Jump to content

Schwierig essen Umstellung


Gamora

Recommended Posts

Hallo ihr lieben,

Ich brauche ein paar Anregungen..ich habe seit kleines Kind pso. Und die Erfahrung gemacht das sehr viel bewegen ( zur Schule mit Fahrrad und Dan Zuhause nog Mal Pferdreiten)...wass jetzt zeitlich nicht hinhaut....oder viel Salat und Nüsse...wo ich auf lange Dauer auch keine Lust habe....der pso weniger ist...sogar fast weg....momentan habe ich es über mein ganzen Körper..und kein atrose.....ich habe gefühlt jede Creme versucht... der puva...enbrell was gut funktioniert hat....aber ich Angst um meine Leber habe.... natürlich auch alternativ Dingen...aber jetzt möchte ich es mit essen versuchen....deshalb wollte ich ein essen Allergie Test machen....aber das macht man heute zur Tage nicht... jetzt habe ich für 2 Monaten ein paar Monaten ohne Zucker und Alkohol versucht....ich hätte sogar das Gefühl dass es funktionierte...aber ich war so genervt dass mein Mann gebettelt hat wieder normal zu essen.... jetzt mache ich noch ein Versuch....aber keinen ganzen verzichten...nur weniger....meine Frage ist erkennt ihr das....und habt ihr Tipps....LG senica

Link to post
Share on other sites

Hallo senica,

Ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem Verzicht auf Alkohol gemacht. Insbesondere verzichte ich heute noch auf Rotwein und Biere, in denen noch Hefe enthalten ist. 

Des weiteren habe ich eine Zeitlang auf Produkte aus Weißmehl verzichtet, wie zum Beispiel helle Brötchen und Kuchen. Das hat meiner Haut auch ganz gut getan. Aber die Psoriasis verschwand dadurch nicht, wurde nur etwas gemildert. 

Ich drücke dir die Daumen, dass du Erfolg mit dem teilweisen Verzicht hast. 

Es grüßt dich 

Kati 

  • Like 1
Link to post
Share on other sites

Man kann beim Gastroenterologen feststellen lassen ob man Unverträglichkeiten hat. Nicht alles ist gleich eine Allergie. Sich gesund ernähren ist immer gut, alles in Maßen, auch ggf. Zucker, schadet nicht unbedingt jedem der Pso hat. Ich benutze schon länger Rohrzucker. Ob man nun lieber Vollkornnudeln oder Brot mag, ist jedem überlassen. Ersteres mag ich überhaupt nicht. Blutuntersuchungen sind angezeigt bei Verdacht auf Mängel bei B12, D3, Folsäure usw. Auch sie können durch einen Arzt untersucht werden, nicht immer kostenlos wenn es nur ein Verdacht ist.

Lg. Lupinchen

Link to post
Share on other sites

Hallo senica,

ich lasse seit ein paar Jahren Zucker, Getreide, Nudeln etc. weg, lebe also weitgehend low carb. Das ist für mich aber kein Krampf und kein Verzicht, ich merke, dass ich mich wohler damit fühle.
Welchen Effekt das auf die Schuppenflechte hat, kann ich nicht so recht sagen. Da war die Lichttherapie (UVB), die ich bei einer Dermatologin gemacht habe, eher der Burner. Und die weitere Behandlung mit Otezla und Cimzia.

Ich bin zum Glück nie schoko- oder zuckersüchtig gewesen, aber ab und zu was Süßes find ich auch nett. Dafür habe ich eine kleine Schublade, in der 80%-Schokolade in kleinen Täfelchen ist. Sehr praktisch, man muss also nicht die ganze Tafel vernichten :-)
Ich glaube, es bringt nichts, sich eine Ernährungsweise aufzuzwingen, die man nicht mag. Du musst davon überzeugt sein und es muss Dir schmecken.
Versuch doch mal herauszufinden, was genau Dich genervt hat: vorm Fernseher sitzen und alle anderen futtern Süßkram und Chips, trinken Bier und nur Du knabberst an einem Rübchen? ;-)

