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Baumwollfaust

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Baumwollfaust

Hallo,

auf der Suche nach anderen " Dyshidrosikern" zwecks Erfahrungsaustausch bin ich  hier gelandet. Habe seit 6 Jahren die Diagnose, die Krankheit wohl schon immer. Ich komme inzwischen gut damit zurecht, möchte aber alles lernen, um möglichst nie wieder einen Schub zu bekommen. Da wenig in die Richtung geforscht wird, ist dies vielleicht der beste Weg, dachte ich mir. Mit Psoriasis habe ich keine Erfahrung.

Also ganz konkret: Was hat dir geholfen? Was hat es verschlechtert? 

Ich erzähle auch gerne mehr, wenn ich damit helfen kann. Mein Weg zur Diagnose war eine Irrfahrt, wie wohl bei vielen hier. Ein Netzwerk wie dieses kann da echt eine Hilfe sein.

Werde wohl nicht täglich vorbeischauen können, also nicht sauer sein, falls ich nicht sofort antworte.

Liebe Grüße!

Baumwollfaust

 

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  • 1 month later...

Hallo,  ich habe seit 7 Monaten diese Bläschen. Ich bin allerdings erst zum Arzt,  als sich bei 2 Nägeln ein Umlauf gebildet hatte. Vier Wochen später waren die Bläschen richtig da, nun auch an den Füßen.  Ich habe den Eindruck,  dass das Hydrokortison, gegen das Austrocknen die Sache noch verschlimmert hat. Nun habe ich unzählige Bläschen und die Haut spannt.  Seit 5 Tagen mache ich Seifenbäder mit Kernseife 2+3 mal am Tag.  Danach trage ich leicht die Locacorten Salbe auf, lasse diese antrocknen, danach Penaten Wundsalbe, die festere Creme,  die man auch bei Kindern benutzt. Damit habe ich den Juckreiz im Griff, und die Rötungen gehen zurück.  Da die Bläschen tief unter der Haut sitzen, kann man eh nur äußerlich behandeln. Die Verkrustungen entstehen nur, wenn die Bläschen aufgehen .  Ich versuche die Bläschen zu entspannen, wenn sie aufgehen,  wird's übel. Das gelingt mir mit der Penaten Paste. Ich trage nur Baumwollhandschuhe.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen 

LG Sonja

Edited by Sonja S
Vergessen
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  • 1 month later...
Am 13.9.2020 um 10:13 schrieb Sonja S:

Hallo,  ich habe seit 7 Monaten diese Bläschen. Ich bin allerdings erst zum Arzt,  als sich bei 2 Nägeln ein Umlauf gebildet hatte. Vier Wochen später waren die Bläschen richtig da, nun auch an den Füßen.  Ich habe den Eindruck,  dass das Hydrokortison, gegen das Austrocknen die Sache noch verschlimmert hat. Nun habe ich unzählige Bläschen und die Haut spannt.  Seit 5 Tagen mache ich Seifenbäder mit Kernseife 2+3 mal am Tag.  Danach trage ich leicht die Locacorten Salbe auf, lasse diese antrocknen, danach Penaten Wundsalbe, die festere Creme,  die man auch bei Kindern benutzt. Damit habe ich den Juckreiz im Griff, und die Rötungen gehen zurück.  Da die Bläschen tief unter der Haut sitzen, kann man eh nur äußerlich behandeln. Die Verkrustungen entstehen nur, wenn die Bläschen aufgehen .  Ich versuche die Bläschen zu entspannen, wenn sie aufgehen,  wird's übel. Das gelingt mir mit der Penaten Paste. Ich trage nur Baumwollhandschuhe.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen 

LG Sonja

Hallo ihr Lieben,  ich habe eine schlimme Zeit hinter mir , einen Schub nach dem anderen.  Fingerkuppen gerissen und verhornt. 

Nun sollte ich Toctino einnehmen.  Das habe ich wegen den Nebenwirkungen sein lassen.  

