Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Also ich bin 47 Jahre alt. Richtig nachvollziehen wie lange ich PSA habe läßt sich nicht wirklich. Meine ersten "Probleme" hatte ich bereits mit 15. Da hieß das ganze aber immer noch "Wachstumsbedingt", "Zuviel Sport" usw. Nach der Geburt unseres zweitenSohnes (vor 23 Jahren) bekam ich meinen ersten Psoriasisschub. Das hat mich nicht umgehauen, da meine Mutter bereits Psoriasis hatte und ich "ahnte" dass das vererbar ist. Der Schub war minimal und war bald erledigt. Zugenommen haben dann über Jahre immer schubweise die leidigen Probleme mit dem Rücken und den Händen. Mal hatte ich in einem Jahr 4 Hexenschüsse (von denen man heute weiß, dass es keine waren). Dann hatte ich wieder eine Sehnenscheidentzündung nach der anderen (junge Frau - das ist beruflich bedingt). So habe ich mich jahrelang durchlaviert - eben alles "Alterserscheinungen". Vor zwei Jahren wurde es dann richtig schlimm. Die Haut liess mich in Ruhe , aber meine Hände, meine Schulter und mein Rücken legten sich dauerhaft mit mir an. Gerade zu der Zeit habe ich bei einer Arztfamilie als Kinderfrau angefangen. Die Frau ist Endokrinologin und da ich vor 4 Jahren eine Radio-Jod-Therapie wegen meiner Schilddrüsenüberfunktion hatte, dachte ich mir, ok . dass sollte vielleicht mal wieder kontrolliert werden. Das Ende der langen Geschichte war, dass ich bei ihrem Mann auf dem Behandlungsstuhl saß (der ist internistischer Rheumatologe) und völlig entgeistert mit der Diagnose PSA das Zimmer verließ.
Inzwischen spritze ich Humira, nehme zusätzlich noch Arava und Cortison ist in wechselnden Dosen auch noch dabei. Auf Grund einer ordentlichen Diagnostik wurde festgestellt, dass mein rechtes Handgelenk, meine Schultergelenke und mein ISG schon tüchtig etwas abbekommen haben. Meine Haut ist zur Zeit sehr friedlich. Ja das war so eine Zusammenfassung der jahrelangen Geschichte.