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Enno 48

MTX oder lieber nicht?!

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Enno 48

Hallo liebes Forum

Bin neu hier und suche etwas Rat und Entscheidungshilfe. Habe seit ca. 1Jahr PSA eventuell unerkannt schon länger... Bis jetzt sind paar Finger- und Zehengelenke betroffen, nehme tgl. Diclo (was gegen die Schmerzen hilft, aber die Entzündung wohl nicht wirklich aufhält) und soll jetzt MTX bekommen. Bei dem Beipackzettel keine leichte Entscheidung!!! Auch meine Frau(Anästhesistin) ist alles andere als begeistert. Wie geht es Euch mit dem Mittel und kann man das auch problemlos absetzen?

Grüße Enno

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Bibi

hallo, Enno 48 -

erst einmal Willkommen in diesem informativen Forum. Schaue doch mal auf der Startseite unter Forum nach, scrolle runter auf Innerlich und klicke dann auf MTX.

Über MTX wurde schon viel geschrieben und ich hoffe, dass du dort Hilfestellungen für dich bekommst.

Wer verschreibt dir denn MTX ? Ein internistischer Rheumatologe oder ein Dermatologe ? Es sind umfangreiche Untersuchungen notwendig, bevor diese Medikamente verordnet werden. Hast du die schon alle hinter dir ?

Mein Mann spritzt Stelara und ich Humira - wir sind seit Jahren fast erscheinungsfrei. Es war auch keine leichte Entscheidung, aber wir haben wieder Lebensqualität gewonnen. Ich meine, die Entscheidung für solche Hammermittel muss man selbst treffen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen und du fühlst dich hier im Forum wohl und bekommst viel Hilfe für dich -

nette Grüsse sendet - Bibi -

  • + 1

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Enno 48

Hallo Bibi

Erstmal vielen Dank  für Deine Antwort. Verschreiben will mir das Medikament eine int. Rheumatologin (hab nach 6Monaten endlich einen Termin bekommen). Denke eben es geht auch so noch und das es ja nicht so schlimm ist. Befürchte aber auf der anderen Seite, das Die betroffenen Gelenke hin sein könnten, wenn ich zu lange warte! Werd es wohl ausprobieren müssen und sehen ob es funktioniert.

Liebe Grüße Enno

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monty

Zitat:

Ein internistischer Rheumatologe oder ein Dermatologe ? Es sind umfangreiche Untersuchungen notwendig, bevor diese Medikamente verordnet werden. Hast du die schon alle hinter dir ?

 

Kann jemand näher beschreiben, welche Untersuchungen das sind?

Ich war gerade beim Rheumatologen, und er will unbedingt, dass ich eine MTX-Therapie mache. Untersuchungen gabe es bisher nicht, nur eine Blutabnahme.

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sia

Bevor ich mit MTX angefangen hab wurde auch Blut abgenommen - großes Blutbild (z.B. Leberwerte, Ausschluss chronische Infektionskrankheiten (u.a. Hepatitis B oder C, Tuberkulose, HIV-Infektion, Diabetes mellitus). Der Arzt hat mich nach meinem Alkoholkonsum gefragt, von den betroffenen Gelenken (Hände und Füße) wurde ein Röntgenbild und einen Ultraschall gemacht.

Da war alles in Ordnung, dann wurde mit 7,5mg/Woche gestartet. Folsäure einen Tag später.

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Britschi

Hallo Enno,

ich gebe Deiner Frau recht. Meine persönlichene Erfahrung mit MTX ist wirklich nicht gut, und ich würde es heute nicht mehr nehmen. Es werden immer große Blutbilder abgenommen, es werden immer Untersuchungen durchgeführt, aber nach 1 Jaht ( so lange habe ich MTX bekommen ) hat mich meine eigene Mutter nicht mehr erkannt.