Grüße von Ute
 

Link to post
Share on other sites

Hallo...danke dass ihr so snell antwortet...Ute ich bin sehr aktiv...habe 2 kleine Kindern 3 und 1 Jahre...und wir haben einen kleinen Karee Hoff mit viel Garten...wo auch ein Gemüse Garten...Hühner....Teich....und bin dann auch sehr gerne draußen....immer schon... Mit aufzwingen von Essgewohnheiten muss ich dir Recht geben....also Versuche ich einen Mitte weg zu finden....ich möchte versuchen es zu schaffen es zu lindern ohne gemie um es so zu sagen....ob ich es schaffe ist eine 2 te Seite....darum Frage ich hier für Anregungen...es ist für mich auch schwierig lecker zu essen... Und dann ohne Nudeln und brood....ich habe keine Lust um 2 Sorten zu kochen....mein Mann ist gerne deftig....weil er auch viel arbeitet....und ohne brood kann ich mich auch nicht vorstellen....weil ich auch nicht weiss wo ich suchen soll...also es heißt Low carb....aber ob ich da recepten finde die mein Mann auch lecker findet???.... Hallo lupinchen....einen 

vor 2 Stunden schrieb Lupinchen:

Gastroenterologen

Muss ich mich Mal umsehen..

Weil ich denke dass es sinn macht..und der Haut Arzt kann Dan einfach den Rest checken...Vitamins d und co...danke für den Tip...

Hallo Kati....ich habe eine kurze Zeit alcohol getrunken... abends....und Tags über Salat ...Huhn...Nüsse...und es ist ein ganz Teil erleichtert gewesen...nur eine ungesunde Lebens weisse....also glaub ich nicht so ganz dass alc weg lassen helfen tut...aber dass ist ja dass Probleme bei pso....jeder ist anders.....

Also jetzt gehe ich Mal Low carb auf dem Internet surfen...

Danke ihr lieben...

Schönen Abend 🤗

Link to post
Share on other sites

hallo, Gamora -

ich habe mich sehr diszipliniert, als bei mir Diabetes festgestellt wurde - Typ 2 -

das ist schon viele Jahre her -

ich habe viel abgenommen und halte mein Gewicht, allerdings bin ich kein ' Süssesser ' - nur ab und zu überkommt es mich mal und ich mag so gerne Haribo -

meine Werte vierteljährlich sind alle im Normalbereich -

setze dich nicht unter Druck -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Link to post
Share on other sites
vor einer Stunde schrieb Gamora:

Hallo...danke dass ihr so snell antwortet...Ute ich bin sehr aktiv...habe 2 kleine Kindern 3 und 1 Jahre...und wir haben einen kleinen Karee Hoff mit viel Garten...wo auch ein Gemüse Garten...Hühner....Teich....und bin dann auch sehr gerne draußen....immer schon... Mit aufzwingen von Essgewohnheiten muss ich dir Recht geben....also Versuche ich einen Mitte weg zu finden....ich möchte versuchen es zu schaffen es zu lindern ohne gemie um es so zu sagen....ob ich es schaffe ist eine 2 te Seite....darum Frage ich hier für Anregungen...es ist für mich auch schwierig lecker zu essen... Und dann ohne Nudeln und brood....ich habe keine Lust um 2 Sorten zu kochen....mein Mann ist gerne deftig....weil er auch viel arbeitet....und ohne brood kann ich mich auch nicht vorstellen....weil ich auch nicht weiss wo ich suchen soll...also es heißt Low carb....aber ob ich da recepten finde die mein Mann auch lecker findet???.... Hallo lupinchen....einen 

Muss ich mich Mal umsehen..

Weil ich denke dass es sinn macht..und der Haut Arzt kann Dan einfach den Rest checken...Vitamins d und co...danke für den Tip...

Hallo Kati....ich habe eine kurze Zeit alcohol getrunken... abends....und Tags über Salat ...Huhn...Nüsse...und es ist ein ganz Teil erleichtert gewesen...nur eine ungesunde Lebens weisse....also glaub ich nicht so ganz dass alc weg lassen helfen tut...aber dass ist ja dass Probleme bei pso....jeder ist anders.....

Also jetzt gehe ich Mal Low carb auf dem Internet surfen...

Danke ihr lieben...

Schönen Abend 🤗

Hallo Gamora,

wie ich schon geschrieben habe, meiner Schuppenflechte ist es relativ egal, was ich esse. Ich persönlich glaube nicht, dass man allein mit einer Ernährungsumstellung der Schuppenflechte beikommt. Aber da ist halt jeder Jeck und jede Jeckin anders.
Am besten beobachtest Du, ob Dir bzw. Deiner Schuppenflechte bestimmte Lebensmittel nicht so gut tun. 

