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Carsten Tr.

Immunaufbaukur ja oder nein? was ist möglich?

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Carsten Tr.

Hallo zusammen,

da ich nicht wirklich was zu diesem Thema gefunden habe wollte ich mal wieder eine Frage öffentlich stellen. 

Hat jemand von euch Erfahrung mit Aufbaukuren zur Vorbeugung von Krankheiten? Ich nehme zur Zeit 1x/wöchentlich Lantarel(MTX). Da das Medikament Immunsupressiv wirkt und es ja aktuell auf die Grippesaison zu geht wäre meine Frage wie ihr euch schützt? Ich selbst treibe Sport, ernähre mich ausgewogen usw. Trotzdem hat es mich seit der ersten Einahme von MTX schon zwei mal erwischt, sodass ich jeweils 1 Woche komplett außer Gefecht war. Zum Zwecke der Genesung habe ich jetzt die MTX Therapie einmal unterbrochen um dem Körper einmal Zeit zu geben um sich zu erholen. 

Ich habe zwar von Aufbaukuren usw. gelesen, Erfahrungen habe ich allerdings nicht gefunden. 

 

Mich würde also interresieren wie ihr euch schützt oder vorbereitet. Auch ruhig bei anderen Mitteln als bei MTX.

Gruß Carsten :) 

 

Edited by Carsten Tr.

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sia

Alle Mittel die Apotheken und Drogerien zur sog. 'Immunstärkung' anbieten helfen nur den Herstellern und den Apotheken und Drogerien.

Es gibt also leider keine Pille und keine Tropfen die man einwerfen kann.

Alles was man machen kann ist:

- Hände waschen! Man fasst sich sehr oft ins Gesicht ohne es zu merken. Dabei werden Keime in die Nähe von Mund und Nase transportiert. Daher oft die Hände waschen, besonders nach dem Einkaufen (Test haben gezeigt, dass die Handgriffe von Einkaufswagen eine grössere Keimbelastung aufweisen als öffentliche Toiletten.), im Winter eher aufs Hände schütteln verzichten.

- Buntes Essen, frisch zubereitet, wenig Fertiggerichte. Normales Joghurt hat den gleichen Effekt wie Acti...- ab 100g wird die Immunabwehr angeregt - am besten Naturjoghurt.

- Täglich einen Spaziergang auch bei schlechtem Wetter und Kälte. 

- Ausreichend Schlafen, Überanstrengungen vermeiden, Bewegung 

- Wasser, Tee oder auch Kaffee trinken. Fruchtsäfte nur in kleinen Mengen und nicht als Durstlöscher, sondern als Zwischenmahlzeit. Besonders lang gezogener schwarzer Tee enthält viel Polyphenole 

- sich impfen lassen. Zwar hilft das nicht gegen Erkältungen, aber gegen richtige Grippen, außerdem wird das Immunsystem angeregt.

 

 

 

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VanNelle

Bei den ersten Anzeichen einer beginnenden Erkältung, Influenza, grippalen Infekt sofort 2 steife Grog trinken und ab ins Bett. Meist werden die Bakterien und Viren durch das Schwitzen dann abgetötet und es kommt gar nicht zum Ausbruch. 

Edited by VanNelle
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butzy
vor 7 Stunden schrieb sia:

- sich impfen lassen. Zwar hilft das nicht gegen Erkältungen, aber gegen richtige Grippen, außerdem wird das Immunsystem angeregt.

 

Da würde ich erst einmal  meinen Arzt oder Apotheker fragen. Da es sich um eine Aktivimpfung handelt kann es zu erheblichen Nebenwirkungen kommen. Unser Immunsystem ist ja geschwächt und wir sind empfindlicher.

Mir wurde auf jeden Fall von einer Grippeschutzimpfung abgeraten.

Gruß Uwe

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Supermom
vor 47 Minuten schrieb butzy:

 

Mir wurde auf jeden Fall von einer Grippeschutzimpfung abgeraten.

Gruß Uwe

...mir auch...

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Tessa

Ich weiß nicht wie es bei anderen Medis ist, aber bei Cosentyx darf man meines Wissens nach keine Lebendimpfstoffe bekommen.

