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Guest Rainer

UV-Lichtkamm-Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut

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Guest Rainer

Hallo,

vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen bei Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut mittels eines UV-Lichtkamms berichten. Ich leide seit meiner Pubertät unter der Schuppenflechte auf der Kopfhaut und habe viele Jahre auf Anraten des Hautarztes Cortison-haltige Cremes verwendet. Die Aus-breitung ließ sich zwar eindämmen, aber zu einer Besserung hat das nicht geführt. Seit ca. 3 Jahren verwende ich nun eine Calciprotriol-haltige Lösung (Psorcatuan), die zwar ebenfalls die Ausbreitung ein-dämmt, aber genauso wenig zu einer Besserung führt. Nun habe ich mir einen UV-Lichtkamm besorgt, um die Psorcatuan-Behandlung zu unterstützen. Leider hat mir mein Hautarzt zwar zu dieser Behandlung geraten, aber keine detaillierten Behandlungshinweise gegeben, da er „ja nicht überwachen könne, wie ich die Behandlung Zuhause durchführe“. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut mittels eines UV-Kamms sammeln können? Wer kann mir genaue Be-handlungshinweise geben (Bestrahlungsdauer, Steigerung der Bestrahlungsdauer, Behandlungsdauer, Wirkungen, Gegenanzeigen, Erfolge etc.). Vielen Dank für alle Infos.

Rainer

RVL

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Guest Peter

Hallo Rainer,

habe auch vor ein paar Jahren einen Lichtkamm von meiner KK bezahlt bekommen. Meine Hautärztin hat sich auch nicht darum gekümmert was ich damit mache. Habe mich an die Anleitung der Zeituhr, die dem Lichtkamm beilag, gerichtet. Insbesondere die Hinweise über die Dauer und die Steigerung der Dauer der täglichen Behandlung sollten wohl strengstens beachtet werden um Schäden durch die UV-Strahlen zu vermeiden. Habe den Kamm einige Wochen benutzt. Jedoch ohne großartige Wirkung. Grundvoraussetzung ist m.E., daß die Kopfhaut frei von Schuppen ist. Das war bei mir nach deren Entfernung aber immer schon nach 2 Tagen nicht mehr der Fall. M.E. kann der Lichtkamm nur helfen, wenn mit anderen Mitteln eine Linderung in der Weise erreicht wurde, daß die Kopfhaut mindestens 4-8 Wochen schuppenfrei ist und das UV-Licht täglich über diese Wochen ungehindert die Kopfhaut erreichen kann. Daß UV hilft und auch heilt habe bei meinem Vater gesehen, der die Pso am Körper hatte und mehrere Jahre regelmäßig Ganzkörperbestrahlung bekam. Seit ca. 6 Jahren ist er ohne Pso und das seitdem ohne weitere Behandlung.

Gruß Peter <img src="http://img.homepagemodules.de/hmm.gif">

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Guest Markus

Ich hab das mal in einer Klinik gemacht. Ich begann mit 5 Minuten und steigerte täglich 1 Minute bis zum Maximum von 15 Minuten. Noch besser soll die Wirkung mit nasser Kopfhaut sein (und möglicht kurzen Haaren). Bei mir hat es geholfen, war allerdings nur ca. 1/2 Jahr von Dauer.

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Guest Susanna

Hallo Rainer,

ich habe den Pso-Kamm eine längere Zeit in einer Hautarzt-Praxis benutzt, unter Anleitung. Dann bekam ich einen Kamm von meiner Krankenkasse bezahlt.

Ich sollte 2-3 Mal pro Woche in der Praxis erscheinen. Zu Beginn habe ich 3 Minuten damit die Kopfhaut "gekämmt". Steigerung täglich um eine halbe Minute bis maximal 7 Minuten.

Wenn ich nur 1 x pro Woche kam, begannen wir wieder bei 3 Minuten.

Ich hatte Erfolg damit, wenn ich 3x/Woche die Behandlung durchführte.