Dir auch einen schönen Abend,

Ute

Edited by Elli_M
mein text fehlte
Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Similar Content

    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Frau Dr. Allmacher, ich gebe hier eine Frage weiter, die uns über unseren Instagram-Kanal erreicht hat:
      Wie lange braucht eine Ernährungsumstellung, um Wirkung zu zeigen?
      Ich erweitere mal die Frage: Wo ziehen Sie die Grenze – nach wieviel Wochen sollte man eine Ernährungsumstellung dann doch aufgeben, wenn sich nichts verändert hat?
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      In einer früheren Studie hatten Forscher herausgefunden, dass unter den Menschen mit Schuppenflechte mehr Leute an einer Internetabhängigkeit leiden als ansonsten gesunde. Forscher um Maximilian Schielein von der TU München setzten eine weitere Studie auf: Sie wollen herausfinden, wie stark Betroffene sozial eingeschränkt sind und ob parallel zur Internetabhängigkeit auch Depressionen, verstärktes Rauchen oder Alkoholabhängigkeit zu finden sind.
      Von März bis Juni 2019 waren Betroffene deshalb aufgerufen, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Die Forscher werteten die Antworten von 460 Teilnehmern aus. Fast zwei Drittel waren weiblich, der Altersdurchschnitt lag bei 46 Jahren. Die Teilnehmer hatten ihre Psoriasis seit durchschnittlich 21 Jahren. Fast 23 Prozent waren zum Zeitpunkt der Umfrage nicht in ärztlicher Behandlung.
      Die Ergebnisse in Kurzform
      88 Prozent berichteten, dass sie sich sozial beeinträchtigt fühlen – manche selten, andere öfter.  Eine Internetabhängigkeit wurde 8,5 Prozent der Teilnehmer attestiert. In der Allgemeinbevölkerung sind das 3,2 Prozent (wobei man zu diesem Vergleich mehr wissen muss – siehe weiter unten). 40 Prozent der Teilnehmer zeigten depressive Tendenzen. 33 Prozent gaben an, dass sie täglich rauchen. In der Allgemeinbevölkerung tut das nicht einmal die Hälfte davon. 17 Prozent galten als alkoholabhängig. In der Allgemeinbevölkerung liegt dieser Wert bei 3,1 Prozent. Eine stärkere Alkohol- und Zigarettenabhängigkeit unter Psoriatikern hatten  mehrere Studie früher schon berichtet – doch der Internetabhängigkeit oder dem zwanghaften Internetgebrauch hatte sich bislang nur eine Studie gewidmet, die noch nicht veröffentlicht wurde.
      Studien oft nicht repräsentativ für alle Betroffenen
      Eine Herausforderung bei Studien ist es, Teilnehmer aus dem ganzen Spektrum der Betroffenen zu finden. Meist werden die Daten aus sogenannten Registern benutzt, doch dort werden hauptsächlich die Daten von mittelschwer bis schwer betroffenen Menschen gesammelt, und das in üblichen Einrichtungen wie Arztpraxen oder Kliniken. Das heißt aber auch: All die, die aus irgendeinem Grund nicht wegen ihrer Schuppenflechte zu einem Arzt gehen, kommen in Studien kaum vor. Viele suchen aber im Internet nach Informationen, und genau die wollten die Forscher mit ihrer Studie auch erreichen.
      Eine weitere Herausforderung: Sonst sind in Studien meist der PASI oder die Größe der betroffenen Körperoberfläche das Maß der Dinge. Die online zu ermitteln, ist schwierig – also fielen diese Angaben weg. 
      Eine Frage, 552 Antworten
      Und so wurde mit genau einer Frage ermittelt, ob sich jemand durch seine Psoriasis sozial beeinträchtigt fühlt: "Hindert Ihre Psoriasis Sie daran, bestimmten Freizeitaktivitäten nachzugehen?“ – bewertet auf einer fünfstufigen Skala von "nie" bis „immer“. Alle, die mindestens „selten“ angaben, wurden gefragt, woran genau sie gehindert werden. Dabei gab es keine vorgefertigten Antworten zur Auswahl, sondern ein Textfeld zum Ausfüllen – mit Beispielen wie Schwimmen, Sauna oder Sonnenbaden.
      88 Prozent der Teilnehmer fühlen sich durch ihre Psoriasis selten oder häufiger an Freizeitaktivitäten gehindert. Auf die Frage, woran genau sich die Teilnehmer gehindert fühlten, kamen 552 Antworten. Die meisten drehten sich um