Deshalb lieber nochmal nachfragen.

Und ja, Händewaschen, undzwar ca. 20sekunden, ist ein sehr guter Schutz.

Gruß Tessa

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Catriona
vor 2 Stunden schrieb Supermom:

...mir auch...

...dito...

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sia
vor 3 Stunden schrieb butzy:

..Da es sich um eine Aktivimpfung handelt ...

Das stimmt so generell nicht. Es gibt zwar auch Impfungen gegen Influenza mit Lebendimpfstoff, aber die Regel ist das nicht. Und wer Bedenken hat kann das ja mit seinem Arzt abklären. Von einem Arzt der generell von einer Impfung abrät ist abzuraten, da er anscheinend nicht weiß was der Unterschied zwischen einer Lebend- und Totimpfung ist. 

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Tenorsaxofon

Bei mir ist es ganz wichtig, dass ich mich gegen Grippe impfen lasse. Bekomme jedoch einen anderen Impfstoff als normal. Ausserdem ist auch eine Impfung gegen Lungenentzündung ins Auge zu fassen.

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Dody

Also, meine Hautärztin und auch der Rheumatologe haben mir zur Grippeschutzimpfung geraten, da es sich um einen Totimpfstoff handelt. Bekomme Stelara und Leflunomid.

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Tessa

Es gibt die Grippeimpfung als Tod oder Lebendimpfstoff.

Also Achtung.

Der Unterschied besteht darin, der Todimpfstoff muss immer wieder aufgefrischt werden, der Lebendimpfstoff nicht.

So zumindest meine Infos.

Gruß Tessa

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Supermom

Eigentlich wollte ich die Grippeschutzimpfungdiskussion nicht wieder anregen, dazu gibt es hier schon zig Gespräche. Da der Virus sich verändert und anpasst, muss sie regelmäßig aufgefrischt werden...egal welcher Impfstoff. Die alte Rheumatologin hat mir die in den Arm gejagt ohne zu fragen und sie ist mir schlecht bekommen...ich lasse gegen Grippe nicht mehr impfen und bisher hat sie mich auch noch nicht erwischt... schwere Infekte ja, aber keine Grippe.

 

Bleibt fröhlich und gesund!

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Carsten Tr.

Moin zusammen,

danke für die vielen Antworten. Ich bin selbst um ehrlich zu sein ein Gegner der Grippeschutzimpfung. Alle anderen Pflichtimpfungen die von meinem Arbeitgeber vorgesehen sind habe ich. Ich bin selbst Physiotherapeut und daher viel in Kontakt mit allerlei kranken Menschen.

So wie ich das jetzt aber raus lese geht die Tendenz dann doch eher zur bewussten Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Stress vermeide ich eh am liebsten von daher hoffe ich mal, dass das weiterhilft.

Wünsche allen eine schöne Restwoche

LG Carsten

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butzy
vor 4 Stunden schrieb Carsten Tr.:

Ich bin selbst Physiotherapeut und daher

Hallo Carsten,

gut zu wissen. Falls mal Fachwissen gebraucht wird. wink3.gif

Gruß Uwe

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Claudia
Am 17.10.2017 um 18:36 schrieb Tenorsaxofon:

Bei mir ist es ganz wichtig, dass ich mich gegen Grippe impfen lasse. Bekomme jedoch einen anderen Impfstoff als normal. Ausserdem ist auch eine Impfung gegen Lungenentzündung ins Auge zu fassen.

Interessanter Aspekt. Warum bekommst du denn einen anderen Impfstoff und was ist daran anders?

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Tenorsaxofon
vor 5 Stunden schrieb Claudia:

Interessanter Aspekt. Warum bekommst du denn einen anderen Impfstoff und was ist daran anders?

Da ich COPD habe ist es ganz wichtig. Eine Grippe oder Lungenentzündung wäre für mich nicht so gut. Was es für ein Impfstoff ist kann ich nicht mal sagen, da schon beim letzten mal keine  Bezeichnung im Impfbuch stand und ich nur die Aussage meines Arztes habe.

 

@Supermom,

wenn man geimpft werden soll, muss man zu 100% ohne Erkältung sein, ansonsten passiert genau das was du geschrieben hast.

