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GdB 30 wegen Psoriasis – lohnt sich ein Widerspruch?


clarus

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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Lupinchen:

Heute sind die Behörden eher spärlich mit den Genehmigungen. Gleichzeitige andere Erkrankugen werden nur mit herangezogen und erhöhen eher gering den GdB. Wenn zur Hautperkrankung ein Zusammenhang besteht, wird auch schon mal gleich höher bewertet. Sie stufen aber bei bestimmten Erkrankungen auch gerne mal zurück, der Weg bei den Widersprüchen ist dann oft langwierig.

Mir aufgefallen ist, dass gerne dann zurückgestuft wurde, wenn es über eine längere Zeit keine OPs oder Krankenhausaufenthalte gegeben hatte; deshalb anstehende Maßnahmen nicht aufschieben.  

Patienten, die sich selbst geholfen hatten, bekamen keine Anerkennung. Oder hat hier jemand eine andere Erfahrung? LG Burg 

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Neu hier? Ein guter Start.

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Geschrieben

Es gibt aber Krankheiten bei denen KEINE OP möglich ist bzw. ein Krankenhausaufenthalt keine Besserung bringt.

Gruss Anne

  • Like 1
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Lupinchen:

Ich weiß ja nicht wie ausgeprägt Deine Pso ist, aber man hat nicht gleich einen Anspruch auf einen GdB nur weil man chronisch krank ist. Dann wenn wären wir ja ein Volk von Schwerbehinderten, hat mal ein Arzt zu mir gesagt.Z.b. nach Krebserkrankungen bekommt man, wenn man einen Antrag stellt, gleich 50-60%, allerdings befristet auf 5 Jahre. Auch wichtig ist was willst Du mit einem GdB err.? Du müsstest Deinen Arbeitgeber ab 50 % informieren, ansonsten kannst Du die Vorteile nicht geltent machen. Auch gilt man erst ab 50%  als Schwerbehindert mit allen Vorteilen, kann man nachlesen. Das Du 30% gleich unbefristet bekommen hast, ist auch eher selten. Heute sind die Behörden eher spärlich mit den Genehmigungen. Gleichzeitige andere Erkrankugen werden nur mit herangezogen und erhöhen eher gering den GdB. Wenn zur Hautperkrankung ein Zusammenhang besteht, wird auch schon mal gleich höher bewertet. Sie stufen aber bei bestimmten Erkrankungen auch gerne mal zurück, der Weg bei den Widersprüchen ist dann oft langwierig.

Lg. Lupinchen

Danke für die vielen Rückmeldungen.

Ich bin tatsächlich sehr gut im Formulieren von Texten inkl. der Benutzung von Schlagwörtern, die bei so einer Bewertung durchs Versorgungsamt wichtig sind. Dies kam mir bei meinem persönlichen Befindlichkeitsbericht sicherlich zugute. Ich habe meine Ärzte nicht darüber informiert, da dies ja im Prozess selber geschieht. Es scheint dann doch so, dass der persönliche Bericht eine große Gewichtung hat. 

Des Weiteren habe ich alle Tipps von @Claudiabefolgt und u.A. einen selbst ausgefüllten DLQI-Index Bogen sowie alle Befunde, die mir seit der Diagnose in 2024 vorliegen.

Ich habe den Behinderten-Pauschbetrag für GdB 30 jetzt vom Finanzamt unbefristet eintragen lassen, das macht ein paar € monatlich aus vom Nettogehalt.

Des Weiteren werde ich jetzt bei der Bundesagentur für Arbeit einen Antrag auf Gleichstellung stellen. Auch hierzu würde ich mich dann noch einmal melden hier.

Einen Widerspruch werde ich aber nicht stellen, sondern, falls notwendig, einen Verschlimmerungsantrag im kommenden Jahr. Auf das mögliche Theater beim Widerspruch (evtl. Vorstellung beim Amtsarzt etc.) habe ich tatsächlich keine Lust.

Macht euch eine schöne Woche.

