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Blondi1

Psoriasis Guttata - Behandlung

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Blondi1

Hallo zusammen

Ich hab nun seit einem Jahr Psoriasis Guttata, stark, am ganzen Körper inkl. Kopf. Da mein Dermatologe als Grund Streptokoken vermutete, habe ich die Mandeln entfernen lassen und war beim Zahnarzt. Zur Behandlung hat er mir die Kortisoncreme Daivobet und 3x die Woche Lichttherapie verschrieben. Das hab ich gemacht, nun fast ein Jahr. Irgendwann wurde ich Immun gegen Daivobet, Lichttherapie ist mit riesen Aufwand für mich verbunden und hat mir nie wirklich viel gebracht.

Also habe ich mich etwas schlau gemacht und mein Dermatologen auf die Biologicals, Medikamente und weite Behandlungsmöglichkeiten angesprochen. Er ist absolut gegen alle Biologicals, Medikamente etc. wegen derer Nebenwirkungen. Er bietet dies nicht an.

 

Nun ist meine Frage, hat er tatsächlich recht oder soll ich mir einen neuen Dermatologen suchen?

Auf der anderen Seite habe ich seit ca. 3 Monate mit Homöopathie begonnen. Mein Homöopath ist absolut gegen die Kortisonsalbe und sagt, dass die Krankheit von innen nach Aussen muss und die Kortisonhaltige Creme alles nur weiter in den Körper reinbefördert. So sei es viel schwieriger für ihn etwas zu tun.

Ich bin gerade echt frustriert und ratlos. Wem soll ich glauben, was soll ich tun.

 

Heute war mein nun 7. Abschlussgespräch beim Dermatologen. Er nimmt sich nie mehr als 5 Min Zeit für mich und ich muss ihn immer über meine bisherigen Behandlungen erinnern. Manchmal denke ich bei ihm es geht nur ums Geld. Psoriasis macht mich noch pleite. Ach ich könnte heulen. Heute tue ich mir mal wieder besonders leid.

 

 

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Donna

Hallo Blondi

Biologikas werden meist nur bei mittel bis schwerer Psoriasis verschrieben oder

bei PSA. Ich selber bekomme Cosentyx weil ich eine PSO und PSA habe.

Ich denke nicht das ich die Biologikas nehmen würde wenn ich nur die "PSO" hätte.

Die ja auch schon lästig genug ist.:o

Ich würde an deiner Stelle echt mal in eine Akutklinik gehen. Ist aber deine Entscheidung.

Eine ärztliche Zweitmeinung kann nie schaden. Hast du in der Nähe vielleicht eine Uniklinik.

LG Donna

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psalterium

Hallo Blondi,

erstmal hoffe ich, dass es dir schon ein wenig besser geht.

Zu deinem Dermatologen: Ich bin der Meinung, innerliche Therapien sollten soweit wie möglich vermieden werden, wenn es nur geht. Aber gerade wenn du an fast allen Körperstellen betroffen bist, und sowohl UVB als auch PUVA keine Erfolge zeigen, ist dieser Weg meines Erachtens nach aber unumgänglich, sollte dein Leidensdruck zu stark sein. Ich selbst habe eine mittelschwere Psoriasis über den ganzen Körper, komme aber psychisch sehr gut damit klar, sodass ich innerliche Therapien strikt vermeide, solange es noch geht.

Wie Donna schon gesagt hat, sind Biologicals meist das letzte Mittel der Wahl - aufgrund der hohen Therapiekosten. Ein Arzt, der innerliche Medikamente allerdings kategorisch ausschließt, würde ich aber als kritisch betrachten.

Dass ein Arzt sich nur 5 Minuten Zeit nimmt, ist leider gerade bei Fachärzten eher die Regel, gerade an gesetzlich versicherten Patienten verdient ein Arzt nun mal leider nicht viel, ich denke je nach Fragestellung sollte der Arzt sich aber ggf. mehr Zeit nehmen. Bei der Anzahl an Patienten ist es meiner Meinung nach zwar schade, aber nicht verwerflich, dass der Arzt deine Individuelle Krankheitsgeschichte nicht immer sofort parat hat. Angesicht dieser Umstände empfehle ich dir, dich auf deine Termine sehr gut vorzubereiten und klare Fragen zu stellen, sowie klare Antworten einzufordern.

In Anbetracht der kurzen Termine und vor allen Dingen der Einstellung zu innerlichen Therapien, empfehle ich dir aber explizit einen anderen Dermatologen aufzusuchen.

Ich kann dir nur davon abraten, einem Homöopathen dein Geld zu schenken, da ich davon absolut nichs halte. Auf kortisonhaltige Salben zu verzichten, welche nunmal zur Basistherapie der Psoriasis gehören und vergeichsweise Nebenwirkungsfrei sind, halte ich für einen unprofessionellen Ratschlag. Das muss aber jeder selbst wissen und ich respektiere das, daher ist eine etwaige DIskussion darüber hier nicht angebracht.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Viele Grüße,

psalterium

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Blondi1

Hallo Psalterium

 

Vielen Dank für deinen Ratschlag und deine kompetente Meinung. Ich habe jetzt wieder Koritson eingecremt. Ich habe den Zustand nicht mehr ausgehalten. Erstaunlicherweise hat es wieder gewirkt, die Pause hat die Wirkung verbessert. Im Moment besuche im Akupunktur, UVB Bestrahlung, den Homeopathen und creme täglich. So ist es aushaltbar. Auf den Winter werde ich vieleicht wieder etwas ausprobieren.

