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Daivobet vs. Fumaderm. Beeinträchtigung der Heilung?

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Brot.de

Hallo.

Ich leide seit einigen Jahren unter Schuppenflechte und habe bisher dagegen immer die Daivobet-Salbe genommen. Diese hatte immer dann geholfen, wenn die Stellen besonders dick, rot und schuppig waren. Nach 3-4 Tage des Eincremens war die Haut meist wieder flach und weniger gerötet. 

Nun hat sich in den letzten 1-2 Jahren meine Haut verschlechtert und ich habe inzwischen am ganzen Körper teils sehr großflächige betroffene Stellen. Deswegen habe ich seit kurzem Fumaderm verschrieben bekommen. Die ersten 3 Wochen mit Fumaderm initial habe ich gut überstanden und nehme nun die "richtigen" Fumaderm Tabletten. 

Ich bin der Meinung, dass sich schon eine Besserung meines Hautbildes eingestellt hat, habe nun aber auch das Gefühl, dass jedesmal wenn ich zusätzlich mit Daivobet creme, das Hautbild wieder schlechter wird. Gestern Abend waren z.B. viele Herde schon sehr blass und dünn und schuppten nur an manchen Stellen sehr wenig (nach 4 Tagen ohne Daivobet-Nutzung). Zusätzlich wollte ich trotzdem wegen des Wochenendes noch eincremen. Heute morgen waren fast alle Stellen wieder stärker gerötet und auch leicht geschwollen. Ich bilde mir ein, dass ich diese Beobachtung schonmal gemacht habe, nachdem ich während der Fumaderm-Behandlung auch wieder mit Daivobet gecremt habe.

Hat irgendjemand hier ähnliche Erfahrung? Also das Daivobet die Heilung durch Fumaderm negativ beeinträchtigt? Vielen Dank für Eure Antworten.

Liebe Grüße

 

 

 

bearbeitet von Brot.de

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Claudia

Hallo @Brot.de,

gehört habe ich von einer Verschlechterung der Fumaderm-Wirkung durch Daivobet noch nicht. Wie geht es dir denn inzwischen?

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  • Ähnliche Inhalte

    • Loury
      Von Loury
      Hallo allerseits!
      Ich habe mich soeben angemeldet und schildere hier nun mein Problem.
      Ich habe seit Oktober 2013 Schuppenflechte, seit meinem 19. Lebensjahr. Davor hatte ich schon mehrere Jahre lang immer wieder kleine Bläschen an den Händen, die ich für ein dishydrotisches Ekzem hielt (was es nun ist, hat sich nie aufgeklärt). Ich war bei mehreren Ärzten, die die Schuppenflechte zunächst gar nicht erkannt haben oder mich nach 2 Minuten mit der schlichten Diagnose "Ekzem" aus dem Behandlungszimmer geschubst haben. Schließlich wurde mir dann Momegalen Salbe verschrieben, die nicht geholfen hat. Auch nach weiteren Nachfragen bei der Ärztin, die mir dies verschrieb, merkte ich, dass sie ein Ratespiel betrieb und mir wahllos irgendwelche Medikamente verschreiben wollte, die bei Irgendwelchen Hautproblemen eventuell helfen könnten, mich aber weder aufklären noch kompetent beraten konnte. Ich versuchte daraufhin, einen Termin in einer darauf spezialisierten Klinik zu erhalten. Unmöglich als Kassenpatient. Durch meine Hausärztin konnte ich aber eine stationäre Behandlung im März 2014 erwirken. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die Psoriasis bereits auf meine Hände, Füße, Beine und meine Intimzone sowie meine Kopfhaut ausgebreitet.
      Der Krankenhausaufenthalt war der Horror. Man wurde menschenunwürdig behandelt (wenn man überhaupt behandelt wurde, der Begriff ist noch sehr nett ausgdrückt). Die Assistenzärzte, die teilweise noch nichtmal richtig Deutsch konnten, sagten wörtlich es sei "lächerlich, dass ich mit so einem "geringen" Befall statinär dort" wäre und dass es "peinlich" wäre, dass die anderen Hautärzte mir nicht helfen konnten. Das war ein Eigentor, da mir im Krankenhaus auch keiner helfen konnte. Mir wurde Folgendes verordnet:
      Eine Cremé, die mit F beginnt (leider habe ich den Namen vergessen) morgens und Daivonex abends. Lustigerweise steht im Krankenhausbrief, dass eine Behandlung mit völlig anderen Medikamenten fortgeführt werden soll, die ich im Krankenhaus nie erhalten habe und von denen ich noch nie etwas gehört habe.
      Und zwar " Dermatop Fettsalbe" abends und "Silkis Salbe" morgens. Ich hoffe, es handelt sich um Austauschprodukte, aber da die Hälfte meines Briefes fehlerhaft ist, will ich mich lieber nicht darauf verlassen.
      Des Weiteren wurden meine Werte vertauscht und in meinem Brief steht irgendwas von Urinuntersuchungen - ich habe nie Urin abgegeben. Die Ärztin hat sogar nochmal gefragt nach dem Urin bei der Übergabe des fertigen briefs (sie wusste also, dass das im Brief stand) und als ich verneinte, hat sie ihn mir trotzdem schweigend übergeben, ohne den Fehler zu erwähnen. Ob meine anderen Werte echt sind, konnte nie geklärt werden. Das Statement des Krankenhauses dazu: "Tja, da kann man jetzt auch nichts mehr machen."
      Kleiner Rat am Rande: Bitte liebe Leute, besucht niemals das Josef Hospital in Bochum. Dieser Haufen von gebrochen sprechenden "Ärzten" ist an Inkompetenz ist nicht zu übertreffen. Sowas habe ich noch nie erlebt. Über den Aufenthalt könnte ich ein Buch schreiben... und es wäre eine Horror Story.
       