VG

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Geschrieben (bearbeitet)

hallo Scheucher -

ich bin auch am ' Knappsen ' - soll ich oder soll ich nicht  -

ich warte nun den Besuch beim Orthopäden ab - ich hatte einen schweren Sturz zu Hause und hatte drei Knöchelbrüche und einen Wadenbeinbruch - das alles mal überstehen ohne 'echte' Schmerzmittel ist schon hitverdächtig -

menno - ich dachte ja - hmmmm irgendwie schon komisch - aber es waren gerade die Streiks in den Krankenhäusern und das mit den Viren - nee - dann habe ich das zu Hause auch irgendwie überstanden -

der Orthopäde hat mich sofort nach dem Röntgen vor ca. einem Jahr zum CT geschickt - ja und nun ist alles amtlich - aber das ist schon fast zwei Jahre her meine ich - ich habe leider ein schlechtes Zeitgedächtnis -

nun lasse ich das nicht mehr schluren - es ist nur von Nachteilen gekrönt - wie Burg schon geschrieben hat -

ich renne meinen Ärzten bei jedem Zipperlein die Bude ein jedes Quartal - das ist sicherlich nicht hilfreich bei den ständig steigenden Kosten -

aber nun mal Tacheles - das Hemd ist einem näher als die Hose -

durchhaltende Grüsse sendet - Bibi -

bearbeitet von Bibi
Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb Bibi:

hallo Scheucher -

ich bin auch am ' Knappsen ' - soll ich oder soll ich nicht  -

ich warte nun den Besuch beim Orthopäden ab - ich hatte einen schweren Sturz zu Hause und hatte drei Knöchelbrüche und einen Wadenbeinbruch - das alles mal überstehen ohne 'echte' Schmerzmittel ist schon hitverdächtig -

menno - ich dachte ja - hmmmm irgendwie schon komisch - aber es waren gerade die Streiks in den Krankenhäusern und das mit den Viren - nee - dann habe ich das zu Hause auch irgendwie überstanden -

der Orthopäde hat mich sofort nach dem Röntgen vor ca. einem Jahr zum CT geschickt - ja und nun ist alles amtlich - aber das ist schon fast zwei Jahre her meine ich - ich habe leider ein schlechtes Zeitgedächtnis -

nun lasse ich das nicht mehr schluren - es ist nur von Nachteilen gekrönt - wie Burg schon geschrieben hat -

ich renne meinen Ärzten bei jedem Zipperlein die Bude ein jedes Quartal - das ist sicherlich nicht hilfreich bei den ständig steigenden Kosten -

aber nun mal Tacheles - das Hemd ist einem näher als die Hose -

durchhaltende Grüsse sendet - Bibi -

Was wolltest Du uns sagen wg. GdB? Denke Du hast einen egal für welche Haupterkrankung. Für Dich wäre ein höherer GdB sicher wg. dem Freibetrag bei der Steuererklrung interessant. Bei Mehrfacherkrankungen ist es wichtig das schon die Haupterkrankung einen hohen Grad err.

Lg. Lupinchen

  • + 1
Geschrieben

Liebe Community,

selbst betroffen und mit einem GdB 50 sind für mich aktuelle Fakten wichtig, deshalb schaut bitte mal hier:

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/behinderung/gdb-tabelle/

 

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__152.html

Übrigens habe ich den Grad der Behinderung von 50 - unbefristet - seit 2011. Seitdem sind noch zwei chronische Erkrankungen hinzugekommen, die ich wohlweislich nicht für eine evtl. Erhöhung des GdB beim Versorgungsamt angegeben habe. Es kann nämlich auf bei einer Prüfung eine Rückstufung erfolgen oder auch der Status "unbefristet" aberkannt werden.

Da habe ich lieber den Spatz in der Hand.. 😉

  • + 3
Geschrieben (bearbeitet)
Am 14.7.2025 um 09:38 schrieb Scheucher:

nach Krebserkrankungen bekommt man, wenn man einen Antrag stellt, gleich 50-60%, allerdings befristet auf 5 Jahre. <

Auch wichtig ist was willst Du mit einem GdB err.? Du müsstest Deinen Arbeitgeber ab 50 % informieren, ansonsten kannst Du die Vorteile nicht geltend machen. Auch gilt man erst ab 50%  als Schwerbehindert mit allen Vorteilen, kann man nachlesen.