 

Grüsse

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Köln

Hallo Blondi1,

natürlich wirkt Kortison erst einmal. Und dann kommt die Pso umso heftiger wieder. Und dann nimmst du halt wieder Kortison.
Das kannst du eine ganze Weile so weitermachen.

Kortison schädigt deine Haut langfristig. Das kannst du für dich mal recherchieren.

Die Homöopathie birgt viele Möglichkeiten, liegt aber nicht jedem. Vielleicht findest du ja für dich eine Therapie, die dir gut tut.

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Ausdauer,
Gina

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    • selosh13
      Von selosh13
      Hallo liebes Forum,
      ich bin selosh13 und wollte meine Erfahrung mit dem Medikament Taltz teilen, da es meiner Meinung nach noch nicht genug Beiträge online gibt und ich das ganze unterstützen möchte. 
      Ich bin weiblich und 21 Jahre alt, leide seit ca. 9-10 Jahren an der psoriasis gutata und habe dementsprechend (wie die meisten von euch) diverse Behandlungen durch. Ich hatte mehrere Bestrahlungen, mir die Mandeln entnehmen lassen, Cremes etc., Fumaderm habe ich dann irgendwann probiert, wobei ich viel mehr Nebenwirkungen, in Form von Magenkrämpfen, als Erfolge hatte. Daraufhin habe ich MTX in Spritzenform versucht und hatte hier weder Nebenwirkungen noch Erfolge oder Unterschiede sehen können. Nach dem dann das halbe Jahr MTX „probieren“ auch erledigt war, schlugen meine Ärzte mir die Behandlung durch Taltz vor. Kleine Info am Rande: ich bin in einer Uniklinik in Behandlung seit November 2017, weil meine Hautärzte auch nicht weiter wussten. So habe ich mich dann auf die Taltzspritzen eingelassen und ich bin begeistert. Ich bin das erste mal in meinen Leben Schuppenflechtenfrei und das gibt mir ziemlich viel Lebensenergie zurück! Ich habe mit der Behandlung am 19.07.2018 angefangen und habe schon in der ersten Woche merken können wie die meisten Stellen weicher wurden und keine neuen dazu kamen. Mit der Zeit und mit den Spritzen wurde es immer besser. Während der MTX Behandlung musste ich mich trotzdem immer noch mit Enstilar einschmieren, weil es ja nichts gebracht hatte. Aber heute weiß ich gar nicht mehr, wann ich mich das letzte mal eincremen musste (wahrscheinlich noch zu MTX Zeiten). Meine Haut sieht gut aus und ich bekomme keine neuen Stellen. Größtenteils bin ich noch übersäht mit Narben und Verfärbungen von den alten Schüben, aber ich hoffe, dass diese mit der Zeit ausbleichen und weggehen.  Ich weiß auch, dass ich noch relativ am Anfang bin, weil ich noch im 2 Wochen - Takt bin, aber es ist für mich das erste mal, dass ich wirklich einen Unterschied merke!!! Ich bin wie gesagt super glücklich darüber.
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      Ich freue mich über Kommentare und stehe euch für weitere Fragen auch gerne zur Verfügung! 
      Ganz liebe Grüße
      selosh13 
    • apple217
      Von apple217
      Hallo, ich bin mit PSA diagnostiziert, bekomme als 1.Medikation nach der Diagnosesicherung Ericoxib 90 mg (oder so ähnlich) und 1x/Woche Spritze mit Lantarel 20 mg, dazu 3x 500 mg Paracetamol. Soweit vertrage ich alles relativ gut, aber nach Lantarel um 22.00 h bekam ich um 3.00 h stärkste Schmerzen, bis heute sind die Schmerzen stärker als die ganze Zeit davor (4 Jahre auf Arthrose behandelt). Ist das normal? Ein Zeichen dafür, dass die Media wirken?
    • M¡ch3ll3
      Von M¡ch3ll3
      Hallo liebe Nutzer des Forums,
      ich würde mich gern über ein paar Tips oder einem Rat freuen. Und zwar nehme ich Humira und das noch nicht lange, seit Ende Mai. Dabei ist es ja so, dass das Immunsystem runtergefahren wird und man mehr oder weniger anfällig für Infektionen ist. Bei mir ist es so, dass ich sehr schnell mal Halsschmerzen bekomme. Auch als ich Humira noch nicht genommen habe war ich sehr anfällig für Infekte und des weiteren. Das betrifft auch die Zeit, als ich noch gesund war. Ich wohne mit meiner Familie unter einem Dach, wir sind zu 5. und da wird es schon krittisch, wenn mal jmd krank ist. Auch dann, wenn die kalten Jahreszeiten kommen werde ich Menschen begegnen die erkältet sind oder ähnliches, das ist ja auch normal. Also ich bin jetzt schon dabei mir oft die Hände zu desinfizieren und Abstand von erkälteten Personen zu halten. Im Herbst/Winter wird das aber ja viel mehr Leute betreffen als im Sommer und da überlege ich, wenn ich rausgehe immer einen Mundschutz dabei zu haben, falls ich an der Schlange stehe oder in der Bahn oder im Bus bin und dort einige Leute die erkältet sind für mich eine ‚Gefahr‘ darstellen. Was ich noch machen werde ist öfter Hände waschen, lieber zu warm als zu luftig angezogen sein. Was könnte ich noch tun, um wirklich kein Risiko einzugehen. Handschuhe tragen wenn es kälter wird vielleicht. 
      Danke wer sich das durchliest und mir weiterhelfen möchte  ich freu mich schon auf eure Antworten.
      LG Michelle 
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