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Vorstellung beim Betriebsarzt


CoMaMi
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Hallo Zusammen,

hatte mich ja schon vor einiger Zeit hier angemeldet und auch vorgestellt.

Leider in den letzten Wochen nicht so arg hier im Forum gewesen, tschuldigung dafür :-)

Ich hatte vor knapp 4 Wochen einen erneuten Schub, nur PSA. Haut ist aktuell TOP..toi toi toi

War deshalb auch wieder krankgeschrieben. Das 1. mal deswegen von Februar bis April.

Im februar wurde die Diagnose gestellt.

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch bei meinem Chef und er fragte mich, ob es für mich in Ordnung sei, wenn ich mal zum Betriebsarzt gehe.

Damit ich, sowohl auch mein Arbeitgeber, für die Zukunft planen können. So sagte er. Er hat auch die BU erwähnt. Kurze Info an Euch: ich bin Erzieherin und arbeite in einer Kita.

da er selbst nicht genau weiss, wie das genau ablaufen wird ( er selbst ist erst seit knapp einem Jahr für unsere Einrichtung zuständig und hatte so einen "Fall" bisher noch nicht) will er sich informieren und mich dann nochmals sprechen.

Da ich auch nicht weiss, wie sowas ablaufen wird, wollte ich Euch mal fragen, wer schon Erfahrungen hat und kann mir Tipp`s etc. geben?!

Kann/darf ich zu diesem Termin eine Begleitperson mitbringen?

Ich danke Euch schonmal

Lg CoMaMi

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Wer ist denn der Träger der Einrichtung wo Du arbeitest? Muss ja etwas Größeres sein wenn die sich einen Betriebsarzt leistet. Normalerweise geht man da selber hin für z.B. für Impfungen und er kann bei langer Au hinzugezogen werden. Wenn Du das zzt. nicht bist, besteht eigendlich kein Grund. Wenn man mal positiv denken würde, könnte bei so einem Termin natürlich über Deine weitere berufliche Zukunft dort gesprochen werden, dazu müßtest Du Dich aber überfordert fühlen und ggf. andere Stellen geben. Tust Du das? Und Vorsicht es könnte auch dazu dienen Dich billig loszuwerden. Es besteht für Arbeitgeber immer die Möglichkeit Dich loszuwerden wenn feststeht das Du Deinen Job nicht mehr machen kannst und es keine Alternative dort gibt. Falls Du einen GdB hast ist das allerdings nicht so einfach, aber trotzdem möglich. Am schlimmsten sind die kirchlichen Träger bei so einer Angelegenheit.

Also überlege gut wie Du damit umgehst!, und Dein Vorgesetzter weiß sehr wohl warum er das macht.

Gruß Lupinchen

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Hallo, CoMaMi,

Leider in den letzten Wochen nicht so arg hier im Forum gewesen, tschuldigung dafür :-)

Du musst dich nicht entschuldigen. Hier besteht ja keine Anwesenheitspflicht. ;)

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch bei meinem Chef und er fragte mich, ob es für mich in Ordnung sei, wenn ich mal zum Betriebsarzt gehe.

Damit ich, sowohl auch mein Arbeitgeber, für die Zukunft planen können. So sagte er. Er hat auch die BU erwähnt.

Ich an deiner Stelle würde so schnell wie möglich Mitglied in einem Sozialverband wie z. B. dem VdK werden und mich vor einer Zusage gründlich beraten lassen. Außerdem würde ich mich an meinen behandelnden Arzt wenden. Es gibt heute schon viele Medikamente, mit denen man auch eine PSA in den Griff bekommt.

da er selbst nicht genau weiss, wie das genau ablaufen wird ( er selbst ist erst seit knapp einem Jahr für unsere Einrichtung zuständig und hatte so einen "Fall" bisher noch nicht) will er sich informieren und mich dann nochmals sprechen.

Versuche, was die Information betrifft, ihm einen Schritt voraus zu sein. Schon der Hinweis, dass du Mitglied in einem Sozialverband bist, wäre für den Arbeitgeber ein Zeichen, dass du rechtlich gut beraten wirst.

Liebe Grüße

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Ich würde an deiner Stelle auch sehr vorsichtig mit der Sache umgehen.

Wäre schon von Vorteil wenn man deinen Arbeitgeber bzw. deinen Status wüsste.