Das Du 30% gleich unbefristet bekommen hast, ist auch eher selten.

@Lupinchen

_________________Liest sich nicht ganz richtig oder nicht ganz falsch 😅________________

Jüngst haben wir in der Familie eine Krebserkrankung und die Patientin hat sofort einen GdB von 80% befristet bis 2031. Der Antrag wurde direkt vom Krankenhaus in die Wege geleitet.

_________________________________________________________________________________________

Hier liegst du richtig mit deinem Hinweis: 

Das Sozialgesetzbuch IX unterscheidet zwischen einer Behinderung und einer Schwerbehinderung anhand des Grads der Behinderung. Menschen mit einem Grad der Behinderung unter 50 haben eine Behinderung, ab einem GdB von 50 spricht man von einer Schwerbehinderung. Wer also mindestens einen GdB von 50 hat, bekommt den sogenannten Schwerbehindertenausweis. Sowohl mit einem GdB unter als auch über 50 erhalten Sie gewisse Vergünstigungen und Nachteilsausgleiche.

@all 

2025 - Fakten checken - hier entlang bitte

https://www.gegen-hartz.de/news/schwerbehinderung-pauschbetrag-in-2025-bei-behinderung-bereits-ab-einem-von-gdb-20-mit-tabelle

Liebe Grüße an die Community

DaisyII

 

bearbeitet von DaisyII
Ergänzung im Text
  • + 1
Geschrieben (bearbeitet)
Am 13.7.2025 um 13:45 schrieb Waldfee:

Hallo Lupinchen,

zwar ist es ja bei mir schon lange her, aber ich wurde damals wegen Brustkrebs  gleich auf 50 % unbefristet, also bis heute,  eingestellt. 
Das ist auf meinem Schwerbeschädigtenausweis vermerkt. LG Waldfee

das ist eher ungewöhnlich, aber gut für Dich. Kenne es nur von Familie und Bekannten befristet auf 5 Jahre. 

bearbeitet von Lupinchen
Geschrieben

Ja bei mir war es damals ziemlich lebensbedrohlich und ich bekam mit 54 Jahren die Erwerbsminderungsrente. 

Geschrieben

Und bei uns ist das Versorgungsamt im Schlafmodus. Heute bekam ich auf einen am 02.05.2024 gestellten Antrag auf Neufeststellung Bescheid. 

Muss man sich mal vorstellen. 

Geschrieben

hallo Tenorsaxofon -

Schlafmodus bzw. Überlastung ist schon seit einigen Jahren bekannt - nicht nur beim Versorgungsamt -

ich hoffe dass dein Antrag der Neufeststellung zumindest das von dir gewünschte Ergebnis beinhaltet hat -

oder anders gefragt - von wieviel gehabten  % hast du nun von der Neufeststellung erhalten -

ich hoffe dass du noch ein paar % mehr bekommen konntest -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

Da sie von alten Werten ausgingen bin ich natürlich nicht einverstanden, da sich einiges was beachtet werden muss, geändert hat.

Vor Jahren hat meine Tochter, die Beamtin ist, mir in einer anderen Sache gesagt, dass es nach 3 Monaten Untätigkeit im Amt ist. 15 Monate ist heftig.

Gruss Anne

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Da sie von alten Werten ausgingen bin ich natürlich nicht einverstanden, da sich einiges was beachtet werden muss, geändert hat.

Vor Jahren hat meine Tochter, die Beamtin ist, mir in einer anderen Sache gesagt, dass es nach 3 Monaten Untätigkeit im Amt ist. 15 Monate ist heftig.

