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Schmunzel57

Neues von der "Front" in Sachen PSA, Teil 2

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Schmunzel57

Hallo Forum,

hat mal wieder etwas gedauert, seit meinem letzten Post ...

aber jeder hat so mit seinen Schwierigkeiten zu kämpfen. Bei mir ist es, dass ich Single bin und allein lebe (und das zum 1.7. noch mehr, da mein Sohn mit seiner Familie  - und meinen beiden Enkeln :D - nach Urbar umziehen. Ist zwar nicht die Welt, aber weiter als bisher gerade mal über den Hausflur zu gehen). Und da ich seit 4 Jahren selbst kein Auto mehr fahre, die öffentlichen Verkehrsmittel in Koblenz und die Straßenverhältnisse eher mit "Tundra und Taiga" zu beschreiben sind und die Wege zu den Haltestellen eh nur unter Schmerzen gehen, bleibt nur eins: Taxi - und das läppert sich dann so zusammen. Auch bei 70% und Zeichen "G".

Thema Medikamente: die Zeiten mit COSENTYX sind nun auch Geschichte - nach 1 1/2 Jahren. Seit Anfang 2017 wurde die Psoriasis erst langsam und dann immer schlimmer. Deshalb hat der Hautarzt die Reißleine gezogen und das Präparat gewechselt - das heißt jetzt TALTZ. So nebenbei hab ich auch erfahren, dass ich nicht der einzige Patient/in bin, der wechseln musste - Grund: Zeitabstände der Spritzen und/oder Dosierung (ab wieder ins Labor Herr/Frau Pharmakonzern !!!).

Also jetzt TALTZ. Die erste Dosis (2x 80mg - doppelt hält besser) und die beiden nächsten jeweils nach 14 Tagen habe ich jetzt bekommen. Auswirkungen ? Subjektiv: ein bisschen ? Objektiv: eigentlich nöö. Aber - wer erwartet schon Wunder :tw_grimace:
Deshalb ist es noch bei weitem zu früh über den Verlauf etwas zu berichten. Einzig, dass die Spritzen (oder die Flüssigkeit) etwas brennen - aber nur wirklich ein bisschen. Ein Übel der Erkrankung PSA ist meiner Meinung nach, dass man entweder ein Kombipräparat nimmt gegen beides, oder aber die Pso oder das Rheuma nicht so ausschlaggebend ist und man mit konservativer Behandlung erfolgt hat.

@Waldfee Du musst also noch etwas Geduld haben, bis ich etwas brauchbares erzählen kann.

Das war es also erst mal aus dem schönen (und warmen-Koblenz-der-Ventilator-läuft-immer)

Euer Schmunzel57

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    • Hubertus
      Von Hubertus
      Liebe Leute,
      bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
      Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr  - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer.
      Gleichzeitig begann meine Psyche extrem zu leiden. Immer wieder depressive Phasen, manchmal fühle ich mich sehr antriebslos, könnte nur heulen. Dazu habe ich hier einen Forumsbeitrag geschrieben. Ich habe diese seelische Krise bisher nur auf die Krankheit geschoben, vor allem auf den Frust, dass die anfängliche exzellente Wirkung des ersten Biologikums so schnell nachgelassen hat bzw. die Haut sogar noch verschlimmerte. Inzwischen habe ich - auch nach der Lektüre einiger Forumsbeiträge hier - den Verdacht, dass die depressiven Phasen auch eine Nebenwirkung des Biologikum sein könnte. (Weiß da jemand mehr?)
      Jedenfalls bin ich nun von Taltz auf Tremfya umgestiegen. Ohne Pause. Meine Dermatologin meinte, das würde nahtlos gehen. Also habe ich vor fünf Tagen meine erste Tremfya-Spritze bekommen. Noch gibt es natürlich keine Veränderungen, aber ich bin voller Hoffnung, dass dieses noch neuere Biologikum hilft und die NW zurück gehen werden.
      Ich werde versuchen, hier regelmäßig zu berichten. Vor allem im Hinblick auf die Nebenwirkungen und die Psyche könnte das vielleicht von Interesse sein? Eventuell gebt mir doch bitte ein Zeichen (Kommentar oder Daumen-hoch), ob ich mein "Tremfya-Prototokoll" weiterführen soll.
      So viel auf die Schnelle.
      Herzliche Grüße in die Runde,
      Euer Hubertus
       
       
    • Juergen0815
      Von Juergen0815
      Hi,
      als erstes möchte ich hier Alle mal begrüßen. Ich heiße Jürgen und bin 31 Jahre. Hab schon ziemlich viele Medikamente durch und nichts hat so gut geholfen wie Cosentyx, bis jetzt...
      Wie meine Überschrift schon verrät, verliert wohl Cosentyx an der Wirkung oder mein Körper wird immun dagegen. Fakt ist, dass nun immer häufiger neue betroffene Stellen entstehen. Zuvor war ich ca. 2 Jahre 100% erscheinungsfrei. 
       
      Hat hier jemand vielleicht die gleiche Erfahrung gemacht und kann ich vielleicht was dafür tun, dass es wieder besser wirkt?
       
      LG Jürgen 
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