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pachingo

Hallo allerseits :-)

zunächst möchte ich euch eine Kurzgeschichte über meinen Krankheitsverlauf geben:

Angefangen hatte es 2008, nach etwa einem Jahr war fast jedes Körperteil mit Schuppenflechten befallen, außer Rücken und Nägel. Am schlimmsten waren Ellbogen, Unterschenkel und Kopfhaut. Ab Mai 2011 folgte die Einnahme von Fumaderm Initial, kurze Zeit später der Umstieg nach Plan auf die blauen Fumaderm. Ab 1-0-1-Dosierung ergaben sich deutliche Besserungen, ich bin bis heute auf 1-1-1-Dosis ohne Nebenwirkungen. Meine Haut ist nicht beschwerdefrei, aber mit den übrig gebliebenen Stellen an den Unterschenkeln kann ich sehr sehr gut leben. Lediglich auf die Kopfhaut hat sich Fumaderm nicht ausgewirkt, hierfür verwende ich mit mäßigem Erfolg Salbengemische vom Arzt. Seit Anfang 2012 haben sich jedoch meine Nägel verändert, 3 Fingernägel sind gelblich verfärbt und lösen sich vom Nagelbett ab.

Nun zum eigentlichen Thema.. Ich leide seit einiger Zeit unter, wie ich finde, "kuriosen" Schmerzen im linken Knie. Ich bin Fußballer und hab sowieso hier und da mal mit "Wehwechen" zu kämpfen, allerdings glaube ich nicht, dass die Schmerzen im Knie vom Sport stammen, da ich während der Bewegung und z.T. schwieriger Belastung keinerlei Schmerzen empfinde.

Vielmehr merke ich die Schmerzen, wenn ich mein Bein in gebeugter Stellung stillhalte und nicht ausstrecke. Dies ist so schlimm geworden, dass ich keinen Schaltwagen mehr fahren kann, da die Belastung des Kuppelns und die Beugung des Knies einen Höllenschmerz auslösen.

Leider fühle ich mich mit dem Thema bei vielen nicht ernstgenommen. Natürlich war ich bereits beim Orthopäden, aber selbst ein MRT hat ihm kein Aufschluss über die Schmerzursache gegeben. Stattdessen werde ich mit "Knie schonen" und "Belastungspausen" vertröstet - dabei ist Bewegung die einzige Möglichkeit, bei der ich keinen Schmerz empfinde.

Ich hätte auch von mir aus nie eine PSA vermutet, hätte ich nicht vor kurzem gelesen, dass Nagel-PSO ein Indikator für PSA sein kann. Meine Frage ist jetzt, ob diese Art von Schmerzen üblich sind für die PSA. Kann mir da jemand helfen?

Liebe Grüße,

pachingo

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Saltkrokan

Hallo pachingo,

hast Du Dir mal überlegt zu einem internistischen Rheumatologen zu gehen?

Manchmal bringt eine Abklärung dort mehr als bei einem Orthopäden zumal Du ja auch Hauterscheinungen hast.

Die PSA kann sich vielseitig bemerkbar machen, durch Schmerzen, Schwellung, Rötung, Überwärmung, Bewegungseinschränkung des jeweiligen Gelenks was befallen ist. Es können auch umliegende Sehnen befallen sein.

Vielleicht bringt Dir eine Abklärung bem Rheumatologen Gewissheit

Viel Glück!

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Bibi

hallo, pachingo -

lass deine Vermutungen doch erst einmal im Hintergrund - eine Diagnose ist wichtig -

ich kann Saltkrokan nur zustimmen - ein internistischer Rheumatologe in Verbindung mit einem Dermatolgen, wie ich meine, wäre der sicherste Weg -

aufgeben gilt nicht - ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen - bitte berichte weiter -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Loberich

Hallo Pachingo

Ist das Knie denn geschwollen, gerötet und warm? Dann ist mit einiger Sicherheit eine Entzündung drinnen.

Bei mir fing es damals (neben einigen anderen Gelenken - 12 Gelenke innerhalb 3 Monate betroffen) auch so an.... Autofahrt zur Arbeit, Rushhour, dauernd Anfahren usw. Die Fahrten zur Arbeit waren echt die Hölle...

Wie schon geschrieben wurde, lasse es abklären vom Rheumatologen.... sicher ist sicher und je früher festgestellt, um so besser.

Zur Linderung, wenn es denn dick und rot ist, hilft Quark auf dem Knie... haben die sogar in der Rheumaklinik Abends immer herumgereicht. Aber wie gesagt, es lindert - bekämpft aber nicht die Ursache!

Gruß, Loberich

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Petruschka

...ich bin auch ein Rumreiche Patient....war in einer Orthopädischen Klinik und die haben gesagt,dass ich ne Entzündung im Knie hab....bei mir schmerzt die Bewegung ich kanns nicht ganz strecken und nur zu 90Grad beugen.....