Gruss Anne

hallo Tenorsaxofon -

ich hoffe dass ich dich zu sehr nerve - aber ich bin ja immer so interessiert -  dieses mal zu deinem ersten Satz -

hast du denn keine Ärzte oder neue Untersuchungsberichte eingereicht zu der Neufeststellung ?

und was machst du nun - erst einmal Widerspruch einlegen denke ich -

menno - es ist immer ein harter Kampf - aber wir lassen uns nicht kleinkriegen - 

und hast du nun mehr GDB bekommen oder ist alles gleich geblieben -

ich hoffe auf Antwort  und alles Gute dir -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

Berichte hatte ich keine auf ansage vom HA mitgeschickt. Er meinte, dass er ein Gutachten erstellt. Scheint man jedoch nicht angeschrieben zu haben.

Ich hatte mit dem Versorgungsamt schon letztes Jahr wegen der KFZ Steuer Ärger. Komentar: Seit wann stellt das Zollamt eine Frist.

Gruss Anne

Geschrieben

 menno Tenorsaxofon -

da ist wohl einiges schiefgelaufen - das tut mir Leid - 

ich hoffe dass du das noch mit Hilfe deines Arztes irgendwie hinbekommen kannst -

ich kann nur raten - Widerspruch einlegen und auf die Defiziete hinweisen dass keine neuen Gutachten eingefordert wurden -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Berichte hatte ich keine auf ansage vom HA mitgeschickt. Er meinte, dass er ein Gutachten erstellt. Scheint man jedoch nicht angeschrieben zu haben.

Ich hatte mit dem Versorgungsamt schon letztes Jahr wegen der KFZ Steuer Ärger. Komentar: Seit wann stellt das Zollamt eine Frist.

Gruss Anne

nun habe ich wieder eine Frage zu deinem zweiten Satz - 

was hat denn das Versorgungsamt mit der KFZ-Steuer zu tun - 

echt ich stehe mal wieder auf dem Schlauch - und freue mich auf Antwort deinerseits -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Geschrieben

Inzwischen ist nicht mehr das Landratsamt sondern das Zollamt dafür zuständig. Dazu braucht man allerdings das Beiblatt in dem man ankreuzt ob die Steuer halbiert werden soll oder man einen Fahrschein möchte. Dieses ist wiederum vom Versorgungsamt. In meinen Unterlagen war dieses Beiblatt jedoch nicht dabei.

Jetzt verstanden

Gruss Anne

Geschrieben (bearbeitet)
vor 29 Minuten schrieb Bibi:

 menno Tenorsaxofon -

da ist wohl einiges schiefgelaufen - das tut mir Leid - 

ich hoffe dass du das noch mit Hilfe deines Arztes irgendwie hinbekommen kannst -

ich kann nur raten - Widerspruch einlegen und auf die Defiziete hinweisen dass keine neuen Gutachten eingefordert wurden -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Was dies angeht. Mein Hausarzt ist super. Er hat mir mein erstes mobiles Atemgerät verordnet. Reicht nun leider nicht mehr.

Gruss Anne

bearbeitet von Tenorsaxofon
Fehlerteufel war unterwegs
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Guten Tag,

gestern kam tatsächlich die Bewilligung der Gleichstellung für meine Arbeitsstelle. (Bürojob)

Ich kann somit nur allen empfehlen, auch bei "nur" GdB 30, einen Antrag auf Gleichstellung zu stellen.

Ich habe beides komplett alleine gemacht, lediglich die Tipps (& Tricks) aus dem Forum hier angewandt und entsprechend in den Anträgen berücksichtigt.

  • Like 2
  • 5 Wochen später...
Geschrieben

Hallo, ich habe ja seit 2012 Psoriasis an den Fußsohlen(lt. den letzten beiden Biopsien) und ein chronisches Handekzem(Dyshidrose) an beiden Handinnenflächen seit 2023, welches seit April `25 als Berufserkrankung anerkannt ist(bin Krankenschwester, davon 20 Jahre im OP tätig gewesen, jetzt wegen dem Handekzem wieder auf Station und schlage mich mehr schlecht als recht durch). Habe jetzt auch einen Verschlechterungsantrag gestellt. Hatte bisher 20, aber da waren die Hände noch nicht dabei(habe auch noch HWS Probleme).