 

Gruß Anne

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Bibi

hallo, ihr lieben -

ich habe mir die Beiträge durchgelesen und ich meine, dass eine Grippeschutzimpfung nicht notwendig ist -

wer sich informiert, weiss, dass jeder Arzt sagt, dass es nur eine Vorsorge sein kann, aber keine Garantie, dass nun genau die Grippeviren einen befallen könnten - und dass man durch die Impfung dageben gewappnet ist -

es ist 'nur' eine Vorsorge - und niemand weiss, was uns 'zuweht' -

warum soll man sich mit einer - meiner Ansicht nach - unwirksamen Impfung belasten  -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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sia
vor 2 Stunden schrieb Bibi:

ich meine, dass eine Grippeschutzimpfung nicht notwendig ist -

Klar kannst du das meinen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob du verstanden hast, um was es bei einer Grippe-Impfung geht. Deine Formulierung lässt mich zumindest vermuten, dass dir der Unterschied zwischen grippalem Infekt und Grippe entgangen ist.

Ein grippaler Infekt - im Volksmund auch 'Erkältung' genannt ist nicht das wogegen geimpft wird. Erkältungen sind zwar meist sehr unangenehm aber idR nach spätestens 14 Tagen wieder vergessen.

Eine Grippe oder auch Influenza dagegen ist eine sehr seriöse Erkrankung die im schlimmsten Fall mit dem Tod enden kann. Besonders ältere Menschen und Menschen die durch andere Erkrankungen geschwächt sind sind anfällig für die Influenza-Virustypen.

Daher ist dein Ansicht, die Impfung gegen die wichtigsten Influenz-Virustypen  sein nicht notwendig eine sehr gefährliche Fehleinschätzung. So ist es auch falsch, dass diese Impfung für den Organismus sehr belastend wäre. Unverträglichkeiten sind sehr, sehr selten. Nebenwirkungen, wie z.B. Müdigkeit oder  Muskelschmerzen kommen ebenfalls nicht oft vor und dauern idR nicht länger als ein paar Tage.

Es ist ebenso falsch, dass man nicht weiß, "was uns 'zuweht'". Bevor ein Impfstoff für ein Jahr produziert wird, wird geschaut, was weltweit  die häufigsten Viren-Stämme in diesem Jahr sind und danach wird dann der 'Cocktail' zusammengestellt. Und selbst, wenn man mit einem nur ähnlichen Stamm in Kontakt kommt wird die Erkrankung weniger schlimm ausfallen.

Vielleicht solltest du dich doch noch mal besser informieren. Entweder HIER oder bei einem Gespräch mit dem Hausarzt.

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Bibi

hallo, sia -

vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir ausführlich zu antworten -

vor 19 Stunden schrieb sia:

So ist es auch falsch, dass diese Impfung für den Organismus sehr belastend wäre.

das ist mir aufgefallen, dass meine Worte nicht richtig wiedergegeben wurden - aber das sei nur am Rande bemerkt -

allerdings hatten wir mal eine 'Massengrippeschutzimpfung' in der Firma - die ging voll nach hinten los, denn fast ein Drittel der Kollegen wurden krank - den Unterschied zwischen einer heftigen Erkältung und einer echten Grippe kenne ich -

eine meiner Freundinnen hat auch jedes Jahr zweimal die Grippe ! Das ist einfach Unfug, wie ich meine - aber sie besteht darauf -

ich mache mich weiter schlau dank deines Links -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Tenorsaxofon

hallo Bibi,

dann schau  mal was ich weiter oben geschrieben habe. (Supermom)