      Aber ich schweife ab... hier sind meine Fragen an euch. Es würde mir viel bedeuten, wenn mir endlich jemand helfen könnte nach den vielen Enttäuschungen.
       
      - Hat eine Ernährungsumstellung euch geholfen? Ich habe gelesen, dass es helfen könnte, die Ärzte meinten das Gegenteil (denen ich allerdings auch nicht mehr vertraue).
      - Konntet ihr Veränderungen der Nägel anders als mit Fumaderm behandeln? Oder ist das der letzte Ausweg?
      - Kann ich Fumaderm eventuell wieder absetzen nachdem alles abgeklungen ist und bei neu auftretenden Schüben dann wieder versuchen, mit Cremés ein komplettes Ausbrechen zu verhindern?
      - Was sind die stärksten Cremés, die ihr kennt?
      - Was sagt ihr zu "Dermatop" (eventuell Äquvalenzpräparat zu Daivonex?) und "Silkis"? Die (vermutlichen?) Austauschprodukte konnten mir ja nicht helfen..
      - Was hilft euch außerhalb der üblichen Medikamente beim Kampf gegen die Psoriasis? Sport, Bewegung, bestimmte Nahrungsmittel oder Beschäftigungen?
      - Wie färbt ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie wascht ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie pflegt ihr die betroffenen Stellen generell (außerhalb der direkten Behandlung)?
      - Wie enthaart ihr eure Beine mit Psoriasis?
      - Kennt ihr gute Hautärzte für Kassenpatienten in Bochum und Umgebung?
       