Verstehe ich euch richtig das ihr zu dem Antrag selbst einen Bericht beigelegt habt wie ihr im Alltag eingeschränkt seid? Ich dachte das muss der Arzt machen. Hilft es Fotos beizulegen? Hat es einen Einfluß wenn es als Berufserkrankung anerkannt wurde?

Fragen über Fragen. Danke im Vorraus.

Habe mich jetzt auch beim VDK angemeldet weil ich es allein nicht mehr handeln kann, da es mich langsam auch psychisch anknackst. Habe noch 3 Jahre bis zur Rente. Ich muß mit 63 in Rente gehen, es geht nicht anders.

 

Geschrieben

Der VDK wird dir helfen👍🏻Ärzte können nur Befunde und Berichte versenden. Wie es dir ergeht, wo der Alltag schwierig ist, weißt du am besten...nicht dein Arzt. Den Bericht musst du verfassen und da gibt es so Schlagwörter, wo der VDK oder andere Sozialarbeit, dir weiterhelfen können.

  • + 1
  • Like 1
  • 3 Monate später...
Geschrieben

Hallo und ein gutes neues Jahr an alle,

ich habe im alten Jahr eine Erhöhung des GDB beantragt weil 2023 meine Handinnenflächen(Ekzem) zu den Fußsohlen(ekzematisierte PSO seit 2012) dazu kamen. Nachdem 2 Jahre keine Besserung trotz Therapien eintrat, stellte ich einen Antrag auf Erhöhung. Meine Hände sind seit 4/2025 als Berufserkrankung anerkannt. Was soll ich sagen, es kam eine Ablehnung. Ich war sowas von sauer und habe es gleich bei der VDK zum Widerspruch weiter gereicht. Ich musste schon meinen Job im OP verlassen und so wie es aussieht muss ich auch von Station weg(wo ich geparkt wurde als ich den OP verlassen musste). Ich kann ja nicht mal meine Griffel desinfizieren ohne Schmerzen. Seit Dez.25 bekomme ich die Azupgo 20mg Salbe und die hat sehr gut angeschlagen. Wenn ich die Salbe nicht mehr über die BGW bekomme und der Scheiß wieder schlimmer wird , wird wieder neu beantragt, dann mit Fotos und das läuft dann alles über den VDK.

Noch dazu wurde mein Antrag auf Reha(Psyche) von der DRV abgelent weil noch keine 4 Jahre vergangen sind(Feb. 2022 hatte ich eine Reha über die DRV). Wegen zwei Monaten schicken die eine Ablehnung obwohl meine Hausärztin etwas geschrieben hat das diese Erkrankung zunehmend an meiner Psyche nagt. Also werde ich es nochmals im März beantragen. Ich sehe es echt nicht mehr ein so verarscht zu werden. Was ich die letzten zwei Jahre durchmachen musste durch Nichtbeachtung, durch Versäumnisse des Hautarztes, durch Übertherapie und falscher Therapie bei Derma-Reha(PUVA+Protopic), durch jahrelanges Kortisongeschmiere was mir lediglich von den Ärzten verschrieben wurde(hauptsache sie hält für ne Weile wieder still), ich könnte schon wieder platzen nur wenn ich es danieder schreibe.

Der nächste Antrag wird über die VDK gestellt. Ich habe mich 40 Jahre in der Pflege(davon 20 Jahre im OP) krum und bucklig gearbeitet(35 Jahre in Vollzeit) und dann wird man so abgebügelt.