Mitnehmen kannst du normalerweise niemanden, aber ich würde vorher mal beim Betriebsrat

bzw. beim Schwerbehindertenvertreter vorsprechen.

Und es kommt auch darauf an was du möchtest.

Gruß Uwe

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Hallo,

danke Euch schonmal für die Antworten.

Ich arbeite in einem kath. Kindergarten.

Träger/Arbeitgeber ist hier die zuständige Verrechnungsstelle für kathl. Kirchengemeinden.

Einen GdB habe ich nicht.

Hab ja "erst" seit Anfang des Jahres Beschwerden, bzw. die Diagnose schwarz auf weiss.

Medikamente hab ich bisher einige ausprobiert.

mitte November habe ich einen erneuten Termin bei meinem Rheumatologen, dann werden wir auch über MTX o.ä. sprechen...auf Empfehlung meiner Orthopädin

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Hallo CoMaMi,

den Tipp von Barb mit dem VdK kann ich nur unterstützen, bin selber Mitglied.

Außerdem würde ich an deiner Stelle einen Antrag auf Schwerbehinderung bei deinem Versorgungsamt stellen.

Ab einem GdB von 30& kannst du einen Gleichstellungsantrag stellen und wirst in vielen Angelegenheiten

einem Schwerbehinderten gleichgestellt. Du hast dann unter Anderem einen besonderen Kündigungsschutz.

Am besten du sprichst mal mit deiner Schwerbehindertenvertretung.

Gruß Uwe

Edited by butzy
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Außerdem würde ich an deiner Stelle einen Antrag auf Schwerbehinderung bei deinem Versorgungsamt stellen.

Ab einem GdB von 30& kannst du einen Gleichstellungsantrag stellen

Die Antragstellung übernimmt auch ein Sozialverband. Als "Einzelkämpferin" bekam ich 30 %, bei Einreichung einer Neufeststellung über den VdK waren es ohne neue Gutachten 60 %.

Er hat auch die BU erwähnt.

So uninformiert, wie sich dein Chef gibt, ist er wohl nicht nach meiner Ansicht. Lass dich nicht in etwas drängen, was du später nicht mehr rückgängig machen kannst. Und vor allem: Gespräche sind eine Sache, aber nur, was man dir schriftlich übermittelt, kannst du auch beweisen. Noch zu deiner Frage, ob du eine Begleitperson mitnehmen kannst. Ein Recht darauf hast du wahrscheinlich nicht.

Liebe Grüße

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Ok,

dann werde ich gleich morgen früh mal mit meinem Arzt sprechen

und mich bei den von Euch genannten Stellen informieren.

ich danke Euch

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Bei den kirchlichen Arbeitgebern ist Vorsicht geboten, auch wenn man etwas anderes erwartet. Wenn es um soziale Dinge geht sind die knallhart. Frag doch mal nach warum Dein Chef meint dass Du zum Betriebsarzt musst. Ich würde ihm sagen dass ich in Behandlung bin, ggf. auch eine Reha mache um meine Arbeitskraft zu erhalten und mich auf dem Laufenden halte was die Behandlung angeht. Der Hinweis dass man organisiert ist, egal wie, kann auch Wunder wirken. Das mit dem GdB ist so eine Sache und hilft hier aktuell nicht weiter. Es würde ja auch eine Weile dauern und nicht jeder der an Pso erkrankt ist, ist auch gleich so schwer erkrankt auf Dauer, dass es Sinn macht es zu beantragen. Ggf. könnte man seinen eigenen Arzt um eine Stellungnahme bitten, aber Halt......nicht einmal bei einer AU erfährt der Arbeitgeber warum es ausgestellt wird. Ob man hier nun alles angibt.....muss man abwägen. Selbst wenn ein GdB vorliegt und man sich bewirbt, muss man nicht angeben warum man ihn hat, oder der Arbeitgeber darf danach fragen.

Gruß Lupinchen

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Also dass ich in Behandlung bin, dass nun evtl. MTX in Frage kommt, evtl. Reha und so weiter, das weiss mein Chef alles.

Er sagte, dass er mich zum Betriebsarzt schicken will, wegen meiner Fehlzeiten. Wie schon erwähnt war ich von Februar bis einschl. April deshalb krankgeschrieben.

Er weiss über meine Krankheit Bescheid, da ich im April eine Wiedereingliederung hatte.

Jetzt war ich wieder 4 Wochen deshalb krankgeschrieben.

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