MTX ist eine Chemo, und diese ...ob leicht oder schwer...kann nicht so einfach vom Körper abgebaut werden. Nach dieser Zeit war mein Krankheitsbild schlimmer, und es wurde erst richtig experimentiert.

Also Deine Antwort...es konnte bei mir nicht so einfach abgesetzt werden, danach wurde es doppelt so schlimm, und das obwohl ich es  noch mit Cortision, Voltaren Dispers, Tramal usw. einnehmen musste.

Drücke Dir die Daumen für Deine richtige Entscheidung.

 

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sia
vor einer Stunde schrieb Britschi:

...Meine persönlichene Erfahrung mit MTX ist wirklich nicht gut, ...

 

Das tut mir leid Britschi. Ich habe MTX auch nicht gut vertragen, aber es hat gut gewirkt. Die Erfahrungen die wir beide gemacht haben sind aber nicht repräsentativ. Ich kenne etliche Leute die nun schon lange (Jahre) MTX nehmen, die ganz oder fast Beschwerdefrei sind und so gut wie keine Nebenwirkungen haben. Auch ihre Blutwerte sind völlig in Ordnung.

Daher kann man leider aus den eigenen Erfahrungen heraus keine guten Empfehlungen geben. Langzeit-Studien zeigen, dass MTX für die, die es vertragen eine gute Option ist. Und man muss ja auch dazu sagen - wer schon bei MTX angekommen ist hat ja keine Pso die sich auf ein paar Flecken begrenzt.

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Tatja
vor 1 Stunde schrieb Britschi:

MTX ist eine Chemo, und diese ...ob leicht oder schwer...kann nicht so einfach vom Körper abgebaut werden. Nach dieser Zeit war mein Krankheitsbild schlimmer, und es wurde erst richtig experimentiert.

Britschi, es mag sein, dass MTX nicht das passende Medikament für Dich gewesen ist, jedoch ist es seit Jahrzehnten für verschiedene Erkrankungen sehr hilfreich.

 

Wenn man das MTX in einen Topf mit einer "Chemo" schmeisst sollte man sich bewusst sein, dass dort die über 60-fache Dosis gegeben wird.

Es gibt seriöse Informationsquellen warum man das MTX bei einer Krebserkrankung und warum man es z.B. bei PSO und PSA gibt. Es liegt häufig an schlechter oder fehlender Information, auch durch "Halbwissen", was häufig in Gruppen und Foren weitergegeben wird, warum es oft schon im Vorfeld abgelehnt wird.

 

Viele Grüsse

Tatja

 

 

 

 

 

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Britschi
vor 22 Stunden schrieb sia:

Das tut mir leid Britschi. Ich habe MTX auch nicht gut vertragen, aber es hat gut gewirkt. Die Erfahrungen die wir beide gemacht haben sind aber nicht repräsentativ. Ich kenne etliche Leute die nun schon lange (Jahre) MTX nehmen, die ganz oder fast Beschwerdefrei sind und so gut wie keine Nebenwirkungen haben. Auch ihre Blutwerte sind völlig in Ordnung.

Daher kann man leider aus den eigenen Erfahrungen heraus keine guten Empfehlungen geben. Langzeit-Studien zeigen, dass MTX für die, die es vertragen eine gute Option ist. Und man muss ja auch dazu sagen - wer schon bei MTX angekommen ist hat ja keine Pso die sich auf ein paar Flecken begrenzt.

Hallo Tatja,

das ist alles richtig, aber ich kann leider nichts positives schreiben, wenn ich es nicht positives mit MTX erlebt habe.

Das ich kein Einzelfall bin, weiß ich leider auch.