Als ich den Kamm dann zu Hause hatte, habe ich ihn seltsamerweise leider nicht mehr so oft benutzt und der Erfolg war entsprechend schlechter bzw. keiner mehr <img src="http://img.homepagemodules.de/frown.gif">

Ich habe außerdem festgestellt, daß die Kopfhaut bei häufiger Anwendung sehr trocken wird.

Grüße von Susanna.

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Guest arne

meine erfahrungen sind eher negativ.

ich lag bei behandlungszeiten von 1 std. und länger (ganze kopfhaut betroffen+ etwas längere haare)ohne den kleinsten erfolg.ansonsten kann ich mich der meinung peters nur anschließen..<img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">

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Guest Sven

Hallo zusammen!

Die Fragen und Bemerkungen liegen ja ne ganze Weile auseinander, aber ich schreibe Trotzdem was dazu.

Die UV-Wirkung wird durch Salzwasser verbessert. Also am besten man nimmt sich eine Blumenspritze und macht eine Salzlösung hinein. Wenn man bestrahlen will vorher den Kopf anfeuchten. VORSICHT Kann ein bisschen brennen.

Die regelmäßigkeit der Anwendung ist besonders wichtig und die Schuppenfreiheit ebenfalls, da sonst kein Licht an die Befallenen Stellen kommt.

Zur Zeit. Es hängt davon ab was für ein Gerät man hat, aber bei meinem (Fa. Hönle) fängt man bei höchstens 4 Minuten an und steigert die Dosis bei jeder neuen behandlung um ca 1 Minute. (Ich habe kurze Haare,wegen der PSO)

Ich selbst bin auch nicht besonders Konsequent, aber als ich das Ding neu hatte hat es mir gut geholfen.

Um den Kopf erstmal Schuppenfrei zu bekommen, sollte man mit Salicylsäure haltigen Kopfwaschmitteln die Haare waschen. Bei ganz schlimmen Verkrustungen und entzündungen kann man auch mit Kortison nachhelfen, hierfür müßt Ihr sowieso zum Arzt. Last euch nicht son lasches Zeug aufschwatzen und labiriert nicht damit ewig rum.

Meine Erfahrung ist, wenn man eine richtige Creme höherer Stufe für 3 Tage anwendet und dann absetzt erziehlt man bessere Ergebnisse. Ich habe es über Nacht in die Haare geschmiert und eine Plastiktüte drüber gemacht. Wenn dann die Entzündung und Schuppen einigermaßen weg sind, dann gehts los mit bestrahlung wie oben beschrieben.

1. Salzwasser

2. Bestrahlung

Grüße

Sven

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Guest Segler

Hallo Sven,

wie sagst Du wörtlich:

Last euch nicht son lasches Zeug aufschwatzen und labiriert

nicht damit ewig rum.

Dazu kann ich nur sagen, Deine Kopfhaut wird es Dir mit der Zeit sicher übel nehmen, wenn Du immer volle Pulle machst.

Grüße

Frank

<img src="http://img.homepagemodules.de/cool.gif"><img src="http://img.homepagemodules.de/rose.gif">

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Guest zustimmer

sven du hast völlig recht.

An frank die frage - wenn du starke kopfschmerzen hast,nimmst du lieber 10 aspirin oder gleich eine starke tablette die dann schnell hilft ? Nur mal so als vergleich...

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Guest Genius

Also über das Thema Lichtkamm kann ich so einiges Schreiben, leider sind diese eher negativ und haben weniger mit der Behandlung zu tun! Ich habe Pso auf dem kompletten Kopf und habe bei 5 Minuten angefangen, pro Sitzung kam 1 Minute hinzu bis max. 10 Minuten! Die Pso hat sich zwar etwas gebessert war aber nicht sehr vielversprechend. Was mich weiter von der Sache abhielt war, dass die Schuppen vom Vorgänger noch an diesem Kamm waren und niemand diesen Kamm je sauber gemacht hat <img src="http://img.homepagemodules.de/death.gif"> . Anleitungen wie ich kämmen soll oder das Schuppen entfernt werden müßten etc. wurde mir nie gesagt. Ich denke mal das die Lichtkamm Therapie bestimmt nicht schlecht ist, aber nur bei leichter Pso und bei einem GUTEN ARZT!!!

