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Hallo liebe Forumsmitglieder,

mein letzter Termin beim ergab, dass ich keine PSA habe. Als Begründung wurde angegeben, dass sich weder Rheumafaktoren im Blut, noch Entzündungszeichen im Blut, noch Entzündungen in der Hand beim Ultraschall gezeigt haben.

Was mich aber stutzig macht ist, dass nachweislich eine chronische Enthesitis, verschiedenste Arthrosen, ISG, HWS, LWS, Daumen, Finger, Handgelenk, Schulter, Fuss, Hüfte, sowie eine Osteonekrose mit Zystenbildung festgestellt wurde. Die Psoriasis Herde (Hand und Fuss) sind zur Zeit allerdings kaum vorhanden. Letztens hatte ich wieder eine ausgeprägte, mehrere Wochen andauernde Nesselsucht, was theoretisch auch für Entzündungen im Körper spricht.

Jetzt kann es natürlich vorkommen, dass man Läuse und Flöhe und die Krätze hat. Der Rheumatologe, bei welchem ich war, hat einen guten Ruf. Was würdet Ihr machen, Zeit und Energie auf der Suche nach einem weiteren Rheumatologen verschwenden, oder lieber die Diagnose so hinnehmen?

Liebe Grüße,

Carola

 

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Hallo Carola,

 

wurde mal ein MRT gemacht? Bei mir sind auch keine fiesen Dinge im Blutbild zu erkennen, nicht einmal ansatzweise fies. Das haben 3 verschiedene
Ärzte befunden: Hausärztin, Handchirurg, Facharzt für Orthopädie udn Sportmedizin usw.
Diese immer mal wechselnden Sehnenansatzentzündungen sind wohl schwer feszustellen und das zu sammeln und dem Kind einen Namen zu geben
ist auch nicht jedermanns Sache - das liest man hier ja häufiger.

Eine Zweitmeinung ist in Fällen von großem Zweifel an der Diagnose immer gut.

LG Nicole

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Da möchte ich nochmal nachfragen.

Warum wurde ein Ultraschall der Hand gemacht? Hattest Du in diesem Moment akute Schmerzen? Oder gar eine akute Entzündung mit dem typischen Bild von Schwellung, Überwärmung usw? 

Bitte keine Arthrosen und Arthritiden in einem Topf werfen. Deine chronische Enthesitis finde ich als Anhaltspunkt gar nicht unwichtig. Wer hat Dir das diagnostiziert? Leider spiegeln sich diese Art von Entzündungen selten im Blutbild wieder. Dazu muss sie schon sehr ausgeprägt sein. Aber Entzündungswerte bei einer PsA zeigen sich ja leider oftmals nicht. Aber ein guter Arzt erkennt und fühlt ein entzündliches Geschehen auch ohne Labor. 

Hast Du zum nahen Zeitpunkt der Blutabnahme Medikamente genommen wie Kortison oder andere Entzündungshemmer? 

Ich bin immer wieder erstaunt, dass erfahrene Rheumatologen auf dem Rheumafaktor oder auch auf den HLA B27 Wert bestehen. Das kann Dir bei dem nächsten Rheumatologen ebenso ergehen. Ich weiß nicht, ob ich so schnell wechseln würde... wie seit Ihr den verlieben? 

Hat Dein Rheumatologe so etwas wie eine "Akut" Sprechstunde? Also wenn es Dir nicht gut, dass Du sehr kurzfristig in die Sprechstunde kommen kannst? Denn leider ist es ja meistens so, dass man sich mit Schmerzen und Entzündungen rumquält und wenn dann der ersehnte Termin da ist, der Schub wieder vorbei ist und ein Arzt wieder keine Diagnostik machen kann. 

 

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  • 3 weeks later...

Hallo Shawnee, Hallo Arni,

es wurde ein MRT vom Thorax gemacht, bezüglich Ausschluss vom Saphosyndrom. Da war auch nichts. Die Enthesitis wurde im Rahmen einer Szintigraphie festgestellt. Und bei der Szintigraphie waren unter anderem auch Auffälligkeiten der Hände.

Mit dem Rheumaarzt bin ich so verblieben, dass - sofern sich noch etwas Neues ergeben sollte - ich wieder in die Sprechstunde kommen kann, er aber momentan nichts für mich tun kann.