      Ich freue mich auf eure Antworten! Vielen Dank im Voraus!
      Eure Loury
    • Letmebeyourafternoon
      Von Letmebeyourafternoon
      Hallo ihr Lieben,
      ich bin neu hier im Forum mit gerade einmal 18 Jahren. Vor ungefähr einem Jahr hat es bei mir mit der Schuppenflechte angefangen, obwohl zuerst vermutet wurde, dass es sich um Neurodermitis handelt, da ich dies bereits schon einmal im Kleinkindalter hatte und auch meine Mutter davon befallen ist. Allerdings hat sich dann heraus gestellt, dass es sich um Schuppenflechte handelt. Am Anfang hat es mich nicht so gestört, da nur meine Beine leicht befallen waren, doch schnell breitete es sich über meinen ganzen Körper aus. Besonders betroffen sind immernoch die Beine, Brust, zum Teil der Rücken, Ellenbogen und Gesicht. Dies alles hat zur schnellen Verschlechterung meiner Zufriedenheit geführt, obwohl ich dadurch meinen Körper an sich sehr lieb gewonnen habe. Es gibt nichts woran ich jetzt noch mit mir selbst zu hadern habe, außer die Schuppenflechte... besonders im Umgang mit Jungen ist es schwer für mich meine Krankheit zu verstecken und Ausreden zu finden. 
      Ich benutze jetzt seit dem einem Jahr eine 5%ige Urea Hautcreme von Dm sowie die Daivobet für die betroffenen Stellen, obwohl diese zwar zu einer leichten Verbesserung führt, aber nicht zur wirklichen Abhilfe hilft. Im Gesicht benutze ich seit neuestem auch noch ein Aloe Vera Gel sowie Protopic, was mir erstaunlich gut hilft. 
      Zudem habe ich es auch mit Lichttherapie versucht, was auch einen leicht positiven Effekt gezeigt hat, jedoch ist es für mich zeitlich schwer wirklich 2x die Woche hinzugehen. Ich versuche das momentan mit viel Zeit in der Sonne auszugleichen.
      Ich habe aber nicht das Gefühl, dass mir wirklich etwas geholfen hat oder mein Arzt mich da richtig unterstützt hat. Das meiste über Schuppenflechte weiß ich über das Internet... hier habe ich bereits auch schon viel gelesen von PUVA( was ich vorher noch nie gehört hab) oder einwickeln in Frischhaltefolie um die Wirkung der Cortisonsalbe zu verbessern.
      Hat hier irgendwer Tipps für mich? Vielleicht auf kurzfristige oder langfristige Sicht, da ich auch ab Anfang August 1 Jahr nach Neuseeland gehe...
      Ich find es schön hier so vieles lesen zu können von Leuten denen es geht wir mir!!!
      Danke schon einmal im Voraus...
    • Jasum
      Von Jasum
      Hallo Alle,
      dies ist mein erster Post hier aber ich lese schon seit Jahren immer mal wieder hier im Forum mit.
      Ich will hiermit auf einen immer noch erstaunlich wenig bekannten Grund für Magen-Darm Probleme aufmerksam machen: Laktoseintoleranz
      Als kurzer Background:
      Ich habe seit über 15 Jahren Schuppenflechte. Seit etwa 8 Jahren kann man von einer mittel-schweren Erkrankung sprechen.
      Ich habe natürlich schon alle Standards durch. Derzeit nehme ich zum 3. Mal Fumaderm, vier Blaue am Tag.
      Vorher musste ich bereits zweimal absetzen wegen zu schlechter Blutwerte. Die Tabletten wirken eigentlich gut. Ich habe vielleicht 20% von dem was ich ohne hätte.
      Der 3. Versuch läuft jetzt schon etwa mehr als 2 Jahre.
      Bis vor drei Monaten haben mich aber tägliche Magenschmerzen und Durchfallattacken gequält. Meistens morgens 2-3 Stunden nach dem Aufstehen und manchmal einige Stunden nach dem zu Bett gehen. Dies wirkt sich dann natürlich stark negativ auf das Wohlbefinden aus und ist besonders auf der Arbeit ziemlich nervig.
      Als Grund hatte ich immer die Fumadermtabletten im Verdacht. Dafür sind die ja auch bekannt.
      Als ich im Fernsehen eine Bericht über Laktoseintoleranz gesehen habe kam mir die Beschreibung der Symptome ziemlich bekannt vor. Ich habe dann einfach mal testweise für eine Woche auf alle Milchprodukte verzichtet und meine Magenproblem sind schon nach 3 Tagen stark zurückgegangen .
      Ich habe seit dem bisschen rumgetestet und obwohl ich gar nicht viel an meiner Ernährung umgestellt habe sind meine Magenprobleme fast ganz verschwunden. Obwohl ich weiterhin die 4 Blauen nehme! Scheinbar lag es mehr an den laktosehaltigen Lebensmitteln zum Frühstück und zum Abendessen als an den Tabletten.
      Daraus ergeben sich nun einige Fragen:
      Hattest du dann nicht schon vorher Magenprobleme?
      Ich hatte früher auch schon immer mal wieder Probleme mit dem Magen aber nie so stark und so regelmäßig.
      Meinst du dann das es eine Wechselwirkung zwischen Laktoseintoleranz und Fumaderm gibt?
      Ich glaube nicht das eine echte Wechselwirkung gibt. Es ist wohl eher so, dass sich die Nebenwirkungen von Fumaderm einfach besser "entfalten" können wenn man sowieso schon Probleme im Magen-Darm Bereich hat.
      Was machst du anders?
      Ich verzichte ganz auf laktosehaltige Milch, Quark und Joghurt. Mit laktosefreier H-Milch vom Discounter habe ich eine gute Alternative gefunden.
      Sojamilch geht auch, ist aber Geschmackssache. Mit Milchprodukten in festeren Zuständen habe ich keine Probleme.
      tl;dnr
      Wer regelmäßge Magen-Darm-Probleme hat sollte einfach mal 1-2 Woche auf möglichst alle Milchprodukte und Nahrungsmittel mit Laktose/Milchzucker verzichten und schauen ob sich was zum positiven verändert. Wenn dies der Fall ist leidet er/sie wahrscheinlich wie etwa 15% aller Deutschen unter Laktoseintoleranz. Mehr Infos gibts bei Tante Google.
      Vielleicht hilft der Tipp ja Jemanden. Würde mich sehr freuen.
      Ich selbst habe dadurch auf jeden Fall ein ganzes Stück Lebensqualität gewonnen.
      Gruß Jasum
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