Gruß

Genius

www.studien-ecke.de

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Guest RainerZ

Hallo Genius,

wenn dein Kopf so stark befallen ist, solltest du mal versuchen, dir einen UV-Kamm verschreiben zu lassen. Dies wird im allgemeinen von den Kassen genehmigt.

Hinweis für Versicherte bei der Barmer: Hier soll es einen Vertrag mit Dr. Hönle/A.L.T. Lichttherapie-Technik geben für den Kamm Dermalight 80. So wird der Kamm für die Krankenkasse wohl kostengünstig. Der Kamm ist seit kurzem nicht nur mit normalem UVB-Strahler, sondern auch mit 311nm-Strahler im Angebot!

Dazu gibt es auch eine gute Beschreibung.

Gruss

Rainer

PS: Der Administratorin Claudia sowie allen Schreibern und Lesern des Forums frohes Fest und ein erfolgreiches Neues Jahr!

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    • Garvin
      By Garvin
      Hallo Ihr Lieben,

      bitte entschuldigt, wenn ich Euch nochmal mit Fragen nerve.

      Im Momemt ist meine Kopfhaut mal wieder etwas schlimmer. Ich frage mich, ob es evtl. an der Jahreszeit liegen könnte.

      Ich habe mir jetzt mal die Lygal Kopfsalbe besorgt. Und dazu hätte ich mal eine Frage: Die Salbe schmiere ich mir ja abends auf die befallene Kopfhaut. Ist die Salbe dann sehr fettig? Muß ich mir ne Haube im Bett überziehen, oder reicht es, wenn ich mit ein Handtuch unterlege? Und am nächsten morgen wasche ich die Salbe ja wieder vom Schädel. Muß ich die verkrusteten Stellen dann vorher vorsichtig mit einem Kamm ablösen?


      Und noch ne Frage zum Rauswaschen des Shampoos. Ich benutze das Aqueo Shampoo und (im Wechsel) das Urea Shampoo von Eubos. Laßt Ihr das Shampoo ein paar Minuten auf dem Kopf einwirken, oder spült Ihr es direkt runter? Ich habe es bisher so 2-3 Minuten auf dem Kopf gelassen. Aber jetzt frage ich mich, ob das wirklich sinnvoll ist, oder ob die Kopfhaut dadurch noch mehr austrocknet? Wie macht Ihr das denn?