Gruß Anne

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yankee333

Ich habe selber mal eine krass schlechte Erfahrung mit einer Impfung gemacht. Zwar war es keine Grippeimpfung aber trotzdem. Es scheint eine Impfung ist eine Art Glaubensentscheid, manche plädieren dafür, manche dagegen. Manche verdienen daran, manche nicht. Ich persönlich habe aber, ob mans galubt oder nicht, noch nie von jemandem gehört, der sich beschwerte, weil er gegen dieses oder jenes nicht geimpft war, ausser vielleicht bei Grundimpfungen wie  gegen Starrkrampf und Polio, oder bei Reisen in Tropengebiete u.ä.. Wichtig ist aber, dass doch leider die aller wenigsten Personen den Beipackzettel des Impfstoffs lesen, weil man das "Medikament" ja gar nicht in die Finger kriegt. Es scheint mir aber extrem wichtig vorher in aller Ruhe das genaue Impfpräparat zu kennen und heutzutage online die originalen Fachinformationen vom Amt inkl. Nebenwirkungen etc. intensiv zu studieren. Es gibt auch Impfstoffe wo explizit Komplikationen im Zusammenhang mit Autoimmunkrankheiten beschrieben sind. Dann würde ich persönlich hier im Forum davon abraten, da Impfungen ja sowiese nur präventiv vorausschauend auf mögliche Problematiken hin verkauft werden. Im Zweifel würde ich nicht impfen.

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yankee333

Noch eine etwas vereinfacht dargebrachte Überlegung. Bei einer Autoimmunkrankeit wie Psoriasis geht das eigene Immunsystem ja gegen körpereigene Zellen vor. Wenn jetzt plötzlich wirkiche "feindliche" Körperchen vorhanden sind, ist doch das wie wenn der Körper seine Truppen von den sinnlosen Kämpfen gegen die körpereigenen Zellen abziehen muss, weil er sie andernorts evt. einsetzen kann. Antikörper etc. die z.B. bei einer Grippe entstehen sind doch immer sehr spezifisch auf bestimmte Erreger. Dass also wegen einer Grippe mehr Immunsystem da ist und dadurch früher oder später auch die körpereigenen Zellen (Autoimmunkrankheit) vermehrt angegriffen werden habe ich persönlich nicht festgestellt. Meine Erfahrung ist, dass sich eine Grippe eher positiv auf die Autoimmunkrankheit auswirkt. Es ist mir klar, dass bei meinen Argumenten nicht wirklich alles schlüssig ist, was in der Medizin ja sowieso nicht immer vorkommt. Vielleicht müsste man auch zwischen Viren und Bakterien unterscheiden.....usw.......solange die Impfung gegen Psoriasis noch nicht existiert würde ich mir eine Impfung also immer dreimal überlegen.

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sia
vor 6 Stunden schrieb yankee333:

Ich habe selber mal eine krass schlechte Erfahrung mit einer Impfung gemacht

Was für eine Erfahrung war das denn?

vor 6 Stunden schrieb yankee333:

Es scheint eine Impfung ist eine Art Glaubensentscheid, manche plädieren dafür, manche dagegen.

Ich befürchte ich muss dich enttäuschen -  ob Impfen sinnvoll ist oder nicht ist weder eine Mehrheitsentscheidung, noch ein Gerichtsverfahren bei dem man "plädiert".

vor 6 Stunden schrieb yankee333:

Manche verdienen daran

Wen genau meinst du damit? Klar, die Hersteller der Impfstoffe verdienen Geld damit. Es ist legitim, dass für ein Produkt Geld bezahlt wird. Allerdings besteht ein Unterschied zwischen Impfstoffen und Medikamenten. Mit Krankheiten würden die Pharmahersteller mehr Geld verdienen. Von den ca. schlappen 200 Milliarden Euro die die Krankenversicherer für Medikamente ausgeben  entfallen weniger als 1% auf Impfstoffe. Die werden nur wenige Male im Leben gegeben, manche nur einmal, dafür muss aber ein großer Aufwand in der Herstellung getrieben werden. Mit Impfungen werden kostenintensive  Behandlungen und Leid vermieden.

vor 6 Stunden schrieb yankee333:

noch nie von jemandem gehört, der sich beschwerte, weil er gegen dieses oder jenes nicht geimpft war

Du meinst, du hast noch keine erkrankten Leute getroffen oder was meinst du damit?

vor 5 Stunden schrieb yankee333:

Wichtig ist aber, dass doch leider die aller wenigsten Personen den Beipackzettel des Impfstoffs lesen,

Nein, bei Impfstoffen ist das nicht so wichtig. Da ist es wichtig, dass der impfende Arzt weiß, welche Vorerkrankungen man hat und welche Medis man nimmt. Aber wenn man den Beipackzettel unbedingt haben will kann man ihn beim Arzt erfragen oder im Internet nachlesen.

vor 5 Stunden schrieb yankee333:

Es gibt auch Impfstoffe wo explizit Komplikationen im Zusammenhang mit Autoimmunkrankheiten beschrieben sind

welche meinst du da denn?