LG Irmi

Geschrieben

Hallo Gemeinde,

Habe seit 25 Jahren PSO mit heftiger Wirbelsäulenbeteiligung! Also viele Arthrosen besonders der Facettengelenke...Jetzt noch coxarthrose links 3. GRAD...VOR EINEM Jahr einen Herzinfarkt mit 2 Stents...und einen Gesamt GDB von 40. Habe widerspruch und Klage eingereicht. Allerdings sind die wichtigen 50 Proz. Eine hohe Hürde! Die Sache mit der Gleichstellung ist schwierig,  weil verschiedene  Behörden  it unterschiedlichen Maßstäben messen! Laut Arbeitsamt bin ich momentan wegen der langzeit AU nicht vermittelbar und damit auch nicht besonders schützbar! Trotz ungekündigter Anstellung und mit Sicht auf den besonderen Kündigungsschutz völlig unlogisch! Aber keiner will hier Verantwortung übernehmen! Alle winden sich immer raus! Jetzt kürzt die KK auch noch das KG weil die alle Blockfristen irgendwie zusammenwerfen,  obwohl mein HWS Syndrom völlig ausgeheilt ist , ich 4 Wochen nach Reha und beruflicher Wiedereingliederung voll arbeiten war und dann der Infarkt, laut KK eine hinzugertretene  Krankhheit darstellt. Die können behaupten was sie wollen... man sitzt leider am falschen Hebel! Aber ich übergebe das jetzt alles an den VdK, sollen sich die Profis mit denen rumärgern! Mir reichen meine chronischen Schmerzen  vor allem ohne Schmerzmittel! Die normalen darf ich nicht mehr...opioide wirken nicht mehr bzw. haben starke Nebenwirkungen...alles was Therapeutisch noch geht, ist Cannabis...aber auch hier ist die Kasse aus kostengründen gegen die Therapie. Und das nach 40 Jahren vollem Beitrag! Ich bin echt gefrustet von unserem so guten Gesundheitswesen...

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb oli0911:

auch hier ist die Kasse aus kostengründen gegen die Therapie. Und das nach 40 Jahren vollem Beitrag!

kann ich gut verstehen.

Meine Anwältin hat Klage gegen meine KK eingereicht, da sie, bzw. ihr MD. ,mir den verordneten Flüssigsauerstoff weg genommen haben. Komischer weise haben Leute, die keinen Beitrag zahlen einen Stroller vor sich stehen. Was sie bezahlen ist, wenn man mehr wie 5 Rezeptpflichtige Medis nimmt, einen Medikamentencheck.

Geschrieben

Hallo Tenorsax, 

Es ist teilweise nur noch traurig... ein ganzes Jahr habe die mich ein mal im Monat kontaktiert und mir nach dem Infarkt jede Hilfe angeboten, aber konkret geht dann doch .., nix! Ja und obendrauf schicken die im Weihnachtsfrieden das vorzeitige Ende vom KG ! Sehr nett und besorgt, ich glaube langsam...die wollen einen eher tot sehen!  Dann wird es ja billiger...und ja, die MD Herren, spielen Gott! Nur am Schreibtich und ohne chronische schmerzen, die jeden Tag nerven und mit Standardtherapien nicht mehr behandelbar sind! Aber das ist denen völlig egal, hier zählt eh nur der Gewinn bzw. die billigste Therapie! Egal wie schlimm manche Medis sind, in DE ist fast alles erlaubt! Logisch, das was die Amis aussortieren wegen teilweise tödlichen Nebenwirkungen, ist hier gut genug, weil billig! Ich habe meinen Infarkt fast sicher von der Langzeiteinnahme von coxiben gegen die Schmerzen...hat lange geholfen, aber die 6 fach höhere Infarktneigung...erwähnt hier niemand! In den USA sind diese Mittel verboten! 

Und jetzt denken die ernsthaft , ich will Cannabis aus lauter Freude nehmen! Weil sich wegballern ja echt toll ist! Und so ein MD Heini....fragt ernsthaft meine Schmerztherapeutin nach Alternativen!  Wo ist die freie Therapiewahl? Ist ein Witz!

Und , noch schlimmer, ich darf die Cannbis Präparate auch privat zahlen! Wow...ist ja dann kein Leistungsvorenthalt! Also alles gesetzestreu! Die wissen immer, wie es geht! Aber wir können ja alle nicht deutschen hier voll behandeln! Oje...es wird politisch..,nein....

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