Aber es sollte jeder selber ausprobieren, auch da gebe ich Dir Recht. Nur wenn man fragt wer oder was jemand mit MTX erlebt hat, möchte ich dann nicht Lügen. Es war auch keine Empfehlung, sondern meine eigenenes erlebtes. Ich glaube das hat jeder von uns in den langen Jahren dieser Krankheit. Das macht ja auch diese Seite aus, das jeder seine Meinung von dem hier schreibt was er erlebt hat. Erfahrungen nennt man das, und das war hier die Frage....wer hat Erfahrung mit MTX.  Erfahrungen hat nichts mit Halbwissen zu tun, sondern mit dem was man erlebt und gelebt hat. Sorry das ich da anderer Meinung bin.

Meine Blutwerte sind immer ein Traum, egal was ich nehme, und wie lange ich es nehme. Vorher sowie nachher hatte ich da nie Probleme. 

 

LG

Britschi

 

 

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Tatja
vor 26 Minuten schrieb Britschi:

Hallo Tatja,

...wer hat Erfahrung mit MTX.  Erfahrungen hat nichts mit Halbwissen zu tun, sondern mit dem was man erlebt und gelebt hat. Sorry das ich da anderer Meinung bin.

Meine Blutwerte sind immer ein Traum, egal was ich nehme, und wie lange ich es nehme. Vorher sowie nachher hatte ich da nie Probleme.

 

LG

Britschi

 

 

Britschi,

es gibt kein Medikament was ALLE ohne Ausnahme vertragen, von daher kann jeder nur von seinen eigenen Erfahrungen berichten und es auch niemandem weiterempfehlen  zu nehmen oder nicht, egal ob es sich dabei um MTX handelt oder nicht. Da stimme ich mit Dir absolut überein.

Das mit dem "Halbwissen" war nicht auf Deine persönliche Erfahrung mit  MTX bezogen, sondern auf die Aussage, dass es sich um eine "Chemo" handelt. Diese Äusserungen kursieren immer wieder in diversen Gruppen und Foren. Es gibt schon einen Unterschied warum es bei unserer Erkrankung und warum es bei anderen gegeben wird, auch finde ich eine 60-fache höhere Dosierung bei anderen Erkrankungen ebenfalls einen grossen Unterschied zur Dosierung bei PSO und PSA. Wenn man kleine, wichtige Details weglässt klingt vieles gleich dramatisch (ist jetzt nicht auf Dich bezogen).

 

Leider haben die "neuen" Medikamente für viele wohl ähnlich unangenehme Nebenwirkungen wie das MTX.

 

VG

Tatjana

 

 

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Reiki

Hallo Enno, ich habe MTX über viele Jahre genommen.

Geholfen hat es mir leider nur ein wenig, es half zumindest alles ein wenig zu lindern. Die ersehnte Beschwerdefreiheit blieb leider jedoch aus.

Geschadet hat es mir über all die Jahre jedoch auch nicht. Bis auf Haarausfall hatte ich keine Nebenwirkungen. Ich denke man kann ein Medikament nicht schlecht oder gut reden. Jeder reagiert anders. MTX ist für viele ein ganz tolles Medikamente welches bei vielen richtig gut wirkt und hilft.

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig um Schäden rechtzeitig zu erkennen. Ansonsten kann man nichts pauschalisieren. Unter Fumaderm z.B. ging es mir schlecht wie nie, geholfen ja es mir auch nicht. Viele nehmen es und leben super damit.

Heißt also man kann sich keine wirklichen Ratschläge einholen, da jedes Medikament bei jedem anders wirkt. Viel Glück bei deiner Suche.

Lg...

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Tenorsaxofon
Am 26.4.2017 um 11:14 schrieb sia:

 

Und man muss ja auch dazu sagen - wer schon bei MTX angekommen ist hat ja keine Pso die sich auf ein paar Flecken begrenzt.

Da muss ich dir allerdings widersprechen. Ich habe der Uni-Augenklinik Tübingen MTX zu verdanken, da ich an einer Uveitis anterior (chronisch) leide. Meine PSO war zu dem Zeitpunkt zu vernachlässigen.