Vielen lieben Dank für Eure Antworten. Eventuell werde ich beim nächsten Schub mal in die Uniklinik nach München gehen.

LG

Carola

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Meine Entzündungswerte sind auch nie sehr hoch bei der PsA, ob mit oder ohne Behandlung. Ganz am Anfang meiner PsA waren sie mal ziemlich hoch. Einen Rheumafaktor habe ich erst in letzter Zeit und zwar seitdem ich auch Arthrose habe. Einen HLA27 habe ich auch nicht, der muss nur einmalig getestet werden und ist eigentlich der Marker für Morbus Bechterew. Das wird am Anfang einer Diagnosestellung gern mit abgefragt. Und eine Nesselsucht ist eine allergische Reaktionen, die habe ich schon als Kind auf bestimmte Pollen gehabt und auch bei einigen Antibiotika. Mit PsA und Entzündungszeichen hat das nichts zu tun. Das eine PsA auch erst nach ca. 15 Jahren überhaupt auf einem Röntgenbild o.Ä. zu sehen ist, ist bekannt. Vorher ist oft eine Diagnosefindung schwierig und erfordert einen guten Rheumatologen. Ich würde auch mal in eine Rheumaambulanz an einem Krankenhaus gehen, falls vorhanden.

Gruß Lupinchen

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Hallo. Ich besitze auch weder entzündungszeichen noch den rheumafaktor. Lediigluch ANA war hoch. Ich habe aber enttündung in finger und zehen gehabt ohne schmerzen. Also wie man sieht es gibt alles. Ich hatte bisher auch nie psoriasis. Nur die PsA. Erst jetzt bekomme ich eine unterform der psoriasis. Leider kann ivh mit der diagnose noch nicht umgehen

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  • 1 month later...

Ich hatte die PSA auch lange vor der PSO und bei mir war auch nur zu Anfang die BSG 3-fach erhöht und seitdem eigentlich Ruhe im Karton was die Blutwerte angeht.

Unter anderem das macht es eben auch so schwierig eine Diagnose zu bekommen bzw. einen Arzt zu finden der bei Rheuma nicht nur an den typischen Anzeichen als Diagnosekriterien festhält, sondern genauer hinschaut und auch um die Ecke denkt.

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Patienten verschieben aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus den Gang zum Hautarzt – selbst dann, wenn sie wegen einer Hautveränderung große Sorgen haben oder eine Früherkennung ansteht. Die Folgen können fatal sein: Wenn hinter der Hautveränderung zum Beispiel eine Hautkrebs-Erkrankung steckt, ist eine frühe Behandlung wichtig.
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      Die Gründe für das Absagen oder Aufschieben von Arztterminen liegen für die Hautärzte auf der Hand: Besonders zu Beginn der Pandemie waren viele Menschen verunsichert und hatten große Angst, sich bei einem Besuch in der Praxis anzustecken. Jetzt ist die Situation anders: Hygienekonzepte, medizinische Masken, Abstandsregeln und die steigende Zahl der gegen SARS-CoV-2-Geimpften machen den Arzttermin mit geringem Ansteckungsrisiko möglich, so Alexander Enk.
      „Wir appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei Hautveränderungen nicht zu warten, sondern sich umgehend untersuchen zu lassen", sagt Professor Peter Elsner von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena. "Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung und Nachsorge sollten unbedingt wahrgenommen werden“.
      idw/cl
      Vom 14. bis 17. April 2021 treffen sich Hautärzte zu ihrer 51. DDG-Tagung. Auch in diesem Jahr findet sie virtuell statt.
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      By Redaktion
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      Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO.
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      Einen lieben Gruß
      Claudia aus Lübeck
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
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      Wer sich das Angebot einmal ansehen will – hier entlang: OnlineDoctor.
      Und wer eine Alternative sucht – es gibt noch andere Angebote zur schnellen Auskunft bei Haut-Sorgen: zum Beispiel den Online-Hautarzt AppDoc von Heidelberger Ärzten (der auch günstiger ist) oder DocCheck Help, das für 9 Euro pro Anfrage Chats oder Telefongespräche mit Ärzten bietet.

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