Die meisten müssen wegen den Nebenwirkungen wieder abbrechen.  Ich habe nun ein festes Programm,  was mir sehr gut hilft, ich bin nun schon seit einer Woche ohne Bläschen. 

Ich bade Hände und Füße in 2 Tage in Kaliumpermanganat danach 2 Tage Eucerin Dusch und Badeöl. Creme abends mit Advantan und Bepanthen Wund und Heilsalbe ein. Die Bepanthen benutze ich auch Tagsüber, das pflegt die Haut sehr gut. Seit circa 2 Wochen nehme ich morgens und abends Wobenzym. Die Hände jucken nicht mehr. Mit dem Dusch und Badeöl wasche ich auch meine Haare,  ein Shampoo traue ich mich noch nicht.

Ich melde mich in 2 Wochen nochmal. Ich bin guter Dinge.

Liebe Grüße Sonja 

 

 

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia möchte sich mit der Schuppenflechte abfinden und einfache Methoden ausprobieren. Sie sagt aber selbst: Sie hofft auf etwas, das dauerhaft hilft. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO.
      Ausgelöst wurde es mit der Schwangerschaft mit meinem zweiten Sohn im Sommer 2003. Anfangs dachte ich, das wäre eine Sonnenallergie. Ich bekam kleine weiße Pusteln auf den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen ganz schwach.
      Dann kam der Herbst und Winter und es war plötzlich verschwunden. Als mein Sohn im Frühjahr geboren wurde, bekam ich schlagartig neue Schübe, die im Sommer noch schlimmer wurden und es sich auch mittlerweile auf der ganzen Hand ausbreitete. Aber es waren nur die Pusteln, die beim Aufplatzen bluteten. Im Spätsommer fing die Haut an einzureißen und ich bin vor zwei Monaten dann zum Arzt gegangen. Die Diagnose traf mich sehr hart. Ich wusste auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es unheilbar ist und niemand weiß, woher sie kommt und was man dagegen tun kann.
      Meine Ärztin hat mir Psorcutan Beta verschrieben, was auch für ein paar Wochen Heilung schaffte. Es kamen aber wieder neue heftige Schübe, da ich die Salbe absetzte. Sie hat mir dann für drei Tage Dermatop verschrieben. Aber bis heute habe ich keine Besserung. Vor einer Woche sah es richtig gut aus. Dann bekam ich aber meine Periode, und zeitgleich noch einen entzündenden Zahnhals.
      Bis jetzt habe ich noch keine Erfahrung mit meiner Krankenkasse gemacht. Aber bei mir ist es auch nicht so schlimm wie bei anderen. Ich habe ja noch Glück gehabt. Obwohl es sehr schmerzhaft ist, es mir beim Bezahlen im Supermarkt oder ein einfaches Händeschutteln unangenehm ist, und ich auch keine Lust mehr habe mit Handschuhen ins Bett zu gehen. Ich vermute mal, es liegt an den Hormonen und dass ich sehr viel Stress habe.
      Auch was die Ernährung betrifft, kann ich nichts zu beitragen. Habe kein Übergewicht, esse nicht viel, keine Süßigkeiten, keinen Kaffee, kaum Fett (Fleisch). Mein einziges Laster ist das Rauchen, was ich aber jetzt auch einstellen werde. Habe ich ja in den Schwangerschaften und Stillzeiten auch geschafft.
      Ich werde versuchen, mich damit abzufinden und einfache Methoden ausprobieren, wie zum Beispiel zum Besprechen gehen.
      Ich wünschen allen, dass sie mit ihrer Krankheit leben lernen und dass es für uns alle bald etwas wirklich erfolgversprechendes gibt, das uns heilt. Auf Dauer.
      Einen lieben Gruß
      Claudia aus Lübeck
    • Guest Waldemar999
      By Guest Waldemar999
      Hallo liebe Leidensgenossen,
      ich bin männlich, 63 Jahre und leide seit meinem 25. Lebensjahr unter Schuppenflechte. Anfangs waren es nur wenige Stellen und ich bin gut damit klargekommen.