Unter Lantarel 15mg ging es mir sehr schlecht und ich konnte mich nur noch bei Regen oder stark bedecktem Himmel ins Freie. Mit Metex 7,5mg ging es bis zu meiner OP im letzten August ganz gut. Nach dieser OP haben die Nebenwirkungen allerdings angefangen. Inzwischen wurde ich wegen dem ansteigen der Lipase vom Metex abgesetzt. 

Eine Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen, denn was dem einen gut tut bzw. hilft, muss einem anderen nicht auch helfen.

Gruß Anne

 

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Markus191273

Hallo,

ich bin neu im PSO/PSA Forum.

Ich habe seit ca 4 Jahren erkannte PSA(wie lange vorher unentdeckt ,keine Ahnung.

Denke aber so ca 1-2 Jahre. Hatte große Probleme, und kein Arzt konnte etwas finden.

Bis ich durch Zufall zu einen Rheumatologen gekommen bin.

Der hat es innerhalb von ein paar Minuten rausgefunden.

Meine Problemzonen:

Linker Fuß, ein Zeh doppelt so dick wie die anderen. Rechter Fuß, Fußgelenk dick und sehr schmerzhaft .Linke Hand Ringfinger doppelt so dick wie der Rest und bekomme ihn nicht gerade und Kaum geknickt.

Ich wurde mit MTX  erst Spritze im Bauch ,danach Tablettenform behandelt.

Mtx habe ich überhaupt nicht vertragen. Freitag Abend genommen, dann war das Ganze Wochenende nichts mehr mit mir anzufangen.

Nehme nun 30 mg Leflunomid pro Tag. Das vertrage ich Super, null Nebenwirkung.

Ich habe jetzt leider das Gefühl das ich mit meinem behandelden  Arzt auf der Stelle trete.

Überlege mir nun ob ich mal Wechseln sollte.

Kann mir vielleicht jemand einen guten im Raum Aachen empfehlen??

Lieben Gruß Markus

 

 

bearbeitet von Markus191273

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Tenorsaxofon

Schau mal in die WEISSE LISTE. Gibtt es Adressen und wenn du Glück hast auch Bewertungen.

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Blauer Engel

Hallo Zusammen,

ich habe die interessante Diskussion um MTX verfolgt. Ich habe über zwei Jahre gebraucht, bis ich mich jetzt für die MTX-Therapie entschieden habe (1. Spritze am Montag, danach Folsäure) Meine Hautärztin hat immer ein offenes Ohr für meine Bedenken, ich habe auch schon Fumaderm und Ciclosporin durch, Homöopathie, Salben, Creme, etc. Wenn man aber eine schwere Pso hat, dann versucht man jeden Strohhalm zu greifen. Es ist sehr wichtig, dass es ehrliche Meinungen zu den Therapien gibt, die einem bei der Findung der Entscheidung helfen können, auch, dass jeder für sich die Entscheidung für seine Therapien treffen muss. Es ist gut, wenn man bei seinen Entscheidungen nicht allein ist und gute Ärzte hat. Meine Blutwerte waren auch immer in Ordnung bei den Therapien, auch nachdem ich diese absetzen musste wegen Nebenwirkungen der Medikamente. Die Nebenwirkungen gingen nach einer Weile weg, und die Pso war wieder da. So nun kann man wählen hop oder top. Ich habe MTX gewählt und kann jederzeit die Therapie nach Rücksprache mit meiner Hautärztin verändern. Das gibt Sicherheit.

Liebe Grüße

Blauer Engel

 

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monty

Danke für die Beiträge hier, aber so richtig hat mich nichts überzeugen können, einer MTX - Therapie zustimmen zu können.

Wahrlich ein Teufelskreis.:(

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Pfui Spinne

Hallo monty,

meine Chemo beginnt nächste Woche. Ich gehe folgendermaßen damit um:

Ich habe nichts zu verlieren – die PSA weiterschwelen zu lassen, ist jedenfalls keine Lösung. Insbesondere habe ich diese Scheißschmerzen endgültig satt. Andere (wirksame) Medikamente hätten auch ihre Nebenwirkungen.