Gerade wenn man Immunsystem unterdrückende Medikamente nimmt ist ein guter Impfschutz wichtig. Worauf geachtet werden muss ist, dass man keine Lebendimpfstoffe erhält. Wenn man Angst hat, dass ein Arzt das nicht weiß, kann man das sagen. Die Grippeimpfung im Herbst ist aber z.B. kein Lebendimpfstoff.

vor 5 Stunden schrieb yankee333:

...davon abraten, da Impfungen ja sowiese nur präventiv vorausschauend auf mögliche Problematiken hin verkauft werden. Im Zweifel würde ich nicht impfen.

Auf welcher Grundlage rätst du denn hier ab?

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Tenorsaxofon
vor 17 Stunden schrieb yankee333:

Noch eine etwas vereinfacht dargebrachte Überlegung. Bei einer Autoimmunkrankeit wie Psoriasis geht das eigene Immunsystem ja gegen körpereigene Zellen vor. Wenn jetzt plötzlich wirkiche "feindliche" Körperchen vorhanden sind, ist doch das wie wenn der Körper seine Truppen von den sinnlosen Kämpfen gegen die körpereigenen Zellen abziehen muss, weil er sie andernorts evt. einsetzen kann. Antikörper etc. die z.B. bei einer Grippe entstehen sind doch immer sehr spezifisch auf bestimmte Erreger. Dass also wegen einer Grippe mehr Immunsystem da ist und dadurch früher oder später auch die körpereigenen Zellen (Autoimmunkrankheit) vermehrt angegriffen werden habe ich persönlich nicht festgestellt. Meine Erfahrung ist, dass sich eine Grippe eher positiv auf die Autoimmunkrankheit auswirkt. Es ist mir klar, dass bei meinen Argumenten nicht wirklich alles schlüssig ist, was in der Medizin ja sowieso nicht immer vorkommt. Vielleicht müsste man auch zwischen Viren und Bakterien unterscheiden.....usw.......solange die Impfung gegen Psoriasis noch nicht existiert würde ich mir eine Impfung also immer dreimal überlegen.

Den Unterschied zwischen GRIPPE und Erkältung kennst du aber schon??

Nur weil du einmal bei einer Impfung, vermutlich Grippe, Probleme hattest, heißt das noch lange nicht, dass nicht mehr Geimpft werden sollte.

 

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Richard-Paul
Am ‎18‎.‎10‎.‎2017 um 23:11 schrieb sia:

Erkältungen sind zwar meist sehr unangenehm aber idR nach spätestens 14 Tagen wieder vergessen.

Im Volksmund sagt man, wenn man mit einer Erkältung zum Arzt geht, ist sie (mit Medikamenten) spätestens in 14 Tagen (lt. sia) wieder vergessen; ohne Arzt ist dieselbe Erkältung in 2 Wochen auch vorbei! - Mir ist (wäre) die 2. Variante lieber; nur ich hatte schon viele, viele Jahre (30?) keine Erkältung mehr.

Sia, ich teile nicht alles, "was" + "wie" du es geschrieben hast. - Um dies darzustellen, müsste ich auch alles einzeln zitieren und  darlegen. Es gibt gute Gründe "dafür" und "dagegen". Es kommt m.E. mit darauf an, wie gut der Immunzustand eines jeden Einzelnen ist. - Als ich den ganzen Tag [bei mir damals 12 Stunden] mit meinen Kunden zu tun hatte (die mir bei einer Erkältung auch alles mit vor-husten erzählen mussten), war mein Immunsystem ab dem 3. Jahr wesentlich besser/stabiler als heute.

