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lulura2712

Hallo,

weiss jemand ob es zu Gegenanzeigen kommt,  bei Humira mit gleichzeitiger Einnahme von Detox Produkten z.B. 

VELUVIA detox

  • Nahrungsergänzung mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen aus 12 natürlichen Superfoods
  • Die Kapseln enthalten unter anderem verschiedene Algen, Löwenzahn, Fenchel, Brennnessel, Weizengras und Ananas
  • Mit natürlichem Vitamin C und Cholin, welches zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion beiträgt

LG

Lulura2712

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sia

Hallo lulura2712

davon abgesehen, dass sog. 'Detox-Produkte' - also 'Entschlackungsprodukte' idR harmlos oder unnütz sind und vor allem den Herstellern helfen gibt es keine 'Gegenanzeigen' mit Humira. 'Gegenanzeigen' treten mit evt. mit anderen Medikamenten auf, aber nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln.

Wenn du also zuviel Geld hast und solche Quaksalbereien glaubst - nur zu - wobei du deiner Leberfunktion allerdings am besten dienst indem du keinen Alkohol trinkst, nicht rauchst und keine Drogen nimmst :)

Oder geht's hier um Webbung? :blink:

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Bibi

hallo, lulura2712 -

von Nahrungsergänzungsmitteln halte ich überhaupt nichts - wie sia schon geschrieben hat, zieht es den Menschen nur Geld aus der Tasche -

Punkt 1 - ist m.E. Werbung der Firma

Punkt 2 - Algen - hmmmm - Löwenzahn, Fenchel, Brennesseln, Ananas - ich meine, das bekommt hier auch auf freiem Feld, das nicht gerade neben einer stark befahrenen Strasse liegt - Ananas gibt es frisch und auch in Gläsern zu kaufen, wobei ich ersteres bevorzuge -

Weizengras - meinst du Weizen - also, das Endprodukt ? - schaue mal in Reformhäusern nach -

Punkt 3 -  mit natürlichem Vitamin C und Cholin (habe ich noch nie gelesen) - mache mich aber schlau - das sind doch wieder Zusatzstoffe, die niemand braucht - ich gehe davon aus, dass man sich ausgewogen ernährt -

es ist ganz einfach, die teuren Nahrungsergänzungsmittel zu umgehen - macht nur etwas mehr Mühe und Arbeit in der Zubereitung  - und auf die Humira-Einnahme hat es weder einen Vor- noch einen Nachteil, wie sia schon schrieb -

eine Tablette oder Kapsel einschmeissen ist sicherlich einfach, aber was ist dort noch alles drin - Gelatine z.B. usw.usw.

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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      Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich
      Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.
      Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.
      Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.
      Zweiundvierzig Prozent der Patienten, die mit Humira behandelt wurden, erzielten nach nur einer Dosis eine ACR-20-Antwort.
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      Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.
      Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.
      „Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.
      Was ist Humira?
      Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.
      Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.
      Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.
      Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.
      Nebenwirkungen
      Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:
      - Kopfschmerzen
      - Schwindel
      - Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes
      - Übelkeit
      - Durchfall
      - Halsschmerzen
      - Herpes simplex
      - Bauchschmerzen
      - Ausschläge
      - Juckreiz und
      - Anämie
      Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.
      Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.
      Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.
      Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.
      Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.

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