      Schwimmen (273-mal geantwortet) Sport (93-mal) Sauna (49-mal) Sonnenbaden (32-mal) Stigmatisierungen und Aussehen (30-mal) Bewegung und Walken (28-mal) Ausgehen und Freunde treffen (21-mal) Andere (11-mal) Für die Forscher deuten viele Antworten außerdem darauf hin, dass manche Menschen mit Psoriasis weniger soziale Kontakte haben. 
      Weitere Zahlen und Fakten aus der Studie
      Depressive Tendenzen wurden bei 40 Prozent der Teilnehmer festgestellt. Bei diesem Teil der Befragung wurde klar: Je stärker sich jemand sozial beeinträchtigt fühlt, um so stärker sind depressive Tendenzen.
      Der Anteil derer, die täglich rauchen, ist mit 33 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt. In der Allgemeinbevölkerung rauchen Männer häufiger täglich als Frauen. Bei den Teilnehmern dieser Studie war es andersherum.
      Während 17 Prozent der befragten Psoriatiker alkoholabhängig waren, sind es im bundesdeutschen Durchschnitt nur 3,1 Prozent. Jeder vierte Mann gab in dieser Studie an, dass er alkoholabhängig ist – und jede achte Frau.
      Die Zahl der Internetabhängigen aber war es, die die Forscher in dieser Studie wirklich überraschte. In einer repräsentativen Studie waren 3,2 Prozent aller Jugendlichen internetabhängig – unter den (deutlich älteren) Befragten mit Psoriasis waren es 8,5 Prozent. Dabei gab es keine deutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, dem Alter oder, wie stark sich jemand wegen der Schuppenflechte sozial beeinträchtigt fühlte.
      Die hohe Prozentzahl ist übrigens um so erstaunlicher, weil die Internetabhängigkeit eher bei jüngeren Menschen auftritt und abnimmt, je älter man wird.
      Die Teilnehmer der Umfrage waren im Durchschnitt 21,6 Stunden pro Woche online – abseits der Arbeit.
      Diese auffällig anderen Ergebnisse führen die Forscher auch darauf zurück, dass die Teilnehmer in dieser Online-Umfrage anonym antworten konnten oder die Teilnehmer waren ohnehin anfälliger – oder beides.
      Tipp: Bei therapie.de kann jeder in einem Test ermitteln, ob sein Internetgebrauch problematisch ist.
      Schwächen, Stärken, Schlussfolgerungen
      Den Forschern ist klar: Da es sich um eine Online-Umfrage handelte, konnte der Wahrheitsgehalt der Antworten der Teilnehmer nicht überprüft werden. Und: Mit einer Online-Umfrage erreichen die Forscher nur die, die ohnehin im Internet unterwegs sind – und nicht die, die zum Beispiel keinen Internetanschluss haben. Wer wegen seiner Krankheit stärker Probleme hat, sucht möglicherweise im Netz eher nach Informationen und stolpert irgendwann über die Einladung zur Umfrage als andere.
      Ein Vorteil aber könnte die Anonymität der Teilnehmer gewesen sein: Sie antworteten vielleicht ehrlicher und nicht so, wie sie denken, dass es von ihnen erwartet wird („soziale Erwünschtheit“). Früherer Studien hatten diesen Vorteil jedoch nicht, so dass die Ergebnisse nicht unbedingt vergleichbar sind.
      Für die Forscher unterstreicht die Studie, wie wichtig die psychische Belastung bei Psoriasis ist. Sie zeigt auch, dass Programme zum Abbau der Stigmatisierung nötig sind.
      Ihrer Meinung nach deutet alles darauf hin: Wenn Online-Selbsthilfeplattformen (wie unsere) und ihre Nutzer in die Gesundheitsforschung einbezogen werden, fördert das die Versorgung aller Betroffenen – und nicht nur derer, die beim Arzt oder in einer Klinik behandelt werden, also klassisch als Patienten bezeichnet werden.
      Ein Thema für künftige Studien haben die Forscher übrigens nebenbei ausgemacht: Schmerzen auf oder an der Haut wurden ihnen häufig als Symptom genannt.
      Die Studie "Always Online? Internet Addiction and Social Impairment in Psoriasis across Germany" wurde jetzt im "Journal of Clincal Medicine" veröffentlicht.