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      Lieben Gruß
      Ulrike
    • caro123
      By caro123
      Hallo ihr Lieben!
      Ich muss jetz mal paar dumme fragen stellen. habe unter anderem auch kopfpso und habe vom HA die Soderm creme bekommen. habe aber nicht wiklich das gefühl das sich was bessert. habe lange haare und kann den mist gott sei dank gut verstecken. zum auftragen von creme allerdings eher nicht so günstig. wenn ich mich hier so richtig durchgelesen habe, sollte man ja erst den kopf entschuppen und danach die eigentliche behandlung der pso. für was ist jetzt die Soderm gut,zum entschuppen? hätte der doc sich das nicht nach ner woche oder so noch mal anschauen müssen?( salbe schon seit nem monat oder länger).
      vorhin habe ich gelesen
      zitat:
      "Gut geeignet zur Behandlung der Kopfhaut sind Vitamin-D-Derivate wie Daivonex, Curatoderm oder Silkis. Dabei muss bedacht werden, dass Salizylsäure Vitamin-D-Präparate rasch inaktiviert. Deshalb ist eine Auswaschphase von einigen Tagen bis zu einer Woche sinnvoll nach dem Entschuppen der Kopfhaut mit salizylhaltigen Mitteln."
      werd ich ehrlich gesagt nicht so richtig schlau daraus.
      Also erst mit salicyl z.b. entschuppen und dann mit einer anderen salbe weiter behandeln, oder wie jetzt *verwirrt bin* und welche salbe denn dann z.B.?
      danke schon mal für eventuelle antworten
      LG
      sorry für den rechtschreibfehler, natürlich am KOPF nicht am Jopf
    • lorpago
      By lorpago
      Ja hallo,
      Also zu aller erst... Bei mir wurde noch keine Psoriasis diagnostiziert, da ich noch nicht beim Hautarzt war. So siehts aus.
      Als es ende Oktober gegen Winter ging bekam ich plötzlich vorallem am Kopf rote Hautstellen, welche bald auch verkrusteten und stark nässten und schuppten.... Als es mir zuviel wurde ging ich ende Dezember zum Arzt, welcher mir Xamiol Gel verschrieb.
      Nach zwei Wochen benutzen habe ich das Xamiol Gel auch abgesetzt, die Stellen waren und sind immernoch alle heil, mein Nacken und hinter den Ohren wo es am schlimmsten war sind total normal. Also so betrachtet bin ich bereits drei/vier Wochen ohne jegliches Mittel an die Kopfhaut... Unter den Haaren (habe übrigens lange Haare und bin 19 jahre alt) habe ich immernoch ganz ganz leichte Schüppchen, welche jedoch nicht in den Haare kleben, geschweige denn abfallen, man sieht sie kaum. Die Kopfhaut ist immernoch rot/rosa an einigen Stellen und glänzt bei direkter Lichteinwirkung. Ich hab ab und zu noch ganz wenig Xamiol verwendet, da ich gelesen habe, Kortison solle man ausschleichend benutzen.
      (So nebenbei ich bin ein Nachtmensch und war das letzte halbe Jahr nicht arbeiten.... War verdammt wenig an der Sonne, das gab mir natürlich die Vermutung, dass es am Vitamin D Mangel liegt.)
      Das Einzige, was ich in diesen 3 Wochen seit ich Xamiol tröpfchenweise bzw. gar nicht verwendet habe , geändert habe, ist das ich möglichst viel an die Sonne gehe und seit dem ist es eigentlich schon fast keine Sorge mehr, ich fühlte mich natürlich auch wieder viel besser.... Jedoch macht mir die Rote Haut und die ganz kleinen leichten Schüppchen Angst.... Ich habe extrem Angst um meine Haare... Klingt dämlich, aber die sind für mich sehr wichtig... Wie schlimm muss die Haut zugerichtet sein, das die Haare ausfallen? Ich habe im Moment weder Juckreiz, noch anzeichen das die Haare ausfallen (mein Kamm sieht gewohnt aus^^)... Die Kopfhaut fühlt sich dünner an seit dem Xamiol, die Haare sind mittlerweile nicht mehr so fettig, wie während der Anwendung.
      Soll ich so weiter machen? Sonne tanken und beobachten, oder doch mal zum Hautarzt?
      Wie gesagt im Moment fühlt sich alles super an, wie zuvor... meine Kleidung ist auch schuppenfrei... Als ob nie was gewesen wäre, abgsehen von der roten kopfhaut, es sieht aus wie ein leichter Sonnenbrand, tut aber nicht weh.
      Lieg ich mit dem Vitamin D Mangel wohl richtig?
      Sorry das ich hier so einen Roman schreibe... Aber der Arzt hat mir mit Haarausfall-Warnungen extrem eine reingewürgt... Ich will als Sänger nicht plötzlich Kahlköpfig auf der Bühne stehen :/
      Noch so Nebenbei: Es war nie so extrem schlimm wie es bei vielen bildern im I net ist, es war mehr wie ein starker Sonnenbrand, ich vermute es war jediglich ein Ekzem (war) hoffe nicht es kommt zurück.
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