      Mit der Zeit wurden es immer mehr Stellen und und die Hornschichten wurden immer dicker. Da aber immer alles unter der Kleidung war, habe ich auch damit leben können. Ich habe halt immer Hemden mit langem Arm getragen und lange Hosen.
      Vor etwa einem halben Jahr ging es dann aber an den Händen los. Ich war ja durch meine lange Leidensgeschichte schon einiges gewöhnt. Nun aber waren meine Hände kaum mehr zu gebrauchen, überall hing die Haut in Fetzen runter. Überall waren Risse und blutige Stellen. Wenn Wasser dran kam fing alles an zu brennen. Ich habe Melkfett aufgetragen und Baumwollhandschuhe darübergezogen um es halbwegs erträglich zu machen. Dann habe ich im Internet nach Lösungen gesucht und bin auf Interferenzstrom gestoßen und habe alles gesucht was man im Internet darüber lesen kann. Ich habe mir ein Gerät zum Testen bestellt und ein Wunder ist geschehen:
      Schon nach einer Woche war die Außenseite der Hände fast abgeheilt.
      Die Behandlung mit Interferenzstrom habe ich am 27.8.2011 begonnen, heute sind die Hände fast erscheinungsfrei.
      Ich habe für alle, welche es interessiert Bilder von meinem Behandlungsverlauf abgespeichert.
      Schaut euch das an:
      Vor der Behandlung (am 27.8. aufgenommen)
      http://www.picolodia...dium_a8kn9m.jpg
      http://www.picolodia...dium_mweldn.jpg
      http://www.picolodia...dium_2lx5ka.jpg
      http://www.picolodia...dium_stywu6.jpg
      http://www.picolodia...dium_cn405p.jpg
      http://www.picolodia...dium_abr1up.jpg
      Jetzt (Heute aufgenommen)
      http://www.picolodia...dium_nbkglx.jpg
      http://www.picolodia...dium_u30tqz.jpg
      http://www.picolodia...dium_69j05h.jpg
      http://www.picolodia...dium_1x58e7.jpg
      http://www.picolodia...dium_x1ryqv.jpg
      Ich wünsche allen Betroffenen einen guten Verlauf!
    • Bluesky
      By Bluesky
      Ich habe seit anderthalb Jahren eine histologisch belegte Psoriasis an Händen und Füßen, die kompletten Hand und Fußflächen sind betroffen. Es ist aber keine Pustulosa, es ist eine starke Hyperkeratose verbunden mit vielen Rissen und Schrunden und ab und an heftigem Juckreiz. Ich bin 56 Jahre alt, lebe realativ gesund, hab Normalgewicht, rauche nicht, mache regelmäßig Sport trotz schmerzender Füße (mit Bepanthenpflastern). Ich behandel die Hände und Füße fast täglich mit Daivobet, creme viel mit Bepanthen tagsüber oder dem "Schrundenwunder" von Fußpunkt mit 15% Urea oder dem Rügener Kreidebalsam. Eine Puvatherapie im letzten Sommer hat leider keinen Erfolg gebracht. Hände und Füße schmerzen wegen ständigen Rissen und Schrunden, der Alltag ist anstrengend. Die Hautärztin hat mir jetzt eine Behandlung mit Neotigason vorgeschlagen, aber ich habe große Hemmungen dieses Mittel zu nehmen. Ich würde lieber in einer Klinik oder bei einer Kur die Chance bekommen, dass es mal abheilt. Die Hautärztin will dies aber nicht unterstützen, bevor ich nicht eine Systemtherapie versucht habe. Wie sind Eure Erfahrungen? Soll ich die Rentenversicherung wegen einer Reha anschreiben? Ich wäre sehr dankbar für Tipps! Was hat Euch geholfen? Ich möchte auch gerne das Daivobet irgendwann mal absetzen können, ich nehme es schon so lange. Lass ich es aber mal zwei Tage weg, dann wird es direkt schlimmer.
      Allen Mitgeplagten gute Besserung und ein gesundes 2021
      Liebe Grüße 
      Bluesky

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Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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