Seid November kann ichs nicht bewegen und seid letzter Woche war ich auch beim Rheumathologen....der behandelt aber bei mir sehr langsam....nächster Termin erst wieder Ende Januar bisdahin muss ich wieder zum Orthopäden....und nehme gerade 800er Ibuprofen voll doof----bis sowas diagnostiziert ist....vergeht kostbare Zeit-wie ich finde-aber Rheumatologe ist auf alle Fälle der richtige Ansprechpartner..... :daumenhoch:

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    • finn
      By finn
      hallo ihr lieben,
      wieder mal bin ich ratlos. und verunsichert.
      vor einigen wochen bin ich von arzt zu arzt gerannt um meine schmerzen abklären zu lassen. es wurde "mit hoher wahrscheinlichkeit " eine PSA diagnostiziert ( die ich aber in keinem arztbrief dann auch finden konnte???!!!)
      mein hauptproblem, mein stärkstes problem hab ich abgesehen von ein paar dagegen kleineren wehwehchen an der BWS, links daneben. es sind alle 3-4 wochen für ca eine woche wirklich starke schmerzen. so sehr, dass mir die tränen nur so laufen. meine linke hand wird dabei schwer und kraftlos. desweiteren bekomm ich dabei auch noch starke zahnschmerzen an immer derselben stelle ( hier stelle ich seit jahren meine diversen zahnärzte vor ein rätsel).
      schmerzmittel helfen dann nicht mehr, keine ibus in mengen und auch arcoxia 90mg ( ich nehm davon dann eine por tag) bewirkt meist nichts.
      meine hauptfrage ist, ob das verspannungen sind. nein, nicht ich komm auf so ne idee, sondern mein zahnarzt und diverse anderen ärzte. und das bereitet mir ein wenig kopfzerbrechen. ich hab mal versucht ( versuchen lassen ), den schmerz "auszumassieren", hab dabei aber festgestellt, dass der schmerz mit den händen gar nicht "greifbar" ist. zeitgliech hab ich auch dern vergleich "erspürt" , wie sich verapnnungen tatsächlich anfühlen. mein verspannter nacken und meine vielleicht-verspannte BWS-muskulatur fühlen sich einfach sehr unterschiedlich an. der nacken, der ist hart, ok, verspannungen. aber die bws, da hab ich nicht mit harten und schmerzenden muskeln zu kämpfen. so jedenfalls hab ichs für mich "gefühlt".
      für mich jedenfalls sind so starke schmerzen wie ein knockout. ich liege da und bin ausser gefecht, kann meine lonke seite vor schmerz nicht benutzen und will nur schreien und heulen. aus verzweiflung hab ich gestern meuine kinder um mich platziert und sie mit xylofonschlägern auf die stelle kloppen lassen:) das war dann erträglicher kann man solche schmerzen von ner muskelverspannung bekommen?
      kommt euch das denn bekannt vor? oder doch ne verspannung?
    • psognom
      By psognom
      Hallo,
      schon lange wollte ich mich hier vorstellen ...
      Erst einmal allen herzlichen Dank, die hier mit vielen guten Ratschlägen u.ä. helfen !
      Mein Name ist Gerda, ich bin 67 Jahre alt und lebe in Potsdam.
      Nach Lungenentzündung, ACE-Hemmern und Borreliose bekam ich vor 4 Jahren PSO, später wurde beim Rheumatologen auch PSA (jetzt zum Stillstand gekommen) festgestellt.
      Zur Zeit habe ich Probleme mit Finger- und Fußnägeln und leider sehr stark eingerissene Fußsohlen.
      Ich hoffe weiter auf gute Tipps!
      Allen herzliche Grüße aus Potsdam
      psognom (Gerda)
      PS: Bin ich hier die Älteste ??? :-D
    • lorenzkevin1
      By lorenzkevin1
      Hallo liebe Leute,
       
      ich bin 21, und habe Psoriasis seit mehr als einem Jahr fast überall an der Kopfhaut und Augenbraue( mit teilweise großen Schuppen), bzw teilweise Rücken, Leistengegend und im Analbereich.
       
      Ich habe mit meiner Hautärztin viel hin und her probiert. Von Prednicarbat ging es zu Soderm Lotio bis nun Clarelux plus Daivonex. (Alles nur für die Kopfhaut und Augenbrauen). Für die Leistengegend und Analbereich hatte ich in Akutphasen, wo die Flechte dann auch geblutet hat, Lotricomb benutzen sollen. Leider hatte Lotricomb wegen des Cortisons bald Nebenwirkung, so dass die Haut dünner wurde und ich dies bei jedem Stuhlgang merkte. Daraufhin bekam ich eine selbstzusammengestellte Salbe, die pflanzlich ist, aber nicht wirkt. Auch auf dem Kopf wird es mit Clarelux und Daivonex nicht besser und es beginnt nach spät. 5 Tagen die Schuppenbildung.
       
      Nun habe ich von einem Kollegen, der auch Psoriasis in der Größenordnung und auch viele Rückfälle hat, erfahren, das er systemisch mit Fumaderm behandelt wird. Eine systemische Behandlung wurde noch nie seitens mir oder meiner Hautärztin angesprochen. Da die Cremerei aber ein hoher Aufwand ist und trotzdem zu Rückfällen führt, wollte ich eure Meinung mal wissen, ab man der Hautärztin, das von meinem Kollegen erzählen sollte und sie frage sollte, wie sie zur systemischen Therapie steht bzw. es Sinn macht?
       
      Mit freundlichen Grüßen
       
      Kevin
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