, seit ca. 1 1/2 Jahren (gleichzeitig mit Auftreten der PSO) zunächst sehr starke, jetzt noch hin und wieder Schmerzen im Bereich der LWS habe, die als Ischialgie vom Orthopäden diagnostiziert wurden. Auf dem Rö.-Bild waren an der Schmerzstelle keine Veränderungen feststellbar.

Kann es denn sein, daß diese Beschwerden mit der PSO zusammen hängen. Muß die PSO denn nicht erst ausbrechen und kann dann erst auf die Gelenke übergreifen ?

Ich hoffe, ich nerve Dich nicht zuviel mit meinen Fragen.

Viele Grüße

Rita

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Aber nein, wir werden diesen Thread dann als Referenzthread verwenden. Ich kann dann später sagen, lies mal den Thread von Rita ;-)

Grins, das mit dem "Ischias" KANN ein ganz typisches Merkmal einer PSA sein. Es sind dann nämlich die Ileuscralgelenke betroffen, das sind die Gelenke, die die Wirbelsäule mit dem Becken verbinden, und wenn die entzündet sind, tut das weh wie Ischias. Das wird der Doc auf jeden Fall noch mal untersuchen, eventuell wenn es lange genug her ist, nochmals Röntgenaufnahmen machen. Falls es Veränderungen geben sollte, was noch nicht sein muss, sind die sehr charakteristisch. Natürlich kann Du auch unabhängig von einer PSA Ischiasprobleme haben, immer an Läuse UND Flöhe denken. Aber es ist wichtig, dass Du dem Doc solche Sachen mitteilst, am besten einen Zettel machen, damit Du nichts vergisst. Schlechte Ärzte sind von Zetteln irritiert, gute Ärzte finden die Klasse.

Zum Ausbruch ist zu sagen, dass meistens erst Hauterscheinungen auftreten (ca 60%) der Rest verteilt auf gleichzeitigen Ausbruch (20%) und eben auch Ausbruch der Gelenkbeschwerden zuerst (20%). Es gibt gar nicht so wenige Leute, die nie Hautbeschwerden haben, aber ganz eindeutig eine PSA. Psoriasis ist eine systemische Erkrankung, die sich nur meistens an der Haut äussert.

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Hallo Matthias,

heute war die Stunde der Wahrheit bei meinem Rheumatologen.

Er hat bestätigt, daß ich PSA habe. Dies konnte er anhand von Ultraschall an den Kniegelenken feststellen. Aber in meinem Innersten hatte ich es schon vermutet. Ich hatte ja 1 Woche sehr viel Zeit - da ich ja wegen der Kniegelenksbeschwerden nicht aus dem Haus konnte und somit viel Zeit zum Nachdenken hatte - mich damit zu beschäftigen.

Er hat mir MTX verschrieben und ich soll weiterhin Cortison nehmen. Aber dahingehend hattest Du mich ja schon informiert.

Meine größte Sorge - daß ich nicht fit bin, wenn meine Fortbildung beginnt - hat er mir genommen. Er wird, falls nötig, eine Injektion in`s Gelenk vornehmen, die mich von den ärgsten Beschwerden befreit. Dies macht er aber nur im äußersten Notfall. Es ist aber beruhigend zu wissen, daß ich eine s.g. "Notbremse" habe.

So, jetzt werde ich mich aber erst einmal selbst bemitleiden und ab morgen versuche ich, nach vorn zu schauen.

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Hallo Rita,

gut zu hören, da sind seit dem Aufreten heftigerer Beschwerden bis zur Einleitung einer Basistherapie ja gerade mal 14 Tage vergangen. So muss es sein, das ist optimal für das therapeutische Fenster.

Hat er Dir auch Folsäure gegeben, die Du 24 Stunden nach dem MTX nehmen sollst ?

In den USA ist das Standard, in D wird es mal so mal so gehandhabt. Die Folsäure setzt die Wirkung des MTX etwas herab, die Nebenwirkungen aber eben auch umso mehr. Sie erhöht die Verträglichkeit enorm, gerade auch was die Leber angeht. Spätestens falls also die Blutwerte schlecht werden sollten, an Folsäure denken.