      Hinweis in eigener Sache: Das Psoriasis-Netz ist an der Studie nicht unschuldig. Wir unterstützten die Forscher bei der Formulierung der Fragebögen, riefen zur Teilnahme auf und waren an der Publikation der Ergebnisse beteiligt.
      Tipps zum Weiterlesen...
      ...zum Thema Wohlbefinden
      Im "Welt-Psoriasis-Glücks-Report" geht es darum, wie sich Menschen mit Schuppenflechte in Deutschland fühlen. [lesen] "Mit der Krankheit leben, ohne zu verzweifeln" vom Psoriasis Forum Berlin e.V. [lesen] Informationen der Deutschen Depressionshilfe über Selbsthilfe bei Depressionen [lesen] ...zum Thema Sucht
      Häufig gestellte Fragen zum Thema Sucht, beantwortet von der Caritas Informationen der Anonymen Alkoholiker Das Wichtigste über das Zusammenspiel von Schuppenflechte und Rauchen ...zum Thema Sex
      Partnerschaft und Sexualität bei Schuppenflechte Bei Psoriasis: Der Sex bleibt, die Zärtlichkeit verschwindet
    • Redaktion
      By Redaktion
      Alkoholgenuss in Maßen wird seit Jahrhunderten ein wohltuender Effekt nachgesagt. Dennoch warnen Ärzte vor dem zunehmenden Alkoholmissbrauch. Das Deutsche Ärzteblatt widmet dem Thema Alkohol seit längerem eine Serie. Jetzt waren auch die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch auf die Haut ein Thema. Weil der Artikel arg von Medizinerlatein durchsetzt ist, hier ein "übersetztes" Fazit.
      Chronischer Alkoholismus kann auch an Hautveränderungen erkannt werden. Bekannte Krankheiten dazu sind
      Facies alkoholica - "anfallartige" oder ständige Gesichtsrötung, manchmal mit einer vermehrten Talgproduktion das Palmarerythem - eine Rötung der Handinnenfläche, nicht nur alkoholisch bedingt die Spider naevi - Gefäßneubildungen, meist ein zentrales Gefäßknötchen mit sternförmig abgehenden feinen Gefäßen; besonders im Gesicht. Was nicht so bekannt ist: Die Fettverteilung am Körper verändert sich: Fett sitzt dann oft am Stamm, die Beine sind eher schmächtig. Körperbehaarung nimmt ab, weil sich der Hormonhaushalt verändert. Und: Bestehende Hautkrankheiten können verschlimmert werden.
      Auf die Haut wirken auch Veränderungen
      im Vitaminhaushalt im Nervensystems im Magen- und Darm-Trakt in der Leber Alkohol "unterdrückt" das Immunsystem, setzt dessen Funktionsfähigkeit herab. Der Körper ist daraufhin empfänglicher für Pilz- und bakterielle Infektionen. Ein guter Hautarzt erkennt an typischen Hautveränderungen den Alkoholmissbrauch.
      "Alkohol ist die weltweit am meisten konsumierte Droge", weiß der Verfasser des Artikels. Grund: Sie ist "vergleichsweise billig, legal und sozial weitgehend akzeptiert". Für gewöhnlich würde von dem, der auf Alkohol verzichtet, eine Erklärung erwartet - nicht aber von dem, der Alkohol konsumiert.
      Weitere Zeichen:
      Die Haut wird elastischer. Die Haut blutet. Die Haut wird papierdünn. Venen in der Bauchdecke erweitern sich. Nägel färben sich weiß oder verändern sich gar in ihrer Form. Alkohol und Psoriasis
      Auch auf die Schuppenflechte hat Alkohol einen Einfluss.
      Bakterien siedeln sich leichter an. Durch sie werden Enzyme beeinflusst, die die Zellteilung und -erneuerung regulieren. Die Hautbarriere zur "Außenwelt" wird beeinflusst.
      Regelmäßiger Alkoholgenuss verschlimmert die Psoriasis nicht nur: Die gängigen Therapien schlagen immer schlechter an. Und: Die ohnehin schon bei vielen vom Juckreiz geplagte Haut juckt um so mehr.
      Und wenn das alles jetzt schrecklich klingt, soll es das auch 🙂
       
      ("Übersetzung": Claudia Liebram; Originalartikel: Dr. Günter Burg, Universitäts-Spital Zürich und Natascha Kettelhack)
      Originalartikel aus: Deutsches Ärzteblatt, Heft 41 vom 11.10.02; Informationen auch von der 19. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie, Juli 2004

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.