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Eleyne

Ich habe gelesen, dass sich die PSO/PSA auch auf die inneren Organe auswirken kann. Ist das so korrekt und v.a. in welcher Form kann sich das auswirken? Gibt es dazu auch Studien?

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Dr.vonKiedrowski

Hallo Eleyne, vielen Dank für die Frage. Diese betrifft den Bereich der s.g. Begleiterkrankungen, wobei schon die PsA als Komorbidität angesehen wird. Die mittelschwer und schwer verlaufende Schuppenflechte wird als chronische Entzündung des Körpers gesehen und diese Hochregulation verschiedener s.g. Botenstoffe (Zytokine), wie z.B. IL6, IL17 (IL= Interleukin) oder TNF Alpha (Tumornekrosefaktor Alpha), führt auch zu "Entzündungen" z.B. in der Gefäßwand mit der Folge Bluthochdruck oder erhöhtes Herzinfarkt-/Schlaganfall-Risiko oder im Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), aber auch der Gelenkhaut (Arthritis). Richtiger würde man also sagen, die allgemeine Inflammation (Entzündung) selbst hat unterschiedliche Auswirkungen, es ist nicht die Schuppenflechte als Erkrankung selbst. Natürlich gibt es in den letzten 5-10 Jahren auch ein gesteigertes Forschungsinteresse zu diesem Thema mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien, auch zur (vorbeugenden) Wirkung einer frühzeitigen Behandlung dieser Entzündung und die Auswirkung auf das Entstehen von Begleiterkrankungen. Belastbare Ergebnisse werden aber trotz positiver Signale noch etwas dauern.

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      Wir lesen immer wieder von Begleiterkrankungen oder von Krankheiten, die oft neben der Psoriasis auftreten. Wie sieht es bei Euch aus - welche der Krankheiten, die typischerweise mit Psoriasis in Verbindung gebracht werden, habt Ihr so?
      In dieser Umfrage könnt Ihr mehrere Antworten ankreuzen.
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      Gruß Fidelius
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      Hallo,
      kurz zu meiner Geschichte:
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      Der Rheumatologe verschrieb mir zunächst Etoriax 90mg und danach (weil ohne Wirkung) Celecoxib 200mg. Das nehme ich momentan nicht, weil ich u.a. auch die Begleiterkrankungen von Psoriasis entwickele, wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme -( Tachykardien) und Bluthochdruck, dieses steht kontraproduktiv zur Medikation, denn diese beschreiben in den Nebenwirkungen genau dieses: Herzrasen etc.
      Meine Frage(n)
      Was tun ? Muss ich Medikamente nehmen, um die Krankheit aufzuhalten, dies sagt jedenfalls mein Rheumatologe. Wie finde ich das richtige Medikament?
      Was habt Ihr sonst noch für Tipps, ich habe mich hier schon so durchgelesen. Ich fühle mich von den Ärzten nicht richtig betreut, alles ist gehetzt, man wartet ewig auf Termin, so vergingen 6 Monate, Röntgen steht noch aus, ich habe immerhin eine gute Internistin, aber jeder arbeitet stur in seinem Fachgebiet und behandelt Symptome und nicht die Ursachen.
       
      Ach, vielleicht etwas wirr jetzt, aber so fühle ich mich auch gerade ;-)
      Grüße aus Berlin
       
       
       
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