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  • 4 weeks later...

Ein verzweifeltes Hallo an alle, die meinen Eintrag lesen.

Wie Ihr bereits lesen konntet, leide ich seit ca. 8 Wochen an der PSO mit einem ständigen Auf und Ab der Beschwerden und dem Cortison. Gestern hat es mich eiskalt erwischt. Ich konnte morgens nicht aus dem Bett steigen. Das hat mich nicht nur körperlich mitgenommen sondern auch nervlich. Ich muß unbedingt bis September fit sein und habe jetzt panische Angst, daß mich dieser Rückschlag während meiner Fortbildung erwischt. Kennt jemand eine s.g. "Notbremse", die ich ziehen kann, wenn es mich während der Schulung trifft?

Ich bin für jeden Ratschlag sehr dankbar, denn wenn ich an dieser Fortbildung nicht teilnehmen kann, bedeutet das für meine berufliche Zukunft das Aus, da ich meine jetzige Tätigkeit mit meiner Erkrankung auf Dauer wohl nicht ausüben kann und ich habe panische Angst davor, ein "Sozialfall" zu werden.

Bitte helft mir !!!

Es grüßt eine ganz verweifelte

Rita

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Hallo Rita :-)

Mein Rat ist leichter gesagt als getan! Ganz, ganz wichtig ist KEINE PANIK!!!Umso schlimmer die Panik,desto schlimmer die PSO!

Mir ging es vor einigen Jahren wie Dir 4 Monate vor meiner Ausbildung

zur Masseurin und med.Bademeisterin bekam ich den "Megaschub" meines Lebens!Und ich habe mir immer gesagt"Wie ich ausseh´das ist ja eklig, so kann mich ja keiner anschauen, so kann ich mich doch nicht ausziehen(in der Massageschule sind die Schüler die "Opfer" und alle Anwendungen werden an den Schülern gelernt)so will mich doch niemand anfassen!So ging das den ganzen Tag, und die PSO wurde

durch mein Verrücktmachen immer schlimmer!Ein einziger Teufelskreis.

Bis ich mir gesagt habe so geht es nicht weiter, ich muß mich jetzt mal

positiv beeinflußen, habe den Hautarzt gewechselt, ne "gute"Salbe

bekommen(das war damals Poloris Lotion (ist aber glaube ich nicht mehr

im Handel, wegen dem Teergehalt ) und dann bekam ich noch ne UV-Bestrahlung.Ich habe mir am Tag so ca. 100 x gesagt" es geht weg, es geht weg"!*gg* Dann hat mein damaliger Freund mit mir Schluß gemacht(mit dem ich eh nicht happy war) und von einem Tag auf den anderen konnte ich zusehen wie die PSO verschwand, sogar die auf dem Kopf ,welche ich schon 12 Jahre hatte bevor ich diesen Ganzkörperschub hatte.Ich hatte während meiner ganzen Ausbildung keinen einzigen Fleck, und war auch 3 Jahre völlig erscheinugsfrei.Jetzt habe ich wieder meine Stellen auf dem Kopf und immer mal vereinzelte Stellen am Körper.Aber damit läßt sich leben.Das ich seit ca. 8 Jahren ne Arthritische Psoriasis habe ist ne andere Geschichte, damit muß ich leben, aber auch die hatte ich dank MTX und Cortison relativ schnell im

Griff, und nach 4 Jähriger Behandlung bin ich jetzt seit 1 Jahr medikamentefrei.

Ich wollte Dich nur ein bißchen aufbauen und Dir helfen positiv zu denken!Ich weiß es ist schwer!Wenn ich einen Megaschub habe denke ich wahrscheinlich auch nicht mehr daran und dann werde ich auch jemand brauchen, der mich daran erinnert .

Ich drück dir die Daumen, damit es bis September klappt.

Wenn du die Möglichkeit hast in einem beheizten Solebad zu schwimmen, würde ich dir raten 1-2 /wöchentlich zu schwimmen, auch wenn Du keine Beschwerden hast.Mir hilft es.