In deinem Beitrag vom 16. Oktober schreibst du u.a. auch von "Polyphenole", das ist richtig und wichtig für unsere Gesundheit; aber: es kommt immer auf die Dosis an; vor allem bei einem geschwächten Immunsystem. Vor allem dann (mit negativer Wirkung), wenn es noch in Verbindung mit künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen wird [hängt mit der Chemie und den vielen -OH-Molekülen zusammen: - um es einfach auszudrücken). Dieses solltest Du als Bio-Chemikerin auch wissen. Wäre wieder mal ein schönes Thema, um da länger drüber zu diskutieren.

Was die Impfungen betrifft (und mein Hausarzt wollte mir schon etliche verpassen, - alle verweigert), bin ich (wie von mir im Forum schon oft erwähnt) ein Gegner der vorbeugenden Impfungen. Meine letzte Impfung war im Sept. 1975 = Gelbfiberimpfung, wegen meiner Reisen (war dann im entspr. Land nicht nötig gewesen). Diese Impfung ist mir 3 Tage überhaupt nicht gut bekommen; - wäre ich (angenommen) noch von weiteren Medikamenten abhängig gewesen, hätte ich dies sicher darauf zurückgeführt. >> Das alles heißt aber auch, dass bestimmte Patienten, bestimmte Impfungen brauchen.

Auch wenn ich beste Blutwerte habe, bin ich dieses Jahr im Februar nicht von einem Zufalls-Schlaganfall verschont geblieben. Der Chefarzt nannte mich: "Aaaaah, Sie sind der gesunde Kranke hier" bei der  ersten Visite. - Ich lebe jetzt wie vor dem Februar 2017, als wenn nichts gewesen wäre. Aufgrund  des "Risiko-Nutzen-Verhältnisses" lehne ich auch die Einnahme von "ASS 100"  ab und habe sie abgesetzt. [Bitte nicht nachmachen !!!!].

LG

Richard-Paul

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    • dernetteeddie1978
      By dernetteeddie1978
      Hi Leute,
       
      nachdem ich nun ca. 7 Monate MTX nehme, möchte ich mal meine Erfahrungen schlidern.
      Bevor ich mich damals für die Einnahme des Medikamets entschieden habe, hatte ich mir auch einen Wahnsinns Kopf gemacht. Man ließt in den Foren soviel negatives über das Medikament dass man meint man wird dadurch kranker als vorher.
      Dies kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich nehme 15mg MTX pro Woche als Fertig-Pen.
      Ich verspüre nicht die geringste Nebenwirkung!
       
      Allerdings bin ich auch unsicher ob das Medikament bei mir überhaupt wirkt. Die Krankheit ist bei mir noch in einem sehr frühen Stadium und es ist schwer zu unterscheiden wann kurzzeitige Schmerzen wirklich da sind, und wann man sich vielleicht auch mal was einbildet.
       
      Das ist aber für andere ja auch unwichtig. Als ich damals anfing mich in Foren zu belesen habe ich so viele Horrormeldungen gelesen, dass ich ne tierische Angst bekommen hatte ob ich es nehmen soll.
      Dies ist völlig unbegründet. Man muss bei Foren immer im Hinterkopf haben dass meistens die Leute schreiben, die Probleme mit irgendwas haben, und weniger die Menschen bei denen es läuft. Das erzeugt schnell ein verzerrtes Bild.
      Die meisten Menschen haben mit MTX keine Probleme!
       
      Wer von euch also unsicher ist ob er es nehmen soll - traut euch. Es ist wie mit allem im Leben - nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.
       
      Liebe Grüße
      Eddie
       
       
    • Lebenskünstler
      By Lebenskünstler
      Ihr Lieben,
      ich bin neu hier und habe gleich mal eine Frage. Seit nunmehr sechs Wochen spritze ich MTX 7,5, Diagnose artritische Psoriasis. Leider habe ich bis heute noch keine positive Wirkung des MTX, Nebenwirkungen dagegen reichlich (Kopfschmerzen, Müdigkeit etc) . Meine Frage an euch: Wie lange hat es bis zum Wirkungseintritt gedauert? Kann es sein, dass die Dosis zu niedrig angesetzt ist? Benutzt ihr zusätzlich zum MTX cortisonhaltige Cremes?
      Herzliche Grüße
       