Zu meinem Rheumatologen habe ich Vertrauen. Also begebe ich mich erstmal in seine Hände und warte, was das MTX an Wirkungen und Nebenwirkungen bringt. Jeder reagiert anders darauf, so dass Panikmache und Verteufelung des Stoffes keinen Sinn haben. Der Einsatz von MTX unterliegt einer laufenden Kontrolle und wird mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht sofort zum Exitus oder sonstigen bleibenden Schäden führen. Falls sich gravierende Nebenwirkungen ankündigen, muss halt neu überlegt werden.

Gruß

PS


 
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sia
vor 3 Stunden schrieb monty:

... hat mich nichts überzeugen können, einer MTX - Therapie zustimmen zu können.

Das finde ich merkwürdig. MTX ist nichts, von dem dich andere 'überzeugen' können sollten. Kein anderer Benutzer wird für DICH Aussagen machen können. Du musst - zusammen mit deinem Arzt - entscheiden müssen, ob deine PSO bzw. PSA dieses Medikament rechtfertigt.

Besonders bei betroffenen Gelenken ist es wichtig frühzeitig nach der Suche des geeigneten Medikament zu beginnen. Denn was kaputt ist, ist kaputt.

Daher geht es nicht darum, ob du großmütig "einer Therapie zustimmst" sondern nur darum, ob es deine Beschwerden evt. lindern kann und sich bei dir die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Und das muss nun mal jeder selbst ausprobieren.

Übrigens sind die Alternativen evt. auch nicht ohne Nebenwirkungen - oder sie wirken nicht - wie z.B. bei mir Leflunomid.

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no_sun30

Hallo zusammen,

 

ich nehme seit gut 1,5 Jahren MTX 15 mg als Tabletten, die ich nicht vertrage

nun hat mich der Rheumatologe auf Spritzen 25 mg umgestellt; mir wurde aber gleich gesagt dass es gut 6-8 Monate dauern wird bis eine Veränderung eintritt. Nun habe ich mich bereits 6 x gespritzt(geht besser als gedacht) und die sch... Nebenwirkungen wie Magenschmerzen und Übelkeit bleiben aus

positiver Nebeneffekt : meine Flechte sieht am Körper viel besser aus. leider sind die Gelekne und Füsse schon so sehr betroffen, dass nur noch schadensminimierung gemacht werden kann.jahrelang wurde mir mitgeteilt das mein Blut in Ordnung sei;dann habe ich schon gedacht ich bilde mir meine Schmerzen ein

auch habe ich meine Ernährung auf Milchfrei umgestellt

Fazit: du hast nichts zu verlieren vielleicht irgendwann weniger Schmerzen

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no_sun30
Am 19.3.2017 um 17:04 schrieb Enno 48:

Hallo liebes Forum

Bin neu hier und suche etwas Rat und Entscheidungshilfe. Habe seit ca. 1Jahr PSA eventuell unerkannt schon länger... Bis jetzt sind paar Finger- und Zehengelenke betroffen, nehme tgl. Diclo (was gegen die Schmerzen hilft, aber die Entzündung wohl nicht wirklich aufhält) und soll jetzt MTX bekommen. Bei dem Beipackzettel keine leichte Entscheidung!!! Auch meine Frau(Anästhesistin) ist alles andere als begeistert. Wie geht es Euch mit dem Mittel und kann man das auch problemlos absetzen?