So genug gebabbelt, viele Grüße Laura

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Hallo Laura,

vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.

Leider habe ich mich falsch ausgedrückt. Es ist nicht die PSO, die ich seit 8 Wochen habe, sondern die PSA. Da kannst Du mal sehen, wie durcheinander ich bin.

Die pustulöse PSO habe ich seit ca. 1 1/2 Jahren. Übrigens auch nach enormer psychischer Belastung ( Trennung von meinem Mann). Allerdings trat sie erst 9 Monate nach der Trennung auf, als ich meinte, daß ich jetzt alles in s.g. "trockenen Tüchern" hatte.

Nach vielen Rückschlägen habe ich während einer Kur gelernt, die Krankheit zu akzeptieren und damit umzugehen.

Was mir jetzt enorm zu schaffen macht ist die PSA in bd. Kniegelenken, die ich seit 8 Wochen habe und vor 4 Wochen vom Rheumatologen diagnostiziert wurde. Auch hier ist es ein ständiges Auf und Ab. Seit 3 Wochen nehme ich MTX und Cortison und als Schmerzmittel Rantudal.

Gestern hatte ich so starke Beschwerden in bd. Kniegelenken (Schmerzen und Schwellung), daß ich morgens nicht in der Lage war, aus dem Bett zu steigen. Meine Angst ist, daß mir das bei der Schulung passiert. Ich bin dann nämlich die ganze Wochen über mit Übernachtung in einer anderen Stadt.

Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll und bin sehr verzweifelt!

Liebe Grüße und danke für Deine Hilfe

Rita

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Hallo Rita,

eigentlich ist das Kortison schon das Notfallmedikament, zusammen mit dem Schmerzmittel.

Du solltest mit Deinem Arzt besprechen, ob Du es eigenverantwortlich am Morgen eines solchen Tages mal hochsetzten kannst. Auf welche Menge hängt vom Körpergewicht und der Kortisonsorte ab.

Wenn Du nur mal einen Tag die Dosis hochsetzt, ist das kein Problem, bei mehreren Tagen musst Du allerdings ausschleichen, bei plötzlichem rücksetzen kann es sonst zu einem kortisontypischen Rebound kommen.

Wenn das Rantudil nicht besonders gut hilft, kann man auch ein anderes NSAR ausprobieren, vielleicht unterdrücken andere die Schmerzen bei DIR ja besser.

Mitterweile sollte allerdings auch das MTX eine Wirkung zeigen, sollte es das nach längstens 3 Monaten nicht machen, so dass Du die Kortison- und Schmerzmitteldosis zumindest deutlich runtersetzen kannst, bringt es nicht genug, und man muss das DMARD wechseln.

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Hallo Matthias,

schön, daß Du wieder aus dem Krankenhaus bist und ich hoffe, es geht Dir wieder gut

hallo Laura,

ich komme gerade vom Rheumatologen.

Er sagte mir, daß meine jetzigen akuten Beschwerden auf meine Erkältung zurück zu führen wären. Das Cortison wurde wieder höher angesetzt und er hat mir auch gesagt, daß ich es in der akuten Phase auch eigenständig höher ansetzen darf.

Außerdem hat er mir auch angeraten, eine rheumatologische Klinik aufzusuchen, da mir dort doch schneller geholfen werden könnte als bei ihm in der Praxis. Dort könnte man u.a. auch eine Sklerosierung in den Kniegelenken vornehmen, ähnlich wie bei Krampfader veröden.

Er wird sich morgen mit Sendenhorst in Verbindung setzen und versucht, möglichst rasch einen Termin zu bekommen. Sendenhorst hat auf diesem Gebiet wohl einen sehr guten Ruf und ist somit über Wochen ausgebucht.

Ich hoffe, daß alles schnell über die Bühne geht.

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Hallo an Alle,

wie ich schon geschrieben habe, sollen demnächst in meinen bd. Kniegelenken in der Klinik s.g. Sklerosierungen vorgenommen werden. Ich habe mich erkundigt und erfahren, daß dabei die Knochenhaut (teil-?) verödet wird, damit die Knie nicht mehr so anschwellen.