    • Tulipa
      By Tulipa
      Hallo zusammen, 
      ein kleiner Bericht von mir.
      Nachdem ich Otezla 8 Monate lang in 2017 genommen habe und meine Gelenke erst nach Kortisonspritzen schlagartig für angenehme 4 Monate Ruhe gegeben haben, geht es für mich weiter voran. 
      Ich habe mir nach einem kleinen Ärgernis mit meinem bisherigen Rheumatologen (er ist orthopädisch ausgerichtet) eine Zweitmeinung in der Hautklinik Heidelberg und jetzt noch in der Rheumaambulanz Innere Medizin in der Uniklinik Heidelberg eingeholt. 
      Mein Rheumatologe und ich setzten Otezla im Okt 2017 ab. Vor allem, weil die Gelenke keinen Nutzen davon hatten. 
      Im November sollte ich dann auch MTX weglassen, weil das die Gelenke nicht mehr beeinflusste. Ich war von der Idee nicht gerade begeistert weil er mich seit Jahren sehr gut kennt und auch begleitet und er weiss, dass er indirekt mit dem MTX meine Haut in den Griff bekommen hat und ich nur noch selten zum Hautarzt musste.  Dass ein Rheumatologe das Thema Haut jetzt nicht so auf dem Schirm hat, kann ich ja noch nachvollziehen. Wenn ich ihm aber sage, dass ich das Mittel generell aber wegen der Haut brauche und das alternativlose Absetzen einer Basistherapie für Schuppenflechte im Winter an sich schlecht ist und in meiner immer noch andauernden angespannten Lebenssituation (berufsunfähig) speziell nun wirklich kacke ist, dann fühle ich mich mit meinen eigenen Erfahrungen nicht ernst genommen. Und ärgere mich dann umso mehr, dass ich dem klein beigegeben habe und recht behalten soll. Denn nach 2 Gaben ohne MTX legte die Haut kräftig los. An Stellen, die noch nie betroffen waren, was mich besonders erschreckt hat. 
      Gut, dass ich noch MTX Tabletten da hatte (habe die dann irgendwann wieder genommen) und auch wirklich zügig sowohl einen Termin in der Uniklinik HD (Haut) bekommen hattee und parallel dazu auch einen bei meinem selten aufgesuchten Hautarzt etwas später. Ergebnis im Februar 2018: wieder MTX. Diesmal s.c und siehe da, die Haut ist nach 6 Wochen wieder so gut wie heile. Ein paar Salben vom niedergelassenen Hautarzt und  Anerkennung und Abnicken in Sachen Selbstversuch Pofalte mit Heilerde, Brustfalte mit Heilerde und Wasserstoffperoxid und Fingernägel mit Wasserstoffperoxid abgeholt...hehe...
      Die Hautklinik hat mich dann in die Rheumaambulanz überwiesen weil ich ganz leise und ganz neu meine Hände gespürt habe...da geht was los - war meine Prognose. Hatte seit Dez. jedoch leider 2 Termine dringend absagen müssen. Gestern dann  der Termin und ich bekomme Humira zum MTX. 
      Ärztin hat super zugehört und erklärt. Infos für den Hausarzt erhalten. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie auf meine Rosacea eingegangen ist und das Carpaltunnelsyndrom, was ja regelmässig im Zusammenhang mit Pso/PsA steht. Mir ist dann gedämmert, dass ich ja in der Inneren war, also beim internistischen Rheumatologen gelandet war ;-). Dort werde ich auch mal mein Bindegewebe / Lipödem und die Augen ansprechen. 
      Und evtl nehme ich an einer Studie teil, die darauf abzielt, wie die rheumatologische Versorgung hier im Umkreis optimiert werden kann. Weil durch die Wartezeiten auf Diagnosen/Termine wertvolle Zeit verstreicht.  
      So. Jetzt schaue ich mal ob und welche Nebenwirkungen ich bekomme unter Humira. Es soll ja zügig anschlagen wenns anschlägt und man hat viele Erfahrungen damit. 
      Schmerzen sind leicht präsent und auch lebbar aber die sind ja dann ein guter Indikator, ob es hilft. 
      Weiter gehts von vorne ;-)
      Gruß
       
       
       
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