Grüße Enno

hallo Enno

 

ich wurde umgestellt auf Spritze Lantarel 25 mg; nehme es freitags und mit mir kann man bis Samstag Mittag auch nichts anfangen. mein Arzt meinte dass es ca 6 bis 8 Monate dauert bis es besser wird

der Beipackzettel  ist schwer zu lesen aber probiere es aus, es geht dir besser; meine Familie hat sich nun darauf eingestellt

ich habe meine Ernährung verändert

als Schmerzmittel habe ich arcoxia 90 mg bekommen; hält bei Schüben gut 12 Std

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Enno 48

Hallo und erstmal ein Dankeschön an alle die sich hier gemeldet und Ihre Erfahrungen mitgeteilt haben. hab mich doch dazu entschlossen mit der Therapie zu beginnen, spritze MTX 15mg. Die Entscheidung war am Ende doch nicht ganz so schwer, da in der Zwischenzeit paar weitere Gelenke erkrankt sind......und bis zur Rente ist noch ein ganzes Stück! Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen(Müdigkeit, Übelkeit, usw.), Bekomme aber nach einem Tag Muskel- und Gelenkschmerzen in Gelenken die eigentlich nicht betroffen sind!? Hat da Jemand Erfahrung? Sonst bin ich guter Hoffnung und warte auf die ersehnte Wirkung! 

Grüße Enno

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sueden

 

 

 

Hallo,

ich möchte Euch mitteilen, daß es manchmal Dinge gibt di e ungeklärt bleiben. Ich hatte seit Herbst eine schwere Psoriasis am gesamten Körper, wie ich sie noch nie hatte. Deshalb wäre ein Klinikaufenthalt angesagt gewesen. Doch es war mir aus privaten Gründen nicht möglich (Pflege meiner  Mutter). Auch di e verordneten Kortisonsalben brachten nichts. Meine Hautärztin war der Meinung, daß die schwere der PSO durch einen Infekt zustande gekommen sei. Dann erkrankte ich an einer schweren Darmgrippe u. an den beiden Oberarmen verschwand die Psoriasis.

MTX wurde mir vor Jahren wegen meiner starken Muskel-  u. Gelenksschmerzen angeboten. Aber ich hatte abgelehnt.

Ich habe eine Handcreme v.d. Hautarztpraxis (Probeexemplar) welche mir sehr geholfen hat. Innerhalb kurzer Zeit waren die  tiefen Einrisse welche bis aufs Fleisch gingen abgeheilt. Dieses konnte keine Kortisonsalbe bewirken.

Viele Grüße v. Sueden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tatja
vor 10 Stunden schrieb sueden:

 

 

 

Hallo,

ich möchte Euch mitteilen, daß es manchmal Dinge gibt di e ungeklärt bleiben. Ich hatte seit Herbst eine schwere Psoriasis am gesamten Körper, wie ich sie noch nie hatte. Deshalb wäre ein Klinikaufenthalt angesagt gewesen. Doch es war mir aus privaten Gründen nicht möglich (Pflege meiner  Mutter). Auch di e verordneten Kortisonsalben brachten nichts. Meine Hautärztin war der Meinung, daß die schwere der PSO durch einen Infekt zustande gekommen sei. Dann erkrankte ich an einer schweren Darmgrippe u. an den beiden Oberarmen verschwand die Psoriasis.

MTX wurde mir vor Jahren wegen meiner starken Muskel-  u. Gelenksschmerzen angeboten. Aber ich hatte abgelehnt.

Ich habe eine Handcreme v.d. Hautarztpraxis (Probeexemplar) welche mir sehr geholfen hat. Innerhalb kurzer Zeit waren die  tiefen Einrisse welche bis aufs Fleisch gingen abgeheilt. Dieses konnte keine Kortisonsalbe bewirken.

Viele Grüße v. Sueden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Sueden,

dass sich die Psoriasis mal aufgrund verschiedener Auslöser verschlimmert oder auch mal zurückzieht ist bekannt. Tiefe Einrisse wie Du sie beschreibst an den Händen hatte ich früher auch, habe aber sie aber nie mit Cortisonsalbe behandelt, das ist eher ein Pflegeproblem, bei mir hilft dann immer Vaseline oder Glycerin.

 

Viele Grüsse

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