Hat Jemand schon Erfahrung mit dieser Therapie sammeln können ? Wie sieht es hierbei mir Spätfolgen aus.

Wie mir gesagt worden ist, ist die Knochenhaut auch für die "Gelenkschmiere" verantwortlich. Wenn diese "Gelenkschmiere" nun nicht mehr genügend produziert wird, bekomme ich dann nicht wieder Kniegelenkschmerzen?

Es wäre schön, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen könnte.

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  • 1 month later...

hallo rita,

damit dein körper ausreichend gelenkschmiere bilden kann muß der wasserhaushalt im körper stimmen. dazu benötigen die zellen kalium chloratum und natrium chloratum. das kannst du einnehmen am besten in einer potenz d6.

ich mußte 2002 das joggen aufgeben wegen zu wenig gelenkschmiere. nach einem halben jahr einnahme wars o.k. bis heute.

schöne grüße

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lieber matthias,

ich freu mich sehr, daß jemand auf meine mitteilungen reagiert.

es ist keine homöopathie hat damit rein gar nichts zu tun.

das ist biochemie. es geht um die biochemischen vorgänge in der zelle, also der stoffwechsel

leider scheint hier kein mensch was darüber zu wissen.

sehr schade, !

habe mir gedacht erfahrungen austauschen zu können.

schöne grüße,

da fällt mir noch ein, könnte man nicht eine rubrik biochemie

einrichten ? bzw. wie geht das.(bin halt noch neu im internet)

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"Potenz D6" ist eine Bezeichnung aus der Homöopathie, eventuell bezieht es sich noch auf Schüsslersalze.

Der Begriff Potenz wird in der Homöopathie in wissenschaftlich unkorrekter Weise verwendet, handelt es sich hier doch um extreme Verdünnungen. Klar, yhoch-x ist auch potenziert, rein mathematisch, chemisch oder biologisch wird aber doch eher von Verdünnung gesprochen.

In dieser Verdünnung (D6) läuft kaum noch eine biochemische Reaktion statt. Insbesondere Kalium Chloratum (= Kaliumchlorid) und Natrium Chloratum ( = Natriumchlorid = Kochsalz) ist in solchen Mengen im Körper vorhanden, dass überhaupt nicht einsehbar ist, warum hier mit diesen geringen Mengen eine biochemische Reaktion stattfinden sollte, die irgendetwas merklich im Körper verändern sollten. Das sagt mir mein Wissen über den Zellstoffwechsel.

Homöopathische Wirkungsweise soll es auch nicht sein, also was sonst.

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hallo matthias,

meine psoriasis ist 35 jahre alt ! du kannst dir denken was da so alles ausprobiert und getestet wurde .

also, nach meinen erfahrungen in den letzten 1 1/2 jahren muß ich dir mitteilen, daß da sehr wohl reaktionen stattfinden, und was für welche !

tatsache ist jedenfalls, daß ich, das hast du richtig erkannt, mit diesen schüßler-salzen meine (aufgegebenen) psoriasis zum abheilen bekam. (übrigens auch bei 2 weiteren personen die mich auf meine abgeheilte haut ansprachen)

so konnte ich, u. a. eine wirklich schwere grippe im frühjahr mit schüßler-salzen innerhalb von 3 tagen kurieren, und danach bei meiner psoriasis einen weiteren "heilungs-schub" verbuchen .

bis jetzt war es i m m e r umgekehrt.

ich behaupte nicht, daß diese jeweiligen stoffe dem körper fehlen, sondern, die sind n a t ü r l i c h vorhanden. durch eine "funktionsstörung" scheinen sie aber nicht "normal" arbeiten zu können und da glaube ich, greifen diese mineralien auf eine ganz sanfte art und weise ein und regulieren den stoffwechsel und dann kommts zur heilung.( teilweise zitiert, kann's mir aber nicht anders erklären)

vielleicht probierst du es mal aus, dann reden wir nochmal drüber.

schöne grüße,

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